Wieslocher Feuerwehr trauert um ihr Patenkind

Besondere Verbindung zu Jacqueline Brixner ging auf einen schweren Verkehrsunfall zurück

Tief traurig ist die Wieslocher Abteilungsfeuerwehr über die Nachricht vom allzu frühen Tod von Jaqueline Brixner. Im Alter von nur 34 Jahren erlag das Patenkind der Feuerwehr einer langen schweren Krankheit.

Bereits seit 1984 besteht die besondere Verbindung der Wehr zur Malscher Familie Steinhauser. Jacquelines Mutter Renate war am 31. Januar diesen Jahres auf der B3 schwer mit ihrem Kleinwagen verunglückt. Die Feuerwehr aus der Wieslocher Kernstadt wurde damals zur Befreiung der Frau alarmiert, was den Wehrleuten unter dem Einsatz von schwerem Rettungsgerät gelang.  Die verletzte junge Frau war bei Bewusstsein und hatte große Angst um das ungeborene Kind in ihrem Körper, sie war schwanger. Die Retter waren zutiefst bewegt und hofften, dass sowohl die junge Frau, als auch das Kind den Unfall ohne bleibenden Schaden überstehen würde. Das Erlebnis beschäftigte die Kameraden so, dass bald die Idee geboren wurde, der jungen Familie die Patenschaft für das Kind anzubieten. Am 14. Juli 1984 wurde Jacqueline Steinhauser geboren, die, wie ihre Mutter, schließlich den Unfall unbeschadet überstanden hatte. Nachdem letzte Hürden ausgeräumt waren – bei einer Patenschaft geht es ja nicht nur um schöne Geschenke am Geburtstag, sondern vielmehr um Schutz und Begleitung während der Kindheit und Jugendzeit – nahm das Vorhaben Gestalt an. Die Feuerwehr übernahm gewissermaßen die Funktion des zweiten Paten. Nach der Taufe traf man sich unregelmäßig, mal bei der Feuerwehr zum  Kameradschaftsabend, mal bei Familienfeiern bei Steinhausers in Malsch und konnte so die Entwicklung des kleinen Mädchens zur wohlgeratenen jungen Dame erleben. Und bis zum 18. Geburtstag von Jacqueline wurden ihr jedes Jahr als Patengeschenk 112,- DM auf ihr Sparbuch überwiesen.

Auch nach dem 18. Geburtstag von Jacqueline blieb die Verbindung weiterhin bestehen. Zuletzt unterstützte die Wieslocher Feuerwehr die Ausrichtung einer großen Typisierungsveranstaltung für Jacqueline im Oktober 2016. Denn natürlich war es selbstverständlich zu helfen, wenn vom Patenkind Hilfe benötigt wurde. Man durfte den Mut und die Tatkraft von Jacqueline bewundern, die trotz ihres Schicksals stets fröhlich und kämpferisch blieb. Nun bleibt es der Wehr, leise Abschied zu nehmen und Jacquelines Familie beizustehen. Für die schwere Zeit wünscht man allen Angehörigen die nötige Kraft, Ruhe und gemeinsamen Zusammenhalt. Jacqueline wird stets ein ehrendes Andenken bewahrt.

Geschrieben von Marco Friz

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Jugendfeuerwehren sammelten wieder zahlreiche Christbäume ein

Am vergangenen Samstag herrschte reges Treiben in den Straßen und Gassen von Wiesloch und seinen Stadtteilen. Grund hierfür war die alljährlich von der Jugendfeuerwehr durchgeführte Christbaumsammlung.
Schon morgens waren zahlreiche Kinder und Jugendliche, unterstützt durch ihre Betreuerteams und Angehörige der Einsatzabteilungen, unterwegs. Von Haus zu Haus zogen sie, um die Bäume aufzunehmen und an zentralen Punkten bereitzulegen. Dort wurden die Bäume von Lastwagen oder Traktoren aufgenommen. Der Großteil der ausgedienten Bäume wurde dem Holzhackschnitzelwerk des Schulzentrums zugeführt. Dort werden die gehäckselten Bäume zur Nahwärmeversorgung des Schulzentrums genutzt. Ein kleiner Teil wurde auf dem Parkplatz am WieTalBad zur abendlichen Verbrennung bereitgelegt. Trotz des nasskalten Wetters wurden noch bis in die Abendstunden die letzten Bäume gesammelt und gehäckselt sowie die Fahrzeuge wieder gereinigt. Die zur Verbrennung bereitgelegten Bäume konnten auf Grund der Wetterlage leider nicht entzündet werden. Das Verbrennen der Bäume wird am Samstag, den 19.01.2019 um 19:00 Uhr nachgeholt, hierzu ist die Bevölkerung herzlich eingeladen.

Ein besonders großer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern der Aktion und den Firmen und Einrichtungen, welche für die Sammlung ihre Fahrzeuge zur Verfügung stellten. Dies waren der Winzerkeller Wiesloch, BIWU Wiesloch, THW Wiesloch-Walldorf, Malteser Hilfsdienst Wiesloch, Bauhof Wiesloch, UPB, Lebenshilfe Wiesloch, Holzbau Michael Stroh, Firma Bernhard Dorobek, KFZ-Service Gärtner, Landgasthof Gänsberg, Metzgerei Seltenreich Bernhard Urbanek, sowie die Familie Dortans. Ebenso danken die Verantwortlichen der Bevölkerung für ihre Spendenbereitschaft. Die Spenden kommen ausschließlich der Jugendarbeit zu Gute.

Geschrieben von Stefan Mittenzwei

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Christbaumsammlung am 12. Januar

Am Samstag, den 12. Januar 2019 sammeln die Jugendfeuerwehren in Wiesloch und den Stadtteilen die ausgedienten Christbäume ein

Ab 08:30 Uhr machen sich die Jugendlichen mit ihren Betreuern auf den Weg durch die Straßen der Weinstadt und der Stadtteile. Ab diesem Zeitpunkt werden sie an den Haustüren der Bürgerinnen und Bürgern klingeln.
Die Bäume sollten bereits vor Beginn der Sammlung gut sichtbar an den Straßenrand gestellt werden. Bei Mehrfamilienhäusern oder großen Grundstücken bitten wir darum, die Bäume an einem zentralen Platz zu sammeln. Zu diesem Zeitpunkt sollte jeglicher Baumschmuck, wie Lametta und Christbaumkugeln, entfernt sein. Um zu verhindern, dass die Spenden in falsche Hände gelangen, sollten Sie diese nicht an den Bäumen befestigen: „Gelegenheit macht Diebe“. Die „richtigen Spendenempfänger“ erkennen Sie an der bekannten Jugendfeuerwehruniform. Zusätzlich sind die Kinder und Jugendlichen in Wiesloch, Baiertal und Frauenweiler mit einer verplombten Spendendose ausgestattet. Die gesammelten Spenden kommen direkt der Jugendarbeit zu Gute.
Die gesammelten Weihnachtsbäume werden der Nahwärmeversorgung des Schulzentrums zugeführt. Ein kleiner Teil wird auf dem Parkplatz des WieTalBads verbrannt. Das Feuer dort wird gegen 19:00 Uhr entfacht.

Hinweis: Nach dem 12. Januar können keine Christbäume mehr abgeholt werden und müssen selbstständig vom Eigentümer entsorgt werden.

Geschrieben von Stefan Mittenzwei

Wieslocher Feuerwehrleute nahmen an Himmelsleiterlauf teil

Kürzlich nahmen sieben Läufer der Feuerwehren Wiesloch, Rauenberg sowie der Werkfeuerwehr PZN am Himmelsleiterlauf in Heidelberg teil. Für einen guten Zweck bestiegen die Teilnehmer die Himmelsleiter auf dem Königsstuhl, um Spenden für Kinder mit Behinderung zu sammeln. Gut 30 minuten brauchen die Läufer für die 1200 Stufen „nach oben“. Dort angekommen, wurden die Teilnehmer mit Punsch belohnt. Insgesamt kamen durch zwei Sponsoren und zahlreiche Spenden circa 1.500 Euro zusammen. 

Geschrieben von Jan Braun

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Wieslocher Feuerwehr ist immer stärker gefordert

Zahlreiche Ehrungen und Beförderungen am Kameradschaftsabend der Kernstadt-Abteilung

„Unsere Statistik zählt aktuell 222 Einsätze, Ende vergangenes Jahr waren es insgesamt 212.“ Mit eindrucksvollen Zahlen brachte Jürgen Bodri, Abteilungskommandant der Wieslocher Feuerwehrabteilung, auf den Punkt, dass 2018 bereits reichlich Arbeit auf die Ehrenamtlichen wartete. Bodri hieß die Angehörigen seiner Abteilung am vergangenen Samstag zum Kameradschaftsabend in der PZN-Festhalle willkommen. Die Frauen und Männer der Einsatzmannschaft waren dort mit ihren Partnern und Partnerinnen zusammen gekommen, um ihr Ehrenamt zu feiern. Hinzu kamen die Kinder und Jugendlichen aus der Jugendfeuerwehr und die Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung.
 
Auch zahlreiche Ehrengäste waren der Einladung der Wehr gefolgt. Seitens der Stadtverwaltung konnte Jürgen Bodri Oberbürgermeister Dirk Elkemann, Ordnungsamtsleiterin Veronika Hess und Stadtbrandmeister Peter Hecker begrüßen. Für den Deutschen Feuerwehrverband nahm Orhan Bekyigit an der Versammlung teil. Die Kreisfeuerwehrführung vertraten Unterkreisführer Jürgen Förderer und sein designierter Nachfolger Michael San José sowie die stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwartin Eva Nicolai. Außerdem weilten die beiden Ehrenkommandanten Rainer Kircher und Gerolf Sauer unter den Gästen. Für die Nachbar- und Werkfeuerwehren waren die Kommandanten Julian Haupt (Feuerwehr Rauenberg) sowie Michael Milker (Werkfeuerwehr PZN) gekommen. Andreas Linke vertrat das THW Wiesloch-Walldorf. Nicht fehlen durfte selbstverständlich das Patenkind der Feuerwehr, Jacqueline Brixner mit ihrer Familie.
 
In seiner Ansprache verwies Abteilungskommandant Jürgen Bodri auf das vielfältige Wirken der Wehr, die „immer mehr gefordert“ ist und auf die „Notwendigkeit die Motivation der Feuerwehrangehörigen nicht nur zu erhalten, sondern weiter zu fördern und zu steigern.“ Bodri unterstrich, dass „diese Herausforderung nicht damit gelöst werden kann, indem man jemanden Geld dafür zahlt, der Einsätze bewältigt und damit für unsere Sicherheit sorgt. Die Leistungsfähigkeit funktioniert heute in Wiesloch aus rein ehrenamtlicher Motivation.“ Er sieht „Verbesserungsmöglichkeiten“, gerade dann, „wenn mehrfach Einsätze in bestimmten Objekten stattfinden und abgestellt werden müssen“ oder im Bereich der Technik, „wo man dafür sorgen muss, dass nicht kaputtes oder nur teilweise funktionierendes Material die Motivation bremst.“ Zahlreiche Maßnahmen, um den „Spaß an der Sache“ zu erhalten, beschrieb Bodri in seiner Rückschau. Dazu zählten Veranstaltungen und Ausflüge im Rahmen der „Feuerwehrfamilie“ sowie die Aus- und Fortbildung der Einsatzabteilung. „Ich bin davon überzeugt – dass wir mit unserer Mannschaft so gut aufgestellt sind, uns den zukünftigen Aufgaben zu stellen“, so Bodri zusammenfassend. Er dankte am Ende seiner Ausführungen allen Kameradinnen und Kameraden sowie deren Partnern und Partnerinnen.
Nach einem gemeinsamen Abendessen folgten Grußworte. Oberbürgermeister Dirk Elkemann, Unterkreisführer Jürgen Förderer und Stadtbrandmeister Peter Hecker drückten den Feuerwehrleuten ihre Anerkennung aus. OB Elkemann dankte für das Engagement und beschrieb, dass die hervorragende Arbeit der Wehr in Wiesloch und durch Unterstützung auch in Umlandgemeinden durch Dankesbekundungen von Bürgerinnen und Bürgern sowie von seinen Amtskollegen an ihn herangetragen wird. „Nehmen Sie uns beim Wort, dass es uns wichtig ist, dass sie für ihren Job adäquat ausgestattet sind“, so das Stadtoberhaupt in seiner Rede.
 
Ehrungen und Beförderungen für langjährige Mitgliedschaften und absolvierte Lehrgänge beschlossen den offiziellen Teil des Abends. Zunächst wurden in Marcel Schneider und Nico Klimmeck zwei Jugendfeuerwehrangehörige in die Einsatzabteilung übergeben. Es folgten weitere Beförderungen, wie die in den Dienstgrad Feuerwehrfrau beziehungsweise -mann für Lena Achsenick und Alexej Herdt. Sandra Busch wurde zur Oberfeuerwehrfrau befördert, Michael Roth zum Oberlöschmeister. Marco Friz und Manuel Hecker stiegen in den Dienstgrad Brandmeister auf. Matthias Eberle und Ronald Martin, als seit diesem Jahr amtierende stellvertretende Stadtbrandmeister, bekleiden künftig den Dienstgrad Hauptbrandmeister.
Ehrungen wurden Nils Förderer, Jonas Mittenzwei, Katharina Paul, Jochen Ulmer und Niclas Waibel zuteil. Seit zehn Jahren sind sie Mitglied in der Wieslocher Abteilungsfeuerwehr.
Darüber hinaus erhielt Niclas Waibel, Jugendfeuerwehrwart der Wieslocher Jugendfeuerwehr, von der stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwartin Eva Nicolai die Ehrenmedaille in Silber der Jugendfeuerwehr Rhein-Neckar-Kreis.
Aus den Händen von Unterkreisführer Jürgen Förderer und seinem designierten Nachfolger Michael San José erhielten Dirk Burkhardt und Markus Penninger die Verdienstnadel in Gold des Kreisfeuerwehrverbands Rhein-Neckar, für ihre zehnjährige Ausbildertätigkeit auf Unterkreisebene. Philipp Scheidter erhielt für 15-jährige Mitgliedschaft eine staatliche Ehrung des Landes Baden-Württemberg. Ihm wurde das Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze überreicht. Sebastian Hodapp und Georg Hirsch wurden für 20 Jahre Tätigkeit gewürdigt. Das Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber für seine 25-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr erhielt Thomas Mantz.
Besonders gestalteten sich die letzten Ehrungen des Abends. Für seinen unermüdlichen Einsatz als Unterkreisführer der Feuerwehren im Bereich Wiesloch wurde Jürgen Förderer mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold ausgezeichnet. Orhan Bekyigit überreichte diese bedeutsame Auszeichnung im Auftrag des Deutschen Feuerwehrverbands und hielt eine Laudatio auf Jürgen Förderer. Der ehemalige Gerätewart und stellvertretende Stadtbrandmeister a. D. Rolf Krämer erhielt eine Ehrung für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Wehr. Ehrenkommandant Rainer Kircher wurde für seine 65-jährige Mitgliedschaft gewürdigt. Dabei ging Jürgen Bodri auf seine zahlreichen Verdienste, wie zum Beispiel das Projekt „neue Rettungswache“ oder die Gründung der Jugendfeuerwehr ein. Dies veranlasste die Jugendfeuerwehr durch ihren Jugendwart Niclas Waibel zu einer weiteren Würdigung. Künftig wird der Jugendraum im Feuerwehrhaus den Namen Rainer-Kicher-Saal tragen, wozu die Jugendfeuerwehr das künftige Türschild an Rainer Kircher übergab. Jürgen Förderer, Rolf Krämer und Rainer Kircher wurde durch stehende Ovationen die Wertschätzung aller Anwesenden zuteil.
 
Nach dem offiziellen Teil ließ man sich durch ein kurzweiliges Programm unterhalten. Zunächst trat eine Tanzgruppe des TV Dielheim auf. Ihnen folgten die „Magic Firefighters“. Die Gruppe aus jüngeren Feuerwehrmitgliedern hatte sich wieder seit den Sommermonaten auf ihren Auftritt vorbereitet und schon zum fünften Mal den Hauptteil des inoffiziellen Teils gestaltet. Verschiedene Darbietungen, wie zum Beispiel ein digitales Schattentheater, ein Musikvideo, Tänze und eine eigene Zaubershow sorgten für Begeisterungsstürme und tobenden Applaus. Ein großes Dankeschön der Abteilungsführung gilt verschiedenen Unterstützern. Dazu zählen die Kameraden der Werkfeuerwehr PZN, die erneut die logistische Unterstützung bei der Ausrichtung des Abends übernahmen sowie den Magic Firefighters und dem TV Dielheim für deren Auftritte. Dank gilt ebenso der Küchengemeinschaft für das Ausschmücken des Festsaals sowie der Nachbar-Feuerwehr Walldorf- und den Abteilungsfeuerwehren für die Übernahme der Einsatzbereitschaft, sowie die Übernahme des Fahrdienstes.

 

Geschrieben von Marco Friz

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Neue Sitzgelegenheit in Wieslocher Innenstadt

Seit kurzem gibt es eine neue Sitzgelegenheit in der Wieslocher Innenstadt, welche der Jugendfeuerwehr und ihrem letztjährigen Jubiläum gewidmet ist. Sie ist die perfekte Sitzgelegenheit um an einem warmen Sommertag am Otmar-Alt-Brunnen ein Eis zu essen oder einfach nur das Wetter und die Umgebung zu genießen. Eingeweiht wurde die Bank natürlich von stolzen Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Wiesloch. Die Jugendfeuerwehr Wiesloch feierte 2017 groß ihren 50. Geburtstag mit vielen Aktionen und Events, welche neben den wöchentlichen Gruppendiensten, durch engagierte Gruppenleiter sowie ihre Kinder und Jugendlichen gemeistert wurde. 

Geschrieben von Robin Schweikert

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Oldie gleich zwei mal im Einsatz

Gleich zwei Einsätze fuhr unser Oldtimer-Löschfahrzeug am Tag der Deutschen Einheit: In Rosbach vor der Höhe wurde mit dem Besuch des dortigen Oldtimer-Fahrzeugtreffens eine Visite der Rosbacher Feuerwehr im vergangenen Jahr in Wiesloch erwidert. Hintergrund der Feierlichkeiten in der hessischen Stadt nördlich von Frankfurt – übrigens wie Wiesloch bedeutender Rewe-Standort – war der 50–jährige „Geburtstag“ des ehemaligen Tanklöschfahrzeugs der Wehr. Bei dem imposanten Feuerwehrauto handelt es sich übrigens um einen ausrangierten Wasserwerfer der hessischen Bereitschaftspolizei, der nach seiner Dienstzeit bei der Polizei rot lackiert wurde und fortan bei der Brandbekämpfung wertvolle Arbeit leistete. Da das Land Hessen die Fahrzeuge auch anderen Feuerwehren angeboten hatte, verwunderte es nicht, dass zum Jubiläum in Rosbach zwei weitere Fahrzeuge gleichen Typs ebenfalls angereist waren. Erstaunt waren die Wieslocher Gäste allerdings, als sie erfuhren, dass beide Fahrzeuge noch im aktiven Feuerwehrdienst sind! Das Treffen bot Gelegenheit, alte Bekannte aus der Feuerwehr-Oldtimerszene wie etwas Rudi Hoffmann aus Bühlertann, Daniel Gringer aus Colmar, die Lorscher, Speyerer oder die Bruchsaler Kameraden wiederzusehen. Es konnten aber auch neue Kontakte zu anderen Akteuren der Szene geknüpft werden. Die Rosbacher Feuerwehr, die das Oldtimer-Treffen als Ergänzung zu ihrem Tag der offenen Tür organisiert hatte, durfte sich über eine erfreulich große Resonanz von Seiten der Bürgerschaft freuen. Dieser wurde mit historischen und modernen Feuerwehrübungen ein interessantes Programm geboten. Auch für das leibliche Wohl war – wie man das von der Feuerwehr kennt – bestens gesorgt. Am frühen Nachmittag traten die vier wieslocher Kameraden Thomas Hörner, Joachim Buchholz sowie Gerolf und Ludwig Sauer die Heimreise an.
Doch wie gesagt war dies nicht der einzige Einsatz an diesem Tag: Denn anlässlich des 100-jährigen Bestehens ihrer Berufsfeuerwehr hatte die Stadt Ludwigshafen am Rhein zu einem  großen Blaulichtumzug eingeladen. Weit über 100 moderne und historische Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Polizei, DRK, Malteser, Johanniter, Arbeitersamariter und Deutscher Lebensrettungsgesellschaft aus der gesamten Metropolregion bewegten sich in einem imposanten Zug durch das abendliche Ludwigshafen, bestaunt und beklatscht von Tausenden von Besuchern. In Mitten dieses Zugs gab unser Oldie wie immer eine gute Figur ab. Nachdem auch dieser Einsatz erfolgreich abgeschlossen war, konnte nun endgültig die Rückfahrt zum Heimatstandort erfolgen.
 

Geschrieben von Ludwig Sauer

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Wiesloch zu Gast in Eberbach zum 150-jährigen Jubiläum der Eberbacher Wehr

Kürzlich trafen sich einige Kameraden der Abteilungsfeuerwehr Wiesloch, um mit dem historischen LF 16 aus 1963 und dem LF 8 aus 1981 der Jugendfeuerwehr, welches in nächster Zeit außer Dienst gestellt wird, nach Eberbach zu reisen und dort beim „Blaulichtumzug“ zum 150 jährigen Bestehen teilzunehmen. Unter allen Teilnehmern waren die Fahrzeuge aus Wiesloch und ein Fahrzeug eines privaten Oldtimer-Begeisterten die ältesten Einsatzfahrzeuge, welche ein großes Interesse hervorriefen. Lautes Klatschen und Applaudieren waren der Lohn der weiten Anreise. Nach dem erfolgreichen Umzug gab es noch ein gemütliches Beisammensein, bei dem auch die neue Drehleiter der Feuerwehr Eberbach bestaunt werden konnte. Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Eberbach für die tolle Gastfreundschaft und wünschen ein erfolgreiches Jubiläumsjahr!

Geschrieben von Jan Braun

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Rauch drang aus dem Rathaus

Die Kernstadtabteilung beendete Ausbildungs-Abschnitt mit Jahreshauptübung am Wieslocher Rathaus

Ihr Können bei Brandeinsätzen stellten am vergangenen Samstag die Frauen und Männer der Abteilungsfeuerwehr Wiesloch unter Beweis. Bei hochsommerlichen Temperaturen führte die Wehr ihre Jahreshauptübung am Wieslocher Rathaus durch. Unter den Augen zahlreicher Zuschauer, darunter Oberbürgermeister Dirk Elkemann und einige Stadträtinnen und Stadträte, rückte der Löschzug auf den Marktplatz an. Dort drangen „Rauchschwaden“ aus dem Gebäude, die auf einen Brand schließen ließen.

Während Atemschutzgeräteträger des Löschgruppenfahrzeugs durch den Haupteingang zur Menschenrettung vorrückten, wurde am anderen Ende die Drehleiter in Stellung gebracht. In rascher Folge brachten die Retter Dummies aus dem Gebäude und beförderte die Drehleiterbesatzung Jugendfeuerwehrangehörige aus dem Obergeschoss, die sich dort lautstark bemerkbar machten. Den Zuschauern erklärte Marco Friz das Geschehen, der für die Wehr die Öffentlichkeitsarbeit betreut. Er  wies auf die verschiedenen eingeleiteten Maßnahmen hin. So auch auf den Gerätewagen Transport, der eine Logistikstation einrichtete und den Einsatzleitwagen, aus dem heraus die Arbeiten koordiniert wurden. Nicht zu vergessen die Jugendfeuerwehr, die am Rande des Markplatzes auf die Spendenaktion zum Ersatz ihres Ausbildungsfahrzeugs aufmerksam machte. 

Zum Ende der Übung rettete ein Atemschutztrupp einen weiteren Dummy aus dem Ratsaal. Zu Demonstrationszwecken zeigte man den Verwaltungsangehörigen, sowie den Stadträtinnen und Stadträte die schweißtreibende Arbeit. Ebenso demonstrierte man die Technik, die zum Auffinden von Personen nötig ist. Bei nahezu Nullsicht nutzt die Feuerwehr eine Wärmebildkamera, die Personen selbst durch den dichtesten Rauch sichtbar machen kann. Abteilungskommandant Jürgen Bodri und Orhan Bekyigit, WGF-Stadtrat und Feuerwehrangehöriger, führten die Ehrengäste von Station zu Station, um im Einzelnen die Maßnahmen, Fahrzeuge und Gerätschaften zu erklären. Großer Applaus brandete auf, als die Übungsleitung das Ende der Jahreshauptübung verkündete. 

Mit der Jahreshauptübung endete für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute der Ausbildungs-Abschnitt Brandbekämpfung. Seit Juni trainierten die Kräfte Taktik und Technik bei Brandeinsätzen. Begonnen hatte der Abschnitt mit einer Planübung bei der Berufsfeuerwehr Heidelberg. Die Führungskräfte trainierten hier einige Einsatzlagen an der Modellanlage der Berufsfeuerwehr. Es folgte eine Einsatzübung in einem leerstehenden Gebäude auf dem PZN-Gelände und Mannschaftsausbildungen im Wieslocher Feuerwehrhaus. 

Die Abteilungsführung und die Ausbilder bedanken sich herzlich bei den folgenden Personen und Einrichtungen: Berufsfeuerwehr Heidelberg, Marktstube Wiesloch, PZN Wiesloch, Stadtverwaltung Wiesloch, Werkfeuerwehr PZN.

Berichterstattung der Rhein-Neckar-Zeitung vom 01.08.2018: Link

Bildquellen: H&B Pressebild – Helmut und Jan A. Pfeifer, Feuerwehr Wiesloch

Geschrieben von Marco Friz

H&B Pressebild – Helmut und Jan A. Pfeifer

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H&B Pressebild – Helmut und Jan A. Pfeifer

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H&B Pressebild – Helmut und Jan A. Pfeifer

H&B Pressebild – Helmut und Jan A. Pfeifer

Feuerwehr-Oldies im Herzen der Stadt

Am Montag machte die Rundfahrt „Nostalgie in Rot“ in Wiesloch Halt

Als am Montag der Konvoi aus dreizehn Vorkriegs-Löschfahrzeugen in Wiesloch ankam, war die Begeisterung riesengroß. Mitten durch die Fußgängerzone rollten die betagten Schätze, die ihre Rundfahrt im Rahmen des Landesfeuerwehrtags 2018 in Heidelberg unternahmen. Am Ortseingang von Schatthausen waren sie von den Feuerwehroldtimern aus Wiesloch und Rauenberg in Empfang genommen und eskortiert worden. Aufstellung nahmen die Fahrzeuge samt ihrer in traditioneller Uniform gekleideten Besatzung auf dem evangelischen Kirchplatz. Dort warteten bereits zahlreiche Wieslochbummler sowie Bürgermeister Ludwig Sauer. Sauer unternahm sogleich die Begrüßung mit Vertretern der Abteilungsfeuerwehr Wiesloch. Zentral hatte Thomas Hörner die Organisation für den Etappenort Wiesloch übernommen, so dass „Nostalgie in Rot“ reibungslos verlaufen konnte.

Nach der Übergabe einer Medaille des Landesfeuerwehrtags an Bürgermeister Ludwig Sauer, stand ein kleines Programm für die Teilnehmer der Tour auf dem Plan. In den Weinbergen überraschte Ehrenkommandant Rainer Kircher mit seiner Margit mit einer kleinen Stärkung. Er informierte gekonnt zum Weinbau und dem Naherholungsgebiet rund um den Wieslocher Winzerkeller. Im Anschluss daran übergab Dr. Adolf Suchy von der Stadtapotheke, welche die erste Tankstelle der Welt ist, eine Urkunde und symbolisch Ligroin an die Teilnehmer. Auch Stadt und Feuerwehr hatten ein Erinnerungspräsent für die Fahrzeugbesatzungen vorbereitet. Ein junger Feuerwehrkamerad umrahmte die Veranstaltung musikalisch. Nach einem Abschlussbild vor den Toren der Stadtapotheke setzte der Zug seine Fahrt in Richtung Leimen fort.

Geschrieben von Jan Braun

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