Serverumzug

Die Jugendfeuerwehrhomepage ist nun im Zuge der Webspace-Konsolidierung auf den virtuellen Server der Feuerwehr Wiesloch umgezogen.Hierdurch kann es noch zu vereinzelten Anzeigefehlern und Problemen kommen. Wir bitten dies zu entschuldigen. Im Zweifel einfach eine kurze Meldung an: Webmaster@jugendfeuerwehr-wiesloch.de.Vielen Dank.

Geschrieben von Sebastian Hodapp

Abteilungshauptversammlung 2007

(HCE) Als letzte offizielle Amtshandlung leitete Kommandant Ingo Schmiedeberg die Durchführung der Jahreshauptversammlung der Wieslocher Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr, da er bei den auf den Jahresbericht 2006 folgenden Wahlen nicht mehr kandidierte. Zu seinem Nachfolger wählten die aktiven Feuerwehrangehörigen Jürgen Bodri während Mathias Eberle als stellvertretender Abteilungskommandant, Michael Bader als Kassier und Karlheinz Schweinfurth als Schriftführer ohne jeweilige Gegenkandidaten in ihre Ämtern wiedergewählt wurden.Bereits an der letzten Hauptversammlung am 3. Februar 2006 angekündigt gehört die Feuerwehr seit Januar zum städtischen Fachbereich 3 (Bürgerdienste: Bevölkerungsschutz/Feuerwehr) und als dessen Vertreter konnte der Kommandant Andrea Gärtner und Michael Kühn auf der Mitgliederversammlung begrüßen. Nach 299 Einsätzen im Jahr 2004 sowie 141 im Jahr 141 im Jahr 2005 rückte die Abteilung Wiesloch der Wieslocher Freiwilligen Feuerwehr im Berichtsjahr 2006 zu 202 Einsätzen aus. Für die kontinuierliche Steigerung der Einsatzzahlen von 60 im Jahr 1980 bis heute machte Kommandant Schmiedeberg vor allem die zahlreichen technischen Hilfeleistungen verantwortlich, die im Berichtsjahr 2006 mit 98 rund 50 Prozent der Einsätze ergaben. Mit 22 Prozent schlugen 43 Brände und Explosionen zu Buche ebenso wie 50 Fehleinsätze (26 Prozent). Außerdem gab es vier Tiereinsätze und sieben sonstige. Unter den 43 Bränden verzeichnet die Statistik 23 Kleinbrände, die mit Kleinlöschgeräten gelöscht wurden, sowie acht weitere Kleinbrände, fünf Mittelbränden und immerhin noch sieben Großbrände. Neben 20 Einsätzen auf der Autobahn fanden die meisten mit 160 im Gebiet der Kernstadt satt und interessant ist auch ein Blick auf die Tagezeit, zu der die 62 Aktiven, darunter drei weibliche Angehörige, ausrücken mussten. Den 49 Einsätzen (nur elf zwischen 4 und 8 Uhr) in der ersten Tagehälfte mit Mittag standen 153 in der zweiten gegenüber (allein 62 zwischen 16 und 20 Uhr). Bemerkenswert unter den zahlreichen Berichten war der von Jugendwart Michael San José, der neben den üblichen Aktivitäten auch zwei bedeutende Entwicklungen aufzeichnete. Zum einen wurde das Eintrittsalter in die Nachwuchsabteilung von zehn auf acht Jahre gesenkt, zum andern konnte die Mitgliederzahl innerhalb eines Jahres von 36 auf jetzt 47, darunter neun weibliche Jugendliche, gesteigert werden.Während Bodri, Eberle, Bader und Schweinfurth unter Aufsicht von Ehrenkommandant Rainer Kirche und Michael Kühn in geheimer Wahl in extra aufgestellten Wahlkabinen jeweils ohne Gegenkandidaten ins Rennen gingen, bewarben sich gleich 19 der 53 anwesenden stimmberechtigten Wehrangehörigen um einen der sechs Plätze im Ausschuss der Abteilung Wiesloch. Gewählt wurden Ludwig Sauer, Orhan Bekyigit, Andreas Steidel, Eike Ottmann, Stefan Seewöster und Markus Penninger, außerdem gehörten dem Ausschuss die Mitglieder der Abteilungsleitung einschließlich des Standbrandsmeisters Peter Hecker an.

Jahresabschlussübung der Feuerwehr Wiesloch

Die diesjährige Abschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Wiesloch, Abteilung Wiesloch, findet am kommenden Freitag, den 01.12.2006, um 19.00 Uhr in der Güterstraße statt. Übungsobjekt ist ein ehemaliges Firmengebäude zwischen dem Stadtbahnhof und dem Betriebsgelände der EnBW. Für die etwa einstündige Sperrung der Güterstraße in diesem Bereich bittet die Feuerwehr ebenso um Nachsicht wie für mögliche Beeinträchtigungen der Abendruhe. Selbstverständlich ist die interessierte Bürgerschaft zum Zuschauen herzlich eingeladen.

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Marathonwoche für Wieslocher Feuerwehr

Auf eine harte Bewährungsprobe wurde die Leistungsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Wiesloch in der vergangenen Woche gestellt. Acht Einsätze in sechs Tagen, darunter vier Großbrände und zwei schwere Verkehrsunfälle, mussten die ehrenamtlichen Kräfte in ihrer Freizeit bewältigen. Den Auftakt bildete eine Überlandhilfe ins 25 Kilometer entfernte Neckarbischofsheim. Die Hilfe aus Wiesloch wurde dort bei der Bekämpfung eines Großfeuers in einem Sägewerk benötigt (siehe Bericht in der letzten Woche). Zum nächsten Großband, diesmal innerhalb der eigenen Stadtgrenzen, kam es nur zwei Tage später in der Nacht von Montag auf Dienstag. Auf dem Gelände der Müllumladestation gerieten gegen 2 Uhr nachts circa 400 Kubikmeter Abfall durch Selbstentzündung in Brand. Alle Abteilungen waren zur Unterstützung notwendig, um den Abfallberg auseinander zu ziehen und in langwieriger Arbeit abzulöschen. Diese Arbeiten zogen sich bis in die frühen Morgenstunden hin, so dass den meisten ehrenamtlichen Helfern nichts anderes übrig blieb, als nach einer kurzen Dusche direkt zur Arbeit zu gehen. Der Plan einiger Helfer, in Abstimmung mit dem jeweiligen Arbeitgeber, früher Feierabend zu machen, um wenigstens einige der nachts verlorenen Stunden aufzuholen, wurde durch einen brennenden PKW jäh durchkreuzt. Ein Fahrzeughalter hatte in seinem Citroen eine Rauchentwicklung aus dem Armaturenbrett bemerkt, einen Parkplatz in der Tuchbleiche angesteuert und die Feuerwehr alarmiert. Schon auf dem Weg zum Feuerwehrhaus erkannten die Feuerwehrkräfte die Sachlage anhand der Rauchsäule, denn das Feuer hatte sich schnell ausgeweitet und den Wagen in Vollbrand gesteckt. Trotz raschem Löscherfolgs war nichts mehr zu retten. Es entstand Totalschaden. Am selben Tag, kurz vor 22 Uhr wurde die Hilfe der Floriansjünger dann schon wieder benötigt. Auf einem Aussiedlerhof zwischen Mühlhausen und Dielheim war aufgrund eines technischen Defekts bei einem der Traktoren eine Scheune und Lagerhalle in Vollbrand geraten. Die schwierige Löschwasserversorgung – unter anderem musste auch ein circa 4 Kilometer lange Förderleitung aus Rauenberg verlegt werden – und die akute Ausbreitungsgefahr machten ein Großaufgebot der Feuerwehren notwendig. Der Einsatz dauerte für die Wieslocher Feuerwehr über 8 Stunden und so endete die zweite Nacht für viele mit kaum oder gar keinem Schlaf. Doch Zeit zum Erholen blieb keine, denn am Mittwoch nachmittag, genau in der Mittagshitze meldeten die Funkmeldeempfänger einen Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Autobahn 6 in Fahrtrichtung Sinsheim. Dort war ein Sattelschlepper nahezu ungebremst auf einen im Stauende haltenden LKW aufgefahren und hatte diesen 20 Meter weiter auf einen Autotransporter aufgeschoben. Der schwerverletzte Fahrer des Sattelschleppers musste gemeinsam mit der parallel alarmierten Feuerwehr Sinsheim in mühevoller und schweißtreibender Millimeterarbeit aus seinem durch den Aufprall und losgerissener Ladung total deformierten Führerhaus befreit werden, bevor er per Hubschrauber in ein Krankenhaus transportiert werden konnte. Der nächste Großalarm für Wiesloch wurde dann am Donnerstag morgen durch die Leitstelle Rhein-Neckar gegeben. Von der Wilhelmshöhe zogen dichte Rauchschwaden hinauf. Ein Waldbrand, ausgelöst durch die enorme Trockenheit stand zu befürchten. Nähere Erkundungen ergaben, dass ein etwa 100 Quadratmeter großer Haufen mit Grünschnitt auf dem Gelände des Psychiatrisches Zentrum Nordbaden brannte. Ein Übergreifen auf den direkt angrenzenden Wald musste verhindert werden, bevor das Brandgut mittels zweier Traktoren auseinander gezogen und gelöscht werden konnte. Keine sechs Stunden später hieß es erneut Einsatzort Autobahn 6 in Fahrtrichtung Sinsheim. Dort hatte sich ein weiterer schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein Lastkraftwagen war beim Überholvorgang mit blockierten Bremsen auf der Mittelspur liegen geblieben. Ein nachkommender PKW erkannte die Gefahr zu spät und prallte auf das Hindernis. Der Fahrer wurde schwer verletzt und musste mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Zunächst mussten die Wracks jedoch mit der Seilwinde des Rüstwagens auseinander gezogen werden, um überhaupt an den Verletzten zu gelangen. Während die meisten Kräfte der Wieslocher Wehr noch auf der Autobahn beschäftigt waren, ging von der Leitstelle ein weiteres Hilfegesuch ein. Im Stadtgebiet hatte sich ein häuslicher Notfall ereignet und es galt, dort bis zum Eintreffen des Rettungshubschraubers und des Rettungswagens Erste Hilfe zu leisten. Rückblickend muss man diese Woche als äußerst grenzwertig für Mensch und Material ansehen, ließ es die hohe Einsatzfrequenz und Intensität doch kaum zu, das verbrauchte Material und eigene Schutzausrüstung wieder herzurichten und einsatzbereit zu machen. Auch beruflich und privat blieb bei den Feuerwehrleuten einiges liegen. Immerhin besteht die Einsatzmannschaft nur aus freiwilligen Kräften, die diesem Hobby neben Beruf und Familie nachkommen. Überhaupt kein Verständnis für die Aktivitäten der Feuerwehr zeigte bedauerlicherweise ein Anwohner der näheren Umgebung des Feuerwehrhauses. Das zweite Mal in Folge nachts geweckt, begab er sich zum Feuerwehrhaus um die dort mit Aufräumarbeiten beschäftigten Feuerwehrleute aufzufordern, ihre Aktivitäten sofort einzustellen und in Zukunft tagsüber zu tätigen. Diesem Mitbürger sei versichert, dass dies ganz im Sinne der Hilfskräfte wäre, die am nächsten Morgen genauso aufstehen müssen. Allerdings müssen die Fahrzeuge und Geräte sofort wieder einsatzbereits gemacht werden, denn der nächste Einsatz kommt bestimmt. Und wer hätte dann Verständnis dafür, dass eine schnelle Hilfe nicht möglich wäre, weil der Wassertank der Löschfahrzeuge oder die Atemluftflaschen leer wären? Selbstverständlich sind die Feuerwehrleute bemüht, dass die Geräuschemissionen so gering als irgend möglich gehalten werden, aber sind Sondersignal und Arbeitsgeräusche der Hilfsorganisationen nicht auch Zeichen dafür, dass die Bewohner Wieslochs noch ruhig schlafen können, weil andere Mitbürger im Ernstfall aufstehen, um ihnen zu helfen?

Kameradschaftsabend der Feuerwehr Wiesloch

Zu ihrem jährlichen Kameradschaftsabend kamen die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr Wiesloch am Samstag, den 28.10. in der Festhalle des PZN zusammen. Nach einer kurzen Begrüßung und einem Rückblick auf das einsatzreiche vergangene Jahr durch die Abteilungskommandanten Ingo Schmiedeberg und Matthias Eberle, nutzten Erwin Leuthe und Stadtbrandmeister Peter Hecker die Gelegenheit, den freiwilligen Mitgliedern für die in unzähligen Stunden zuverlässig geleistete Arbeit zu danken. Besonderer Dank galt hierbei auch den Partnerinnen und Partnern, die immer wieder Unterstützung und Verständnis für das zum Wohl der Gemeinschaft gewählte Hobby zeigen müssen. Die Firma Kissel & Wolf dankte der Jugendfeuerwehr für ihre Arbeit und überreichte bei dieser Gelegenheit eine großzügige Spende um die Jugendarbeit in Wiesloch weiter zu fördern. Nach den Worten des Dankes konnte Andreas Schweinfurth, nach Abschluss der erforderlichen Lehrgänge und Erreichen des Mindestalters, aus der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst übergeben werden. Des Weiteren konnten die im letzten Jahr in die Feuerwehr aufgenommenen Kameraden Ondrej Fahle, Max und Karl Klinar und Simon Schreiber zum Feuerwehrmann befördert werden. Philipp Klöpzig wurde zum Ober-, Rico Graepel und Thomas Junkert zum Hauptfeuerwehrmann befördert. In Abhängigkeit der erforderlichen Lehrgänge wurden Markus Penninger, Michael San Jose und Andreas Steidel in den Rang des Löschmeisters, Michael Bader zum Hauptlöschmeister gehoben. Nach erfolgreich absolviertem Zugführerlehrgang konnten die Kameraden Jürgen Bodri, Marco Weissmann und Andreas Wippel zum Brandmeister befördert werden. Auch Kommandant Schmiedeberg selbst wurde in den Rang des Oberbrandmeisters befördert. Nach den Beförderungen konnten gleich drei Kameraden für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt werden. Matthias Eberle, Ingo Schmiedeberg und Peter Hecker wurden von Unterkreisführer Jürgen Förderer für ihr Engagement in der freiwilligen Feuerwehr innerhalb der letzten 25 Jahre geehrt. Anschließend konnten die Wieslocher Feuerwehrleute bei Bewirtung durch die Kameraden der Werksfeuerwehr PZN ausgelassen über ihr gemeinsames Hobby fachsimpeln und für einen Abend ihre Verantwortung gegenüber der Wieslocher Bevölkerung vergessen, da der Brandschutz an diesem Abend von den Abteilungen Baiertal und Frauenweiler sichergestellt wurde.

Jugendfeuerwehrnachwuchs bewies seine Schlagkraft

170 junge Feuerwehrleute des Bereiches Wiesloch-Walldorf nahmen an einer Großübung in Rauenberg teilSo viele Feuerwehrjungs und -mädchen auf dem Gelände der Mannabergschule hat die Weinstadt Rauenberg seit ihrem Bestehen noch nie gesehen. Grund dafür war eine Großübung der Jugendfeuerwehren des Bereichs 5 (Wiesloch/Walldorf). Die Teilnehmer kamen von den Feuerwehren aus Rauenberg, Rotenberg, Malschenberg, Wiesloch, Frauenweiler, Schatthausen, St.Ilgen, Leimen, Sandhausen, Tairnbach und Walldorf. Mit dabei war auch das Jugendrotkreuz aus Wiesloch mit 20 Helferinnen und Helfern. Das Übungsszenario wurde von dem stellvertretenden Jugendwart Gregor Wipfler von der Feuerwehr Rauenberg ausgearbeitet und sah einen ausgedehnten Brand im Obergeschoss der Mannabergschule vor, der von einem Kurzschluss verursacht wurde. Die Jugendfeuerwehren hatten die Aufgabe, den Brand zu löschen und dabei – wie in einem realen Einsatz- eine effektive Brandbekämpfung durchzuführen.Weil die Bevölkerung von Rauenberg und seinen Stadtteilen zu dieser Großbrandübung der Jugendfeuerwehren eingeladen wurde, befand sich kurz vor 14 Uhr auf dem Gelände der Mannbergschule eine ganze Menge von interessierten Zuschauern. Neben Bürgermeister Frank Broghammer, Ortsvorsteher Hugo Seltenreich und einigen Stadt- und Ortschaftsräten war auch die Feuerwehrseite mit hochrangigen Vertretern nach Rauenberg gekommen. Darunter Unterkreisführer Jürgen Förderer, Kreisjugendfeuerwehrwart Sandro Emde und Christian Lang aus Walldorf, der die Jugendfeuerwehren im Bereich 5 leitet. Von der Feuerwehr Rauenberg waren Stadtkommandant Walter Holzwarth und Abteilungskommandant Christian Schmidt vertreten. Gregor Wipfler gegenüber der RNZ: Ziel meines ausgearbeiteten Übungsszenarios ist es, die Jugendfeuerwehrler mit Spaß und Freude an den späteren Einsatzdienst heran zu führen. Kurz nach 14 Uhr ging bei der Feuerwehrleitstelle Rhein-Neckar die Meldung von dem Brand in der Mannabergschule in Rauenberg ein. Wenige Minuten später trafen die Löschfahrzeuge der Feuerwehren Rauenberg, Rotenberg und Malschenberg am Brandort ein. In kurzen Abständen kamen auch die Feuerwehren von Wiesloch, Frauenweiler, Schatthausen, St. Ilgen, Leimen, Sandhausen, Tairnbach und Walldorf mit ihren jungen Feuerwehrjungs und -mädchen an Bord.Die Einsatzleitung selbst war von aktiven Feuerwehrmitgliedern besetzt, welche auch den Einsatz und die Planung der einzelnen Jugendfeuerwehren organisierte und die Aufgaben verteilte. Das Szenario wirkte so lebensecht, dass die 8-jährige Feuerwehrangehörige Ronja aus Wiesloch ihren Jugendwart ängstlich fragte: Brennt die Schule wirklich? Die zuerst am Brandort eingetroffene Jugendfeuerwehr aus Rauenberg sondierte die Lage am Brandort und stellte fest, dass sich im Obergeschoss der Mannabergschule noch vom Feuer eingeschlossene Schüler und eine ganze Anzahl von Verletzten befanden. Die Feuerwehr aus Wiesloch hatte ihre großen Drehleiter dabei. Nach und nach wurden die Verletzten aus der Schule geborgen und dem Jugend-DRK Wiesloch übergeben, das in Windeseile ein großes Zelt aufbaute, in dem den Verletzten erste Hilfe geleistet wurden. Danach wurden diese mit den Einsatzfahrzeugen des DRK in die nächstgelegenen Krankenhäuser gefahren. Andere Jugendfeuerwehren errichteten um die Schule herum Riegelstellungen mit C-Rohren. Mit Argusaugen beobachteten die großen Feuerwehrleute nebst Bürgermeister und Stadträten den Ablauf der Übung. Da und dort gaben die aktiven Wehrmänner Hinweise und Hilfestellungen. Die vielen Zuschauer durften sich davon überzeugen, dass der Feuerwehrnachwuchs den großen Kollegen in nichts nachstand. Alles klappte wie am berühmten Schnürchen. Immer wieder drängten sich die Zuschauer an den Platz, wo die große Drehleiter agierte. Für die kleinen Wehrmänner war es gewiss keine leichte Aufgabe, in schwindelnder Höhe eingeschlossene Schüler aus den oberen Klassenräumen mit der Drehleiter zu retten. Nach knapp einer Stunde hatten die 13 teilnehmenden Jugendfeuerwehren mit rund 170 Teilnehmern alle Menschenleben gerettet und den Brand gelöscht. Danach hieß es, die vielen Schläuche wieder fein säuberlich zusammenzurollen und die Gerätschaften in den Feuerwehrautos zu verstauen. Innerhalb 15 Minuten war auch dies geschafft und der Feuerwehrnachwuchs traf sich in der kleinen Mannaberghalle zu einer Manöverkritik. Stadtkommandant Walter Holzwarth begrüßte die Honoratioren von Seiten der Stadt und der Feuerwehr. Seine besonderen Grüße galten den Jungs und Mädels, denen er zurief: Wir sind sehr stolz auf euch! Bürgermeister Frank Broghammer erinnerte an den Großbrand eines Aussiedlerhofes am 29. Juli dieses Jahres. Dank der vorbildlichen Zusammenarbeit von rund 20 Feuerwehren konnte ein größeres Unglück vermieden werden. Er zog dabei eine Parallele zu der heutigen Großübung, wo 13 Jugendfeuerwehren Hand in Hand zusammenarbeiteten, um gemeinsam einen Schulbrand zu bekämpfen und Menschenleben zu retten. Dafür bedankte sich das Stadtoberhaupt bei dem Feuerwehrnachwuchs. Stellvertretender Jugendwart Gregor Wipfler freute sich, dass die von ihm ausgearbeitete Großübung so reibungslos verlief und dankte den 170 Jugendlichen für ihren tatkräftigen Einsatz. Christian Lang war ebenfalls voll des Lobes über die gezeigten Leistungen und über den eindrucksvollen Verlauf der Großübung. Weiter so!, rief er dem Feuerwehrnachwuchs zu. Heiße Würstchen und alkoholfreie Getränke -gestiftet von der Stadt Rauenberg- luden dann zum gemütlichen Teil der erfolgreich verlaufenen Großübung ein.

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Großübung der Jugendfeuerwehren in Rauenberg

Am kommenden Samstag, 14.10.2006 findet um 14.00 Uhr auf dem Gelände der Mannabergschule in Rauenberg eine Großübung der Jugendfeuerwehren des Bereichs Wiesloch/Walldorf statt. Das Übungsszenario sieht einen ausgedehnten Gebäudebrand, verursacht durch einen Kurzschluss, im oberen Geschoss der Mannabergschule vor. Die Jugendfeuerwehren haben die Aufgabe, den Brand zu löschen und dabei wie in einem realen Einsatz, die Wasserversorgung sicherzustellen und eine Einsatzleitung aufzubauen. Insgesamt nehmen an dieser Übung die Jugendfeuerwehren aus Rauenberg, Rotenberg, Malschenberg, Wiesloch, Schatthausen, Frauenweiler, St. Ilgen, Leimen und Sandhausen teil.Die Bevölkerung wird hierzu recht herzlich eingeladen. Für etwaige Verkehrsbehinderung bitten wir um Verständnis.

Ausflug ins Legoland

Nach Günzburg in Bayern fuhren vergangenen Samstag die Kinder und Betreuer der Wieslocher Jugendfeuerwehr, zum bekannten Legoland Deutschland. Um nach der dreistündigen Fahrt noch genügend Zeit zu haben, um die verschiedenen Attraktionen zu bestaunen, wurde sich absichtlich schon in den frühen Morgenstunden getroffen. Für alle Beteiligten, eine sicher ungemütliche Zeit, die den Schlaf etwas früher als an sonstigen Samstagen beenden sollte.
Als die Gruppe schließlich am Vormittag eintraf, war vor lauter Staunen kein Ton zu hören. Die Vorstellung, dass die Gebäude aus Millionen kleiner Bausteine bestehen, versetzte die Gruppenleiter ebenso in besagtes Staunen wie die Kinder. Somit flog die Zeit nur so ins Land. Den Nachbau des Münchner Flughafens, die AllianzArena, das Berliner Regierungsviertel mit Reichstag, die vielen anderen Maßstabsgetreuen Nachbauten betrachtet und die ein oder andere Attraktion erlebt-, ging es anschließend mit großem Hunger in eines der vielen Themenrestaurants, zum Pizza- oder Lasagne essen. Die 25 Mägen gefüllt und befriedigt, kam sicher bei manch einem die Angst auf, besagtes Gericht in den kommenden Achterbahnen wieder von sich zu geben, was jedoch glücklicherweise nicht vorkam.
Ein verloren gegangenes Mitglied wieder eingesammelt, fuhr man noch mit der großen Drachenbahn die in ein Schloss mündete und durchquerte den Park mit einer Eisenbahn. Abschließend bestaunte die Gruppe noch den weltgrößten Legoladen und der Ein oder Andere nahm noch obligatorisches Andenken mit zurück ins schöne Wiesloch. Der Dank der Verantwortlichen gilt den Initiatoren, den Abteilungswehren sowie der Firma Steinert Multi – Marken- Zentrum für die Bereitstellung von Fahrzeugen.

Hochzeit von Nina und Orhan Bekyigit

Am vergangenen Samstag fand im Gerbersruhpark die katholisch-islamische Trauung unseres Kameraden Orhan Bekyigit und seiner Frau Nina geb. Hofmann statt. Orhan ist seit 1991 in unseren Reihen. Vom Jungfeuerwehrmann brachte es über verschiedene Stationen zum Zugführer. Sein Hauptinteresse galt dabei stets der Jugendarbeit sowie der Aus- und Fortbildung. Er war daher sowohl Jugendleiter und Jugendwart in Wiesloch, als auch Fachgebietsleiter Ausbildung im Rhein-Neckar-Kreis.
Im letzten Jahr machte er sein Hobby zum Beruf, indem er Leiter der Werkfeuerwehr im Werk Wiesloch der HDM wurde. Auch Nina hat Feuerwehrblut in ihren Adern. Als Tochter des St. Leoner Feuerwehrkommandanten Willi Hofmann war es für sie keine Frage, sich der Jugendfeuerwehr der Spargelgemeinde anzuschließen. Bis zu ihrem Umzug nach Wiesloch blieb sie der St. Leoner Feuerwehr treu. Das frischgebackene Brautpaar hatte daher ein großes Spalier von Feuerwehrleuten der Wieslocher Einsatz- und Jugendabteilung sowie der Werkfeuerwehr der HDM zu durchschreiten. Auch die befreundete Jugendfeuerwehr aus Helmstadt sowie die Kreisjugendfeuerwehr hatte Delegationen geschickt. Zu den ersten Gratulanten zählte auch der oberste Dienstherr der Wieslocher Feuerwehr, Oberbürgermeister Franz Schaidhammer.

Feuerwehrausbildung bei enormer Hitze

An einer im wahrsten Sinne heißen Ausbildung, durften kürzlich einige Mitglieder der Wieslocher Feuerwehr teilnehmen. In Weinheim wurde dafür eigens ein spezieller Brandsimulations- Container, durch den Kreisfeuerwehrverband Rhein- Neckar angemietet.
Speziell geschulte Ausbilder der Feuerwehr unterwiesen die noch jungen Kameraden, um sie somit auf den Feuerwehralltag, mit seinen doch zahlreichen Gefahren, effektiv vorzubereiten. Gerade bei der Bekämpfung von Zimmer- und Wohnhausbränden sind Tücken verschiedenster Art und Weise zu erwarten, die in solchen Anlagen hervorragend nachgestellt werden können. Ebenso wurde der richtige Umgang mit allerlei Feuerwehrgerät vermittelt, welches im Einsatzfall als Lebensversicherung der eingesetzten Kräfte dienen kann, so auch das korrekte Anlegen der Schutzkleidung und des auf dem Rücken getragenen, schweren Atemschutzgeräts. Dieses Gerät sichert den Kameradinnen und Kameraden die Versorgung mit Atemluft während eines Einsatzes unter Rauchgasentwicklung.
Nach abgeschlossener Theorie, konnte anschließend das Öffnen von Türen zu Brandräumen und die Bedienung der Strahlrohre trainiert werden. Als abschließenden Teil der Ausbildung durften die jungen Feuerwehrleute in besagten Brandsimulations- Container. Dieser Container wird mit Gas betrieben und ermöglicht eine Darstellung von Feuer und enormer Hiteentwicklung. Um die Gesundheit zu schonen und die Kameraden an die Hitze zu gewöhnen, ist dieser Ausbildungsabschnitt jedoch in zwei Teile gegliedert. Zunächst wird mit der Hitzegewöhnungsübung begonnen, bei der die Teilnehmer in voller Montur, in einem aufgeheizten Raum bei circa 500 – 700 Grad Celsius, 3 Minuten aushalten müssen. Letztlich endet die Übungseinheit mit der Bekämpfung eines nachgestellten Wohnungsbrandes. Hierbei kommt es schließlich zu bekanntem Flash- Over, der schlagartigen Durchzündung von Rauchgasen, welcher die Einsatzkräfte in große Gefahr für Leib und Leben bringen kann. Auf die richtige Durchführung und Reaktion bei solch einem Ereignis wird seitens der Ausbilder deshalb höchsten Wert gelegt.
Mit dieser doch recht außergewöhnlichen Ausbildung, konnte ein weiterer Anteil an der Erhaltung der Sicherheit, der Wieslocher Bürger geleistet werden. Der Dank der Teilnehmer gilt den Verantwortlich die die Teilnahme ermöglichten.

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