Tag der Helfer – Retter zeigten ihr volles Leistungsspektrum

Kaiserwetter beim traditionellen „Tag der Helfer“, im und rund um das Feuerwehrhaus in Wiesloch. Nach dreijähriger Zwangspause wegen der Pandemie feierten die Hilfsorganisationen – die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk, die Malteser und das Deutsche Rote Kreuz – gemeinsam mit der Bevölkerung. Diesmal fand die große Leistungsshow an einem Sonntag statt und viele waren gekommen, um sich von der Vielfalt und vor allem wichtigen Hilfsangeboten der jeweiligen Organisationen zu überzeugen.
So konnte der Abteilungskommandant der Wieslocher Feuerwehr, Marco Friz, nicht nur zahlreiche Besucherinnen und Besucher begrüßen, sondern auch zahlreiche Ehrengäste wie unter anderem die beiden stellvertretenden Kreisbrandmeister Ingo Schmiedeberg und Christian Römmer sowie Bürgermeister Ludwig Sauer. Das tolle Wetter hatte viele angelockt, herrschten doch sommerliche Temperaturen, denn das Thermometer zeigte deutlich mehr als 25 Grad an. „Wir wollen heute hautnah unsere ehrenamtliche Tätigkeit vorstellen und aus dem Nähkästchen berichten, was getan wird für die Bürgerschaft“, so Friz. Dies ist mehr als gelungen, konnte man sich doch auf der Festmeile in der Baiertaler Straße im Detail vom Leistungsspektrum aller überzeugen. „Der Tag der Helfer ist zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender der Stadt geworden“, sagte Friz. Bürgermeister Ludwig Sauer sprach in seiner Begrüßung von einem „tollen Sonntag“, bei dem das Ehrenamt im Mittelpunkt stehe. Der „Tag der Helfer“ sei ein wichtiges Format, um auf die Arbeit der Organisationen aufmerksam zu machen. „Sie machen alle einen tollen Job und nutzen die Gelegenheit, Werbung in eigener Sache zu machen“, lobte der Bürgermeister.
Bei der 41. Auflage der Traditionsveranstaltung hatte Marco Friz die „Gute Verbindung“ zu Petrus hervorgehoben und er sollte Recht behalten. Bis zum Finale am späteren Nachmittag war es sommerlich warm und es blieb vor allem trocken. Nach dem offiziellen Teil und einigen Grußworten (Ingo Schmiedeberg und Mathias Eberle) ging es dann unterhaltsam weiter, denn es wurde viel geboten. Vorführungen, Vorträge – hier ging es vor allem um Gefahren im Haushalt – und vor allem kulinarische Leckereien lockten an. Für die Kinder war der Tag ein besonderes Vergnügen, konnten sie doch in Fahrzeuge klettern, die Sirenen betätigen oder sich gar mit dem Feuerwehrschlauch betätigen. Bei den Maltesern war Kinderschminken angesagt und beim DRK sorgte eine große Hüpfburg für viel Spaß und Kurzweil.
Ein Fahrzeug des Bevölkerungsschutzes vom Innenministerium des Landes Baden-Württemberg war am Rande aufgebaut. Dort konnte man testen, welcher „Helfertyp“ man ist. Geschicklichkeit und eine schnelle Reaktionsfähigkeit standen bei den lustigen Tests dabei im Mittelpunkt. So mussten all jene, die mitmachten, auf einer Wand dort erscheinende Punkte möglichst schnell drücken. Auch gab es wertvolle Informationen über Ehrenämter und alle Hilfsorganisationen. „Die Hüpfburg und das Bevölkerungsschutzfahrzeug haben wir organisiert“, berichtete der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Silvio Schädel. Ein Zeichen für den Zusammenhalt, auch über die Stadtgrenzen hinaus.
Später standen Gespräche an den einzelnen Stationen auf dem Programm und gegen die Hitze hatten all jene, die Trinkbares ausschenkten, alle Hände voll zu tun. „Wir haben mit tatkräftiger Unterstützung hier und heute wieder mal zeigen können, wie wichtig alle Hilfsorganisationen sind“, resümierte Friz. Auch zahlreiche Gemeinderätinnen und Gemeinderäte nutzen die Gelegenheit, um vorbeizuschauen. Begonnen hatte der „Tag der Helfer“ bereits am Tag zuvor, als „Me and the Heat“ mit einem Konzert auf der Bühne vor dem Feuerwehrhaus für beste Stimmung sorgten. Kurz nach 18 Uhr am Sonntag hieß es dann „Schluss für heute“, jedoch nicht für die Helferinnen und Helfer, stand doch der Abbau der vielen Stände an und zudem mussten die Fahrzeuge zurückgebracht werden.

Geschrieben von Hans-Dieter Siegfried

Zum Bericht der Jugendfeuerwehr geht es hier.

Hoch die Tore am Tag der Helfer 2023

Die Hilfsorganisationen aus Wiesloch laden am Wochenende vom 20. und 21. Mai die Bevölkerung zum diesjährigen Tag der Helfer ein. Endlich kann das beliebte und bekannte Fest wieder stattfinden, nachdem es durch die Pandemie drei Mal in Folge entfallen musste.

Deutsches Rotes Kreuz, Freiwillige Feuerwehr, Malteser Hilfsdienst und Technisches Hilfswerk freuen sich darüber, ihre ehrenamtliche Tätigkeit zu erklären und auf diesem Weg vielleicht auch neue Mitglieder zu gewinnen. Auf einer Festmeile in der Baiertaler Straße kann bereits am Samstag zum Unterhaltungsabend bei der Feuerwehr vorbeigeschaut werden. Ab 18 Uhr ist bei allerlei Spezialitäten vom Grill und weiteren Leckereien das Feuerwehrhaus und der Vorplatz geöffnet. Ab 20 Uhr startet die bekannte Band Me and the Heat mit Livemusik vor dem Feuerwehrhaus durch und wartet auf ein begeistertes Publikum. Auf das musikalische Event beschränkt sich das Programm des ersten Festtages.
Den Tag der Helfer „wie man ihn kennt“ wird es erstmals nur sonntags (21. Mai) geben, wenn die gesamte Festmeile, zwischen Feuerwehrhaus und DRK-Rettungswache zum Blick hinter die Kulissen einlädt.
Um 11 Uhr öffnen die Tore, ab 11:30 Uhr startet das Programm mit einer gemeinsamen Eröffnungszeremonie, die gegen 12 Uhr mit der feierlichen Übergabe von drei neuen Feuerwehrfahrzeugen und einem Fahrzeug des Technischen Hilfswerks endet. Die Übergabe wird in Form einer ökumenischen Zeremonie stattfinden.

Die Freiwillige Feuerwehr Wiesloch informiert am Sonntag unter anderem über aktive und passive Mitwirkungsmöglichkeiten. In gemeinsamen Schauübungen mit den Hilfsorganisationen und Führungen durch die Fahrzeugausstellung präsentieren die Feuerwehrleute ihre Taktik und Technik. Darüber hinaus wird es Informationen über Gefahren im Haushalt und Heimrauchmelder geben. Für das leibliche Wohl ist mit dem breiten Speisen- und Getränkeangebot in der Fahrzeughalle und bei Kaffee und Kuchen im Florianscafé im Obergeschoss bestens gesorgt. Die Jugendfeuerwehr betreut verschiedene Stationen der beliebten Spielerallye und bietet Action zum Anfassen.
Der Malteser Hilfsdienst Wiesloch präsentiert am Sonntag die Dienste seines Ehrenamts. Neben den Erste-Hilfe-Kursen, dem Sanitätsdienst und dem First Responder wird die Abteilung Integrationsdienst vorgestellt.
Beim Deutschen Roten Kreuz bietet man Einblicke in den Katastrophenschutz und präsentiert das teilweise neue Gerät. Das Speisenangebot wird um vegetarische Bowls und Fingerfood ergänzt. Vom Jugendrotkreuz werden Waffeln und Eis angeboten. Beim Technischen Hilfswerk wartet „Technik zum Anfassen“.
Das Bevölkerungsschutzmobil des Innenministeriums Baden-Württemberg erweitert das Programm als eine Art „multifunktionales Werbemobil“ mit vielseitigen und modernen Angeboten, das auf spielerische Art und Weise an den Bevölkerungsschutz heranführt. Hier kann beispielsweise mit Virtual Reality(VR)-Brillen und dreidimensionalen (3D-)Effekten ein virtueller Brand gelöscht werden, es gibt Reaktions- und Geschicklichkeitstests und lebensrettende Maßnahmen können ausprobiert werden.
Die Festmeile wächst somit am Sonntag auf den Bereich bis zur DRK-Rettungswache, wo unter anderem eine große Fahrzeugschau auf die Festbesucher und Besucherinnen wartet.

In verschiedenen Vorträgen referieren die Hilfsorganisationen über Gefahren und die Vorbereitung beziehungsweise Vermeidung eben jener.

Kameradschaftsabend im Kreise der Feuerwehrfamilie

Schon zum zweiten Mal im Jahr 2022 konnte Abteilungskommandant Marco Friz die Angehörigen der Abteilungsfeuerwehr Wiesloch zu einem ganz besonderen Abend im Kreise der Feuerwehrfamilie begrüßen. Während am Ehrungsabend im Juli die Ehrungen und Beförderungen aus den beiden ersten Pandemie-Jahren 2020 und 2021 nachgeholt wurden, wartete auf die Feuerwehrleute Anfang September ihr Kameradschaftsabend mit Ehrungen und Beförderungen für das laufende Jahr 2022.
Die Mitglieder aus Jugendfeuerwehr, Einsatzabteilung sowie Alters- und Ehrenabteilung waren in der Festhalle des PZN Wiesloch zusammengekommen.
Herzlich willkommen heißen durfte Friz auch zahlreiche Ehrengäste. Für die Stadtverwaltung Oberbürgermeister Dirk Elkemann, Bürgermeister Ludwig Sauer und die Feuerwehr-Sachbearbeiterin Susanne May. Für die Führung der Gesamtwehr der stellvertretende Kommandant Ronald Martin. Von der Kreisfeuerwehrführung und dem Kreisfeuerwehrverband waren der stellvertretende Kreisbrandmeister Ingo Schmiedeberg und der Verbandsvorsitzende Silvio Schädel nach Wiesloch gekommen. Ebenso die Kreisjugendfeuerwehrwartin Eva Nicolai. Die beiden Ehrenkommandanten Rainer Kircher und Gerolf Sauer weilten mit ihren Ehefrauen unter den Gästen. Für die Nachbar- und Werkfeuerwehren waren die Kommandanten Julian Haupt (Feuerwehr Rauenberg), Orhan Bekyigit (Werkfeuerwehr HDM) sowie Michael Milker (Werkfeuerwehr PZN) anwesend, Lukas Hudelmayer und Tobias Block vertraten das THW Wiesloch-Walldorf.
In seiner Eröffnungsrede ging Marco Friz auf das laufende Jahr und die damit verbundenen Aktivitäten der Abteilungswehr ein. Zunächst dankte er den Partnerinnen und Partnern der Feuerwehrangehörigen, “die sämtliche Lasten, Sorgen und Kompromisse trügen, die von den Feuerwehrfrauen und -männern abverlangt würden.” Ebenso dankte er den Arbeitgebern für die Freistellung der Kräfte.
Der Abteilungskommandant betonte, „wie sehr “das Wir”, sprich die Kameradschaft, die entscheidende Grundlage ist, die die Abteilungsfeuerwehr bereits seit 159 Jahren trage“. Im noch laufenden Jahr 2022 kamen die Angehörigen der Wehr bereits mehrfach zusammen. Fast jeden Mittwoch füllt der Stammtisch den großen Lehrsaal und stärkt damit das Miteinander der Feuerwehr. Friz bedankte sich bei allen, die die Kameradschaft stärken und voranbringen.
Im Bereich des Einsatzdienstes gab Friz einen Einblick in die starke Belastung, die dieses Jahr von den Kräften abverlangt wird. Ohne eine große Einsatzserie bedingt durch Unwetter, liegt die Wehr zum Kameradschaftsabend bereits bei über 190 Einsätzen. Während der heißen Phase im Juli und August kam es zu zahlreichen Brandeinsätzen in und um Wiesloch, die die Einsatzabteilung stark forderten. Friz betonte, “wie sehr hier jeder und jede gefordert sei, um die Belastung zu steuern.” Die Leistungsfähigkeit bereitet der Wehr derzeit keine großen Sorgen, dennoch muss die Feuerwehrführung diese stets im Blick haben. Friz zollte im Namen seiner Stellvertreter Manuel Hecker und Jonas Mittenzwei sowie des Abteilungsausschusses Respekt und Anerkennung für das Engagement der Feuerwehrleute.
Erfreulicherweise konnte 2022 in die reguläre Ausbildung zurückgekehrt werden. Einer langen Phase der Kleingruppenausbildung konnte der reguläre Dienstplan mit Mannschafts-, Führungs- und Sonderdiensten weichen.
Friz berichtete anschließend von den Instandhaltungs- und Renovierungsarbeiten im Wieslocher Feuerwehrhaus. Er beschrieb das Haus als “Zuhause” und den “zentralen Ort” der Abteilungsfeuerwehr. Es freute den Abteilungskommandanten, dass man “im Austausch mit der Stadtverwaltung nun die Fortentwicklung des Standorts und künftige Optionen bespreche”, wofür er OB Elkemann und Bürgermeister Sauer dankte.
Nach seiner Ansprache und dem Dank für die Einsatzbereitschaft der umliegenden Wehren und Ausrichtung durch die Werkfeuerwehr PZN eröffnete Friz das Buffet.
Reichlich gestärkt überbrachten Oberbürgermeister Dirk Elkemann und der stellvertretende Kommandant Ronald Martin Grußworte an die Anwesenden.
OB Elkemann dankte im Namen der Verwaltung und des Gemeinderats und zollte seinen Respekt für die geleisteten Einsätze des Jahres. Er erinnerte an Großeinsätze, bei denen die Verwaltungsspitze sich vor Ort über die Maßnahmen informierte und daran, „dass die Feuerwehr bei den vielfältigen Herausforderungen und Anforderungen an die Stadtverwaltung eine absolute Priorität genieße“.
Ronald Martin überbrachte die Grüße der Gesamtwehrführung und bedankte sich ebenso für die Leistungsbereitschaft der Abteilung Wiesloch. Er beschrieb, dass “der Zusammenhalt der Feuerwehr auch in schwierigen Zeiten unerschütterlich sei und man gemeinsam Krisen und Herausforderungen meistere. Heute Abend bleibt am Kameradschaftsabend die Zeit stehen, so dass wir gemeinsam unser Ehrenamt feiern können”, brachte es Martin auf den Punkt, der auch den umliegenden Wehren für die Übernahme der Einsatzbereitschaft dankte.
Ehrungen und Beförderungen beschlossen den offiziellen Teil des Abends. Zunächst wurden David Dachnowsky, Eduard Gossmann und Jennifer Herdt aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung übergeben und zu Feuerwehranwärter/in ernannt. Selbiges wurde Sören Schumm zuteil, der als Quereinsteiger zur Wehr stieß und nun Feuerwehranwärter ist. Die übergebenen Feuerwehrleute bedankten sich anschließend bei ihrem Gruppenleiter Niclas Waibel für die gemeinsame Zeit in der Jugendfeuerwehr.
Es folgte die Beförderung in den Dienstgrad Feuerwehrmann/Feuerwehrfrau für Mohamad Bahlawan, Sina Beisel, Matthias Bellemann, Lucas Hecker, Carolin Sippel, Jens Hörner, Paul Jammers und Janina Sager. Oberfeuerwehrfrau/Oberfeuerwehrmann dürfen sich künftig Selina Hack und Nico Klimmeck nennen. Der Dienstgrad Hauptfeuerwehrmann gilt nun für Daniel Ahmeti, Patrick Bader, Jochen Ulmer und Niclas Waibel. Nach Anerkennung des Führungslehrgangs Gruppenführer wurde Julian Sippel in den Dienstgrad Löschmeister befördert.
Gemeinde- und staatliche Ehrungen wurden zahlreichen Mitgliedern aus den Händen von OB Dirk Elkemann, stv. Kreisbrandmeister Ingo Schmiedeberg, stv. Kommandant Ronald Martin und Abteilungskommandant Marco Friz überreicht.
Für zehnjähriges Engagement erhielten Mario & Patrick Bader, Timo Kahlig, Jan Braun, Selina Hack, Gregor Lauer und Jannis Zirker eine Würdigung.
15 Jahre gehört Jan Förderer der Wehr an. Er erhielt eine staatliche Ehrung, das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Bronze.
Für 20-jährige Mitgliedschaft wurden Gerhard Kirschenlohr, Stefan Glasl, Manuel Hecker und Ralf Hirsch geehrt. Steffen Grieb erhielt für sein 25-jähriges Engagement das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber. Angelika Burckhardt blickt auf drei Jahrzehnte Mitgliedschaft zurück. 35 Jahre sind dies für Thomas Hörner und Michael Raab. 40 Jahre Feuerwehrmitglied ist Karlheinz Spörle. Er erhielt das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold, verbunden mit einer Ehrenurkunde aus dem Landesinnenministerium.
Verbunden mit großem Applaus wurde Harry Kühni und Peter Zink eine Ehrung für die längste zu ehrende Mitgliedschaft zuteil. Die beiden Kameraden wurden für 45 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Wiesloch geehrt. Besondere Ehrungen erhielten die beiden hauptamtlichen Gerätewarte Stefan Glasl und Thomas Hörner. Für ihr Engagement während der Pandemie und ihre Mitwirkung in vielen Themenfeldern wurde den beiden Kameraden aus den Händen von dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbands Silvio Schädel das Feuerwehr-Ehrenkreuz des Verbands in Bronze übergeben.
Kreisjugendfeuerwehrwartin Eva Nicolai verlieh im Anschluss Niclas Waibel die Ehrenmedaille Gold der Jugendfeuerwehr Rhein-Neckar-Kreis. Waibel führte zwischen 2015 und 2022 das Amt des Jugendfeuerwehrwarts der Abteilung Wiesloch aus, wofür ihm Dank und Anerkennung ausgesprochen wurde.
Dem offiziellen folgte der inoffizielle Teil des Abends. Moderiert von Jochen Ulmer und Marco Friz galt es bei “Schlag den Kamerad” verschiedene Spiele erfolgreich zu bestreiten. Von ihren jeweiligen Publikums-Teams nominierte Kameraden beteiligten sich an der kurzweiligen Show. Nicht selten wurde es heiter, als zum Beispiel ohne sehen zu können, zielgenau Wasser in Gläser eingeschenkt werden musste, man Zutaten am Geschmack oder Geruch erkennen sollte oder von einem Prompter korrekt ablesen musste.
Gemeinsam verbrachte man wunderschöne Stunden im Kreise der Feuerwehrfamilie.

Gemeinsam in den siebten Himmel

Vergangene Woche gab Kamerad Georg Hirsch seiner Julia im Alten Rathaus der Stadt Wiesloch sein Ja-Wort. Nicht nur Bürgermeister Ludwig Sauer, selbst Feuerwehrkamerad und Standesbeamter der Trauung, unterstrich die Bedeutung der Feuerwehr. Es war ebenso ein großes Spalier aus Mitgliedern der beiden Feuerwehren Wiesloch und Rauenberg sowie dem Nachwuchs aus der Wieslocher Jugendfeuerwehr, welches dem jungen Ehepaar seine Aufwartung machte. Dies ist nur folgerichtig, da sich Georg bereits seit langem in der Feuerwehr Wiesloch als Führungskraft und Ausbilder engagiert, Elternvertreter in der Jugendfeuerwehr ist und aufgrund seiner Beschäftigung tagsüber die Nachbarwehr Rauenberg unterstützt.

Georg und Julia durchschritten unter lautem Applaus das Schlauchspalier zur bereitstehenden Drehleiter, wo sie die Glückwünsche aller Kameradinnen und Kameraden durch Abteilungskommandant Julian Haupt (Rauenberg) und Marco Friz (Wiesloch) entgegen nahmen. Anschließend fuhren die beiden mit Georgs Sohn Mika in den siebten Himmel über dem Marktplatz. Herzlichen Glückwunsch im Namen aller Kameradinnen und Kameraden und alles Gute für die gemeinsame Zukunft.

Oldtimertreffen des Landesfeuerwehrverbands in Eppingen

Im Vergleich zur Fahrt zum Großglockner im Juni dieses Jahres war die Teilnahme am 8. Oldtimertreffen des Landesfeuerwehrverbands in Eppingen gewissermaßen ein „Heimspiel“ für die Wieslocher Feuerwehr. Am vergangenen Sonntag traf sich die Begleitmannschaft des Löschfahrzeugs aus dem Jahre 1963, um mit dem Feuerwehrveteran in die schöne Fachwerkstadt im Kraichgau zu fahren. Anlass für diese besondere Veranstaltung war das 175-jährige Bestehen der dortigen Feuerwehr, die damit zu einer der ältesten Wehren in Baden gehört. Im Vergleich dazu kann die Wieslocher Feuerwehr immerhin im nächsten Jahr auf ihr 160-jährigen Bestehen zurückblicken, worauf man in der Weinstadt sicher auch stolz sein kann.

Doch zurück zur Veranstaltung am vergangenen Sonntag: Die historische Altstadt von Eppingen und die dort gerade stattfindende Gartenschau bildeten die wunderschöne Kulisse für die Feuerwehrfahrzeuge, welche die Technikgeschichte von ihren Anfängen bis zu den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts darstellten. Zahlreiche Zuschauer nutzten die Gelegenheit, die gut erhaltenen, gehegten und gepflegten Fahrzeuge bei bestem Wetter zu bestaunen. Die Fahrzeugbesatzungen selbst standen für Fragen zur Verfügung, konnten sich aber auch über Fahrzeugwartung und –pflege sowie anstehende Veranstaltungen austauschen. Zum Abschluss des Treffens bedankten sich Eppingens Oberbürgermeister Klaus Holaschke sowie der Präsident des Landesfeuerwehrverbands Dr. Frank Knödler mit einer Teilnahmeplakette bei den einzelnen Akteuren, bevor diese die Heimfahrt antraten.

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Ehrungsabend im Wieslocher Gerbersruhpark

An einem für die Abteilungsfeuerwehr Wiesloch eher ungewöhnlichen Ort trafen sich die Feuerwehrleute Mitte Juli. Sie kamen im Wieslocher Gerbersruhpark zum Ehrungsabend für die Jahre 2020 und 2021 zusammen.
Die für die Wehr neue Veranstaltung wurde nötig, da die Kameradschaftsabende der beiden zurückliegenden Jahre durch die Pandemie ausfallen mussten. Üblicherweise werden Ehrungen und Beförderungen am Kameradschaftsabend im Herbst eines jeden Jahres durchgeführt.

In einer kurzweiligen Veranstaltung begrüßte Abteilungskommandant Marco Friz zunächst die Gäste des Abends. Darunter waren zahlreiche Feuerwehrfrauen- und männer mitsamt Begleitung. Als Ehrengäste waren der Einladung Oberbürgermeister Dirk Elkemann, Bürgermeister Ludwig Sauer, der stellvertretende Gesamtkommandant Ronald Martin, die Feuerwehr-Sachbearbeiterin Susanne May und die beiden Ehrenkommandanten Gerolf Sauer und Rainer Kircher gefolgt. Grußworte überbrachten Ronald Martin und Oberbürgermeister Dirk Elkemann. Ronald Martin begrüßte die Runde im Namen der Gesamtwehrführung und bedankte sich bei den Anwesenden für ihr Engagement und gleichermaßen bei ihren Angehörigen für die tatkräftige Unterstützung, in allen Lebenslagen der Feuerwehrleute. Oberbürgermeister Dirk Elkemann richtete den Dank für die Verwaltung und den Gemeinderat an die Abteilungswehr.

Wie Abteilungskommandant Friz in seiner Rede auf den Punkt brachte, gebührt insbesondere den Angehörigen der Feuerwehrleute großer Respekt, seien sie „ stets der Fels in der Brandung“, der „durch Verzicht und Akzeptanz“ den Feuerwehrleuten ihr Ehrenamt ermöglicht und daher die „Ehrung oder Beförderung in gleichem Maße verdient habe“. Addiert kam Friz auf 1050 Jahre Angehörigkeit zur Feuerwehr, die es zu ehren galt.

In Summe konnten an diesem Abend 17 Ehrungen durchgeführt werden. Für zehn Jahre Mitgliedschaft konnten Dennis Friz und Stefan Mittenzwei mit Gemeindeehrungen geehrt werden. 20 Jahre gehören Joachim Lauer und Marco Friz der Wieslocher Feuerwehr an. Bereits 30 Jahre engagieren sich Orhan Bekyigit, Marco Weissmann und Eike Ottmann in ihren Reihen. Ludwig Sauer, Feuerwehrkamerad und Bürgermeister der Stadt, blickt auf stolze 45 Jahre aktive Mitgliedschaft zurück. Unter dem Applaus der Anwesenden erhielten die Geehrten Dank und Anerkennung und die Ehrungsurkunde aus den Händen von Oberbürgermeister Dirk Elkemann und der Feuerwehrführung.
Staatliche Ehrungen, unterzeichnet vom Innenminister des Landes Baden-Württemberg, erhielten in der Folge Simon Paul und Michael Milker für 15 Jahre aktive Mitgliedschaft. Aus den Händen des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Ingo Schmiedeberg erhielten die Kameraden das Feuerwehrehrenzeichen in Bronze.
Bereits 25 Jahre aktive Mitgliedschaft leisten Georg Hirsch, Markus Penninger und Christian Schweinfurth. Sie bekamen das Feuerwehrehrenzeichen in Silber überreicht. Vier Jahrzehnte zählen Michael Bader, Dirk Burckhardt, Ronald Martin und Ingo Schmiedeberg zur Wieslocher Abteilungswehr. Unter großem Applaus erhielten die Kameraden das Feuerwehrehrenzeichen in Gold.

Beförderungen in einen höheren Dienstgrad gehen auf die Anzahl geleisteter Jahre oder auf das erfolgreiche Absolvieren von Lehrgängen zurück. Auch hier konnte die Abteilungsführung zahlreiche Kameradinnen und Kameraden berücksichtigen.

Nachdem sie aus den Reihen der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung übergeben worden waren, dürfen Jens Hörner, Paul Jammers und Janina Sager künftig den Dienstgrad Feuerwehrmann/-frau in Probezeit (Feuerwehranwärter/-in) tragen. Für Cedric Clausen, Max Ehrhard, Jens Hörner, Paul Jammers, Pascal Klimmeck und Janina Sager ist dies nun der Dienstgrad Feuerwehrmann/-frau. Sie haben die Feuerwehr-Grundausbildung erfolgreich absolviert.
Zu Oberfeuerwehrmann/-frau wurden Maik Dachnowsky, Alexej Herdt, Gregor Lauer, Robin Schweikert, Mona Zirkel, Jan Braun und Jannis Zirker befördert. Jakob Roth trägt nun den Dienstgrad Hauptfeuerwehrmann. Oberlöschmeister Joachim Lauer und Simon Paul. Sebastian Hodapp wurde zum Hauptlöschmeister befördert, Georg Hirsch zum Brandmeister.

Dem offiziellen Teil folgte im Anschluss ein gemütliches Beisammensein bei Gegrilltem. So konnte ein schöner sommerlicher Abend kameradschaftlich ausklingen.

Mit dem Oldtimer in die österreichischen Alpen

Zu einem außergewöhnlichen Ereignis haben sich Mitte Juni sieben Mitglieder der Wieslocher Feuerwehr mit dem 1964 angeschafften ehemaligen Löschfahrzeug LF 16, das jetzt als Oldtimer der Wieslocher Feuerwehr unterwegs ist! Die Fahrt ging zur Feuerwehroldtimer-Weltmeisterschaft in Verbindung mit einem Weltrekordversuch in der Höhenförderung von Wasser zum Großglockner vom 17.-19. Juni 2022 in Bruck an der Glocknerstraße/Österreich. Die Fahrt wurde organisiert von Gerolf Sauer mit takräftiger Unterstützung von Karlheinz Schweinfurth, Thomas und Jens Hörner sowie Peter Zink. Mit von der Partie war auch der Wieslocher Bürgermeister Ludwig Sauer, der schon über 50 Jahre Mitglied der Wieslocher Feuerwehr ist. Sie erhielten Unterstützung von dem Ehrenmitglied der Wieslocher Feuerwehr, dem Leitenden Branddirektor i.R. Frieder Kircher, der nach 37 Jahren im Dienst der Berliner Feuerwehr nun im Unruhestand seinem Hobby Feuerwehr auf andere Art nachgeht.

Nach zweimaliger Verschiebung aus Coronagründen herrschte höchste Nervosität, ob es 2022 klappen würde, aber, es klappte und ab Freitag rollten Feuerwehrfahrzeuge mit einem Alter bis zu nahe 80 Jahren auf den Großglockner zu um an dieser besonderen Veranstaltung teilzunehmen. Die Wieslocher waren bereits am Mittwoch in aller Frühe aufgebrochen und machten Zwischenstation in Grasbrunn nahe München, wo sie Frieder Kircher aus Berlin trafen, der am Donnerstag in aller Frühe mit dem ICE in der Hauptstadt gestartet war. Eine besondere Überraschung war es, als bei der Abholung von Frieder Kircher von der S-Bahn ebenfalls ein altbekanntes Mitglied der Wieslocher Feuerwehr auftauchte: Armin Goldschmidt, der zusammen mit Ludwig Sauer in die Jugendfeuerwehr eingetreten war und bei der Bundeswehrfeuerwehr in der Nähe von München arbeitet, wollte die Gruppe überraschen, nachdem er per Zufall mitbekommen hatte, dass seine alten Kameraden in der Nähe von München waren. Ein Wiedersehen, das bei der Rückfahrt, als wieder in Grasbrunn Zwischenstation gemacht wurde, zünftig bayrisch gefeiert wurde! Von dort ging es weiter bis nach Bruck an der Glocknerstraße, wo die Wieslocher an der Oldtimer-Weltmeisterschaft teilnahmen. Auf dem Programm standen nicht nur Ausfahrten der gesamten Kolonne von fast 100 Oldtimern in der Umgebung, sondern auch am 18. Juni eine Auffahrt zur 2369m hoch gelegenen „Fuschers Törl“ am Großglockner, bei dem die Teilnehmer der Oldtimer-WM auch eine glänzende Kulisse für einen Kuppelwettbewerb von Saugschläuchen der österreichischen Feuerwehren und den sensationellen Weltrekordversuch in der Höhenförderung von Löschwasser bis zur 2504m hoch gelegenen Edelweiß-Spitze am Großglockner abgaben.

Allen Fans von Oldtimer-Feuerwehrfahrzeugen wurden Feuerwehrfahrzeuge von deutschen und österreichischen Herstellern geboten. Spitzenreiter im Alter war ein altes Mercedes-Löschfahrzeug aus dem Jahr 1942, es gab aber auch viele Löschfahrzeuge der Hersteller Bachert, Ziegler, Magirus, Metz, Robur, Hanomag, Borgward, Opel und VW zu sehen, aber auch die österreichischen Marken Rosenbauer und Steyr Puch waren stark vertreten. Besonders herausfordernd waren natürlich die Bergstrecken mit bis zu über 1600m Höhenunterschied, die den gut gepflegten Maschinen einiges abforderte. Aber es gab nur einen Ausfall und das war ein eher junges Fahrzeug, was die gute Pflege, aber auch die solide Bauart der Hersteller unterstrich! Im Rahmen von kleinen Wettbewerben wurden natürlich Sieger ermittelt, aber viel wichtiger war für alle die Teilnahme an diesem außergewöhnlichen Event, was bei glänzendem Wetter fantastische Bilder der altehrwürdigen Veteranen zuließ. Der Kuppelcup auf der 2504 m hoch gelegenen Edelweißspitze dürfte wahrscheinlich der höchstgelegene Feuerwehrwettkampf im Kuppeln einer Saugleitung gewesen sein und wurde im KO-Verfahren bis zur Endrunde ausgetragen. Das absolute Spitzenevent war aber der Weltrekordversuch, bei dem das Löschwasser von der Mautstelle Ferleiten bis zur Edelweißspitze eine Höhendifferenz von 1435m überwinden musste. Dazu wurde die Förderleitung aus B-Schläuchen teilweise entlang der Großglockner-Hochalpenstraße, aber auch über steiles Gelände geführt und 40 Feuerlöschkreiselpumpen sorgten für den notwendigen Druck. Feuerwehren aus ganz Österreich waren zu diesem Weltrekordversuch angereist und in vielen Fällen wurde das Wasser mit Tragkraftspritzen, die im Gelände abgestellt wurden von der Wasserentnahmestelle Fuscher Ache zum höchstgelegenen Punkt der Edelweisspitze transportiert, wo die Mitglieder der Jugendfeuerwehren die Ehre hatten, mit mehreren Rohren das Wasser in den Himmel zu spritzen. Der Weltrekordversuch war am 18. Juni um 12:15 offiziell als neuer Weltrekord anerkannt und der Jubel auf der Edelweisspitze war riesengroß und wurde mit Sirenengeheul und Böllerschüssen gefeiert. Natürlich wurde in einem Festzelt der Erfolg nach einer würdigen Verleihungsveranstaltung gefeiert und alle Gäste waren begeistert von dieser hervorragend ausgeführten Mammutveranstaltung, die viele Erinnerungen wachrief und neue Highlights bei den Teilnehmern schuf. Auch die Wieslocher Gruppe, die, neben dem fast 60-jährigen Feuerwehrfahrzeug insgesamt weit über 300 Mitgliedsjahre in der Wieslocher Feuerwehr aufbieten konnte, war begeistert von der österreichischen Gastfreundschaft und den vielen Kontakten unter Gleichgesinnten. Die hervorragende Zuverlässigkeit des alten Wieslocher Feuerwehrfahrzeuges war natürlich nur möglich, weil die Oldtimerfreunde der Wieslocher Feuerwehr das Fahrzeug so vorbildlich pflegen und das ist auch die Voraussetzung, in zwei Jahren wieder bei diesem Treffen europäischer Feuerwehrleute dabei zu sein!

Autor: friki – Frieder Kircher

Sportlich unterwegs beim Wieslocher Stadtlauf

Körperliche und mentale Fitness sind für das Ehrenamt Feuerwehr eine wichtige Grundlage. Ihre körperliche Fitness stellte ein 12-köpfiges Team der Abteilungsfeuerwehr Wiesloch heute am 29. Wieslocher Stadtlauf unter Beweis.
Bei nass-kaltem Wetter absolvierte das Team den 10-Kilometer-Distanz in Nettozeiten von 47 Minuten und 1 Stunde 16 Minuten.
Der Lauf führte sie rund um das Schulzentrum, in einer Runde um den Dämmelwald und nach einem Abstecher durch die Innenstadt wieder zurück zum Waldstadion. Ziemlich durchnässt aber glücklich kamen die Läuferinnen und Läufer im Ziel an.

Feuerwehrsenioren unterwegs

Bedingt durch die Pandemie konnten sich auch die Feuerwehrsenioren und Feuerwehrseniorinnen des Unterkreises Wiesloch lange Zeit nicht mehr treffen. Endlich war es dann aber am 21.04.2022. soweit: Eine gut gelaunte Truppe traf sich beim Feuerwehrhaus
Rauenberg, um sich mit drei Mannschaftswagen auf den Weg ins Zabergäu zu machen. Ziel war die wunderschön gelegene Waldschenke „Hörnle“ weit oberhalb von Brackenheim-Dürrenzimmern. Dort wartete nicht nur ein toller Ausblick über das gesamte Zabergäu, sondern auch ein leckeres Mittagessen und kühle Getränke auf die Gäste. Und natürlich gab es vieles zu erzählen, nachdem sich die Meisten so lange Zeit nicht gesehen hatten. Nächstes Ziel der Feuerwehrgruppe war der Stausee Ehmetsklinge bei Zaberfeld. Der idyllische gelegene See lud zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Ein Kaffee oder Eis rundeten den Besuch ab, bevor man dann die Heimreise antrat. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bedankten sich beim Wieslocher Ehrenkommandanten Gerolf Sauer, der den Ausflug organisiert hatte und einen der Mannschaftswagen steuerte, sowie bei Jessica Baunach und Karlheinz Schweinfurth, welche die Ausflugsgruppe mit den beiden anderen Feuerwehr-Fahrzeugen sicher chauffierten. Als nächstes wollen sich die
Feuerwehrseniorinnen und -Senioren zu einem schmackhaften Spargelessen am 01.06.2022 treffen.

Ausflug mit dem Oldtimer nach Winnenden

Am Sonntag, den 27.3.2022, machten sich die Oldtimerfreunde der Feuerwehr Wiesloch bereits um 7.45 Uhr auf den Weg in das Feuerwehrmuseum nach Winnenden. Gefahren wurde die Strecke traditionsgemäß über Landstraßen mit dem historischen Löschgruppenfahrzeug LF16 sowie dem Bus der Wieslocher Stadtjugendpflege.
Nach knapp zweistündiger Fahrzeit hatte die Gruppe ihr Ziel erreicht und wurde von den Mitgliedern des Feuerwehrmuseums, Dieter Gehring und Harald Pflüger, herzlich in Empfang genommen. Es folgte ein zünftiges Weißwurstfrühstück, welches eigens von der Museumsküche für die Gäste angerichtet wurde.
Anschließend führte Feuerwehr-Historiker Oliver Kubitza die Wieslocher rund 2 Stunden durch das toll ausgestattete und sehr gepflegte Museum und berichtete allerhand Wissenswertes über die Feuerwehrgeschichte. Dabei gab es selbst für alteingesessene Feuerwehrler immer wieder Neues zu erfahren. Zum Abschied überreichte die Gruppe aus Wiesloch Festschriften der Jubiläen von Feuerwehr und Jugendfeuerwehr sowie die Ärmelabzeichen aller 4 Abteilungen der Wieslocher Wehr.
Danach machten sich die Oldtimerfreunde auf den Weg zur “Schwabenalm“, wo sie ihr Mittagessen einnahmen. Auch dort kamen sie in vollen Zügen auf ihre Kosten und konnten ein sehr leckeres Essen genießen.
Im Anschluss daran ging es wieder Richtung Heimat. Die Fahrer wählten diesmal den Weg über die Autobahn, wo sie mit einer Reisegeschwindigkeit von ca. 72 Stundenkilometern, für ein 59 Jahre altes Fahrzeug, doch recht zügig unterwegs waren.
Zuhause angekommen konnten alle auf einen sehr schönen und erlebnisreichen Tag zurückblicken und waren unisono der Meinung, sich ein derartiges Erlebnis, dann mit einem anderen Ziel, bald wieder einmal zu gönnen.

Geschrieben von Thomas Hörner.