Christbaumaktion, nach einem Jahr Pause, ein voller Erfolg!

Die Feuerwehren in Wiesloch sammelten am vergangenen Samstag im Stadtgebiet Christbäume der Bürger und Bürgerinnen ein. Unsere Helfer aus den aktiven Einsatzabteilungen konnten den gesamten Tag die, auf der Straße liegenden, Christbäume einsammeln.

Die voll beladenen Fahrzeuge wurden bei der AVR entleert. Die wieslocher Feuerwehren waren insgesamt mit rund 10 Teams zum Einsammeln der Bäume unterwegs. Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehren konnten ebenfalls, im gesamten Stadtgebiet, Spenden sammeln welche direkt der Jugendarbeit der Nachwuchsabteilungen zugutekommen.

Die traditionelle Verbrennung der Christbäume auf einem Platz gegenüber des “WieTalBads” konnte dieses Jahr leider nicht stattfinden. Stellvertretend für die Jugendfeuerwehren aus Wiesloch möchten wir unseren Dank an die Einsatzmannschaften der Abteilungswehren und die Firmen und Einrichtungen aussprechen, die für die Sammlung ihre Fahrzeuge zur Verfügung stellten. Dies waren der Winzerkeller Wiesloch, THW Wiesloch-Walldorf, der Malteser Hilfsdienst e.V. Wiesloch, die Lebenshilfe Wiesloch, Familie Dorobek, Familie Schreiber und der Landgasthof Gänsberg. Wir möchten außerdem all denjenigen danken, die unsere Jugendarbeit mit einer Spende unterstützt haben.

Die Jugendfeuerwehr auf dem Dörrbachhof

Am 23.Oktober 2021 war die Jugendfeuerwehr Wiesloch auf dem Tag der offenen Tür des Dörrbachhofs aktiv. Passend zur Jahreszeit servierten die Gruppenleiter den hungrigen Hofbesuchern köstliche selbstgemachte Kürbissuppe, welche am Tag vorher selbst in der Jugendküche zubereitet wurde. Insgesamt 75 Liter wurden für den Tag der offenen Tür vorbereitet.

Die Kürbisse hierfür stellte Monika Rausch-Förster vom Dörrbachhof der Jugendfeuerwehr zur Verfügung. Die Kürbissuppe entwickelte sich zum Verkaufsschlager bei den Familien, welche den Dörrbachhof besuchten.

Unser LF8 war ebenfalls dabei und wurde kurz vor Abreise noch von großen Augen der ganz kleinen Besuchern bestaunt. Für alle jungen Feuerwehrbegeisterten war es ein toller Moment, im großen Feuerwehrauto sitzen zu dürfen. 

Wir bedanken uns bei allen Besuchern, welche an diesem sonnigen Herbsttag unseren Stand besucht haben, sowie bei Familie Rausch-Förster, die das Fest veranstaltet haben.

Gruppe 4 schnitzt Halloween-Kürbisse

Vergangene Woche fand ein ganz besonderer Dienst der Gruppe 4 statt. Die Kinder tauschten die Jugendfeuerwehruniform gegen Alltagsklamotten und den Jugendraum gegen die Fahrzeughalle ein.

Für die nächsten zwei Stunden durften die Kinder dann schaurig schöne Halloween-Kürbisse schnitzen. In kleinere Gruppen aufgeteilt war es zunächst daran, die Kürbisse mit Hilfe von großen Löffeln auszuhöhlen und danach eine gruselige Grimasse aufzumalen. Zum Schluss wurde dann dem Kürbis sein Gesicht verliehen und die Augen, Nase und der Mund ausgeschnitten. 

Sobald alle Gruppen fertig waren, wurde noch rasch die Fahrzeughalle aufgeräumt und die Kinder konnten sich noch eine kleine Belohnung für einen wirklich gelungenen Dienst bei den Gruppenleitern der Gruppe 4 abholen. 

Die Kürbisse werden traditionell auf dem Vordach der großen Fahrzeughalle Ende Oktober zur Schau gestellt, und können von allen vorbeifahrenden Autofahrern bestaunt werden. 

Wir bedanken uns herzlich bei Monika Rausch-Förster vom Dörrbachhof 2, welche freundlicherweise die Kürbisse für Gruppe 4 zur Verfügung gestellt hat. 

Sonniger Jugendfeuerwehr Ausflug nach Tripsdrill

Einen aufregenden Tag durfte die Jugendfeuerwehr Wiesloch Ende September im Erlebnispark Tripsdrill im schwäbischen Cleebronn verbringen. Auf dem Aktionstag der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg waren Nachwuchsabteilungen aus dem ganzen Bundesland vertreten. 

Morgens um sieben Uhr war Treffpunkt am Feuerwehrhaus. Die Kinder wurden auf die Fahrzeuge verteilt und dann ging es auf eine ca. eineinhalbstündige Fahrt zum Erlebnispark. Daraufhin konnten wir direkt bei Öffnung des Parks mit den anderen angereisten Jugendfeuerwehren den Park erkunden. In kleinere Gruppen aufgeteilt hatten die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Wiesloch den ganzen Tag um Tripsdrill zu erkunden. Der kultige Erlebnispark bietet Attraktionen für alle Generationen, und so konnten Gruppenleiter sowie die Kinder sich gut die Zeit vertreiben. Besonders beliebt waren die Karacho, Mammut und die neue Achterbahn Hals über Kopf. 

Auf der Aktionsmeile, der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg, im Herzen des Parks wurden spannende Themen rund um die Feuerwehr präsentiert. Verschiedene Feuerwehren zeigten Ihre Spezialgebiete wie z.B. Einsatzboote, Drohnen und Drehleiterkräne. 

Auf der Aktionsmeile, der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg, im Herzen des Parks wurden spannende Themen rund um die Feuerwehr präsentiert. Verschiedene Feuerwehren zeigten Ihre Spezialgebiete wie z.B. Einsatzboote, Drohnen und Drehleiterkräne. 

Mittags gab es dann noch eine kleine Essenpause im Park nach der Jeder gesättigt seine Erkundungstour fortsetzen konnte. Gegen 16 Uhr trafen wir uns gesammelt wieder beim Ausgang und machten uns auf den Heimweg. Insgesamt ein sehr spaßiger und spannender Tag für Kinder und Gruppenleiter ging zu Ende.

Zeltlager der Jugendfeuerwehr in Stutensee

Die Jugendfeuerwehr Wiesloch veranstaltete dieses Jahr nach einer einjährigen Zwangspause erneut ein erfolgreiches Zeltlager. Mit Insgesamt knapp 20 Kindern und Jugendliches ging es Mitte August in die Nähe von Bruchsal nach Friedrichstal (Stutensee). Das Zeltlager konnte pandemiegerecht durchgeführt werden mit alles was das Zeltlagerherz höher schlagen lässt.

Gemeinsam wurden die Zelte aufgebaut und die Verpflegung im anliegenden Pfadfinderheim verstaut. Abkühlung bekamen die Kinder an den heißen Sommertagen durch einen Faltbehälter, welchen wir davor mit Hilfe eines Hydranten gefüllt haben. Abends saßen alle am Lagerfeuer gemütlich beieinander. 

Unter dem Motto „Harry Potter“ wurden die Kinder zunächst in vier Häuser eingeteilt und mussten, genau wie in den Filmen, über die kommenden vier Tage versuchen möglichst viele Punkte zu sammeln um sich am Schluss den begehrten „Hauspokal“ zu sichern. Dafür konnten bei verschiedenen Spielen, wie einer Rally mit verschiedenen Aufgaben oder bei einem bunten Abend, Punkte errungen werden, welche am Schluss zusammengezählt wurden.

Zusätzlich wurde noch ein Quidditch-Turnier zwischen den Häusern veranstaltet. Das Gewinnerteam verdiente sich weitere Punkte für den Hauspokal.  Auf den Gewinner wartete dann ein prächtiger Pokal mit vielen Süßigkeiten.

Auf der traditionellen Nachtwanderung konnten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr sich durch kleine Rätsel, Hinweise auf den weiteren Verlauf des Weges verdienen und mussten knifflige Hindernisse überkommen. 

Am letzten Tag sorgten wir nach dem Frühstück auf dem Zeltplatz für Ordnung, und fingen an die ersten Zelte abzubauen. Insgesamt konnten Alle auf sehr spaßige, lustige und sonnige Tage zurückschauen. Die Vorfreude auf nächstes Jahr ist bei allen Beteiligten bereits riesig!

Erneut tausende Christbäume eingesammelt

Am vergangenen Samstag herrschte reges Treiben in den Straßen und Gassen von Wiesloch, Frauenweiler, Baiertal und Schatthausen. Grund hierfür war die alljährlich stattfindende Christbaumsammlung, welche die Jugendfeuerwehren durchführten.
Schon morgens waren zahlreiche Kinder und Jugendliche, unterstützt durch ihre Betreuerteams und Angehörige der Einsatzabteilungen, unterwegs. Von Haus zu Haus zogen sie, um die Bäume aufzunehmen und an zentralen Punkten bereitzulegen. Dort wurden die Bäume von Lastwagen oder Traktoren aufgenommen. Der Großteil der ausgedienten Bäume wurde dem Holzhackschnitzelwerk des Schulzentrums zugeführt. Dort werden die gehäckselten Bäume zur Nahwärmeversorgung des Schulzentrums genutzt. Ein kleiner Teil wurde auf dem Parkplatz am WieTalBad zur abendlichen Verbrennung bereitgelegt. Gewärmt durch Glühwein, Kinderpunsch und das Feuer verfolgten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Verbrennung am Abend.
Großer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern der Aktion und den Firmen und Einrichtungen, welche für die Sammlung ihre Fahrzeuge zur Verfügung stellten. Dies waren der Winzerkeller Wiesloch, BIWU Wiesloch, Malteser Hilfsdienst Wiesloch, THW Wiesloch-Walldorf, THW Heidelberg, Bauhof Wiesloch, UBP, Lebenshilfe Wiesloch, Stroh Holzbau, Dorobek, Landgasthof Gänsberg, Alexander Böing, sowie die Familien Gärtner und Dortants. Ebenso danken die Verantwortlichen der Bevölkerung für ihre Spendenbereitschaft.

Geschrieben von Stefan Mittenzwei

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Jugendfeuerwehr erhält großzügige Spende

Vor kurzem war der Rotary Club Schwetzingen-Kurpfalz zu Gast bei der Nachwuchsabteilung der Feuerwehr Wiesloch. Bereits Ende letzten Jahres spendete der Rotary Club 2500€ an die Jugendfeuerwehr, um sie bei der Beschaffung und dem Umbau des Löschfahrzeugs zu unterstützen. Das Großprojekt, welches von den Jugendgruppenleitern selbst umgesetzt wurde, lief bereits seit 2018. Nach der Fertigstellung der Umbaumaßnahmen konnten sich die großzügigen Spender dann auch ein Bild von der Jugendarbeit und dem fertigen Löschfahrzeuges machen. Bei einer Führung durch das Feuerwehrhaus, berichtete Jugendwart Niclas Waibel den Rotariern über die hervorragende Jugendarbeit und Stadtbrandmeister Peter Hecker allgemein über das herausragende Engagement der Freiwilligen Feuerwehr Wiesloch. Während der Besichtigung kam es dann auch noch zu reichlich Fragen und vertiefenden Gesprächen rund um die Arbeit der Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr Wiesloch.

Geschrieben von Robin Schweikert

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Jugendfeuerwehr erwirbt eigenes Löschfahrzeug

Nach längeren Umbauarbeiten weiht die Jugendfeuerwehr Wiesloch ihr eigenes Ausbildungsfahrzeug ein

Die Tradition bleibt erhalten: Ein eigenes Ausbildungs- und Übungsfahrzeug war schon seit langer Zeit fester Bestandteil der Nachwuchsabteilung der Abteilungsfeuerwehr Wiesloch. Schon bei der Beschaffung des ersten eigenen Löschfahrzeuges für die Jugendfeuerwehr im Jahr 1996, war die Idee, die Einsatzabteilung zu entlasten. Die zahlreichen Übungsdienste der Jugend sollten fortan nicht mehr mit dem im Einsatzdienst befindlichen Fahrzeug, sondern mit vergleichbarem Gerät gestemmt werden. Als das 27 Jahre alte Vorgängerfahrzeug „LF 8“ Anfang 2018 langsam den Herausforderungen des täglichen Jugenddienstes nicht mehr gewachsen war, wurde schließlich die Entscheidung getroffen, sich um ein neueres Fahrzeug zu bemühen, welches komplett auf Spendenbasis beschafft werden musste. Um die Gruppendienste weiterhin wie gewohnt durchführen zu können, war es also höchste Zeit, die Suche zu beginnen. Man war sich innerhalb der Jugendfeuerwehr bewusst, dass dies keine einfache Aufgabe werden würde. Hinzu kamen Gespräche, welche die Rahmenbedingungen der Beschaffung und des Unterhaltes regelten. Hier setzte man sich mit dem Abteilungsausschuss und der Führung der Abteilung Wiesloch zusammen. Daraufhin bildete man einen eigenen Fahrzeugausschuss, welcher mit Hilfe von Kameraden aus der aktiven Abteilung gewisse Voraussetzungen festlegte, die das neue Fahrzeug erfüllen müsste. So ging die Suche nach einem neuen Auto für unsere Jugendabteilung los. Die Jugendgruppenleiter schauten sich, mit Hilfe der tatkräftigen Unterstützung unserer aktiven Kameraden, nach verschiedenen verfügbaren Angeboten um. Ein geeignetes Fahrzeug aus Bayern war schnell gefunden. Kurze Zeit später besichtigte man zusammen mit den Mitgliedern des Fahrzeugausschusses das Fahrzeug in Herrsching am Ammersee. Es befand sich zur Zeit der Besichtigung noch in einem sehr guten Zustand und man fuhr mit einem positiven Eindruck wieder zurück ins heimatliche Wiesloch. Als Jugendwart Niclas Waibel dem restlichen Teil der Jugendfeuerwehr das besichtigte Fahrzeug vorstellte, und die Vor- und Nachteile der möglichen Anschaffung präsentierte, war schnell der Beschluss gefasst, sich um den Zuschlag zu bemühen. Ein Angebot und eine kleine Weile später, erhielt man die Zusage des Höchstgebotes. Dementsprechend war die Freude groß. Man hatte endlich ein Ersatzfahrzeug gefunden, welches den davor gesetzten Anforderungen entsprach. Im Sommer 2018 begab sich die Jugendfeuerwehr erneut nach Herrsching, um das ersteigerte Löschgruppenfahrzeug nach Wiesloch zu überführen.
Nun konnten die weitreichenden Umbauarbeiten für das Fahrzeug beginnen, um es an die Wünsche des Gruppenleiterteams und den Anforderungen des Gruppendienstes anzugleichen. Federführend hatten die Maßnahmen Jonas und Stefan Mittenzwei in der Hand, welche sich den gesamten Sommer über mit dem Umbau befassten. Sie wurden weiterhin durch engagierte Kameraden unterstützt, welche ebenfalls den Umbau stark vorangetrieben haben. Es musste natürlich berücksichtigt werden, dass hauptsächlich Kinder mit dem Fahrzeug arbeiten werden, also platzierte man alle relevanten Übungsmittel in einer für die Kinder einfach erreichbaren Höhe. So soll nicht nur die sichere Entnahme gewährleistet werden, auch sollen die Kinder und Jugendlichen ein Gefühl für den richtigen Platz und das Handling der Geräte entwickeln. Neben dem sich bis ins Spätjahr ziehenden Ausbau des Löschgruppenfahrzeuges waren natürlich auch alle Beteiligten gleichzeitig auch noch in der Einsatzabteilung und beteiligten sich aktiv an Einsätzen und Übungsdiensten.
Nach etwas mehr als einem Jahr konnte man feierlich das neue Löschgruppenfahrzeug der Jugendfeuerwehr Wiesloch der Öffentlichkeit am Tag der Helfer präsentieren. Den Segen erhielt das LF 8/6 von Pfarrer Alexander Haffner und trat auch prompt zur Schauübung der Gruppe 3 an. Bereits zuvor stand das Fahrzeug den Gruppendiensten der Jugendfeuerwehr zur Verfügung.
An dieser Stelle danken der Förderverein der Jugendfeuerwehr und die Jugendfeuerwehrführung allen Beteiligten, Förderern und Sponsoren. Ohne die breite Unterstützung wäre es dem Feuerwehrnachwuchs nicht möglich gewesen, dieses Großprojekt umzusetzen. Vor allem durch die maßgebliche Bezuschussung durch Spenden des Lions Club Wiesloch und des Rotary Club Schwetzingen Walldorf konnte man das Projekt in dieser Ausführung und Größe realisieren. Ein großer Dank geht auch an die Kissel + Wolf GmbH, welche seit Jahrzehnten die Jugendfeuerwehr Wiesloch unterstützt und auch immer wieder an der Umsetzung verschiedenster Projekte und Aktionen unterstützend beteiligt ist. Dem Lackierfachbetrieb Schüttler gebührt ebenfalls ein besonderes Dankeschön. Der in Wiesloch ansässige Betrieb half bei der Aufbereitung des Fahrgestells und des Aufbaus sowie die Anbringung der Signalstreifen und Aufschriften am Fahrzeug.
Ein besonderer Dank geht selbstverständlich auch an die Stadtverwaltung Wiesloch, welche dem Umbau unterstützend und beratend beistand und ein zeitnahes Fertigstellen des Fahrzeuges ermöglichte. Speziell Bürgermeister Ludwig Sauer und Stadtbrandmeister Peter Hecker unterstützten das Projekt im besonderen Maße.

Geschrieben von Robin Schweikert

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Sommerausflug in den Kurpfalzpark

Am vergangenen Samstag ging es wieder auf den alljährlichen Sommerausflug der Jugendfeuerwehr Wiesloch. Das diesjährige Ziel war der Kurpfalzpark in Wachenheim. Bei den Zahlreichen spannenden Attraktionen wie der Sommerrodelbahn, dem Kletterhaus und einem Rutschparadies. Sicherlich ein Highlight war auch die Greifvogel-Flugshow. Hier zeigten einige Greifvögel ihr Können. Nach einer entspannenden Tretbootfahrt und einer Runde bei den „Bumperboats“ ging es auch schon wieder Richtung Heimat. Zuhause im Feuerwehrhaus wartete dann noch der Grill. Nach dem gemütlichen Ausklang, verabschiedeten sich die Kinder und Jugendlichen wieder in die Sommerferien, bis Mitte September wieder die Gruppendienste starten.

Geschrieben von Robin Schweikert

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Ausblick auf das kommende Jahr bei Hauptversammlung der Jugendfeuerwehr

Mitte März fand die diesjährige Hauptversammlung der Jugendfeuerwehr Wiesloch statt. Als Ehrengäste konnten Stadtbrandmeister und Kommandant Peter Hecker, die stellvertretenden Kommandanten Ronald Martin und Matthias Eberle, Abteilungskommandant Jürgen Bodri, die beiden stellvertretenden Abteilungskommandanten Marco Friz und Manuel Hecker, die Ehrenkommandanten und Gründungsmitglieder der Jugendfeuerwehr Gerolf Sauer und Rainer Kircher, sowie Jürgen Schwarz von der Firma Kissel+Wolf von Jugendfeuerwehrwart und Vorsitzendem des Fördervereins Niclas Waibel begrüßt werden.
Mit knapp 40 Kindern und Jugendlichen, davon zehn weiblich, sind weiterhin hohe Mitgliederzahlen zu verzeichnen. Aufgeteilt in 4 Gruppen wurden die Mitglieder im vergangenen Jahr von zwölf Jugendgruppenleitern und Jugendgruppenleiterinnen betreut.
Waibel führte durch das vergangene Jahr, im Januar ging es traditionell mit der Christbaumaktion los. Es wurden wieder zahlreiche Bäume im gesamten Stadtgebiet gesammelt und ein kleiner Teil am Abend auf dem Parkplatz des WieTalBads verbrannt. Im weiteren Jahresverlauf wurde der Sommertagsumzug mit zahlreichen Kindern und Jugendlichen begleitet. Im Mai wurde die Einsatzabteilung beim Tag der Helfer wieder durch Spül- und Ordnungsdienste, aber auch am Infostand und bei den Vorführungen unterstützt. Nur eine Woche später stand dann auch schon das Zeltlager an. Im vergangenen Jahr wurden fünf Tage in Stutensee verbracht. Bei Stockbrot, Nachtwanderung, Spielerallye und vielem mehr kam keine Langeweile auf. Im Juli wurde dann die Firma „Kissel + Wolf“, langjähriger Partner und Unterstützer der Jugendfeuerwehr, bei ihrem 125-jährigen Firmenjubiläum unterstützt. Des Weiteren wurde der Anlass genutzt, um die Bereichsübung der Jugendfeuerwehren auf dem Firmengelände auszurichten. Mit 250 Teilnehmern und 30 Fahrzeugen bot sich den Zuschauern ein imposantes Bild. Der im vergangenen Jahr in Heidelberg stattgefundene Landesfeuerwehrtag wurde von den Jugendfeuerwehren des Rhein-Neckar-Kreises unterstützt. So waren auch einige Jugendgruppenleiter aus Wiesloch in Heidelberg vertreten und betreuten dort eine Mitmach-Station. Während der Sommerferien wurde wieder ein Ausflug für die Kinder und Jugendlichen angeboten. Im vergangenen Jahr führte dieser in die „Sprungbude“ nach Heidelberg. Dort konnten sich alle auf zahlreichen Trampolinen austoben, im Anschluss konnten sich die Teilnehmer im Wieslocher Feuerwehrhaus noch stärken. Auch konnte im vergangenen Jahr eine neue Sitzgelegenheit am Otmar-Alt-Brunnen in der Fußgängerzone eingeweiht werden, diese ist dem Jubiläum der Jugendfeuerwehr im Jahre 2017 gewidmet. Am Kameradschaftsabend Ende Oktober konnten zwei Jugendliche an Jürgen Bodri und seine Einsatzabteilung übergeben werden. Gegen Ende des Jahres wurden in und um Wiesloch wieder vermehrt Nikoläuse gesichtet. Mit über 100 Aufträgen konnten wieder zahlreiche Kinderaugen bei der Nikolausaktion zum Leuchten gebracht werden. Den Abschluss des Jahres bildete die Weihnachtsfeier, welche in die Weinberge führte. Dort galt es in Gruppen zahlreiche Aufgaben zu bewältigen. Mit einem Hoodie mit aufgesticktem Jugendfeuerwehrlogo verabschiedete sich das Gruppenleiterteam dann in das nächste Jahr.
Im Jahre 2018 konnten weiterhin gleich vier neue Gruppenleiter ihre Ausbildung abschließen. Timo Kahlig, Tillmann Bruder, Mona Zirkel und Robin Schweikert wurde somit alles Nötige an die Hand gelegt, um in Zukunft den Nachwuchs der Wieslocher Feuerwehr adäquat auszubilden.
Bei den folgenden Berichten der Jugendgruppen berichteten die jeweiligen Gruppenleiter über das vergangene Jahr ihrer Gruppe. So konzentrierten sich die Jüngsten der Jugendfeuerwehr vor allem mit den Grundlagen der Feuerwehr, auch Spiel und Spaß kommen hier nicht zu kurz. Die Mitglieder der Gruppe 3 stiegen schon etwas tiefer in die Materie ein und beschäftigten sich intensiv mit dem Löschangriff und den Fahrzeugen der Feuerwehr. Die Jugendlichen der Gruppe 2 konnten im vergangenen Jahr erfolgreich die Jugendflamme 2 absolvieren. Im Fokus der Ältesten, der Gruppe 1, stand die Vorbereitung auf die Feuerwehr Grundausbildung, welche alle im Jahr 2019 antreten.
In seinen Grußworten lobte Peter Hecker die vorbildliche Jugendarbeit. Er hob hervor, dass die meisten Kameraden der Einsatzabteilung der Jugendfeuerwehr entstammen. Rainer Kircher gab einen Exkurs in die Geschichte der Jugendfeuerwehr und wies auf den bevorstehenden Tag der Helfer hin. Dieser jährt sich 2019 zum 40. Mal.
Im Anschluss gab Kassier Patrick Bader einen Einblick in das Kassenbuch, er wurde im Anschluss einstimmig entlastet. Thomas Hörner und Stefan Seewöster wurden erneut in das Amt der Kassenprüfer gewählt.
Nachdem der langjährige Elternvertreter Ralf Brenner gemäß der Satzung aus seinem Amt ausschied wurde Georg Hirsch einstimmig zu seinem Nachfolger gewählt. Jugendfeuerwehrwart Niclas Waibel dankte Ralf Brenner für seine langjährige Unterstützung und Mitarbeit, er übergab ihm ein Präsent in Form eines Pullovers und eines Handtuches, jeweils mit dem Logo der Jugendfeuerwehr versehen. Der Vorstand des Fördervereins besteht somit nun aus Niclas Waibel, Patrick Bader und Georg Hirsch.
Niclas Waibel ging in seinem Ausblick für 2019 kurz und prägnant auf die wichtigsten anstehenden Veranstaltungen ein, dies sind das zum einen das Pfingstzeltlager und der Sommerausflug. Zum anderen sind es die Abzeichen, die Jugendflamme und die Leistungsspange, welche 2019 von verschiedenen Gruppen angestrebt werden.
Bevor im Anschluss an die Sitzung die traditionelle Saftbar zum Verweilen und Gesprächen lud, konnte noch das neue Fahrzeug der Jugendfeuerwehr besichtigt werden. Das Fahrzeug wurde Mitte 2018 gebraucht durch den Förderverein angeschafft und anschließend in Eigenleistung über unzählige Stunden umgebaut, um ein auf die Jugenddienste abgestimmtes Fahrzeug zu erhalten. Weiterhin konnte der Jugendraum offiziell unter seinem neuen Namen „Rainer-Kircher-Saal“ eingeweiht werden. Das bereits am Kameradschaftsabend 2018 übergebene Schild wurde durch ein Porträt von Rainer Kircher ergänzt. Auf der Rückseite sind einige Worte zur Person Rainer Kircher zu finden. Somit ist nun für alle Besucher der neue Name ersichtlich.

Geschrieben von Stefan Mittenzwei

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