Fortbildung sichert Nachschub im Einsatz

Einmal jährlich müssen sich laut Betriebsicherheitsverodnung Führer von Flurförderfahrzeugen einer Unterweisung unterziehen. In der Feuerwehr Wiesloch wird zur Beladung des Transportgerätewagens mit Einsatzmaterialien ein Gabelstapler vorgehalten. Um die vorgeschriebene Unterweisung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte kümmerte sich Jürgen Ritter, Fachkraft für Arbeitssicherheit, am vergangenen Mittwoch in einem interessanten Vortrag. Die Feuerwehr Wiesloch bedankt sich recht herzlich bei Jürgen Ritter, der auch schon in Vergangenheit die Aus- und Weiterbildung der Staplerfahrer vorgenommen hatte.

Geschrieben von Jürgen Bodri

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Jubiläum der Jugendfeuerwehr stand im Zentrum des laufenden Jahres

Ehrungen und Beförderungen verdienter Mitglieder am Kameradschaftsabend der Wieslocher Abteilungsfeuerwehr

Mit Dank und Anerkennung für das Geleistete eröffnete Abteilungskommandant Jürgen Bodri kürzlich den Kameradschaftsabend der Wieslocher Feuerwehrabteilung. Bevor er inhaltlich auf die Höhepunkte des laufenden Jahres einging, begrüßte Bodri die Anwesenden in der Festhalle des PZN Wiesloch. Neben den Angehörigen von Jugendfeuerwehr, Einsatzmannschaft, sowie Alters- und Ehrenabteilung waren einige Ehrengäste in die Weinstadt gekommen. Seitens der Stadtverwaltung waren dies Bürgermeister Ludwig Sauer, Fachgruppenleiter Jürgen Morlock, Bauhofleiter Jürgen Ronellenfitsch und Stadtbrandmeister Peter Hecker. Von der Kreisfeuerwehrführung waren der stellvertretende Kreisbrandmeister Patrick Janowski und Unterkreisführer Jürgen Förderer anwesend. Außerdem die Ehrenkommandanten Rainer Kircher und Gerolf Sauer, samt der Ehrenmitglieder Franz Schaidhammer, Frieder Kircher und Armin Goldschmidt. Für die Nachbar- und Werkfeuerwehren Julian Haupt (Feuerwehr Rauenberg), Orhan Bekyigit (Werkfeuerwehr Heidelberger Druckmaschinen), Michael Milker für die Werkfeuerwehr PZN und Andreas Linke für das THW Wiesloch-Walldorf. Nicht fehlen durfte selbstverständlich das Patenkind der Feuerwehr, Jacqueline Brixner.

In seiner Ansprache ging Jürgen Bodri auf das 50-jährige Jubiläum der Wieslocher Jugendfeuerwehr ein. „Es erfüllt mich mit Stolz, dass unsere Jugendfeuerwehr mit rund 50 Kindern und Jugendlichen zu den größten im Landkreis zählt“, so der Abteilungskommandant. Er dankte allen Verantwortlichen, die sich seit der Gründung 1967 um die Jugendfeuerwehr verdient gemacht haben und „ihr die Bedeutung verliehen, die sie bis heute genießt.“ Bodri unterstrich, „dass es nicht nur um die Sicherstellung des Nachwuchses für die Einsatzmannschaft geht, sondern auch um die Werte, die in der Jugendarbeit vermittelt werden.“ Besonders dankte er den Jugendgruppenleitern um Jugendfeuerwehrwart Niclas Waibel, die neben dem regulären Übungs- und Einsatzdienst „die Zukunft der Feuerwehr sichern“ und die Jubiläumsfeierlichkeiten ausrichten.

Im Anschluss ging der Abteilungskommandant auf das abgelaufene Jahr ein. Nicht nur die rund 170 Einsätze beschäftigten die mehr als 80 Frauen und Männer bisher. So wurden zahlreiche Stunden in Aus- und Fortbildung investiert, Arbeiten an Geräten und Feuerwehrhaus vorgenommen und Veranstaltungen, wie zum Beispiel der Tag der Helfer, ausgerichtet. Wie Jürgen Bodri anhand des schweren Verkehrsunfalls auf der B3, Anfang Oktober, verdeutlichte, „kommt es bei uns in jeder Aufgabe auf jedes einzelne Mitglied an.“ Zum Schluss seiner Ausführungen verdeutlichte der Hauptbrandmeister die Bedeutung des Kameradschaftsabends selbst. Einmal pro Jahr feiern die Feuerwehrangehörigen samt Partner oder Partnerin ihr Engagement im Kreise der Feuerwehrfamilie an diesem einen Abend. „Wenn es nach dem Antrag einer Fraktion im Gemeinderat gegangen wäre, dann wären wir heute nicht hier, oder wir müssten als Belohnung für die ehrenamtliche Übernahme von Pflichtaufgaben der Stadt die Kosten des Abends komplett aus eigener Tasche bezahlen, wofür mir jedes Verständnis fehlt“, so Bodri. Besagter Antrag auf Streichung des Zuschusses für den Kameradschaftsabend fand im Sommer des Jahres jedoch keine Mehrheit im Gemeinderat. Zum Abschluss seiner Rede dankte der Abteilungskommandant der Nachbarwehr Rauenberg, die beim Ausfall des Gerätewagen Transport mit ihrem Transportfahrzeug aushalf.

Nach einem reichhaltigen Buffet folgte der nächste Teil des Festabends. In Grußworten drückten Bürgermeister Ludwig Sauer, Unterkreisführer Jürgen Förderer und Stadtbrandmeister Peter Hecker Dank und Anerkennung aus. Dabei beschrieben sie das vielfältige Engagement der Wieslocher Abteilungsfeuerwehr. Sie sparten dabei die Herausforderungen nicht aus, die in Zukunft auf die Feuerwehr warten. Darunter auch absurde Forderungen Dritter, was die freiwilligen Helferinnen und Helfer sonst noch leisten könnten. Alle Redner sagten ihre Unterstützung zu und freuten sich auf die gemeinsame Zukunft.

Für absolvierte Lehrgänge und langjährige Mitgliedschaften wurde zum Ende des offiziellen Teil Beförderungen und Ehrungen vorgenommen. Zunächst erfolgte die Übergabe von Alexej Herdt und Lena Achsenick aus den Reihen der Jugendfeuerwehr in die Einsatzmannschaft. Abteilungskommandant Jürgen Bodri und seine Stellvertreter Manuel Hecker und Marco Friz beförderten in der Folge Jan Braun, Maik Dachnowsky, Robin Schweikert, Mona Zirkel und Jannis Zirker in den Dienstgrad „Feuerwehrmann bzw. -frau“. Die jungen Feuerwehrleute hatten im Frühjahr den Feuerwehr-Grundlehrgang (Truppmann Teil 1) absolviert. „Hauptfeuerwehrmann bzw. -frau“ sind mit Wirkung des Kameradschaftsabends Davide Agrillo, Christian Heinzmann, Ralf Hirsch, Rouven Klemisch, Sebastian Leib und Katharina Paul. Zum „Oberlöschmeister“ wurde Manuel Hecker befördert. Ehrungen wurden Michael und Jakob Roth für zehnjährige Mitgliedschaft, Ralf Hirsch für 15 und Steffen Grieb für 20 Jahre zuteil. Staatliche Ehrungen erhielten Angelika Burckhardt, die mittlerweile 25 Jahre zu den Reihen der Feuerwehr zählt und Peter Zink für 40-jährige Mitgliedschaft. Aus den Händen des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Patrick Janowski erhielt Angelika Burckhardt das Ehrenzeichen in Silber des Landes Baden-Württemberg, Peter Zink überreichte er feierlich das Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Gold. Ehrenkommandant und Jugendfeuerwehr-Gründungsmitglied Rainer Kircher wurde im Rahmen des Ehrungsteils mit einem Präsent für sein Engagement um den Nachwuchs geehrt.
In der großen Feuerwehrfamilie durfte man anschließend den Auftritt der sogenannten „Magic Firefighters“ bewundern. Mittlerweile seit drei Jahren trainiert eine Gruppe junger Feuerwehrleute jeweils ab Sommer für einen eineinhalbstündigen Auftritt beim Kameradschaftsabend. Zahlreiche Lacher brandeten auf, als die Truppe einen Zwergentanz und weitere Darbietungen zeigte. Darunter auch tanzende LED-Männchen, in der völlig verdunkelten Festhalle. Ein großes Dankeschön der Wehrführung gilt der Werkfeuerwehr PZN für die Unterstützung bei der Ausrichtung des Abends, den Magic Firefighters für ihren brillianten Auftritt. Ebenso ein Dank an die Küchengemeinschaft für das Ausschmücken des Festsaals und den Nachbar- und Abteilungswehren für die Übernahme der Einsatzbereitschaft, sowie den Fahrdienst.

Geschrieben von Marco Friz

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Großes Interesse an historischer Feuerwehrtechnik entlang der Deutschen Weinstraße

Hatte unser historisches Löschfahrzeug Mitte September bei Oldies im (Gerbersruh)Park noch ein Heimspiel, so stand am vorletzten Wochenende eine größere Ausfahrt an. Der rührige Regionalfeuerwehrverband der Vorderpfalz hatte zu einer Ausfahrt von alten Feuerwehrfahrzeugen entlang der Deutschen Weinstraße eingeladen. Eine 5-köpfige Delegation machte sich mit dem Feuerwehrfahrzeug aus 1964 am frühen Morgen auf den Weg nach Edenkoben. Da das Fahrzeug von Gerhard Kirschenlohr bestens gehegt und gepflegt wird, bereitete ihm die Fahrt in die Pfalz keinerlei Probleme. Ehrenkommandant Gerolf Sauer konnte mit fahrerischem Können und guter Ortskenntnis überzeugen, sodass man getrost auf ein Navi verzichten konnte. In Edenkoben angekommen, reihte sich das Wieslocher Fahrzeug in ein Halbrund von 30 historischen Fahrzeugen aus der Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen ein. An einem herzhaften Frühstücksbuffet konnten sich die Fahrzeugbesatzungen stärken, bevor der Konvoi in Richtung Neustadt an der Weinstraße aufbrach. In den bekannten Weinbaugemeinden wurde der Fahrzeugtross herzlich begrüßt und von unzähligen Kameras fotografiert. Erster Halt war in Bad Dürkheim, wo die gepflegten Feuerwehr-Oldies von begeisterten Pfalztouristen bewundert wurden. So manches Erinnerungsfoto mit den Fahrzeugen als pittoresker Hintergrund wurde „geschossen“. Nach einer kleinen Stärkung setzte sich der „Concours d’elegance“ erneut in Bewegung. Nächstes Ziel war die Feuerwache der Stadt Grünstadt. Mit einem herzhaften Mittagessen und Kaffee und Kuchen ließ man den Nachmittag ausklingen. Leider fand die Heimfahrt dann bei strömendem Regen statt. Veranstalter und Teilnehmer zeigten sich mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden, war es doch gelungen, mit der historischen Technik für das ehrenamtliche Engagement in der Feuerwehr zu werben. 

Geschrieben von Ludwig Sauer

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Zahlreiche Feuerwehroldtimer strahlten mit der Sonne um die Wette

Ausstellung zum 50-jährigen Jugendfeuerwehr-Jubiläum bei „Oldies im Park“

Anlässlich ihres Jubiläums organisierte die Jugendfeuerwehr Wiesloch am vergangenen Samstag ein Feuerwehroldtimertreffen. Gemeinsam mit den „Freunden historischer Fahrzeuge Wiesloch“ und deren Veranstaltung „Oldies im Park“ konnten so im Gerbersruhpark und auf dem angrenzenden Festplatz zahlreiche Oldtimer aus der gesamten Region bewundert werden. Auch eine der Wertungsprüfungen führte die Jugendfeuerwehr durch. Ziel war es, in möglichst kurzer Zeit, die Spritzwand zu bewältigen. Die Feuerwehrkameraden reisten mit 18 Fahrzeugen an. So waren die Feuerwehren Walldorf, Rauenberg, Sinsheim, Malsch, Edingen, Neckarhausen, Weinheim, Rosbach, Okriftel, Speyer, Bühertann, Grünstadt, Mühlacker, , St. Martin sowie 2 Fahrzeuge aus Privatbesitz vertreten. Auch ein ehemaliges Fahrzeug der Werkfeuerwehr Roche Mannheim war zu sehen. Unter den Fahrzeugen war vom kleinen Kommandowagen über Löschgruppenfahrzeuge bis zur Drehleiter alles vertreten.
Im Laufe des Tages wurden mehrere Shuttle-Fahrten zu verschiedenen Zielen in Wiesloch angeboten. Diese Fahrten galten den ausstellenden Feuerwehrkameraden und weiteren interessierten Bürgen. Das Ziel der ersten Fahrt war das Feldbahn- und Industriemuseum im Westen der Stadt. Hier durfte natürlich eine Fahrt mit der historischen Bahn und eine Führung durch die Räumlichkeiten und über das Gelände nicht fehlen. Die zweite Fahrt führte in die Weinberge rund um Wiesloch, wo schon Rainer Kircher, Gründungsmitglied der Wieslocher Jugendfeuerwehr, am „Bussierhäusel“ auf die Gäste wartete. Bei heimischen Wein und Wasser stieß man auf den wunderschönen Tag an. Zurück auf dem Festplatz zeigten die Motorradtrialer der MSC Schatthausen ihr Können. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde ein Spaziergang zur Wieslocher Stadtapotheke angeboten. Hier kaufte Bertha Benz im Jahre 1888 „Ligroin“, um den Patent-Motorwagen zu „tanken“. Somit wurde die historische Stadtapotheke zur „ersten Tankstelle der Welt“. Ein großer Dank gilt den Freunden historischer Fahrzeuge für die hervorragende Zusammenarbeit und der Firma Rewe vertreten durch Herrn Rieger, welche durch die großzügige Spende eines Einkaufgutscheins die Verpflegung der angereisten Kameraden ermöglichte. Ganz ausdrücklich möchte sich die Jugendfeuerwehrführung bei Kamerad Thomas Hörner bedankten, der den Tag initiiert und hauptverantwortlich durchgeführt hatte, sowie bei Rainer Kircher, der die Vorzüge der heimischen Natur zu präsentieren wusste und den Feldbahnfreunden Wiesloch, die auf einen Ausflug in die schöne Museumsanlage einluden.

Geschrieben von Stefan Mittenzwei

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Alt trifft Jung – Jugendfeuerwehr Wiesloch bei „Oldies im Park“ vertreten

Im Rahmen von „Oldies im Park“ finden neben vielen anderen Teilnehmern am kommenden Samstag circa 20 Feuerwehren im Gerbersruhpark zusammen, um ihre historischen (Feuerwehr-)Fahrzeuge der Öffentlichkeit zu präsentieren.  Anlässlich ihres 50-jährigen Jubiläums wird dort natürlich auch die Jugendfeuerwehr Wiesloch vertreten sein. Für Unterhaltung sorgen die jungen Feuerwehrleute, indem sie ihr Können in einer Schauübung präsentieren. Alle teilnehmenden Freunde historischer Fahrzeuge und auch die Feuerwehren freuen sich über Ihren Besuch!

Geschrieben von Patrick Bader

Sommerausflug zur Flughafenfeuerwehr

Vor kurzem stand der alljährliche Sommerausflug der Jugendfeuerwehr Wiesloch an. Die rund 20 Kinder brachen gemeinsam mit ihren Gruppenleitern nach Stuttgart auf. Ziel war der Stuttgarter Flughafen, genauer die dortige Flughafenfeuerwehr. Nach der Sicherheitskontrolle ging es zunächst mit einem Bus über das Vorfeld, wo die Flugzeuge und die Abläufe rundherum aus nächster Nähe zu beobachten waren. Auch startende und landende Flugzeuge waren aus geringem Abstand zu sehen. Auf der Feuerwache konnten dann die speziellen Einsatzfahrzeuge des Flughafens besichtigt werden. Besonders Eindruck machten natürlich die großen Flugfeldlöschfahrzeuge. Kein Wunder bei über 50 Tonnen Gesamtgewicht und mehr als 1000 PS. Bevor die Reise zurück nach Wiesloch angetreten wurden stärkten sich alle noch ausgiebig. An dieser Stelle nochmals ein Dank an die Stuttgarter Kameraden für die Gastfreundlichkeit und die ausführliche Führung.

Geschrieben von Stefan Mittenzwei

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Rauchentwicklung aus Produktionsgebäude

Jahreshauptübung der Feuerwehr bei IML

Zur Jahreshauptübung der Abteilungsfeuerwehr Wiesloch kamen am vorvergangenen Samstag die Angehörigen der Einsatzabteilung zusammen. Zwar war den Frauen und Männern laut Dienstplan klar, dass die sogenannte Hauptübung bevorsteht, was sie zu erwarten hatten, war ihnen allerdings unbekannt. Bevor am 29. Juli der Abschluss der diesjährigen Brandbekämpfungs-Ausbildung anstand, hatten die ehrenamtlichen Angehörigen der Einsatzmannschaft Vorarbeit geleistet. In drei Ausbildungseinheiten frischten die Kräfte im Juni und Juli ihre Kenntnisse auf. Dazu zählte das richtige Anwenden von tragbaren Leitern, das standardmäßige Vorgehen bei Brandeinsätzen und der Atemschutzeinsatz. In Stationsausbildungen wurde vom Ausbildergsteam gesteigerter Wert auf Grundlagen gelegt.

Am vergangenen Samstag, Punkt 14 Uhr, rief die Übungsleitung nun den Löschzug in den Großeinsatz. „Unklare Rauchentwicklung bei der Firma IML, Parkstraße 33“, lautete die Alarmierung für die bereitstehende Mannschaft. Nach und nach rückten Einsatzleitwagen, Löschgruppenfahrzeug, Drehleiter, Tanklöschfahrzeug und ein zweites Löschgruppenfahrzeug in den Westen der Stadt aus. Als sie am „Brandobjekt“ angekommen waren, konnten die Teilnehmer bereits erkennen, was auf sie warten sollte. Dichte „Rauchschwaden“ drangen aus dem Produktionsbereich von IML. Um auf das Firmengelände zu gelangen, musste jedoch eine erste Aufgabe absolviert werden. Vor dem Eingangstor sollte eine bereitgestellte Eisenstange durchtrennt werden. Als die Kräfte das Hindernis überwunden hatten, konnte der eigentliche Ablauf beginnen. Wie Einsatzleiter Jürgen Bodri von den gemimten Polizisten erfahren durfte, war von einem Einbruch auszugehen, in dessen Folge die „Täter“ Feuer legten. Aufgrund der schnellen Ausbreitung der Flammen galten drei Personen als vermisst.

Rasch nach dem Erfassen der Lage starteten Löschangriff und Menschenrettung über das Hallentor. Mehrere Trupps unter Atemschutz drangen durch diesen Zugang in den Produktionsbereich vor. Zusätzlich galt es Drucklüfter in Stellung zu bringen, einen Sicherheitstrupp bereit- und die Wasserversorgung sicherzustellen. Hand in Hand nahmen diese Maßnahmen ihren Lauf. Etwas abgewandt vom Produktionsbereich ging die Drehleiter in Stellung, um einen auf dem Dach befindlichen „Einbrecher“ zu retten. Dieser hatte sich laut Übungsszenario verletzt auf das Hallendach geflüchtet, ohne die Flucht antreten zu können. Bereits nach wenigen Minuten brachten die Maßnahmen den gewünschten Erfolg, die Rettung der ersten vermissten Person. Mit dem weiteren Vorrücken durch die Räumlichkeiten setzte sich das Auffinden der weiteren Vermissten fort. Die vernebelte Halle machte dieses Vorrücken zur Herausforderung – die Hochleistungsnebelmaschine der Werkfeuerwehr Heidelberger Druckmaschinen leistete ganze Arbeit.

Nachdem alle Übungsziele erfüllt waren, kamen die Frauen und Männer zur sogenannten Manöverkritik zusammen. Gemeinsam arbeiteten sie die Übung auf und besprachen Verbesserungspotenziale. Geschäftsführer Erich Hunger erläuterte im Anschluss den Firmenzweck und bedankte sich bei den Teilnehmern der Übung. „Dank Ihnen und Ihrer professionellen Arbeit können wir Unternehmer nachts ruhiger schlafen – ich danke Ihnen.“, so Hunger bei seiner Ansprache. Der IML-Geschäftsführer ließ es sich im Anschluss nicht nehmen, eine Spende an Abteilungskommandant Jürgen Bodri zu übergeben. Der Betrag wurde am gleichen Abend dazu verwandt, das Sommer-Grillfest der Wehr zu finanzieren.

Jürgen Bodri bedankte sich zum Ende der Veranstaltung bei Herrn Hunger für die Bereitschaft, sein Firmengelände zur Verfügung zu stellen und für die Spende an die Wehr. Außerdem dankte Bodri seiner Mannschaft und dem für die Brandbekämpfung zuständigen Ausbilderteam um Michael San José, Jochen Ulmer, Rouven Klemisch, Dennis Friz, Joachim Lauer, Katharina Paul, Dirk Burkhardt und Marco Friz.

Geschrieben von Marco Friz

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Feuerwehr verbringt schöne Tage am Bodensee

Kürzlich veranstaltete die Feuerwehr Wiesloch einen Ausflug für ihre Mitglieder und deren Angehörigen an den Bodensee. Knapp 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer starteten mit dem Bus die vierstündige Fahrt nach Pfullendorf. Trotz einiger Staus ließ sich keiner die gute Stimmung während der Fahrt verderben.
Nach der Ankunft stand bereits der erste Programmpunkt an: Ein rustikales Rittermahl im Gewölbekeller des Hotels. Das Dreigängemenü wurde begleitet durch humorvolle Anekdoten im mittelalterlichen Stil. Danach konnte man den Abend gemütlich im Hotel ausklingen lassen. Nach einem ausgewogenen Frühstück machte sich die Mannschaft auf den Weg zum Feuerwehrhaus in Überlingen, wo Heiko Ackel, ein ehemaliges Mitglied der Feuerwehr Wiesloch und heutiger Kommandant der dortigen Wehr,
sein Gerätehaus vorstellte. Neben den Abläufen, den Sondergerätschaften und spezifischen Einsatztaktiken schilderte er die Geschichte der Wehr. Nach der Führung stand eine Schifffahrt auf dem Bodensee an. In geselliger Runde und bei Kaiserwetter konnte der wunderbare Ausblick über den Bodensee genossen werden. Wer wollte, konnte im Anschluss Überlingens wunderschönen Hafen und die Altstadt genauer erkunden. Ein Teil der Mannschaft versuchte sich sogleich als Bootskapitäne, indem sie eigens kleine Boote anmieteten. Am Abend war ein Restaurant reserviert, wo alle wieder zusammenfanden um gemeinsam einen kurzweiligen Abend zu verbringen.
Sonntags stand nach dem Frühstück die Abfahrt an. So ging der sehr lustige und harmonische Ausflug wieder einmal viel zu schnell zu Ende. Ein Dankeschön der Feuerwehrführung gilt Patrick Bader, der den Ausflug organisierte und als Reiseführer auftrat.

Geschrieben von Stefan Mittenzwei

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Erfolgreiche Großübung der Jugendfeuerwehren

Kinder und Jugendliche zeigen ihr Können auf dem MLP-Firmengelände

Am vergangenen Samstag konnte eine weitere Veranstaltung im Jubiläumsjahr der Jugendfeuerwehr Wiesloch erfolgreich abgeschlossen werden. Über 200 Teilnehmer zeigten bei der Großübung auf dem Gelände der MLP ihr Können. Die 14 teilnehmenden Jugendfeuerwehren rückten mit fast 30 Fahrzeugen an. Mehrere angenommene Brände wurden von den Jugendfeuerwehren erfolgreich bekämpft und zahlreiche Verletzte aus den Gebäuden gerettet. Im Anschluss wurden die Verletzten von den Kameraden des Jugendrotkreuzes versorgt. Auch die Jüngsten der Kinderfeuerwehr konnten bei einer simulierten Tierrettung mit ihrem Können glänzen. Nach knapp einer Stunde wurde die Übung erfolgreich beendet. Im Anschluss stärkten sich alle Teilnehmer bevor dann ein kurzer offizieller Teil folgte. Hierbei wurde zunächst ein Video vorgespielt, welches im Rahmen der Firestreet, einer anderen Jubiläumsaktion, entstand. Im weiteren Verlauf sprachen Jugendwart Niclas Waibel, Gründungsmitglied Frieder Kircher und Bürgermeister Ludwig Sauer. Hervorgehoben wurde die wertvolle Arbeit der Jugendfeuerwehren, welche den Nachwuchs der Feuerwehren sichern. Waibel dankte weiterhin den Verantwortlichen der Firma MLP, welche nicht nur das Firmengelände, sondern auch das Essen zur Verfügung stellten. Die stellvertretende Bereichsleiterin des Bereiches 5 Angelina Schroers überreichte ein Präsent in Form eines Whiteboards an die Jugendfeuerwehr. Zum Abschluss wurden an die Teilnehmer ein Schlüsselanhänger als Erinnerung an die Übung verteilt.

Geschrieben von Stefan Mittenzwei

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Großübung der Jugendfeuerwehren auf MLP-Firmengelände

Übung anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr Wiesloch

Am kommenden Samstag, den 08.07.2017 findet um 14.00 Uhr eine Großübung der Jugendfeuerwehren aus dem Wieslocher Umkreis statt. Anlass dieser Übung auf dem Gelände der MLP ist das 50jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr Wiesloch. Die Nachwuchsbrandschützer aus Rot, St. Leon, Sandhausen, Leimen, St. Ilgen, Mühlhausen, Rettigheim, Dielheim, Horrenberg-Balzfeld, Rauenberg, Malschenberg, Baiertal, Frauenweiler, Schatthausen und Wiesloch werden mit 200 Teilnehmern und fast 30 Fahrzeugen anrücken. Auf dem Firmengelände gilt es mehrere Brandherde zu löschen, die Wasserversorgung sicherzustellen und verletzte Personen zu retten. Es fallen also all jene Aufgaben an, die auch bei einem realen Einsatz zu bewältigen wären und so können die Jugendfeuerwehren ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Die Bevölkerung ist zu dieser Übung herzlich eingeladen, unter den Gästen wird auch Bürgermeister Ludwig Sauer, selbst aktives Mitglied der Feuerwehr Wiesloch, erwartet.

Geschrieben von Stefan Mittenzwei