Gesamtfeuerwehr kam zu virtueller Versammlung zusammen

Kürzlich kamen die vier Feuerwehrabteilungen der Gesamtfeuerwehr Wiesloch zu einer virtuellen Versammlung zusammen. Wie bereits im Vorjahr wurde ähnlich einer Regel-Hauptversammlung Bilanz über das zurückliegende Jahr gezogen und wurden einige Projekte vorgestellt.

Den Anfang machte der stellvertretende Feuerwehrkommandant Ronald Martin, der die zugeschalteten Mitglieder der Gesamtwehr begrüßte und sogleich zu einer Schweigeminute aufrief. Man gedachte allen „von uns gegangenen“ Feuerwehrleuten.

Grußworte sprach Oberbürgermeister Dirk Elkemann, der die Frauen und Männer herzlich und auch im Namen von Bürgermeister Ludwig Sauer, der gesamten Stadtverwaltung und des Gemeinderats begrüßte und sich für die geleistete Arbeit bedankte. Er sprach von laufenden Investitionen in die Feuerwehr, wozu als „größtes Einzelprojekt“ der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Baiertal zählt. Ebenso erwähnte er den im Endausbau befindlichen Einsatzleitwagen der Wehr. Er sprach von der „vollen Unterstützung“ der Verwaltung und der Fraktionen, auch im Rahmen der aktuellen Haushaltsberatungen. „Wichtig ist mir, dass Sie sicher und unbeschadet aus den Einsätzen zurückkehren und dazu zählt neben der physischen auch die psychische Gesundheit“, unterstrich der Oberbürgermeister in seinen Ausführungen. „Es ist gut, dass professionelle Hilfe zur Verfügung steht, um auch aus schwierigen Situationen heil herauszukommen.“ Dirk Elkemann ging kurz auf die durch die Pandemie bedingt leicht rückläufigen Einsatzzahlen ein.
Der stellvertretende Feuerwehrkommandant Matthias Eberle gab anschließend einen detaillierten Rückblick. Er berichtete über die Weiterführung der Ausbildung ab Sommer 2020. In Kleingruppen und bei ausgewählten Zugübungen konnte der Übungsdienst der Situation entsprechend weitergeführt werden. Leider musste zwischen November und März wieder auf das absolut notwendige Maß zurückgefahren werden. Der neuerliche Lockdown hatte starke Auswirkungen, auch auf die vier Abteilungsfeuerwehren. Matthias Eberle sprach auch über die Arbeit im Führungsstab, der in regelmäßiger Runde bis in den Sommer des laufenden Jahres tagte. Dort wurden zentral alle Entscheidungen getroffen, die hauptsächlich dem Schutz aller Mitglieder gelten. Neben dem Schutz im Einsatzdienst oder in der Ausbildung galt das Hauptaugenmerk der Organisation der Corona-Impfungen. Bereits im Frühsommer konnten die Feuerwehrleute im Land dank entsprechender Priorisierung in die zentralen Impfzentren kommen, um die Impfung zu erhalten. Einen großen Dienst an der Allgemeinheit steuerte die Gesamtfeuerwehr beim städtischen Corona-Schnelltestzentrum bei. Gemeinsam mit Teams des DRK Wiesloch, der Wieslocher Malteser und des THW Wiesloch-Walldorf wurden zwischen März und Juli unzählige Schnelltests durchgeführt. Die Wehr kümmerte sich mit dem THW um die Logistik und Verwarltungsarbeiten im Testzentrum.

Auch die Statistik bemühte Eberle, der von 191 Mitgliedern in den Einsatzabteilungen, 101 Kindern und Jugendlichen in den Jugendfeuerwehren sowie 30 Angehörigen der Alters- und Ehrenabteilungen sprach. 235 Einsätze hatten die Einsatzabteilungen im Jahr 2020 zu bewältigen. Diese verteilten sich zu knapp 75 Prozent auf die Abteilung Wiesloch, zu 13 Prozent auf die Abteilung Baiertal, neun Prozent in Frauenweiler und vier Prozent in Schatthausen. Den größten Anteil aller Einsätze machten sogenannte „Technische Hilfeleistungen“ aus, also Einsätze, bei denen zum Beispiel Personen aus Aufzügen befreit, Notfall-Türöffnungen durchgeführt oder auch bei Verkehrsunfällen geholfen werden musste. In 120 Fällen lautete das Einsatzstichwort „Technische Hilfeleistung“.
In 55 Fällen wurde zu „Bränden und Explosionen“ gerufen. Großbrände auf eigener Gemarkung blieben im Jahr 2020 aus. Dennoch gab es Großbrände unter Beteiligung der Wieslocher Feuerwehr, so zum Beispiel im März bei einem Brand in Dielheim und im November in Östringen. Eberle ging auf einige gemeinsame Einsätze der Gesamtfeuerwehr im einzelnen ein, so beispielsweise ein Schornsteinbrand in Schatthausen, einen größeren Containerbrand in Frauenweiler und einen Heckenbrand in Baiertal. „Die reibungslose und professionelle Zusammenarbeit aller Abteilungswehren hat sich mal wieder gezeigt und voll ausgezahlt“, so bilanzierte Matthias Eberle.

Über besondere Projekte berichteten in der Folge die jeweiligen Projektleiter der Abteilungsfeuerwehren. Für Baiertal gab der stellvertretende Abteilungskommandant Alexander Stroh Einblicke in den Neubau des Feuerwehrgerätehauses, welchen er als „auf der Zielgeraden“ beschrieb. Der Schatthäuser Abteilungskommandant Jochen Ihle informierte über den Baufortschritt des Mittleren Löschfahrzeugs für den Stadtteil. Kurz vor der Versammlung war der neue Mannschaftstransportwagen für Schatthausen beauftragt worden, zu dem Ihle ebenso einen Statusbericht gab. Marco Friz, stellvertretender Abteilungskommandant aus Wiesloch, zeigte Details aus dem Ausbau des neuen Einsatzleitwagens. Auch hier gehen die Arbeiten dem Ende entgegen. Noch am Anfang befinden sich die Arbeiten im Fahrzeugausschuss für das neue Löschgruppenfahrzeug für die Abteilung Wiesloch. Abteilungskommandant Jürgen Bodri beschrieb die Arbeiten des Ausschusses. Auch in die persönliche Schuztausrüstung der Feuerwehrleute investiert die Stadt Wiesloch. Für das Projekt berichtete Projektleiter Jonas Mittenzwei. Am Ende der Projektvorstellung standen zwei Projekte, die unmittelbar im Katastrophenschutz wirken werden. Zunächst berichtete Projektleiter Florian Prummer über die Notstromversorgung aller Wieslocher Feuerwehrhäuser. Diese soll künftig den Weiterbetrieb der wichtigen Infrastruktur erlauben, auch wenn das öffentliche Stromnetz ausgefallen ist. Schon vor der Flutkatastrophe im Sommer machte sich die Wehr mit der Verwaltung über die Bevölkerungswarnung Gedanken. Prummer berichtete daher auch über den Projektfortschritt der Neuerrichtung des Sirenennetzes, welches sich im Ausschreibungsprozess befindet.

Im Punkt Verschiedenes schilderte Ehrenkommandant Rainer Kircher seine Eindrücke aus Stadt und Bevölkerung über die Gesamtfeuerwehr. Noch heute zollen ihm die Bürgerinnen und Bürger Respekt über die Arbeit der Feuerwehrleute, den er sehr gerne weitergibt. Er zeigte sich beeindruckt von den digitalen Möglichkeiten, die die Feuerwehr nutzt, um ihren Weiterbetrieb sicherzustellen.

Am Ende der Versammlung blieb der Eindruck, dass trotz anhaltender Pandemie die Arbeit der Wehr nahezu ohne Einschränkungen weiterläuft und viele wichtige Projekte schon bald die Arbeit der ehrenamtlichen Kräfte erleichtern und unmittelbar der Sicherheit der Bevölkerung zugute kommen werden.

Feuerwehr-Oldtimer im Einsatz

Bedingt durch die Pandemie kam auch unser Traditionslöschfahrzeug aus dem Jahr 1963 in den letzten Monaten kaum zum Einsatz. Unter anderem musste auch das Feuerwehr-Oldtimertreffen am Großglockner abgesagt werden. Bei dieser Veranstaltung wären wir erstmals dabei gewesen, die Vorbereitungen waren schon getroffen, auch die Zimmer waren schon gebucht. Dann kam leider die Absage, allerdings mit der Ankündigung, die Veranstaltung im nächsten Jahr durchzuführen.

Umso erfreulicher war es, dass das Oldtimertreffen des Landesfeuerwehrverbands in Aalen am 03. Oktober durchgeführt werden konnte. Wie immer hatte uns Thomas Hörner rechtzeitig angemeldet, sodass die Anmeldung auch tatsächlich berücksichtig werden konnte, denn die Standplätze in der Innenstadt von Aalen waren begrenzt.
Früh am Morgen machten sich Thomas Hörner, Gerolf und Ludwig Sauer sowie Peter und Silvia Zink beim Feuerwehrhaus Wiesloch auf den Weg. Erste Station war der Pendlerparkplatz an der A 6 in Rauenberg, wo Jurek Dudler und Christian Halm schon mit alten TLF 16 der Feuerwehr Walldorf aus dem Jahr 1964 warteten. Nach kurzem Austausch über die Fahrtroute fuhr der kleine Konvoi des Mittelzentrums Wiesloch/Walldorf auf die A 6 in Fahrtrichtung Heilbronn, ab dem Kreuz Weinsberg dann ich Richtung Nürnberg. An der Ausfahrt Kupferzell verließen die beiden betagten Feuerwehrautos die A 6 und fuhren auf der B 19 bzw. auf Umleitungsstrecken durch das Hohenloher Land zur Ostalb. Beim Rettungszentrum Aalen trafen sich alle Teilnehmer*innen, um gegen 11.00 Uhr gemeinsam die Standplätze in der Innenstadt von Aalen zu beziehen. Bei bestem Spätsommerwetter herrschte in Aalen reges Treiben, zumal das Oldtimertreffen mit einem verkaufsoffenen Sonntag verbunden war. Die insgesamt 65 Feuerwehrfahrzeuge waren begehrtes Fotomotiv, gerne durften auch Kinder in den Fahrzeugen Platz nehmen. Unzählige Fragen wurden beantwortet und so verging die Zeit wie im Flug. Um 16.00 Uhr hieß es, die Rückfahrt anzutreten. Dabei wurde die vielbefahrene und stauträchtige A 6 gemieden und vielmehr die Route über Mainhardt und Löwenstein auf der B 39 gewählt. Ohne Unterbrechungen erreichte die Gruppe am frühen Abend die heimatlichen Gefilde.

Bereits am Tag vor der Fahrt nach Aalen war unser LF 16 in Wiesloch in Aktion. Unsere beiden Aktiven Julian und Carolin Sippel, geb. Weißler gaben sich im Alten Rathaus das Ja-Wort. Als engagierte Feuerwehrleute hatten sie den Feuerwehr-Oldie als Hochzeitsauto rausgesucht. Chauffiert wurden die beiden von Thomas Hörner, der das Fahrzeug sowohl für die Hochzeit, als auch für die Fahrt nach Aalen zum Glänzen gebracht hatte.

Die Sonne strahlte mit dem Brautpaar um die Wette

Alles passte, als sich Feuerwehrkamerad Julian Sippel und seine Carolin am vergangenen Samstag im Standesamt Wiesloch das Ja-Wort gaben. Um die „Feuerwehrhochzeit“ komplett zu machen, traute Bürgermeister Ludwig Sauer die beiden, die seit einigen Jahren gemeinsam zur Abteilung Wiesloch gehören. Nach der Zeremonie durchschritt das junge Brautpaar das Ehrenspalier der Abteilung Wiesloch und der Kameraden der Bundeswehr-Feuerwehr in Neckarzimmern, bei der Julian beschäftigt ist.

Obligatorisch musste ein kleines Feuer gelöscht werden und das Paar durfte, in diesem Fall sogar eigentständig, mit der Drehleiter in den Himmel über Wiesloch fahren. Es folgten Glückwünsche von Abteilungskommandant Jürgen Bodri, den Kameradinnen und Kameraden der Abteilung, der Bundeswehr–Feuerwehr und der zahlreichen Anwesenden. Die Feuerwehr wünscht den „Sippels“ alles Gute und Glück für die gemeinsame Zukunft.

Trauung bei bestem Sommer-Wetter

Das Wetter passte absolut zum Anlass: Am Samstag der vergangenen Woche heiratete Feuerwehrkamerad Joachim Lauer seine Jasmin. Nachdem das junge Ehepaar die standesamtliche Trauung im alten Rathaus Wiesloch beendet hatte, wartete ihr erster großer Gang. Durch ein Schlauchspalier, welches die Kameradinnen und Kameraden der Abteilung Wiesloch errichtet hatten, schritten die beiden unter großem Applaus auf den Marktplatz.

Nach wenigen Schritten durch das Spalier durften sogleich noch weitere Aufgaben absolviert werden. Es wartete ein kleines brennedes Papp-Häuschen, traditionell eine Teamaufgabe, bei der der Mann die Kübelspritze durch Pumpen betätigt und die Frau die Flammen löscht. Danach fuhr das Paar in den blau-weißen Wieslocher Himmel. Stadtbrandmeister Peter Hecker und Abteilungskommandant Jürgen Bodri überbrachten die Glückwünsche der Feuerwehr. Ebenso war eine Abordnung der US Army Feuerwehr Germersheim in die Weinstadt gekommen. Dort ist Joachim schon einige Jahre beschäftigt, er ist auch im Hauptberuf Feuerwehrmann.

Die Feuerwehr wünscht dem Paar alles Gute für die Zukunft.

Neue Drehleiter in Wiesloch eingetroffen

ERSATZBESCHAFFUNG FÜR 25 JAHRE ALTES VORGÄNGERFAHRZEUG –

Eine “Investition in die Sicherheit der Wieslocher Bevölkerung”, so umschreibt die Feuerwehrabteilung Wiesloch das Eintreffen der neuen Feuerwehr-Drehleiter DLA(K) 23/12. Das neue Fahrzeug auf Basis eines Daimler-Fahrgestells samt einem Aufbau der Firma Rosenbauer ist eine Ersatzbeschaffung für das Vorgänger-Fahrzeug aus dem Jahr 1995. Durch die Unterstützung der Stadtverwaltung und des Gemeinderats konnte das 23 Monate andauernde Projekt nun erfolgreich beendet werden.

Begonnen hatte das “Vorhaben Ersatzbeschaffung” mit der Zuteilung des Zuwendungsbescheids des Landes Baden-Württemberg, in Höhe von 254.000 EUR im Jahr 2019. Im gleichen Jahr erfolgte die europaweite Ausschreibung des Fahrzeugs und schließlich die Zustimmung zum Vergabevorschlag der Verwaltung durch den Gemeinderat im November 2019. Dabei blieb das Fahrzeug deutlich unter den geplanten Mitteln im Finanzhaushalt, in Höhe von 900.000 EUR. Von den Herstellern wurden rund 764.000 EUR veranschlagt. Mit dem Jahreswechsel 2019/2020 startete der intensive Beschaffungsvorgang mit dem Karlsruher Drehleiter-Werk der Firma Rosenbauer und nun, nur rund zehn Monate später, fuhr Florian Wiesloch 1/33 in die Stadt, in der es künftig vorwiegend seinen Dienst versehen wird.

Zum Einsatz kommt eine Drehleiter immer dann, wenn Personenrettungen aus der Höhe oder Tiefe nötig werden. Dazu kommt es meist durch medizinische Notlagen oder bei Bränden, wenn Fluchtwege durch Feuer und Rauch nicht mehr ins Freie führen. Gerade die Unterstützung des Rettungsdienstes bei medizinischen Notfällen hat über die vergangenen Jahre immer weiter zugenommen und macht rund zehn Prozent des Gesamt-Einsatzaufkommens aus. Das neue Fahrzeug trägt den gestiegenen Anforderungen an die Feuerwehr Rechnung. Im Bereich der Brandbekämpfung und der Menschenrettung erlaubt die Technik zusätzliche Möglichkeiten. So ist das Fahrzeug schneller in Stellung zu bringen und flexibler, da das letzte Leiterteil über ein Gelenk verfügt und damit abgeknickt werden kann. Mit Hilfe dieser Innnovation sind Rettungen in niedriger Höhe nun auch bei kleinen Abständen möglich. Dachterrassen, Balkone oder Gauben können mit Hilfe des Gelenks leichter angesteuert werden.

Deutlich wird der gesteigerte Einsatzwert auch durch die Traglast, die der Rettungskorb aufweist. Während das Vorgängerfahrzeug über eine Korbtraglast von 270 Kilogramm, einen sogenannten Drei-Personen-Korb verfügt, kann das neue Fahrzeug 500 Kilogramm oder fünf Personen aufnehmen. Bei den zahlreichen Personenrettungen, die den Transport erkrankter Menschen nötig machen, ist dies eine deutlicher Zugewinn an Optionen. Modernste Technik, so zum Beispiel ein Rundum-Kamerasystem, steigert die Sicherheit des eingesetzten Personals. Ebenso lassen sich Einsatzstellen umfangreicher ausleuchten oder deutlich schneller Löscharbeiten aus der Höhe einleiten. Ein fest verlegtes Rohr am Anfang und am Ende des Leiterparks erspart den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten aufwendiges Verlegen von langen Schläuchen. In Summe ist der Leiterpark 30 Meter lang und erlaubt bei 12 Metern Entfernung zu einer Gebäudefront eine Rettungshöhe von bis zu 23 Metern. Die neue und robuste Technik erlaubt ein hohes Maß an Ausfallsicherheit. Sollte der Fahrzeugmotor ausfallen, springt ein zusätzliches Hydraulikaggregat ein, um den Weiterbetrieb zu ermöglichen. Gerade die technischen Probleme des Vorgängerfahrzeugs machten kostenintensive Reparaturen nötig, die sich zuletzt häuften.

Der Projektleiter aus dem eigens einberufenen Fahrzeugausschuss, der stellvertretende Wieslocher Abteilungskommandant Manuel Hecker, erhofft sich möglichst wenig Einsätze für das Fahrzeug. “Wenn die neue Drehleiter jedoch in den Einsatz kommt, bin ich absolut überzeugt, dass wir den Hilfesuchenden noch besser helfen können”, so Hecker. Wie er ergänzt, “gilt vor allen Dingen dem 14-köpfigen Fahrzeugausschuss ein großes Dankeschön, welcher in 24 Terminen und 640 Stunden die Anforderungen definiert, Referenzfahrzeuge gesichtet und die Beschaffung begleitet hat.” Wie Hecker berichtet, startet nun die intensive Einweisung des Personals. “Bis ausreichend Kräfte ausgebildet sind, müssen wir bis Jahresende noch mit der alten Drehleiter zurechtkommen, so dass voraussichtlich pünktlich zum Jahreswechsel ein neues Kapitel für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute beginnen wird.”

Zur Übergabe im kleinen Kreis der Feuerwehr und der Verwaltung kamen am vorletzten Samstag Oberbürgermeister Dirk Elkemann und Bürgermeister Ludwig Sauer. Im Namen der Verwaltung und des Gemeinderats beglückwünschten beide die Feuerwehr, vor allen Dingen aber die Bevölkerung. “Dank Ihnen, den Feuerwehrleuten unserer Stadt, können wir nachts gut schlafen, dank der neuen Drehleiter sogar noch ein bisschen besser”, sagte OB Dirk Elkemann. “Seien Sie sich sicher, dass wir uns dafür einsetzen, dass Sie in ihrem Ehrenamt die beste Technik zur Verfügung haben, um Ihre Aufgabe zu erfüllen, sich und unsere Bevölkerung zu schützen.” Aus den Händen des Oberbürgermeisters wurde anschließend der Fahrzeugschlüssel an Stadtbrandmeister Peter Hecker und Abteilungskommandant Jürgen Bodri übergeben. Bürgermeister Ludwig Sauer dankte Projektleiter Manuel Hecker und seinem Fahrzeugausschuss für die “große Aufopferung, das Projekt zu einem erfolgreichen Ende zu bringen”. Er übergab Manuel Hecker als Anerkennung ein kleines Drehleiter-Modell. Nach der Übergabe führte Stadtbrandmeister Peter Hecker die Runde um das neue Fahrzeug und erläuterte die Technik.

Bildquelle: Reinhold Hirth

Bildunterschrift: v. l.: Matthias Eberle (Stv. Stadtbrandmeister), Marco Friz (Stv. Abteilungskommandant), Manuel Hecker (Stv. Abteilungskommandant), BM Ludwig Sauer, OB Dirk Elkemann, Ronald Martin ( Stv. Stadtbrandmeister), Peter Hecker (Stadtbrandmeister) & Jürgen Bodri (Abteilungskommandant)

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Leben retten in der Firmen-DNA

AUSZEICHUNG „EHRENAMTSFREUNDLICHER ARBEITGEBER IM BEVÖLKERUNGSSCHUTZ“ FÜR SKILLQUBE –

Am Samstag, den 10. Oktober 2020 wurde an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal die Firma SKILLQUBE von Thomas Strobl, dem Innenminister des Landes Baden-Württemberg als ehrenamtsfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet. Nominiert wurde SKILLQUBE durch das Technische Hilfswerk (THW) Ortsverband Wiesloch-Walldorf und Felix Metzler welcher dem Ortsverband als Zugführer angehört. Geehrt wurde das Unternehmen für sein Engagement im Ehrenamt und der Bereitstellung seiner Mitarbeiter für den ehrenamtlichen Einsatzdienst.

SKILLQUBE gehören neben ehrenamtlichen Einsatzkräften aus dem THW außerdem noch Mitglieder aus der Freiwilligen Feuerwehr, dem Malteser Hilfsdienst, dem Deutschen Roten Kreuz und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft an. Viele Mitarbeiter sind im Stadtgebiet Wiesloch aktiv und engagiert bei verschiedenen Hilfsorganisationen. So sind Sie nur wenige Gehminuten vom Feuerwehrgerätehaus Wiesloch entfernt und können somit rasch auf eine Einsatzmeldung reagieren. Außerdem wirkt SKILLQUBE bei dem “Helfer vor Ort” System der Malteser Wiesloch mit und zählt somit auch zu den wichtigen First Respondern. Lebensretten ist bei SKILLQUBE in der Firmenphilosophie fest verankert. SKILLQUBE wurde bereits 2019 schon als Partner der Feuerwehr ausgezeichnet. Darüber hinaus unterstützt SKILLQUBE auch regelmäßig verschiedenste Projekte der lokalen Hilfsorganisationen finanziell.

Karl Klein (MdL), Thomas Strobl (Innenminister Land Ba-Wü), Georg Hirsch (Team SKILLQUBE), Julia Wallburg (Team SKILLQUBE), Dirk Elkemann (Oberbürgermeister Stadt Wiesloch). Bildquelle: Steffen Schmid

Durch das Schlauch-Spalier in den Wieslocher Himmel

FEUERWEHRKAMERADIN SINA BEISEL GAB IHREM SASCHA DAS JA-WORT –

Auch der Himmel meinte es gut mit Sina Beisel, geborene Eichler, als sie am vergangenen Samstag ihrem Sascha das Ja-Wort im Wieslocher Standesamt gab. Direkt nach der Trauung schritten beide durch ein langes Schlauch-Spalier, welches die Abteilungsfeuerwehr Wiesloch für ihre Kameradin aufgebaut hatte. Im Anschluss ging es mit der Drehleiter in den weiß-blauen Wieslocher Himmel. Strahlender Sonnenschein versüßte dem noch jungen Brautpaar den Tag. Nachdem die beiden wieder auf dem Boden angekommen waren, wartete die „Feuertaufe“. Gemeinsam mussten Sina und Sascha eine brennende Hütte löschen. Nach der Übergabe eines Präsents durch Abteilungskommandant Jürgen Bodri und einer kleinen Verköstigung starteten die Beisels in ihre Fotosession. Standesgemäß auch mit einem Feuerwehrfahrzeug, dem Oldtimer-Löschgruppenfahrzeug aus den 1960er-Jahren. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute zur Hochzeit.

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Alles Gute zum 80. Geburtstag

Ehrenkommandant Rainer Kircher feierte am Wochenende seinen Ehrentag

Ehrenkommandant, Ehrenbürger und noch so viel mehr: Rainer Kircher feierte am 8.August im Familienkreis seinen 80. Geburtstag. Natürlich ließ es sich auch seine große Familie aus dem Ehrenamt nicht nehmen, auch Ihre Geburtstagswünsche persönlich zu überbringen. Die Hilfsorganisationen aus ganz Wiesloch versammelten sich bereits am vergangenen Samstagvormittag am Feuerwehrhaus in der Kernstadt, um gemeinsam im Zug ein imposantes Bild abzugeben. Gesammelt fuhren das THW, das Deutsche Rote Kreuz, die Malteser, der städtische Bauhof, die Feuerwehrabteilungen Baiertal, Frauenweiler, Schatthausen und Wiesloch, sowie die Jugendfeuerwehr Wiesloch mit Blaulicht und Martinshorn am Haus von Rainer Kircher vorbei, um dem immer so engagierten Ehrenbürger der Stadt Wiesloch die Geburtstagsgrüße im ganz eigenen Stil zu überreichen. Leider zwang die derzeitige Pandemie zu dieser besonderen Form des Grußes. Fertig mit der Paradenrunde stellten sich alle Fahrzeuge nochmal vor dem Haus auf.

Mit Hilfe der Drehleiter wurden dann noch persönliche Geburtstagswünsche von Oberbürgermeister Dirk Elkemann, Bürgermeister Ludwig Sauer und Stadtbrandmeister Peter Hecker überbracht. Oberbürgermeister a.D. Franz Schaidhammer war ebenfalls anwesend, um zu gratulieren. Willi Marco sorgte mit seiner Trompete für die musikalische Note des Mittags und spielte ein Ständchen.

So wie alle Hilfsorganisationen vereint Geburtstagswünsche überbrachten, so wünschen sie Rainer Kircher und seiner Frau Margit gemeinsam alles Gute und Gesundheit für die Zukunft.

Geschrieben von Robin Schweikert

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Gemeinsam in den Hafen der Ehe

Kamerad Sebastian Hodapp und seine Sofia heirateten kürzlich

Kürzlich gaben sich Feuerwehrkamerad Sebastian Hodapp und seine Sofia das „Ja-Wort“. Bürgermeister Ludwig Sauer traute die beiden in einer wunderschönen Zeremonie im Wieslocher Gerbersruhpark. Nicht fehlen durften die Kameraden der Abteilung Wiesloch, die etwas abseits von der Zeremonie eine Aufgabe für das frisch vermählte Brautpaar vorbeitet hatten. Wie es sich gehört, musste das Ehepaar gemeinsam eine brennende Hütte löschen, wozu ihnen eine sogenannte Kübelspritze zur Verfügung gestellt wurde. Gekonnt pumpte Sebastian, während seine Sofia das Strahlrohr hielt und die Flammen löschte. Nach kurzem Applaus entschwand das Paar in den blau-weißen Wieslocher Himmel, denn Sebastian steuerte beide mit der Drehleiter in die Höhe. Aus den Händen von Abteilungskommandant Jürgen Bodri erhielten beide im Anschluss ein kleines Präsent, verbunden mit den besten Wünschen für die gemeinsame Zukunft.

Geschrieben von Marco Friz

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Schwere Unwetter blieben vergangenes Jahr aus

Ein Blick auf das Jahr 2019 bei der Jahreshauptversammlung der Abteilung Wiesloch

Kürzlich kamen die Mitglieder der Abteilungsfeuerwehr Wiesloch und ihres Fördervereins bei ihrer Jahreshauptversammlung zusammen. Jürgen Bodri, Abteilungskommandant der Kernstadtwehr und Vorsitzender des Fördervereins, durfte zahlreiche Anwesende, darunter die Angehörigen der Abteilungsfeuerwehr, Mitglieder des Vereins und zahlreiche Ehrengäste in der Feuerwache begrüßen. Darunter Oberbürgermeister Dirk Elkemann, Stadtbrandmeister Peter Hecker sowie die beiden Ehrenkommandanten Rainer Kircher und Gerolf Sauer. Von der benachbarten Feuerwehr Rauenberg war Abteilungskommandant Julian Haupt anwesend, ebenso Unterkreisführer Michael San José.

Zunächst erhoben sich die Anwesenden für die übliche Totenehrung. Abteilungskommandant Jürgen Bodri erinnerte an alle umgekommenen Feuerwehrfrauen und -männer weltweit und an das Patenkind der Feuerwehr Wiesloch Jacqueline Brixner.

In seinem Jahresbericht widmete sich Bodri den Zahlen, Daten und Fakten des Jahres 2019. Stolz berichtete er von einer Personalsteigerung in allen Teilbereichen der Abteilung Wiesloch. ”Ich freue mich über eine starke und große Mannschaft, wie es sie noch nicht gab. Gleichzeitig wünsche ich mir diesen Fokus auch bei Einstellungen von städtischen Mitarbeitern, die sich ehrenamtlich bei der Feuerwehr engagieren möchten”, so der Abteilungskommandant.  Zum 31. Dezember 2019 zählte man 161 Mitglieder. 104 Frauen und Männer zählen zur Einsatzabteilung (Vorjahr 87), 47 Kinder und Jugendliche sind in der Jugendfeuerwehr engagiert (Vorjahr 39) und zehn Mitglieder zählt die Alters- und Ehrenabteilung (Vorjahr 8). Hinzu kommen 63 Mitglieder im Förderverein. Der Anteil weiblicher Mitglieder in der Jugendfeuerwehr und Einsatzabteilung stieg erfreulicherweise leicht an.

233 Einsätze mussten vergangenes Jahr durch die Abteilung Wiesloch abgearbeitet werden, trotz Ausbleiben üblicher Unwetter eine konstant hohe Anzahl für die Einsatzabteilung. Erfreulicherweise blieb es am Neujahrsmorgen 2019 ruhig, erst am 6. Januar war die Hilfe der Feuerwehr gefragt, als bei einem medizinischen Notfall eine Wohnungstür für den Rettungsdienst geöffnet werden musste. Brennender Unrat am Silvesterabend 2019 beendete das Einsatz-Jahr für die Abteilung Wiesloch. Zwischen zwei Einsätzen lagen 2019 im Durchschnitt rund 37,4 Stunden oder 1,56 Tage. Nicht selten folgten Einsätze jedoch auch innerhalb kürzester Zeit aufeinander. Die Ehrenamtlichen wurden für den Einsatzdienst aus ihrer Freizeit oder der Arbeitszeit gerissen, ohne genau zu wissen wie viel Zeit der Einsatz in Anspruch nehmen wird. Diese schwierige Planbarkeit verlangt den Feuerwehrkräften ein großes Maß an Flexibilität und Verständnis ab und ist daher sehr wertzuschätzen. Am häufigsten gefordert war die Abteilung im November, als 28 Einsätze abzuarbeiten waren und über die Sommerzeit, in der die meisten Kräfte ihren wohlverdienten Urlaub verbringen. Im Juli und August musste 25 beziehungsweise 27 Mal ausgerückt werden. Am häufigsten innerhalb einer Woche wurde man im Februar (4. bis 10.2.) und April (22. bis 28.4.) tätig. Zehn Einsätze sollten binnen Wochenfrist auf die Feuerwehrleute warten. Am häufigsten innerhalb eines Tages ging es am 10.3. in den Einsatz. Hier mussten unter anderem Unwetterfolgen beseitigt werden, es ging sieben Mal in den Einsatz. Ruhiger war es im Januar (7 Einsätze) und im Dezember (11 Einsätze).

Um für den vielschichtigen und anstrengenden Einsatzdienst optimal vorbereitet zu sein, widmeten sich die ehrenamtlichen Feuerwehrleute zahlreichen Stunden in Aus- und Fortbildung. Am Standort, im Unterkreis und an der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg hielt man sich in Taktik und Technik fit. Für das große Engagement der Einsatzabteilung, insbesondere aber für die Vorbereitung und Durchführung durch das Ausbilder-Team bedankte sich Abteilungskommandant Jürgen Bodri. Im Speziellen bedankte sich Bodri bei den Atemschutzgeräteträgern, die sich durch jährliche Belastungsübungen und gesundheitliche Check-Ups für Brandeinsätze bereithalten. Ein Bereich, der Atemschutzeinsatz, dem besonderer Fokus der Feuerwehrführung und des Abteilungsausschusses gilt.

Doch neben dem Einsatzdienst und der Vorbereitung darauf gab es noch weitere Termine, die auf ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen warteten. So standen neben dem arbeitsintensivsten Wochenende, dem Tag der Helfer, weitere kulturelle Veranstaltungen auf dem Plan. Man stellte beispielsweise eine Wachbereitschaft an Wein & Markt, leistete das gesamte Jahr über Brandsicherheitswachdienste im Palatin Kulturzentrum ab oder unterstützte die Durchführung des Sommer- und Martinsumzugs. Bei der Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Ehrenkommandant Rainer Kircher stellte die Wehr einen Brandsicherheitswachdienst und begrüßte den Geehrten mit einem großen Spalier. Stellvertretend für die Feuerwehr Wiesloch sprach Orhan Bekyigit über das Wirken Kirchers.

Ebenso stand die Kameradschaftspflege im Fokus: An verschiedenen Feierlichkeiten, wie zum Beispiel der Osterfeier und dem Sommergrillfest konnten die Feuerwehrleute ihre Partnerinnen, Partner und Kinder mit zur Feuerwehr bringen. Gleiches galt für den Sommerausflug, der eine Reisegruppe an den Starnberger See in Bayern führte. Am Kameradschaftsabend und der Weihnachtsfeier ließ man das Jahr gebührend und kameradschaftlich ausklingen. Für das Gelingen einer freiwilligen Feuerwehr ist das Zusammenkommen und der Austausch in der Feuerwehrfamilie unabdingbar. Angehörige, die das Ehrenamt Feuerwehr unterstützen und zu Verzicht bereit sind, sind ein wichtiger Bestandteil für das Funktionieren des Ganzen.

Die körperliche Fitness stand beim Stadtlauf im April im Zentrum und ab dem Herbst, als sich eine Gruppe zusammenfand, die den Feuerwehrsport freitags in der Sporthalle Frauenweiler anbietet.
Auch die Brandschutzerziehung sollte besondere Erwähnung in der Hauptversammlung finden. Bereits seit zehn Jahren übernimmt diese Aufgabe Melanie Kutning, die besonders gewürdigt wurde. Mehr als ein Dutzend Termine mit rund 200 teilnehmenden Kindern führte Melanie Kutning mit weiteren Kameraden 2019 durch.

Weitere Projekte waren Umbaumaßnahmen im und am Feuerwehrhaus, beispielsweise die Modernisierung der Funkzentrale, die Einrichtung eines Bereitschaftsraums und einer zentralen Damenumkleide. Abteilungskommandant Bodri dankte den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Abteilung Wiesloch, den hauptamtlichen Gerätewarten und der Stadtverwaltung für die Umsetzung dieser Maßnahmen. Ebenso dankte Bodri den Mitgliedern der Fahrzeugausschüsse, die ihre Arbeit, die Vorbereitung der Ausschreibung für den neuen Mannschaftstransportwagen, den Einsatzleitwagen und die Drehleiter, abschließen und die Vergabe durch den Gemeinderat vorbereiteten. Der Jahresbericht schloss mit einem Bildervideo der Einsätze des vergangenen Jahres.

Im Anschluss berichtete Jugendfeuerwehrwart Niclas Waibel über die Aufgabenfülle des Nachwuchses. Die 47 Kinder und Jugendlichen wurden auf unterschiedliche Art und Weise auf den Feuerwehrdienst vorbereitet. Nahezu wöchentlich kam das Betreuerteam in fünf dem Alter nach gestaffelten Jugendgruppen zusammen. Ob bei den Gruppenstunden oder großen Aktionen, wie zum Beispiel der Christbaumsammlung oder der Nikolausaktion, dem eigenen Zeltlager in Tairnbach, stets war bei Jugendfeuerwehr etwas los. Waibel dankte allen Helfern der aktiven Mannschaft die das Jahr über die Jugendfeuerwehr unterstützt haben.
Kassenwart Michael Bader gab einen Einblick in den Kassenbericht des Fördervereins. Auf ihn folgte die jährliche Entlastung des Kassenwarts sowie des Vereinsvorstands. Zur Prüfung der Kasse wurden Gerhard Kirschenlohr bestätigt und Steffen Grieb neu in das Amt gewählt. Frank Lauer schied auf eigenen Wunsch nach längerer Zeit aus dem Amt aus.

Bevor verschiedene Grußworte an die Anwesenden gerichtet wurden, gab Jürgen Bodri einen Ausblick auf das Jahr 2020. Neben der Aus- und Fortbildung der Einsatzmannschaft, zu der der stellvertretende Abteilungskommandant Marco Friz kurz berichtete, sowie weiteren Regelterminen warten weitere Aufgaben auf die Frauen und Männer der Abteilung Wiesloch. So sind der Bauprozess und die Ausgestaltung der drei neuen Feuerwehrfahrzeuge mit den Aufbauherstellern zu besprechen. Im Feuerwehrhaus warten die Vollendung verschiedener Umbaumaßnahmen und viele weitere Aufgaben.

Oberbürgermeister Dirk Elkemann richtete Grußworte für die Stadtverwaltung und den Gemeinderat die Versammlungsteilnehmer. Er überbrachte Grüße von Bürgermeister Ludwig Sauer und der Stadtverwaltung und sprach den Ehrenamtlichen seinen Respekt aus. “Ich freue mich sehr über ihren zunehmenden Personalstand und die Tatsache, dass sie dabei durchschnittlich sogar weiblicher werden”, brachte es der Oberbürgermeister auf den Punkt. Ebenso dankte er für das Engagement im Einsatzdienst, wo er sich bei einigen Großeinsätzen vor Ort ein Bild der Lage machen konnte. “Auch ihre Ausstattung liegt mir am Herzen und da bin ich mit unserem Gemeinderat einer Meinung. Aber das allerwichtigste ist, kommen Sie stets gesund wieder”, schloss der OB sein Grußwort. Stadtbrandmeister Peter Hecker richtete der den Angehörigen der größten Abteilungsfeuerwehr den Dank der Gesamtwehrführung um ihn und seine Stellvertreter Ronald Martin und Matthias Eberle aus. Er bedankte sich bei allen Mitgliedern der Einsatzabteilung für das geleistete Engagement und das “stetige Leben im Feuerwehrhaus”. Unterkreisführer Michael San José überbrachte die Grußworte von Kreisbrandmeister Udo Denz. Er beschrieb die Bedeutung der Wieslocher Feuerwehr für die Städte, Gemeinden und Feuerwehren rund um Wiesloch.

Am Ende der Versammlung richtete Ehrenkommandant Rainer Kircher einige Worte an die Anwesenden. Er freute sich darüber, “dass nun aufgeht, was man vor einiger Zeit gesät hat” und beschrieb das “große Kapital”, welches in der Feuerwehr für Stadt und Bevölkerung liegt. Ausführliche Informationen zu den Aktivitäten sind im neuen Jahresbericht für 2019 zu lesen. Dieser ist unter www.feuerwehr-wiesloch.de im Bereich „News“ abzurufen (Link).

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