Großeinsatz der Feuerwehren im PZN

Mit Ruhe, Entspannung und Beschaulichkeit war es in Wiesloch am vergangenen Samstag kurz vor Mittag schlagartig vorbei: ein dicker schwarzer Rauchpilz über dem PZN, der von weitem schon zu sehen war, ließ Bevölkerung und anrückende Einsatzkräfte gleichermaßen das Allerschlimmste befürchten. Grund für den Großeinsatz von Feuerwehren, Rettungsdienst, Polizei und Technischem Hilfswerk war der Brand der Arbeitstherapiehalle im Psychiatrischen Zentrum Nordbaden. Aus bislang ungeklärter Ursache war in der Halle, in der sich Werkstätten für Holz- und Metallbearbeitung befanden, ein Feuer ausgebrochen, das sich rasend schnell ausbreitete. Schon als die ersten beiden Löschfahrzeuge von Werkfeuerwehr und Stadtfeuerwehr am Schadensort eintrafen, schlugen aus allen Fenstern der Halle helle Flammen. Mit lautem Knall platzte die Außenverkleidung des Gebäudes ab. Tiefschwarzer Qualm wies den nachrückenden Kräften den Weg. Rasch wurden Schlauchleitungen verlegt und schon zischte das erste Löschwasser aus den Tanks der Feuerwehrfahrzeuge in die lodernden Flammen. Oberstes Ziel der Feuerwehrleute war es, ein Ausbreiten des Schadenfeuers auf die direkt angebauten Gebäudeteile zu verhindern, was verständlicherweise kein leichtes Unterfangen war. Alexandra Stadter, die Kommandantin der Werkfeuerwehr des PZN, erkannte gleich nach ihrer Alarmierung den Ernst der Lage. Noch auf der Anfahrt mit ihrem Kommandowagen ließ sie über die Leitstelle zunächst die Wieslocher Feuerwehr und wenig später die weiteren Abteilungen der Großen Kreisstadt alarmieren. Von den Feuerwehrhäusern in Wiesloch, Frauenweiler, Baiertal und Schatthausen rückten innerhalb kürzester Zeit sämtliche Fahrzeuge aus. Da im Wieslocher Feuerwehrhaus gerade der Gesamtausschuss mit dem Stadtbrandmeister und den Abteilungskommandanten tagte, konnte auch recht schnell mit dem Einsatzleitwagen und dem Logistikanhänger neben dem Zufahrtsweg zum PZN eine gut funktionierende Einsatzleitung aufgebaut werden, die die Kommandantin bei der ihrer Tätigkeit unterstützte. Auch Kreisbrandmeister Peter Michels, Unterkreisführer Jürgen Förderer sowie die Führungsgruppe des Unterkreises Wiesloch arbeiteten dort mit. Je mehr die Flammen zurückgedrängt werden konnten, desto größer wurden die Probleme durch den dichten und beißenden Brandrauch. Im direkten Brandeinsatz war daher ein Arbeiten ohne Atemschutzgeräte nicht mehr möglich. Da dadurch ein größerer Personaleinsatz zu erwarten war, wurden zusätzlich zu den eingesetzten Kräften die Feuerwehren aus Nußloch, Rauenberg, Dielheim und Horrenberg-Balzfeld nachalarmiert. Die Feuerwehr Walldorf wurde ebenfalls angefordert, um Rauchgasmessungen im näheren und weiteren Umfeld des Ereignisorts durchzuführen. Glücklicherweise wurden jedoch keine erhöhten Schadstoffwerte festgestellt, sodass keine Evakuierungen vorgenommen werden mussten. Wie richtig die Entscheidung der Einsatzleitung war, keine Atemschutzgeräteträger im Innenangriff im betroffenen Gebäudeteil einzusetzen, erwies sich als das Dach des Gebäudes mit lautem Krachen einstürzte und alles unter sich begrub. Dies erschwerte wiederum das Ablöschen der Brandnester und machte letztlich erforderlich, dass neben den Drehleiterfahrzeugen aus Wiesloch und Nußloch auch die Drehleiter der US-Army-Feuerwehr aus Heidelberg sowie der Teleskopmast der Walldorfer Wehr zum Einsatz kommen mussten. Außerdem sorgten Gasflaschen, Farben und Lacke sowie Spraydosen für zusätzliche Gefährdung. Im weiteren Einsatzverlauf wurde auch auf einen speziellen Großlüfter der Heidelberger Feuerwehr zurückgegriffen. Der hohe Wasserbedarf für die Brandbekämpfung konnte durch die eingesetzten Tanklöschfahrzeuge – glücklicherweise war das alte Wieslocher Tanklöschfahrzeug noch im Besitz der Wehr und nicht im „Ruhestand“ – sowie das Hydrantennetz sichergestellt werden. Es wäre aber jederzeit auch möglich gewesen, eine Wasserförderung vom Leimbach in Altwiesloch über die Weiher- und Römerstraße ins PZN zu verlegen. Die Vorgehensweise war in der Vergangenheit schon mehrmals geübt worden und der Wieslocher Schlauchwagen mit 2 Kilometer Schlauchreserve sowie Fahrzeuge der oben genannten Wehren standen im Feuerwehrhaus des PZN auf Abruf bereit. Da anfänglich eine größere Anzahl verletzter Personen befürchtet wurde bzw. auch eine Evakuierung nicht auszuschließen war, wurden zeitgleich mit der Feuerwehr mehrere Rettungs- und Krankenwagen sowie Notärzte alarmiert, die im Bereich des Gutshofes in Bereitschaft gingen. Auch ein Rettungshubschrauber wurde vorsorglich nach Wiesloch beordert. Glücklicherweise musste der Rettungsdienst allerdings nicht tätig werden. Mehr Arbeit gab es hingegen für das Technische Hilfswerk, das die Nachlöscharbeiten durch gezieltes Freilegen von Brandnestern tatkräftig unterstützte und bis in die Nacht hinein mit Sicherungsmaßnahmen am Gebäude beschäftigt war. Zu diesem Zweck wurden auch zwei Lichtmastanhänger in Stellung gebracht. Von Seiten der Feuerwehr ist man aus mehreren Gründen mit dem Einsatzablauf sehr zufrieden, denn es gelang, eine Ausbreitung auf direkt angebaute und nur mittels Türen getrennte Gebäudeteile zu verhindern und den Wasserschaden dort auf ein Minimum zu beschränken. Der Brand war rasch unter Kontrolle und es kamen trotz der hohen Gefährdungslage keine Helfer zu schaden. Letztlich klappte auch die Zusammenarbeit der verschiedenen Feuerwehren und anderen Dienste hervorragend. Hier bewährte sich einmal mehr, dass im Vorfeld gemeinsam geübt wurde. So hatte erst am Montag vor dem Einsatz die Werkfeuerwehr unterstützt von einer Drehleiterbesatzung der Wieslocher Wehr eine realitätsnahe Alarmübung an einer der Krankenstation durchgeführt. Nach Einschätzung der Polizei entstand bei dem Brand ein Sachschaden von ca. 500.000,– Euro. Ermittlungen zur Brandursache werden durch die Kriminalpolizei geführt.

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Jugendfeuerwehr Wiesloch feierte Geburtstag

Ihr 40 jähriges Bestehen durfte die Jugendfeuerwehr Wiesloch, Abteilung Wiesloch, vom 13. bis zum 14. Juli feiern. Eigens hierfür, fand freitags im Beisein von Jugendfeuerwehrangehörigen aus dem gesamten Rhein- Neckar- Kreis und zahlreichen Ehrengästen, das Festbankett im Wieslocher Rathaus statt. Neben dem Rückblick auf die vergangenen 40 Jahre, hatte Jugendfeuerwehrwart Michael San José die ehrenvolle Aufgabe wahrgenommen, fünf Gründungsmitglieder zu ehren.In seinen Grußworten verwies Michael San José u. a. auf die zahlreichen Erfolge der letzten Zeit, neben dem starken Zulauf von Kindern, mittlerweile 50 an der Zahl, konnte ein Förderverein gegründet, ein Jugendraum eingerichtet und den Gegebenheiten angepasst werden und durch Spenden ein Mannschaftstransportwagen beschafft werden. Dank sprach er hierfür der Ersten Bürgermeisterin Hänsch, seinem Stellvertreter Steffen Grieb sowie dem gesamten Gruppenleiterteam aus. Für die Unterstützer der Jugendfeuerwehr meldete sich der Seniorchef der Firma Kissel & Wolf, Richard F. Eisenbeiss, zu Wort. Er verwies auf die wichtige Bedeutung einer Jugendfeuerwehr für die Gesellschaft und sicherte auch weiterhin die Unterstützung seines Unternehmens zu. Die Fa. Kissel & Wolf unterstützt seit Jahren die Jugendfeuerwehr Wiesloch und wurde als Ehrenmitglied in den Förderverein aufgenommen, ebenso wie die Erste Bürgermeisterin.Auch Grußworte sollten bei diesem Anlass nicht fehlen, hierzu hatten sich eigens der Landesbranddirektor Hermann Schröder, der Leitende Branddiektor der Berliner Feuerwehr Frieder Kircher und per Telegramm der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes Hans- Peter Kröger zu Wort gemeldet. Auch von Kreisjugendfeuerwehrwart Sandro Emde kamen Worte des Dankes und der Anerkennung sowie Grüße der gesamten Kreisjugendführung. Im Anschluss an die Grußworte sollte jedoch ein ganz besonderes Highlight des Abends nicht an Bedeutung einbüßen. Der durch Spenden finanzierte und gebraucht erworbene Mannschaftstransportwagen, Florian Wiesloch 1/19- 2, wurde durch eine Weihe bzw. Segnung seiner Bestimmung übergeben, er erleichtert zukünftig den Transport der Jugendlichen und ergänzt das vorhanden Jugendfeuerwehr- Löschfahrzeug und steht natürlich auch der aktiven Abteilung im Einsatz- und Katastrophenfall zur Verfügung. Im Anschluss klang der unvergessliche Abend bei Verköstigung und bestem Wetter auf dem Kirchplatz aus. Für das leibliche Wohl und die Logistik rund um die Fahrzeugeinweihung hatten sich die Jugendfeuerwehr Frauenweiler und die Jugend der Malteser Wiesloch gekümmert denen hierfür ein ausdrückliches Dankeschön gilt.

Jugendfeuerwehren zu Gast in Wiesloch

Manch ein Wieslocher wird sich wohl am vorvergangenen Samstag die Frage gestellt haben, weshalb so viele Jugendfeuerwehrangehörige die Straßen säumen. Grund dafür war der von der Jugendfeuerwehr Wiesloch im Rahmen des 40. Jubiläums ausgerichtete Spielewettkampf. Jugendfeuerwehren aus dem gesamten Rhein- Neckar- Kreis nahmen hieran teil und stellten die gewaltige Anzahl von 25 Mannschaften. Bei einer Streckenlänge von circa fünf Kilometern gab es neben Fragen zur Weinstadt fünf Spielestationen zu absolvieren. Von einer Station an der Maria- Sybilla- Merian Grundschule über den alten Stadtbahnhof, den Markplatz, den Adenauerplatz bis hin zur Abschlussstation auf dem Festplatz bei der Eisweinhalle führte die Kinder und Jugendlichen der Weg bei tropischen Außentemperaturen. Zu absolvieren waren unter anderem ein Schubkarrenparcour, ein Kugellabyrinth und ein Hindernislauf, ausgerichtet von den Jugendorganisationen des Roten Kreuzes, der Malteser, des Technischen Hilswerkes sowie der Wieslocher Jugendfeuerwehr. Um die Verpflegung hatte sich die aktive Kameradschaft der Freiwilligen Feuerwehr Wiesloch, Abteilung Wiesloch gekümmert und versorgte die Teilnehmer mit heißgeliebten Pommes Frites und Hamburgern.Die Verlesung der Sieger übernahm eigens die erste Bürgermeisterin Ursula Hänsch, sie konnte Helmstadt zum ersten Platz gratulieren, diese Mannschaft hatte Bargen und Daisbach auf die weiteren Ränge verwiesen. An dieser Stelle ein Dank an die aktive Kameradschaft der Wieslocher Wehr sowie an die Jugendhilfsorganisationen.

Eine Investition in die Jugend hat sich erfolgreich ausgezahlt

(chs). Wer am vergangenen Freitag rund um das Rathaus spazierte, fragte sich,
ob die Feuerwehr in einem Dauereinsatz ist, so viele Blauuniformierte und Feuerwehrwagen waren auszumachen. Doch gab es keinen Brand zu löschen oder eingeklemmte Personen zu befreien, sondern es galt ein erfreuliches Ereignis zu feiern. Die Abteilung der Jugendfeuerwehr beging mit einem großen Festbankett ihr 40-jähriges Bestehen. Blättert man die Festschriften zum 10- und 25-jährigen Jubiläum durch, wird immer wieder davon berichtet, dass es sich um eine verrückte Idee handele, ein solches Vorhaben durchzuführen, denn damals war es nicht selbstverständlich, Jugendfeuerwehren zu gründen. Doch heute, 40 Jahre später, kann sich Wiesloch glücklich und auch stolz zeigen, denn im Gründungsjahr 1967 war es die zweite Jugendfeuerwehr, welche in Baden-Württemberg zustande kam. Heute zählt das Land 1000 Jugendabteilungen, in denen sich Jungen und Mädchen in ihrer Freizeit sinnvoll beschäftigen. Jugendfeuerwehrwart Michael San Jos e konnte aus diesem Grund auch zahlreiche Weggefährten, Gründungsmitglieder, Gönner, Förderer und Freunde im Rathaus begrüßen, darunter auch Festredner Frieder Kircher, der selbst zu den Gründungsmitgliedern zählt und heute seinen Dienst als Leitender Branddirektor der Feuerwehr Berlin versieht. Es würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen, die Erfolgsgeschichte sowie die Höhen und Tiefen aufzuzählen, aber es bleibt festzuhalten, dass sich die Investition sinnvoll ausgezahlt hat und heute 48 junge Menschen für ein volles Haus sorgen. Michael San Jos e vergaß bei seiner Rede jedoch nicht, all jenen zu danken, insbesondere seinem Gruppenleiterteam und seinem Stellvertreter Steffen Grieb, denn ohne deren persönlichen Einsatz und Engagement wären das 3-tägige Festwochenende sowie die gemeinsame Arbeit nicht zu schultern gewesen. Weiter verglich er die Jugendarbeit mit einer Bergtour, stolz könne man auf den bisherigen Weg zurückblicken, müsse aber auch tief Luft holen, um den weiteren Weg vorzubereiten und diesen erfolgreich zu meistern. Als Meilenstein der letzten Zeit beschrieb er die Gründung des Jugendfördervereins im April dieses Jahres mit großer Unterstützung durch EBM Ursula Hänsch sowie die Einrichtung des ehemaligen THW-Saals als Jugendraum. Dies war auch Anlass EBM Hänsch als Ehrenmitglied in den Förderverein aufzunehmen und ihr die Urkunde zu überreichen. Nicht zuletzt deshalb, weil durch ihre entscheidende Kraft die Beschaffung des neuen Mannschaftstransportfahrzeuges ermöglicht wurde. Ursula Hänsch überbrachte die Grüße des Verwaltungsvorstandes und dankte ausdrücklich dem Gründungsmitglied und heutigen Ehrenkommandanten Rainer Kircher für dessen Zielstrebigkeit, diese Abteilung zu gründen. Er habe die Notwendigkeit erkannt, die Kinder spielerisch an die Arbeit der Feuerwehr heranzuführen, damit sie später in die aktive Wehr eintreten können. Hänsch bezeichnete die Jugendfeuerwehr als Organisation, der es in beispielhafter Weise gelinge, das Ehrenamt herauszuarbeiten. Sie vergaß aber auch nicht, die Arbeit der aktiven Wehrleute zu würdigen, gerade bei der heutigen Arbeitsmarktsituation sei es nicht immer gerne gesehen, wenn die Arbeitnehmer wegen eines Einsatzes den Arbeitsplatz verließen. Auch werde viel Freizeit geopfert, um sich bei Kursen oder Seminaren weiterzubilden, und nicht zuletzt sich selbst während eines Einsatzes Gefahren auszusetzen, um andere zu retten. Sie bieten den Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, vermitteln Werte wie Verlässlichkeit und Hilfsbereitschaft und sorgen dafür, dass die Kids nicht auf der Straße herumhängen. Bürgermeisterin Hänsch dankte allen an der Jugendarbeit beteiligten und wünschte einen regen Zuwachs an Nachwuchs.Richard Eisenbeiss von der Firma Kissel & Wolf bezeichnete die Mitarbeit bei der Wehr für die jungen Menschen als Schlüssel zum Erfolg und als einen wichtigen Baustein für den Nachwuchs die Technik zu beherrschen. Die positiven Erfahrungen mit Gleichgesinnten seien eine großartige Erfahrung für das weitere Leben. Nicht zuletzt aus diesem Grund stelle seine Firma jährlich das Betriebsgelände zur Verfügung, um die Hauptübung der Jungfeuerwehr dort durchführen zu können. Jugendfeuerwehrwart Michael San Jos e nahm diese Dankesworte zum Anlass, Richard Eisenbeiss, David Eisenbeiss jr., Gerhard Spies und Jürgen Schwarz zu sich zu bitten und auch ihnen im Namen des Förderverein der Jugendfeuerwehr die Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft zu überreichen. Es ist in der heutigen Zeit nicht üblich einen solchen Partner wie die Firma Kissel & Wolf zu finden. Sie haben uns nicht nur materiell, sondern auch ideel unterstützt, so San Jos e weiter, ebenso wie die weiterVolksbank Wiesloch, Sparkasse Heidelberg, Metzgerei Hörner und das Ingenieurbüro Seewöster. Hermann Schröder, Landesbranddirektor, konnte sich seinen Vorrednern und deren Ausführungen nur anschließen, auch sei er von der ersten Stunde an der Jugendfeuerwehr verbunden gewesen und sprach aus, was viele dachten jeder Euro, der hier investiert wird, spart der Stadt oder der Gemeinde Tausende bei Schäden. Stadtkommandant Peter Hecker merkte an, dass ohne die Jugendlichen der Fortbestand der aktiven Wehr nicht gesichert sei und heute ein Konzentrat aus guten Leuten aus allen Altersklassen zur Verfügung stünde. Sandro Emde, Kreisjugendfeuerwehrwart, führte in seinen Worte aus, was neben der Gründung der Jugendfeuerwehr im Jahr 1967 sonst noch von Bedeutung war, etwa die 1. Herzverpflanzung in Kapstadt, die Besetzung des Gaza-Streifens und der Beginn der Flower-Power-Bewegung. Der 2. Festredner des Abends Frieder Kircher, der selbst zu den Gründungsmitgliedern zählt, richtete den Fokus seiner Rede auf den Ursprung des Feuers in der griechischen Mythologie, vom Wechselspiel von guten und schlechten Erfahrungen. Nur wer Feuer richtig nutzen kann, weiß auch, wie man es beherrschen kann gab Kircher den Jugendlichen und ihren Ausbildern mit auf den Weg.Abteilungskommandant Jürgen Bodri hatte die angenehme Aufgabe, fünf Kameraden, die besonders eng mit der Jugendfeuerwehr verbunden sind, zu würdigen: Rainer Kircher, der Gründungsjugendfeuerwehrwart, der diesem Amt 25 Jahre vorstand und der eigentliche Initiator und Ideengeber ist. Bodri nannte ihn auch den Daniel Düsentrieb der Feuerwehr. Frieder Kircher hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Nicht nur auf örtlicher Ebene, sondern ganz besonders auf Kreis- und Landesebene knüpfte er dort Kontakte zu wichtigen Funktionsträgern, die ihn bis in die Bundeshauptstadt zum heutigen Leitenden Branddirektor geführt haben.Rolf Krämer fungierte als Gruppenleiter und blieb jahrelang als Chefkoch bei Zeltlagern unverzichtbar. Die aktive Wehr bereichert er mit seinem enormen Fachwissen als hauptamtlicher Gerätewart und stellv. Gesamtkommandant. Eine weitere Schlüsselperson, die aus der Wieslocher Wehr nicht wegzudenken ist, ist Gerolf Sauer. Auch in seiner Funktion als Stadtrat liegen ihm die Belange seiner Wehr besonders am Herzen. Als Ausbilder und kommissarischer Stadtbrandkommandant pflegt er u.a. die guten Kontakte zu den Feuerwehren in den Partnerstädten. Karl-Heinz Schweinfurth entstammt einer traditionsreichen Feuerwehrfamilie, er trat früh in die Fußstapfen seiner Vaters und hatte viele Vorstandsämter inne. Seine Tätigkeit im Rathaus ermöglicht oft den kleinen Dienstweg, wie Bodri anmerkte. Als kleines Dankeschön für das großartige Engagement und die geleistete Arbeit überreichten Jürgen Bodri und Steffen Grieb den Geehrten eine Collage und den Ehepartnerinnen für deren großes Verständnis ein Blumengebinde.

Als besonders gelungen befanden die Festgäste die Würdigung, welche Michael San Jose und seinem Gruppenleiterteam zuteil wurde. Neben den tollen Leistungen in Beruf und Schule würdigte Bodri den großen Einsatz für ihre Jugendlichen. Unsere Gruppenleiter machen nicht nur ihren Job außerordentlich gut, sondern zählen auch bei der aktiven Wehr zu den Leistungsträgern, so Bodri. Als äußeres Zeichen der Anerkennung und des Dankes überreichte Bodri Michael San Jose einen Gutschein für das gesamte Jugendleiterteam für einen Besuch in einem Hochseilgarten.Den Abschluss des Festbanketts bildete die Fahrzeugübergabe mit feierlicher Weihe durch Pfarrer Berthold Enz und Pfarrerin Uta von Renzen. Das neue Fahrzeug, ein Mannschaftstransportwagen, wurde durch den Förderverein voll finanziert, unterstützt durch die genannten Sponsoren und weitere Wieslocher Firmen. Die beiden Geistlichen sprachen von den helfenden Händen Gottes, die den Wehrleuten bei ihren Einsätzen zur Seite stehen und sie vor großem Schaden bewahren sollen. Mit einem gemeinsamen Vaterunser und der Segnung des Fahrzeuges ging es zum gemütlichen Teil des Banketts auf dem Platz hinter der ev. Kirche über. Hübsch dekorierte Tische luden die Gäste zum Verweilen ein. Schmackhaftes Fingeressen und kühle Getränke wurden von der Abteilung aus Frauenweiler sowie den Maltesern gereicht. Bei angeregten Gesprächen blieb noch Zeit die Chronologie der letzten 40 Jahren, Revue passieren zu lassen.
Quelle: Schwab, WiWO

Totenehrung am Donnerstagabend

Aus Anlass des 40-jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr Wiesloch wurde am vergangenen Donnerstagabend auf dem Wieslocher Hauptfriedhof der verstorbenen Feuerwehrleute und Ehemaligen gedacht. Abteilungskommandant Jürgen Bodri konnte neben den Abordnungen der Alters- und Ehrenabteilung, der Aktiven und der Jugendfeuerwehr auch zahlreiche Angehörige der Verstorbenen begrüßen. Sein besonderer Gruß galt der Ersten Bürgermeisterin der Stadt Wiesloch Ursula Hänsch, Ehrenkommandant Rainer Kircher, Stadtbrandmeister Peter Hecker, Frau Pfarrerin Dagmar Zobel vom Seelsorgeteam der Kreisfeuerwehr, welche auch die Ansprache hielt, sowie Herrn Peter Dehnelt aus Mühlhausen, der die würdige Feier mit zwei Trompetensoli umrahmte. Stellvertretend für alle Verstorbenen wurde an den Gräbern von Ehrenkommandant Willi Kircher sowie des langjährigen stellvertretenden Kommandanten Adolf Steidel jeweils eine Blumenschale niederlegt. Pfarrerin Zobel würdigte das Engagement der beiden Verstorbenen für die Feuerwehr, das sie als besonders beispielhaft darstellte. Dass die Jugendfeuerwehr Wiesloch noch vor Beginn ihrer Jubiläumsfeierlichkeiten der Toten gedenke, sei sehr beachtlich und verdiene Anerkennung. Die bewegenden und treffenden Worte der Feuerwehr-Seelsorgerin schlossen mit dem gemeinsamen Vater Unser.

Zehn Jahre Blaulichtparty – Ein voller Erfolg

Wenn ich an zehn vergangene Jahre Blaulichtparty denke, dann denke ich an zehn Jahre voller Erfolg. Erfolg deshalb, weil sich in diesen zehn Jahren eine Festlichkeit entwickelt hat, die ihren ganz eigenen Charme und Charakter aufweist und aus dem Veranstaltungskalender unserer Stadt gar nicht mehr wegzudenken ist. Angefangen hatte alles im Jahre 1997. Die Führung der Jugendfeuerwehr Wiesloch Abteilung Wiesloch, angeführt von Thomas Hörner, dem damaligen Jugendfeuerwehrwart, machte es sich zur Aufgabe, ein eigenes „Event“ im Rahmen des Tag der Helfer ins Leben zu rufen. Nun genau zehn Jahre später kann man auf diese Veranstaltung voller Stolz zurückblicken, denn auch sie stellt eine gute Form der Öffentlichkeitsarbeit für die Feuerwehr insgesamt dar. Die Rettungswache, die zentral in Wiesloch gelegen, normalerweise nicht gerade Anlaufpunkt für Junge und Junggebliebene aus Nah und Fern darstellt, steht an einem Wochenende nämlich genau bei diesem Publikum im Mittelpunkt. Neben erschwinglichen Getränken lädt sie zum Plausch mit Bekannten ein und hat durchaus den Charakter einer „kleinen Straßenkerwe“.Um zehn Jahre Blaulichtparty zu feiern, kann sich das derzeitige Führungsteam nichts Schöneres vorstellen, als genau an diesem speziellen Wochenende im Juli 2007 zu einer Blaulichtparty einzuladen, die ihresgleichen suchen wird. In der großen Fahrzeughalle der Wieslocher Feuerwehr und auf dem Platz davor wird die Blaulichtparty Nummer 10 stattfinden, die auch ein Dankeschön an alle Gönner und Freunde der Jugendfeuerwehr Wiesloch Abteilung Wiesloch und an die Kameradinnen und Kameraden der aktiven Wehr darstellt.

Drei Einsätze in kürzester Zeit

Gleich drei Einsätze musste die Wieslocher Feuerwehr am Mittwoch Nachmittag abarbeiten. Der erste Alarm erfolgte um 15.46 Uhr und galt einem Schwelbrand in einer ehemaligen Papierfabrik in den Breitwiesen. Eine Papieraufbereitungs-maschine, die derzeit demontiert wird, sowie Papierabfälle waren dort aus ungeklärter Ursache in Brand geraten. Innerhalb kürzester Zeit waren die Wehrleute mit zwei Tanklöschfahrzeugen, dem Löschgruppenfahrzeug, dem Rüstwagen, der Drehleiter sowie einem Kommandowagen vor Ort. Zwei Einsatztrupps unter Atemschutz hatten das Feuer glücklicherweise recht schnell unter Kontrolle, allerdings nahm das Ablöschen einzelner Brandnester noch einige Zeit in Anspruch. Mit der mitgeführten Wärmebildkamera wurde dabei ständig geprüft, ob nicht doch noch Glutnester vorhanden sind. Noch während dieser Einsatz lief, meldete die Leitstelle des Kreises einen LKW-Unfall auf der Autobahn A 6 in Fahrtrichtung Heilbronn. Es seien zwar keine Personen in Gefahr, so die Alarmmeldung, allerdings sei der Tank eines der Havaristen aufgerissen und Diesel liefe aus. Das Kommandofahrzeug sowie der Rüstwagen wurden daher direkt von der ersten Einsatzstelle auf die Autobahn beordert. Kurz nach der Autobahnauffahrt Wiesloch/Rauenberg war auch schon die Unfallstelle erreicht. Ein Sattelschlepper war auf einen vorausfahrenden Tieflader aufgefahren, wobei der Tank des Sattelschleppers aufgerissen war. Die Besatzung des Rüstwagens begann sogleich, den auslaufenden Kraftstoff mit Ölbindemittel abzustreuen, um ein weiteres Verschmutzen der Fahrbahn und ein Eindringen in den Randstreifen zu verhindern. Allerdings war es dann noch erforderlich, den verbliebenen Tankinhalt mit einer Spezialpumpe zu entleeren und in Fässern aufzunehmen. Zum Transport der Fässer und von weiterem Ölbindemittel musste ein Transporter der Feuerwehr zur Einsatzstelle angefordert werden. Ebenso war es erforderlich, dass mit dem Tanklöschfahrzeug der Brandschutz während der Umfüllarbeiten sichergestellt wurde. In Sichtweite zu dieser Unfallstelle hatte es eine weitere Kollision, in diesem Fall zwischen einem LKW und einem PKW gegeben. Mit dem Kommandowagen sowie einem Mannschaftswagen sorgten die Feuerwehrleute auch an dieser Unfallstelle dafür, dass auslaufende Kraft- und Betriebsstoffe kein Unheil anrichten konnten und die Autobahn bald wieder geräumt werden konnte. Allerdings hatte sich bereits ein langer Stau gebildet.

Feuerwehrleute beim Hilfeleistungstag gefordert

Realistische Einsatzübungen erhöhen die SchlagkraftNicht nur derjenige, der die Veröffentlichungen über die Wieslocher Feuerwehr in den Zeitungen oder auf der Homepage unter www.feuerwehr-wiesloch.de aufmerksam verfolgt, weiß, dass die Wehrleute viel öfter zu Verkehrsunfällen als zu Brandeinsätzen ausrücken müssen. An den Unfallstellen ist dann möglichst schnelles, gleichzeitig aber auch gründliches und sensibles Vorgehen geboten, damit die Unfallopfer schonend dem medizinischen Fachpersonal übergeben werden können. Durch eine fachgerechte Rettung sollen langwierige Krankenhaus-aufenthalte und bleibende gesundheitliche Beeinträchtigungen vermieden werden. Dem hohen Ausbildungsbedarf in diesem Bereich trägt die Wieslocher Wehr schon seit drei Jahren mit einem „Hilfeleistungstag“ Rechnung: Über einen ganzen Samstag verteilt werden die Feuerwehrleute jeweils in wechselnder Besetzung mit den verschiedensten, erschreckend realistischen Unfallszenarien konfrontiert. Dem praktischen Ausbildungsblock am Samstag wurden in diesem Jahr eine Führungsausbildung der Gruppen- und Zugführer sowie eine theoretische Unterweisung der gesamten Mannschaft zu diesem Thema vorangestellt. Wie aufwendig die Vorbereitungen und die Durchführung einer derartigen Veranstaltung sind, wird auch an der Anzahl der Organisatoren deutlich. Orhan Bekyigit, Georg Hirsch, Gerhard Kirschenlohr, Simon Pfeifer und Markus Penninger hatten alles gründlich vorbereitet, so dass am vergangenen Samstag schon kurz nach 8.00 Uhr die erste Übung auf dem Bauhofgelände starten konnte. Nach einer angenommenen Kollision musste ein Beifahrer, bei dem eine Verletzung der Wirbelsäule vorlag mit einem speziellen Rettungskorsett möglichst schonend aus dem Fahrzeug befreit werden, wobei letztlich auch das Dach des Unfallwagens abgetrennt werden musste. Bei den folgenden Übungen wurden die Rahmenbedingungen für die Einsatzkräfte immer weiter erschwert. Mal war das Unfallfahrzeug unter einen LKW – dargestellt durch einen Container – gerast, ein anderes mal lag es in unwegsamen Gelände instabil auf der Seite. Bei einer Übung drohte ein verunfallter Transporter gar mit seinem schwer verletzten Fahrer in den Leimbach abzurutschen. Erst die Absicherung mit der Seilwinde des schweren Rüstwagens konnte Schlimmeres verhindern. Bei der letzten Übung galt es, gleich drei verletzte Personen aus zwei stark deformierten Fahrzeugen zu befreien, wobei der Rüstzug durch einen weiteren Zug verstärkt werden musste. Was sich hier recht einfach liest, brachte die Einsatzkräfte erheblich ins Schwitzen, zumal der für die realistische Darstellung der Unfallstellen zuständige Gerhard Kirschenlohr ganze Arbeit geleistet hatte. Die Fahrzeugbesatzungen des Rüstzugs, der sich aus dem Vorausrüstwagen, dem schweren Rüstwagen sowie dem neuen Tanklöschfahrzeug zusammensetzt, mussten ihre Sicherungs- und Rettungsmaßnahmen nämlich unter erheblichem Zeitdruck und unter den strengen Blicken einer Bewertungsgruppe, bestehend aus der Übungsleitung sowie den gerade pausierenden Wehrleuten vornehmen. Nach Abschluss der jeweiligen Übung wurden die Maßnahmen dann gründlich durchgesprochen und mögliche Fehler aufgezeigt. Auch alternative Vorgehensweisen wurden dargestellt und erörtert. Die Teilnahme des Rettungsdienstes an dieser Veranstaltung bewährte sich ebenso wie die Tatsache, dass einige Wehrleute bereits zu Sanitätern ausgebildet wurden bzw. über Rettungsdiensterfahrung verfügen. Es ist nämlich aus den oben bereits dargelegten Gründen unerlässlich, dass die technische und die medizinische Rettung Hand in Hand ablaufen und ständig aufeinander abgestimmt werden müssen. Ein weiterer Schwerpunkt des Hilfeleistungstags waren – und das nicht nur aus aktuellem Anlass – die Maßnahmen, die bei einem Busunfall zu treffen sind. Als kompetenter Referent konnte der St. Leoner Feuerwehrkommandant Willi Hoffmann, im Hauptberuf Werkstattleiter der SWEG, gewonnen werden. Am mitgebrachten Niederflurbus erläuterte er unter anderem, wie die Bustüren mit einfachen Mitteln zu öffnen sind, wie der Fahrersitz und das Armaturenbrett zur Befreiung des Chauffeurs verstellt werden können, und wie die Fahrgäste über die Dachluken in Sicherheit gebracht werden können. Dabei ging er auch auf die wesentlichen technischen Unterschiede zwischen einem Linienbus und einem Reisebus ein, die von der Feuerwehr nach einem Unfall unbedingt beachtet werden müssen.Neben Unterkreisführer Jürgen Förderer und Stadtbrandmeister Peter Hecker konnte Abteilungskommandant Jürgen Bodri als weiteren Teilnehmer ganz besonders einen jungen brasilianischen Feuerwehrkameraden begrüßen, der sich derzeit in Deutschland aufhält und bei dieser Gelegenheit natürlich auch die Ausrüstung und Taktik der deutschen Feuerwehr kennen lernen möchte. Der junge Kollege war allerdings nicht nur aufmerksamer Beobachter, sondern hatte schließlich selbst Gelegenheit, mit den verschiedenen Rettungsgeräten an den Schrottfahrzeugen zu üben. Bei der abschließenden Übung, zu der wie bereits gesagt, zwei Rüstzüge angefordert werden mussten, wurden die Wieslocher Einsatzfahrzeuge freundlicherweise durch ein Löschfahrzeug aus Baiertal und eines aus Horrenberg-Balzfeld ergänzt. Bilder zum Hilfeleistungstag werden in Kürze auf der Homepage der Feuerwehr unter www.feuerwehr-wiesloch.de zu sehen sein. Dort findet der interessierte Besucher auch weitere wichtige Informationen über die Feuerwehr.

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Viel Wirbel über Wiesloch

Für viel Wirbel und Aufregung sorgte am Mittwoch Abend der tiefe Überflug und anschließende Landung eines Rettungshubschraubers mitten in Wiesloch. Nachdem Rettungsdienst und Polizei kurzentschlossen die Kreuzung Ringstraße/Baiertalerstraße gesperrt hatten, nutze der Rettungshubschrauber Christoph 53 aus Mannheim den Platz zu einer Landung. Der ungewöhnliche Landeplatz diente hierbei zur Patientenübergabe im sogenannten Rendevouz-System, bei dem der zunächst im Rettungswagen transportierte Patient an die Hubschrauberbesatzung zum Weitertransport verladen wurde.Die spektakuläre Landung zog duzente Schaulustige an, so dass im Feuerwehrhaus mit einer Ausbildung beschäftigte Feuerwehrleute kurzzeitig die unmittelbare Hubschrauberumgebung sicherten.

Hochzeit von Rico und Anke Graepel

Am Samstag, den 23.06.2007, heiratete unser Fachgebietsleiter Qualitätsmanagement Rico Graepel seine Verlobte Anke Adam. Selbstverständlich erwartete die Abteilung Wiesloch, die mit dem verstärkten Löschzug nach Rauenberg ausgerückt war, das Brautpaar vor dem Rauenberger Winzermuseum. Im Beisein zahlreicher Feuerwehrkameraden hatten sich die Brautleute dort in schönem Ambiente das Ja-Wort gegeben. Als Standesbeamter fungierte mit Ludwig Sauer übrigens ebenfalls ein Angehöriger unserer Abteilung. Bevor Anke und Rico die Glückwünsche von Abteilungskommandant Jürgen Bodri und Stadtbrandmeister Peter Hecker entgegennehmen konnten, mussten sie traditionell gemeinsam einen „Wohnhausbrand“ bekämpfen. Die obligatorische Drehleiterfahrt konnte allerdings entfallen, da Anke als Flugbegleiterin und Rico als Flugkapitän mit dem Luftraum bestens vertraut sind.