Direkt vom Maimarkt nach Wiesloch

Altes Heidelberger Löschfahrzeug auf dem Tag der Helfer zu sehen

Erneut durften wir auf die logistische Unterstützung des THW-Ortsverbands zurückgreifen. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, kurz vor 24.00 Uhr, traf der Tieflader des THW beim Bauhof ein. Beladen war das Gespann mit einem Löschfahrzeug der Heidelberger Feuerwehr aus dem Jahr 1941. Ein identisches Fahrzeug war 1943 für die Wieslocher Feuerwehr bestellt worden, kam allerdings nie zur Auslieferung. Das betagte Heidelberger Feuerwehrauto war bis Dienstagabend auf dem Mannheimer Maimarkt ausgestellt und kann nun am kommenden Wochenende beim Tag der Helfer in Wiesloch bestaunt werden. Der Zwischenstopp in Wiesloch war von der Heidelberger Feuerwehr kurzfristig und unkompliziert genehmigt worden. Glücklicher Umstand war weiter, dass mit dem Transport des Oldies der THW-Ortsverband Wiesloch/Walldorf beauftragt war und die Kameraden den Mehraufwand durch den Zwischenstopp ebenfalls in Kauf nahmen. Der Heidelberger Feuerwehr und dem THW herzlichen Dank dafür!

Geschrieben von Ludwig Sauer

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Punkten für die Feuerwehr

Stadtmarketing und Einzelhandel unterstützen unser Jubiläum

Auch das Wieslocher Stadtmarketing und der Einzelhandel unterstützen unser Jubiläum! Neben Sach- und Geldspenden haben verschiedene Geschäfte pfiffige Themenschaufenster zu unserem Jubiläum und zur Feuerwehr allgemein gestaltet. Internationale Feuerwehr-Modellautos stehen für die Organisation, die es in allen Ländern der Erde gibt. Ob im Vatikanstaat als einem der kleinsten Staaten oder in China: Überall helfen Feuerwehrleute, ob als Vigili del Fuoco, Sapeur Pompier, Bomberos oder Itfaiye, ihren Mitmenschen bei Bränden und Katastrophen. Historische und moderne Feuerwehrausrüstung erinnert an die Geschichte unserer Feuerwehr hier in Wiesloch. Natürlich freuen sich die Geschäfte auch über einen Besuch und einen Einkauf. Letzterer macht sich übrigens bei allen Geschäften mit der Wiesloch Card für die Feuerwehr bezahlt:

Wer eine WieslochCard sein eigen nennt, kann nämlich am 10. und 11. Mai ganz leicht etwas für die Freiwillige Feuerwehr Wiesloch tun: Einfach fleißig einkaufen und dabei die WieslochCard vorlegen. Die Wieslocher Geschäfte unterstützen die Feuerwehr zum Tag der Helfer nämlich mit einer ungewöhnlichen Aktion: Für jeden Punkt, den die WieslochBummler an diesen beiden Tagen sammeln, spendet der Verein WieslochCard den Gegenwert, nämlich einen Cent, an die Feuerwehr.

Folgende Geschäfte haben Schaufenster gestaltet:

Bücher Dörner, Hauptstraße 91

Bürofachgeschäft Erwin Krauser, Hesselgasse 37

Die Süße Tüte, Hauptstraße 79

Metzgerei Hörner, Schwetzinger Straße 15

Schuhwolf, Hauptstraße 88 bis 90

TeGeDu, Pfarrstraße 4

Wein und Genuss, Heidelberger Str. 61, Eingang Altwieslocher Straße

Winzerkeller Wiesloch, Bögnerweg 3

Bilder: Anbei eininge Aufnahmen von den liebevoll gestalteten Schaufenstern. Weitere werden folgen.

Geschrieben von Ludwig Sauer

Feuerwehr auf Frühlingsmarkt und Ministerinnenbesuch präsent

Unter anderem ist auch die Festschrift zu erwerben

Mit dem Frühlingsmarkt am kommenden Sonntag, den 14. April, und der Auftaktveranstaltung des Projekts „Wiesloch ist bunt und vielfältig – wir sind Wieslocher“ am Montag, den 15. April, stehen zwei bedeutende Veranstaltungen bevor, bei denen wir natürlich nicht fehlen dürfen. Beim Frühlingsmarkt des Stadt-marketing Wiesloch werden wir uns mit einem Infostand vor der Stadtapotheke präsentieren und für die bevorstehenden Jubiläumsveranstaltungen werben. Unsere Präsenz verstehen wir dabei auch als Dank an die vielen Wieslocher Firmen, die unser Jubiläum auf vielfältige Weise unterstützen. Uns würde in den vergangenen Tagen und Wochen eine große Wertschätzung entgegengebracht, die uns in unserer täglichen Arbeit bestätigt und motiviert.

Bei der Auftaktveranstaltung zum Integrationsprojekt, an der die Ministerin für Integration Bilkay Öney erwartet wird, werden wir auf unsere bisherige Arbeit zu diesem Thema hinweisen und hoffentlich auch Interesse bei den Besuchern für eine Mitarbeit wecken können. Die Veranstaltung findet um 18 Uhr in der Aula des Ottheinrichgymnasiums statt. Feuerwehrleute mit und ohne Migrationshintergrund, darunter unser Kamerad Orhan Bekiyigit, der bekanntlich Integrationsbeauftragter des Deutschen Feuerwehrverbands ist, werden für Fragen zur Verfügung stehen.
Bei beiden Veranstaltungen besteht auch die Möglichkeit, unsere Festschrift zum Preis von 8 Euro zu erwerben.

Wir laden herzlich zu beiden Veranstaltungen ein und würden uns über viele Besucher aus nah und fern ganz besonders freuen.

Unser Bild zeigt die historische Handruckspritze, die nach aufwendiger und gelungener Restaurierung beim Frühlingsmarkt erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird. Ein Gruppe engagierter junger Feuerwehrleute hat in wochenlanger Arbeit die Spritze und den Hydrantenwagen vollständig zerlegt, instand gesetzt und in neuem Glanz erstrahlen lassen. Beide Fahrzeuge sind ebenso wie das LF 16 aus dem Jahr 1964 wichtige Zeitdokumente und somit eine tolle Bereicherung für unser Jubiläumsjahr! Den jungen Kameraden, die diese aufwendige Arbeit neben den übrigen Jubiläumsaktivitäten, dem Einsatz- und Übungsdienst, teilweise sogar neben ihrer Gruppenleitertätigkeit in der Jugendfeuerwehr geleistet haben, gebührt ein herzliches Dankeschön! Die Bildergalerie kann nur einen kleinen Eindruck vermitteln, was hier in den zurückliegenden Wochen geleistet wurde.

Geschrieben von Ludwig Sauer

Reger Zuspruch für die Festschrift

Seit drei Wochen werden die Festschriften zum 150-jährigen Feuerwehrjubiläum nun ausgegeben. In dieser kurzen Zeit ist bereits gut ein Viertel der 1000 Stück großen Auflage zu seinen Lesern gewandert.

Auf 198 Seiten beleuchtet das Werk die vielen Facetten des Ehrenamts Feuerwehr. Dabei finden sich für Historiker interessante Informationen, wie z.B. eine Chronik von Bürgermeister i.R. Helmut Mohr, gleichermaßen wie Artikel zur heutigen Wehr. Technikliebhaber wird die Aufstellung der verschiedenen Gerätschaften und Fahrzeugen erfreuen, während ältere Generationen sich in Erlebnissen mit ihrer Feuerwehr Wiesloch wiederfinden werden.
Ganz gleich, woher der Leser stammt und welches Interesse ihn leitet, versucht die Festschrift mit bunten Bildern und kurzweiligen Texten Begeisterung zu wecken. Beim Lesen der Seiten sollen nämlich nicht schon nach wenigen Seiten die Augen zufallen. Auch wurde versucht, Freunde und Mitglieder selbst zu Wort kommen zu lassen, um die Zeilen mit Leben zu füllen und greifbar zu gestalten. Ein weiteres Ziel der Festschrift ist, sie als Lehr- oder Lernunterlage heranziehen zu können. Deshalb wurde bei der Recherche sehr viel Wert auf Authentizität der Quelldaten gelegt.
Gegen eine Schutzgebühr von 8 € ist die Festschrift über den Abteilungskommandanten Jürgen Bodri – juergen.bodri@feuerwehr-wiesloch.de – und den Projektleiter des Jubiläums, Ludwig Sauer  – ludwig.sauer@feuerwehr-wiesloch.de oder 06222/3170240 – zu beziehen.

Die nächste Gelegenheit bietet sich bereits beim Wieslocher Frühlingsmarkt, dem ersten verkaufsoffenen Sonntag, am 14. April 2013. Dort wird die Wieslocher Feuerwehr bei der Stadtapotheke mit einem kleinen Infostand präsent sein.

Geschrieben von Marco Friz

Jahresbericht 2012 nun online

Über die 164 Einsätze des Jahres 2012 wurde bereits in der Presse und auf unserer Homepage berichtet.
Glücklicherweise dreht jedoch sich in unserem Ehrenamt nicht immer alles nur um Brände und Verkehrsunfälle, bei denen wir schnell eingreifen müssen. Vielmehr verteilen sich große Teile des Engagements unserer 72 aktiven Feuerwehrangehörigen auf Arbeiten in verschiedenen Fachgebieten und die Vorbereitung für den Ernstfall in Form von Aus- und Fortbildungen. Vertrauensbildende Maßnahmen sind dabei ebenso Bestandteil unseres Hobbies, wie das Arbeiten mit der anspruchsvollen Technik und das Einstudieren taktischer Vorgaben. Ausflüge und Veranstaltungen, um das wichtige Gut „Kameradschaft“ zu pflegen, gehören aber natürlich auch dazu. Diese Kameradschaft hilft oft, uns nach sehr eindrucksvollen Geschehnissen auszutauschen und uns in der Gemeinschaft wohl zu fühlen. 

Jedes einzelne Mitglied engagiert sich dabei auf eigene Art und Weise, so zum Beispiel bei der Ausbildung, im Feuerwehrsport, in der Öffentlichkeits- oder Nachwuchsarbeit. Alle Fachgebiete und Möglichkeiten sich einzubringen, an dieser Stelle aufzulisten, würde allerdings zu weit führen.
Deshalb verweisen wir gerne auf den ausführlichen Jahresbericht, der in komprimierter Form versucht, das vergangene Jahr abzubilden. 2012 wurden die Weichen für das Jubiläumsjahr gestellt, zahlreiche Lehrgänge besucht und neue Mitglieder in die Einsatzabteilung aufgenommen.

 

Downloads:

Lesen Sie  hier selbst – wir wünschen viel Spaß!

 

Hier sind übrigens auch die Jahresberichte der vergangenen Jahre zu finden. 

 

Geschrieben von Marco Friz

Feuerwehr-Führung setzt sich neu zusammen

Michael Schumacher zum stellvertretenden Feuerwehrkommandanten in Wiesloch gewählt

Am vergangenen Freitag kamen die Angehörigen der vier Abteilungsfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr Wiesloch zusammen. Grund hierfür war die jährlich stattfindende Gesamthauptversammlung der Wehr im Wieslocher Feuerwehrhaus, bei der in diesem Jahr unter anderem Wahlen auf der Agenda standen.

Stadtbrandmeister Peter Hecker konnte zahlreiche Feuerwehrleute begrüßen. Besonders freute ihn die Anwesenheit der Ehrenkommandanten Gerolf Sauer, Rainer Kircher, Werner Filsinger, Otto Deckarm und Werner Oswald. Für die Stadtverwaltung wohnten Bürgermeisterin Ursula Hänsch und Ordnungsamtsleiter Jürgen Morlock sowie dessen Mitarbeiterin Nicole Heinisch der Sitzung bei. Unterkreisführer Jürgen Förderer repräsentierte die umliegenden Feuerwehren, von denen Vertreter aus Walldorf, Rauenberg und von der Werkfeuerwehr der Heidelberger Druckmaschinen AG gekommen waren.

Seinen Jahresbericht begann Stadtbrandmeister Hecker mit den statistischen Zahlen des Jahres 2012. Demnach wurden die 156 Mitglieder der vier Abteilungsfeuerwehren per Jahresfrist zu 212 Einsätzen gerufen. Exemplarisch griff Peter Hecker dabei Einsätze heraus, die aufgrund des Ausmaßes von mehreren Einheiten abgearbeitet werden mussten: Es kam zum Beispiel zu einigen Bränden in Baiertal, bei denen das gemeinsame Eingreifen von Baiertaler, Schatthäuser und Wieslocher Kräften gefragt war.
Hinzu kamen einige Dutzend Brandsicherheitswachdienste – hauptsächlich im Palatin Kulturzentrum und auf dem Wieslocher Winzerfest –  sowie die Aus- und Fortbildungsveranstaltungen an den jeweiligen Standorten. Zur Alters- und Ehrenabteilung zählten 22 Angehörige und 100 Mitglieder verteilen sich dem Bericht zufolge auf die Jugendfeuerwehr.
Für die Arbeit und das unermüdliche Engagement bedankte sich der Stadtbrandmeister bei allen Helferinnen und Helfern. Stadtjugendfeuerwehrwart Gerd Kirschenlohr berichtete im Anschluss über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. Auf Gesamtebene wurden in allen Stadtteilen Christbaumsammlungen durchgeführt. Ebenso wurde in den Sommerferien der sogenannte „Tag der Feuerwehr“ im Rahmen des Ferienspaß’ angeboten. Mehr als 900 Stunden wurden in die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses investiert.

Zum wichtigsten Punkt des Abends zählte die Wahl des Gesamtausschuss-Gremiums und der beiden stellvertretenden Feuerwehrkommandanten. In den Gesamtausschuss wurden für die kommenden fünf Jahre Detlef Raab und Jörg Deckarm aus Baiertal, Andreas Dettloff und Christian Weiß aus Schatthausen sowie Stefan Seewöster, Joachim Lauer, Matthias Eberle und Eike Ottmann aus Wiesloch gewählt. Die beiden Vertreter aus Frauenweiler, Dominik Wiewecke und Christian Schlund, wurden bereits vor zwei Jahren gewählt und sind somit noch drei weitere Jahre im Gesamtausschuss vertreten.
Rolf Krämer, der das Amt des stellvertretenden Feuerwehrkommandanten 25 Jahre bekleidet hatte, stand bei der folgenden Wahl nicht erneut zur Kandidatur.
Von Stadtbrandmeister Peter Hecker wurde ihm für sein Engagement ausdrücklich gedankt. Jürgen Bodri wurde in der Folge von der Versammlung für weitere fünf Jahre als stellvertretender Stadtbrandmeister bestätigt. Neu ins Amt gewählt wurde Michael Schumacher, der das Führungsgespann nun komplettiert. Bodri und Schumacher erhielten zahlreiche Glückwünsche der Anwesenden.

Grußworte richteten im Anschluss an die Wahl Bürgermeisterin Ursula Hänsch und Unterkreisführer Jürgen Förderer an die Versammlung.
Frau Hänsch bedankte sich dafür, „dass es bei der Feuerwehr gut und reibungslos funktioniere“ sowie für die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung.
Jürgen Förderer dankte im Namen des Feuerwehr-Unterkreises Wiesloch für die Arbeit der Feuerwehr und jedem ihrer Angehörigen. Besondere Anerkennung zollte Förderer der Wehr für den Einsatz beim Großbrand in Malsch, bei dem neben den einzelnen Wieslocher Abteilungen der ganze Feuerwehr-Unterkreis eingesetzt werden musste.

Geschrieben von Marco Friz

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Neuer Internetauftritt der Feuerwehr

Liebe/r Besucher/in unseres Webauftritts,

wir freuen uns, Sie heute auf unserer neuen Homepage willkommen zu heißen.

Über mehrere Monate waren einige Helfer in diesem Projekt beschäftigt, beginnend mit der ersten Idee, bis hin zum „Go-Live“ am 01. März 2013. 
Inhaltlich bleibt die Homepage im Großen und Ganzen vergleichbar mit der Vorgängerversion. Einige nützliche Ergänzungen sorgen allerdings für noch mehr Spaß und Abwechslung beim Besuch der Seite. So ist man bei der Entwicklung mit der Zeit gegangen und verknüpfte die neue Webseite noch enger mit den Auftritten in den sozialen Medien (Bsp. Twitter und Facebook). Auch gibt es nun die Möglichkeit sogenannte RSS-Feeds zu nutzen. Hiermit haben Sie die Möglichkeit, sich über Änderungen aktiv informieren zu lassen. 
Sind wir im Einsatz, ist auf der Startseite künftig nachvollziehbar, welche Fahrzeuge unseres Fuhrparks wir dafür heranziehen. Um für einen dynamischeren Auftritt der Webseite zu sorgen, werden in kurzen Abständen die Hintergrundbilder getauscht, die unser breitgefächertes Ehrenamt darstellen. Generell stehen Bilder und Videos nun noch mehr im Vordergrund, machen diese das Thema Feuerwehr doch besser „anfassbar“.

Mehr möchten wir nicht verraten, außer dass wir den beteiligten Personen für die stundenlange Arbeit herzlich danken möchten.

Viel Spaß beim Surfen!

Jürgen Bodri,

Abteilungskommandant

Für das Projektteam der Homepage,

Sebastian Hodapp, Marco Friz, Patrick Bader, Rouven Klemisch, Bastian Martin, Jürgen Bodri

Geschrieben von Marco Friz

Feuerwehr-Jubiläum steht ganz im Fokus von 2013

Hauptversammlung der Abteilungsfeuerwehr Wiesloch

Zur Hauptversammlung der Kernstadtfeuerwehr und des dazugehörigen Fördervereins versammelten sich die Mitglieder am vergangenen Samstag in der Feuerwache Wiesloch.
Jürgen Bodri, Abteilungskommandant der Wehr und Vorsitzender des Fördervereins, begrüßte die Anwesenden und ließ das zurückliegende Jahr Revue passieren.

164 Einsätze hatten die Frauen und Männer in der Jahresfrist zu bewältigen. Hierzu zählten technische Hilfeleistungen, Brände, Fehlalarme und sonstige Einsätze wie z.B. die Feuerwehr-Seelsorge (siehe auch RNZ-Bericht vom 05.01.2013). Um den Einsätzen gerecht zu werden, hielten sich die ehrenamtlichen Kräfte das Jahr über in Aus- und Fortbildungen fit, die in verschiedenen Modulen zu absolvieren waren. Darüber hinaus wurden zahlreiche Sonderaktivitäten wie Brandschutzerziehungen und Brandsicherheitswachdienste durchgeführt. Bodri dankte seiner Mannschaft für das hohe Engagement, wofür er auch von externer Seite Anerkennung weitergeben konnte.
Jugendfeuerwehrwart Manuel Hecker berichtete von den Aktivitäten des Nachwuchses, der in 2012 ein eigenes Zeltlager veranstaltete. Rund 60 Übungsdienste wurden von den vier Jugendgruppen im abgelaufenen Jahr durchgeführt. Vier junge Erwachsene konnten Ende des letzten Jahres von der Jugendfeuerwehr in die Einsatzmannschaft übergeben werden.
Im Anschluss an den Jugendfeuerwehrbericht wurde die Satzung des Fördervereins durch einstimmigen Beschluss geändert: Nachdem in 2012 zwei stellvertretende Abteilungskommandanten (Michael Roth & Eike Ottmann) in ihr Amt gewählt wurden, bietet die Satzungsänderung des Fördervereins nun die Möglichkeit, zwei stellvertretende Vorsitzende im Vereinsvorstand zu installieren.
Nach der Satzungsänderung wurde eine Ehrung vom letztjährigen Kameradschaftsabend nachgeholt. Ludwig Sauer hielt auf Oberfeuerwehrfrau Angelika Burkhardt eine Laudatio: Sie ist seit 1992 Mitglied der Abteilungsfeuerwehr und leistet neben ihrer Arbeit als Krankenpflegerin im PZN und Mitglied der dortigen Werkfeuerwehr Einsatz- und Übungsdienst bei der Wieslocher Abteilungswehr. Hierfür erhielt sie eine Ehrung für 20-jährige Mitgliedschaft, verbunden mit einem Dankeschön der Abteilungsführung und einem Blumenstrauß.

Fokus der Hauptversammlung bildete nun der Ausblick auf die Veranstaltungen des 150-jährigen Jubiläums. Jürgen Bodri warf zunächst einen kurzen Blick auf die Vergangenheit der Wehr mit dem Werdegang von Mannschaft, Technik und Unterkunft.
Um an 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wiesloch zu erinnern, werden in diesem Jahr rund zehn Veranstaltungen durchgeführt: Den Anfang nimmt das Festjahr mit der Jugendfeuerwehr-Großübung bei Kissel und Wolf am 02. März, gefolgt vom Gottesdienst der Feuerwehrseelsorger am 08. März. Im April wird den Verstorbenen der Wehr gedacht (20. April) sowie in Verbindung mit der Stadtbibliothek eine Lesung aus einem Kinderbuch zum Thema Feuerwehr veranstaltet (25. April). Am 04. Mai nimmt die Wehr mit ihren Oldtimer-Fahrzeugen an der Kurzpfalz-Klassik in der Innenstadt teil. Dort wird auch bereits für den Tag der Helfer am darauffolgenden Wochenende geworben (11. bis 12. Mai). Höhepunkt des Tags wird die Übergabe des neuen Rüstwagens sein.
Für Kinder bietet die Wehr am 08. Juni in Kooperation mit der Volkshochschule einen „Tag bei der Feuerwehr“. Interessierte Feuerwehrangehörige aus den umliegenden Gemeinden können am Wieslocher Rettungstag teilnehmen. Am 21. September wird hierzu der Festplatz an der Eishalle in einen Trainingsparcours zum Thema Unfallrettung verwandelt. Für Bürgerinnen und Bürger warten Informationen zur ADAC-Rettungskarte.
Am 26. & 27.Oktober.2013 wird schließlich das Ende der Feierlichkeiten mit dem großen Festbankett im Palatin eingeleitet. Samstags werden an dieser Veranstaltung im speziellen Rahmen 150 Jahre Feuerwehr gedacht. Am Sonntag bildet das Konzert der Letzenbergstare in der Evangelischen Stadtkirche einen würdigen Abschluss der Feierlichkeiten.
Abteilungskommandant Jürgen Bodri stimmte die Mannschaft auf das Jubiläum ein, dem er mit seiner engagierten Wehr sehr positiv entgegen blickt.

Grußworte richteten Bürgermeisterin Ursula Hänsch und Stadtbrandmeister Peter Hecker an die Versammlung. Frau Hänsch dankte im Namen von Verwaltung und Gemeinderat für die Arbeit der Feuerwehrfrauen und –männer. Sie warf dabei besonderen Blick auf Aktivitäten neben dem regulären Einsatz- und Übungsdienst. So hob sie stellvertretend für das breitgefächerte Engagement die Rauchmelderberatung der Wehr hervor, für die junge Familien sehr dankbar seien. Die Bürgermeisterin warnte scherzhaft davor, dass man bei den zahlreichen Feierlichkeiten fest mit ihr rechnen könne, bevor sie im Herbst des Jahres ihren Ruhestand antritt. Seinen Respekt für die Leistung der Mannschaft zollte Stadtbrandmeister Peter Hecker. Er unterstrich die Bedeutung des Jubiläums für Stadt und Feuerwehr und bedankte sich beim Festausschuss für die umfangreiche Vorbereitung des Jubiläums.

Am Ende der Versammlung sorgte Ehrenkommandant Rainer Kircher für eine kleine Überraschung: Er präsentierte ein Übereinkommen mit der Wieslocher Werbegemeinschaft, die mit ihrer Wiesloch Card die Feuerwehr unterstützen möchte. Hierzu bietet sich am Freitag, den 10. Mai.2013, und Samstag, den 11.Mai 2013, die Gelegenheit, mit einem Einkauf in der Weinstadt gleichzeitig eine gute Tat zu verbinden. Die Punkte der Wiesloch Card – Inhaber, die an den beiden Tagen ihre Karte vorlegen, werden der Feuerwehr gutgeschrieben und im Anschluss zukommen.

Geschrieben von Marco Friz

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Die Wehr freut sich auf’s Jubiläum

Feuerwehrabteilung Wiesloch wird 2013 150 Jahre alt – „Wir wollen das ganze Jahr präsent sein“

Wiesloch. (oé) Die Feuerwehrabteilung Wiesloch zählt zusammen mit der Abteilung Baiertal zu den traditionsreichsten Wehren im Kreis: Die Baiertaler feierten letztes Jahr ihr 150-jähriges Bestehen, die Abteilung Wiesloch ist dieses Jahr mit dem gleichen Jubiläum dran. Schon seit zwei Jahren bereiten sich Wieslochs Floriansjünger auf dieses Ereignis vor – kein leichtes Unterfangen zusätzlich zum Übungsbetrieb und den zahlreichen Einsätzen (siehe separaten Artikel). Zum Glück konnte man die zusätzliche Arbeit auf viele Schultern verteilen.
Feuerwehrleute „von jung bis alt“ haben an den Vorbereitungen fürs Jubiläum mitgewirkt, freut sich Abteilungskommandant Jürgen Bodri. Einen „Riesenaufwand“ bedeutete vor allem die Festschrift, die die 150-jährige Geschichte der Wieslocher Wehr in Wort und Bild darstellen soll. Ludwig Sauer, Projektleiter für das gesamte Jubiläum, verspricht eine Broschüre, die zum Lesen und Schmökern einladen will: angereichert mit Erlebnisberichten von großen Einsätzen, aber auch mit viel Fachwissen rund um die Feuerwehr.Erscheinen soll das Werk im März, wenn das Jubiläumsjahr so richtig Fahrt aufnimmt. „Wir wollen das ganze Jahr über präsent sein“, umschreibt Ludwig Sauer das Konzept. Das Jubiläum soll seinen Worten zufolge „nicht viel Geld kosten“ und die aktiven Feuerwehrleute auch „nicht zu sehr beanspruchen“. Vor allem deshalb, weil niemand absehen kann, wie sehr die Feuerwehrleute durch Einsätze gefordert werden.
Den Auftakt des Jubiläumsjahres bildet eine Großübung der Jugendfeuerwehr am 2. März auf dem Gelände der Firma Kissel und Wolf am Bahnhof. „Wir wollen die verschiedenen Facetten der Feuerwehr darstellen“, schildert Jürgen Bodri die Absicht der übers ganze Jahr verteilten Veranstaltungen. Einen solchen Aspekt macht zum Beispiel der Entsendungsgottesdienst für die neuen Feuerwehrseelsorger aus dem gesamten Kreisgebiet deutlich, der am 8. März in der Dreifaltigkeitskirche stattfindet. Feuerwehrseelsorger sind ehrenamtlich tätig, durchlaufen eine zweijährige Ausbildung und helfen Feuerwehrleuten, aber auch den Opfern von Unglücksfällen und deren Angehörigen bei der Bewältigung traumatischer Erlebnisse. Nach dem Totengedenken am 20. April auf Wieslochs Hauptfriedhof geht der Veranstaltungsreigen weiter mit einer Ausstellung historischer Feuerwehrfahrzeuge, die am 4. Mai im Rahmen der Oldtimerrallye „Kurpfalz Klassik“ in der Innenstadt stattfindet. Die Feuerwehr kooperiert dabei mit den „Freunden historischer Fahrzeuge“ und wird wohl auch ihr eigenes Traditionsfahrzeug aus dem Jahr 1964 präsentieren. Ein fester Termin im Jahreskalender der Floriansjünger ist der Tag der Helfer, der dieses Jahr am 11. und 12. Mai gemeinsam mit den anderen Hilfsorganisationen wieder rund um Feuer- und Rettungswache stattfindet.
Neues Fahrzeug kommt
Dann soll auch das neue Rüstfahrzeug für technische Hilfeleistungen in Dienst gestellt werden, das die Flotte der Feuerwehr mit ihren neun Einsatzfahrzeugen (und zwei Fahrzeugen der Jugendwehr) verstärkt. Als „Jubiläumsgeschenk“ wollen die Floriansjünger das neue Fahrzeug aber nicht verstanden wissen. Für sie ist es vor allem ein „Arbeitsgerät“. Gleichwohl ist man der Stadt dankbar, dass sie „die Notwendigkeit anerkannt hat. Obwohl die finanzielle Situation nicht so rosig ist“, so Sauer. Ein weiterer Höhepunkt ist am 21. September der Wieslocher Rettungstag auf dem Winzerfestplatz, wo die Bevölkerung Übungs- und Ausbildungseinheiten der Feuerwehr miterleben kann. Dabei soll auch über die ADAC-Rettungskarte aufgeklärt werden, die den Einsatzkräften im Ernstfall sicherheitsrelevante Informationen rund um das jeweilige Fahrzeug liefert. Etwa, wo an der Karosserie Spreizer und Schere anzusetzen sind. Oder wie eine nachträgliche Auslösung des Airbags verhindert werden kann. Der Besitzer sollte diesen „Steckbrief“ seines Autos griffbereit hinter die Vorderblende klemmen.
Das Jubiläum endet schließlich mit dem Festbankett am 26. Oktober im Palatin, zu dem die Feuerwehr prominente Gäste für eine Talkrunde erwartet. Die Organisatoren haben bereits beim Präsidenten des deutschen Feuerwehrverbandes und auch beim baden-württembergischen Innenminister angefragt. Tags darauf findet zudem auf Anregung von Ehrenkommandant Rainer Kircher ein Konzert mit den Malscher Letzenbergstaren und Fabienne Bender in der evangelischen Stadtkirche statt. Begleitend zu diesen Hauptereignissen gibt es im Jubiläumsjahr noch eine ganze Reihe kleinerer Veranstaltungen, oft zusammen mit Partnern: Ludwig Sauer nennt zum Beispiel die Lesung einer Kinderbuchautorin, die im Feuerwehrhaus ihr Buch über die Feuerwehr vorstellt (gemeinsam mit der Stadtbibliothek). Zudem wollen die Floriansjünger Geschäftsleute gewinnen, um deren Schaufenster mit Feuerwehrmotiven dekorieren zu können. Und schließlich ist auch ein Kurs mit der VHS geplant, bei dem Kinder und Jugendliche einen Tag bei der Feuerwehr verleben können.
Jürgen Bodri macht kein Geheimnis daraus, dass man damit auch ein wenig Nachwuchswerbung betreiben will. Noch ist Wieslochs Wehr personell bestens aufgestellt. Die aktive Mannschaft zählt 70 Einsatzkräfte, Männer wie Frauen; die Jugendwehr hat circa 40 Mitglieder; nicht zu vergessen die Alters- und Ehrenabteilung. Allerdings denkt man auch bei der Feuerwehr über die Folgen des demografischen Wandels und anderer Herausforderungen nach: etwa die Ganztagesschule, die künftig auch Auswirkungen auf die Jugendabteilungen der Feuerwehr haben könnte, oder die wachsende Beanspruchung im Berufsleben, mit denen das zeitintensive Ehrenamt Feuerwehr immer schwerer in Einklang zu bringen ist.

Geschrieben von Andreas Kloé (Rhein-Neckar-Zeitung)

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Die Feuerwehr hatte viel zu tun

Wiesloch. (oé) 2012 war ein arbeitsreiches Jahr für Wieslochs Feuerwehr. 164 Einsätze zählten die Floriansjünger der Kernstadt insgesamt: „Eine gewaltige Zahl“, so Abteilungskommandant Jürgen Bodri, zumal 2012 kein großes Unwetter zu verzeichnen war, das die Einsatzzahlen mit einem Schlag in die Höhe treibt. Die Einsätze für 2012 lagen um knapp ein Viertel über denen des Vorjahres, bewegten sich allerdings im langjährigen Mittel, so Marco Friz, der Pressebeauftragte der Wieslocher Wehr. 80 Prozent der Einsätze fanden in Wiesloch und seinen Stadtteilen statt. Zu Brandeinsätzen (vom brennenden Papierkorb bis zum Wohnungsbrand) mussten die Floriansjünger der Weinstadt im vergangenen Jahr 47 Mal ausrücken. Ein ausgesprochener Großbrand war zwar zum Glück nicht darunter, dennoch war erneut ein Todesopfer zu beklagen. Beim Brand eines Krankenzimmers im PZN kam Ende Januar ein Patient ums Leben, 15 Personen wurden verletzt. Aufsehen erregt hat auch ein Trafobrand im Oktober, nachdem bei Bauarbeiten eine Stromleitung beschädigt und ein Kurzschluss ausgelöst worden war, der die Stromversorgung für Teile Wieslochs lahmlegte.

Den Löwenanteil der Einsätze machen nach wie vor die technischen Hilfeleistungen aus: Notfalltüröffnungen, umgestürzte Bäume und die Unterstützung des Rettungsdienstes beim Abtransport von Patienten zählen ebenso dazu wie Verkehrsunfälle, zu denen die Feuerwehr gerufen wird: Nicht selten finden diese Einsätze auf der Autobahn statt und oft müssen Verletzte geborgen werden. Ein tödlicher Unfall war aber im vergangenen Jahr zum Glück nicht dabei.

Was die Feuerwehrleute ebenfalls freute: Unter den zahlreichen Fehlalarmen war keine einzige böswillige Alarmierung. Und: Ihre Arbeit wird von den Bürgern wahrgenommen. Das zeigen die rund 110 000 Besuche auf der Homepage der Wieslocher Wehr allein 2012.

Geschrieben von Andreas Kloé (Rhein-Neckar-Zeitung)