Spannender Besuch bei der Feuerwehr in Zabkowice Slaskie
Geschrieben von Ludwig Sauer
Geschrieben von Ludwig Sauer
Am Ostersamstag trafen sich die Angehörigen der Abteilungsfeuerwehr Wiesloch mit ihren Familien im Feuerwehrgerätehaus zur traditionellen Osterfeier. Wie schon in den vergangenen Jahren war für den Mittag ein Besuch in einer Wieslocher Einrichtung geplant. Dieses Jahr ging es zu einer Führung an den Dörrbachhof. Dort wurde der Gruppe ein Einblick in den familiär geführten Hühnerhof gegeben. Inhaberin Monika Rausch-Förster zeigte zusammen mit ihrem Mann und ihren Kindern wie die Tiere gehalten und die Eier gesammelt und sortiert werden. Highlight des Ausflugs waren die beiden Alpakas, die die Besucher hautnah erleben durften. Die Kinder durften am Ende des Aufenthaltes auf dem gesamten Hof auf Ostereiersuche gehen. Mit glücklichen Kinderaugen machte sich die Gruppe zum Abendessen auf den Rückweg ins Feuerwehrgerätehaus. Dort wartete schon ein reichhaltiges Buffett auf die Familien. Während die Kinder sich im Anschluss austoben konnten, war für die Erwachsenen bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen. So konnte man den erlebnisreichen Tag gemütlich ausklingen lassen. Ein Dankeschön der Abteilungsführung gilt den Organisatoren rund um die Küchengemeinschaft und den Verantwortlichen des Dörrbachhofs.
Geschrieben von Patrick Bader
Die Mitglieder der Abteilungsfeuerwehr Wiesloch und ihres Fördervereins kamen vor Kurzem bei der Jahreshauptversammlung zusammen. Als amtierender Abteilungskommandant und Vorsitzender des Fördervereins begrüßte Jürgen Bodri die Angehörigen der Abteilung, die Mitglieder des Vereins und zahlreiche Ehrengäste. Darunter Bürgermeister Ludwig Sauer, Stadtbrandmeister Peter Hecker und die beiden Ehrenkommandanten Rainer Kircher und Gerolf Sauer. Von den benachbarten Feuerwehren waren die Kommandanten Orhan Bekyigit (Werkfeuerwehr HDM) und Julian Haupt (Feuerwehr Rauenberg, Abteilung Rauenberg) und Michael Milker (PZN Werkfeuerwehr) der Einladung gefolgtm, ebenso Unterkreisführer Michael San José.
Nach der Totenehrung widmete sich Jürgen Bodri den Zahlen, Daten und Fakten des vergangenen Jahres in seinem Bericht für das zurückliegende Jahr. Ihm zufolge zählten zum 31. Dezember 2018 134 Mitglieder zur Abteilungsfeuerwehr Wiesloch. 87 Frauen und Männer sind in der Einsatzabteilung engagiert, 39 Kinder und Jugendliche zählt die Jugendfeuerwehr und acht Mitglieder die Alters- und Ehrenabteilung. Hinzu kommen mehr als 60 Mitglieder im Förderverein.
Der Einsatzdienst stellte einen Großteil der Aufgaben der Wehr dar. Per Jahresfrist standen 250 Einsätze zu Buche, in etwa eine Steigerung um 17 Prozent zum Vorjahr (212 Einsätze). „Erneut stieg die Anzahl der Einsätze, was zwar durch verschiedene Unwetter zu erklären ist, allerdings im jahrelangen Trend liegt“, erklärte Bodri. „Schaut man auf die Anzahl der angetretenen Einsatzkräfte, bin ich allerdings momentan zufrieden und beruhigt, ohne dies jedoch als gegeben anzuerkennen“, führte der Abteilungskommandant weiter aus. Mit einem Anteil von 80 Prozent beschäftigten Einsätze im Gebiet der Kernstadt die Wehr. Darüber hinaus unterstützte man die Abteilungswehren der Stadtteile, die Umkreisfeuerwehren und betreute man den Abschnitt der Bundesautobahn 6, in Fahrtrichtung Sinsheim und Mannheim. Eine große Belastung stellte die hohe Anzahl an Fehleinsätzen mit fast 30 Prozent dar. Brände galt es in 16 Prozent aller Fälle zu bewältigen, technische Hilfeleistungen in 57 Prozent aller Fälle. Für die Vorbereitung auf den Einsatzdienst absolvierten die ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer zahlreiche Stunden Aus- und Fortbildung. Ob am Standort oder auf Lehrgängen im Unterkreis Wiesloch oder der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg, mit Ausnahme der Sommerferien wurde sich ständig fit gehalten und auf die Gegebenheiten im Einsatzdienst vorbereitet. Für das Engagement der Einsatzabteilung und die Mühe der Ausbilder-Mannschaft dankte Jürgen Bodri ausdrücklich.
Neben dem zentralen Ereignis des Jahres, dem Tag der Helfer, standen für die Wehr weitere kulturelle Veranstaltungen auf dem Plan, die man unterstütze. Ob bei zahlreichen Brandsicherheitswachdiensten im Palatin Kulturzentrum oder bei Wein & Markt, der Unterstützung des Sommer- oder Martinsumzugs – auf die Feuerwehr war immer Verlass.
Man konzentrierte sich aber auch wieder darauf, das wichtige Gut der Kameradschaft zu pflegen. Hierfür standen verschiedene Feierlichkeiten, wie zum Beispiel die Osterfeier oder das Sommergrillfest auf dem Plan. Im Juli fuhr eine große Gruppe zum Sommerausflug an die Mosel. Auch dort konnte man viele schöne Stunden in der Feuerwehrfamilie verbringen. Sportlich betätigten sich einige Mitglieder über das gesamte Jahr und nahmen ganz nach dem Motto „Fit For Fire Fighting“ an verschieden sportlichen Wettkämpfen teil.
Eine wichtige Aufgabe der Feuerwehr ist und bleibt die Brandschutzerziehung junger Menschen. Mehr als ein Dutzend Termine mit rund 200 teilnehmenden Kindern führte Melanie Kutning mit weiteren Kameraden durch, wofür Jürgen Bodri seinen Dank aussprach. Weitere Projekte waren Umbaumaßnahmen im und am Feuerwehrhaus und die Bildung von Fahrzeugausschüssen, die die Beschaffung neuer Fahrzeuge vorbereiteten Der Jahresbericht schloss mit einem Bildervideo der Einsätze des vergangenen Jahres.
Jugendfeuerwehrwart Niclas Waibel ließ im Jahresbericht für die Jugendfeuerwehr die Aufgabenfülle des Nachwuchses Revue passieren. Seinen Ausführungen zufolge wurden 39 Kinder und Jugendliche auf verschiedene Art und Weise auf den Feuerwehrdienst vorbereitet. In fünf Jugendgruppen organisiert, kam das Betreuerteam fast wöchentlich mit den jeweiligen Mitgliedern zusammen. Nachdem im Vorjahr das 50-jährige Jubiläum bestritten wurde, konzentrierten sich die Maßnahmen 2018 ganz auf die Ausbildung, dabei durfte der Spaß nicht zu kurz kommen. Ob bei der Christbaumsammlung, dem eigenen Zeltlager im Landkreis Karlsruhe oder verschiedenen Wettkämpfen: Immer war bei der Jugendfeuerwehr etwas los. Niclas Waibel dankte allen Helfern der aktiven Mannschaft die das Jahr über die Jugendfeuerwehr unterstützt haben.
Kassenwart Michael Bader gab einen Einblick in den Kassenbericht des Fördervereins. Auf ihn folgte die jährliche Entlastung des Kassenwarts sowie des Vereinsvorstands. Zur Prüfung der Kasse wurden Gerhard Kirschenlohr und Frank Lauer für ein weiteres Jahr bestätigt.
Bevor verschiedene Grußworte an die Anwesenden gerichtet wurden, gab Jürgen Bodri einen Ausblick auf das bereits angelaufene Jahr 2019. Neben der Aus- und Fortbildung der Einsatzmannschaft und zahlreichen Terminen zur Pflege der Kameradschaft warten weitere Aufgaben auf die Frauen und Männer der Abteilung Wiesloch. So steht als eine der Hauptaufgabe die Vorbereitung für die Ausschreibung von drei neuen Fahrzeugen auf dem Plan. Mit der Auslieferung des neuen Gerätewagen Transport kann ein vorübergehendes Provisorium abgelöst werden. Weitere Arbeiten im Feuerwehraus sind im vollen Gange und werden nach Kräften durch die ehrenamtlichen Feuerwehrleute unterstützt. Auch dieses Jahr wartet auf die Mitglieder wieder ein Sommer-Ausflug, welcher durch den Förderverein bezuschusst wird und diesmal die Reisegruppe an den Starnberger See führt.
Bürgermeister Ludwig Sauer richtete die Grußworte für die Stadtverwaltung und den Gemeinderat an die Versammlung. Er dankte für die Mühen im vergangenen Jahr, die neben dem teilweise anstrengenden Einsatzdienst viele weitere Bereiche der Feuerwehr umfassen. Ausdrücklich dankte er den Betreuerinnen und Betreuern der Jugendfeuerwehr. Auch weiterhin sicherte er die Unterstützung der Verwaltung zu, bei der der Umsetzung bereits begonnener und bevorstehender Maßnahmen. „Maßnahmen, die wir als gut investiertes Geld sehen“, unterstrich der Bürgermeister. Stadtbrandmeister Peter Hecker richtete der größten der vier Abteilungsfeuerwehren den Dank der Gesamtwehrführung aus. Er unterstrich, wie sehr er die Arbeit schätzt und ging exemplarisch auf die hohe Anzahl Einsätzen ein, die der Unterstützung des Rettungsdienstes gelten. Er bedankte sich bei allen Mitgliedern der Einsatzabteilung für das geleistete Engagement.
Wie gewohnt richtete Ehrenkommandant Rainer Kircher am Ende der Versammlung einige Worte an die Anwesenden. So ist es ihm wichtig, den Dank der Bürgerschaft mitzuteilen. Noch sehr häufig wird ihm gerade von älteren Menschen mitgeteilt, wie sehr man die Arbeit und das Wirken der Wehr schätzt.
Ausführliche Informationen zu den Aktivitäten sind im neuen Jahresbericht für 2018 zu lesen. Dieser ist hier abrufbar.
Geschrieben von Marco Friz
Geschrieben von Marco Friz
Geschrieben von Ludwig Sauer
Kürzlich trafen sich einige Kameraden der Abteilungsfeuerwehr Wiesloch, um mit dem historischen LF 16 aus 1963 und dem LF 8 aus 1981 der Jugendfeuerwehr, welches in nächster Zeit außer Dienst gestellt wird, nach Eberbach zu reisen und dort beim „Blaulichtumzug“ zum 150 jährigen Bestehen teilzunehmen. Unter allen Teilnehmern waren die Fahrzeuge aus Wiesloch und ein Fahrzeug eines privaten Oldtimer-Begeisterten die ältesten Einsatzfahrzeuge, welche ein großes Interesse hervorriefen. Lautes Klatschen und Applaudieren waren der Lohn der weiten Anreise. Nach dem erfolgreichen Umzug gab es noch ein gemütliches Beisammensein, bei dem auch die neue Drehleiter der Feuerwehr Eberbach bestaunt werden konnte. Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Eberbach für die tolle Gastfreundschaft und wünschen ein erfolgreiches Jubiläumsjahr!
Geschrieben von Jan Braun
Ihr Können bei Brandeinsätzen stellten am vergangenen Samstag die Frauen und Männer der Abteilungsfeuerwehr Wiesloch unter Beweis. Bei hochsommerlichen Temperaturen führte die Wehr ihre Jahreshauptübung am Wieslocher Rathaus durch. Unter den Augen zahlreicher Zuschauer, darunter Oberbürgermeister Dirk Elkemann und einige Stadträtinnen und Stadträte, rückte der Löschzug auf den Marktplatz an. Dort drangen „Rauchschwaden“ aus dem Gebäude, die auf einen Brand schließen ließen.
Während Atemschutzgeräteträger des Löschgruppenfahrzeugs durch den Haupteingang zur Menschenrettung vorrückten, wurde am anderen Ende die Drehleiter in Stellung gebracht. In rascher Folge brachten die Retter Dummies aus dem Gebäude und beförderte die Drehleiterbesatzung Jugendfeuerwehrangehörige aus dem Obergeschoss, die sich dort lautstark bemerkbar machten. Den Zuschauern erklärte Marco Friz das Geschehen, der für die Wehr die Öffentlichkeitsarbeit betreut. Er wies auf die verschiedenen eingeleiteten Maßnahmen hin. So auch auf den Gerätewagen Transport, der eine Logistikstation einrichtete und den Einsatzleitwagen, aus dem heraus die Arbeiten koordiniert wurden. Nicht zu vergessen die Jugendfeuerwehr, die am Rande des Markplatzes auf die Spendenaktion zum Ersatz ihres Ausbildungsfahrzeugs aufmerksam machte.
Zum Ende der Übung rettete ein Atemschutztrupp einen weiteren Dummy aus dem Ratsaal. Zu Demonstrationszwecken zeigte man den Verwaltungsangehörigen, sowie den Stadträtinnen und Stadträte die schweißtreibende Arbeit. Ebenso demonstrierte man die Technik, die zum Auffinden von Personen nötig ist. Bei nahezu Nullsicht nutzt die Feuerwehr eine Wärmebildkamera, die Personen selbst durch den dichtesten Rauch sichtbar machen kann. Abteilungskommandant Jürgen Bodri und Orhan Bekyigit, WGF-Stadtrat und Feuerwehrangehöriger, führten die Ehrengäste von Station zu Station, um im Einzelnen die Maßnahmen, Fahrzeuge und Gerätschaften zu erklären. Großer Applaus brandete auf, als die Übungsleitung das Ende der Jahreshauptübung verkündete.
Mit der Jahreshauptübung endete für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute der Ausbildungs-Abschnitt Brandbekämpfung. Seit Juni trainierten die Kräfte Taktik und Technik bei Brandeinsätzen. Begonnen hatte der Abschnitt mit einer Planübung bei der Berufsfeuerwehr Heidelberg. Die Führungskräfte trainierten hier einige Einsatzlagen an der Modellanlage der Berufsfeuerwehr. Es folgte eine Einsatzübung in einem leerstehenden Gebäude auf dem PZN-Gelände und Mannschaftsausbildungen im Wieslocher Feuerwehrhaus.
Die Abteilungsführung und die Ausbilder bedanken sich herzlich bei den folgenden Personen und Einrichtungen: Berufsfeuerwehr Heidelberg, Marktstube Wiesloch, PZN Wiesloch, Stadtverwaltung Wiesloch, Werkfeuerwehr PZN.
Berichterstattung der Rhein-Neckar-Zeitung vom 01.08.2018: Link
Bildquellen: H&B Pressebild – Helmut und Jan A. Pfeifer, Feuerwehr Wiesloch
Geschrieben von Marco Friz
Am Montag, den 16. Juli 2018 wird gegen 13:45 Uhr der Konvoi des Landesfeuerwehrtags am evangelischen Kirchplatz in Wiesloch erwartet. Die zwölf historischen Feuerwehrfahrzeuge der Rundfahrt „Nostalgie in Rot“ werden dort zu besichtigen sein. Empfangen werden sie vom Stadtoberhaupt und der Presse. Von der ersten Tankstelle der Welt, der Stadtapotheke Wiesloch, werden die Fahrer Symbolisch „Sprit“ und eine Urkunde erhalten. Wir würden uns über zahlreiche Interessenten freuen.
Geschrieben von Jan Braun
Am Sonntag, den 27. Juni, besuchten unsere Oldtimerfreunde mit dem alten LF 16 das Treffen in Abstatt im Landkreis Heilbronn. Mit dem Tanklöschfahrzeug aus Speyer und dem des Rauenberger Kameraden Thomas Schopf wurde ab Rauenberg ein Löschzug gebildet und die Fahrt ins württembergische Unterland angetreten. Über bekannte und malerische Orte des Kraichgaus und Strombergs wurde das Ziel erreicht, wo sich schon eine stattliche Anzahl historischer Fahrzeuge eingefunden hatte. Zahlreiche Besucher nutzen bei hochsommerlichen Temperaturen die Gelegenheit, die Fahrzeuge zu bestaunen und im Bild zu verewigen.
Geschrieben von Ludwig Sauer
Ihre gute Laune ließen sich die Teilnehmer und Gäste des Festumzugs anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Feuerwehr Freinsheim in der Pfalz am Pfingstsonntag nicht verderben. Trotz Schnürlregens setzte sich der bunte Zug mit Fuß- und Wagengruppen von örtlichen Vereinen, Schulen, Kindergärten, Musikkapellen und Feuerwehren pünktlich um 13.00 Uhr in Bewegung. Neben Feuerwehrdelegationen aus Frankreich und Franken waren auch historische Löschfahrzeuge und Drehleitern aus der ganzen Metropolregion angereist, um dem Umzug durch die historische Altstadt zusätzlichen Glanz zu verleihen. Dabei durfte auch das restaurierte Löschfahrzeug der Feuerwehr Wiesloch nicht fehlen, das mit seiner Besatzung die Fahrt über den Rhein angetreten hatte. Die Besucher bedachten die zahlreichen Relikte aus der langen Geschichte des organisierten Brandschutzes mit viel Applaus. Auf unzähligen Bildern wurden die interessanten Motive verewigt.
Geschrieben von Ludwig Sauer