Tag der Helfer 2006

Am Wochenende fand rund um das Feuerwehrhaus in der Baiertalerstraße der diesjährige Tag der Helfer von Feuerwehr und technischem Hilfswerk statt.

Bei den Vorführungen der Feuerwehr wurde mit einen gestelltem Grillunfall veranschaulicht, was passieren kann, wenn anstatt Grillanzündern flüssige Brandhelfer, wie Benzin oder Spiritus verwendet werden. Weiterhin, wie eine Person, die unter einem Container eingeklemmt ist, mittels Spreizer oder Hydraulik-Hebesatz gerettet werden kann.

Auch die Einsatztaktik, die ein Angriffstrupp beim Öffnen einer Tür zu einem brennenden Wohnraum anwendet, wurde demonstriert. Hier wird in der Feuerwehrausbildung ein strenges Procedere gelehrt. Dieses muss ein freiwilliger Feuerwehrmann auch nachts um drei beherschen, wenn er aus dem Schlaf gerissen und zum Einsatz gerufen wird. Diese Vorgehensweise, in der mehrere kurze Stöße aus dem Hohlstrahlrohr in den Brandraum gegeben werden, eine Wartezeit von 10 Sekunden eingehalten wird bis die Temperatur gesunken ist, und dann erst mit dem Betreten des Brandraumes und dem Löschangriff begonnen wird, beugt dem sogenannten Flashover vor, eine Rauchgasentzündung, die dem Angriffstrupp gefährlich werden kann.

Fehlen durfte natürlich nicht die fast schon traditioniell gezeigte Fettexplosion, bei der das unpassende Löschmittel Wasser in brennendes Fett geschüttet wird und die entstehende Stichflamme meterhoch in den Himmel schießt. Dass auch die Jüngsten schon mit dem Schlauch umgehen können, bewies die Jugendfeuerwehr, die mit Blaulicht angefahren kam und eine brennende Hütte löschte.

Am Infostand konnte man sich über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr, sowie über Einsätze des vergangenen Jahres informieren. Dort waren auch zwei Einsatzjacken ausgestellt, die bei einem Brandeinsatz vor einigten Wochen in der Lempenseite mit herabtropfenden brennendem Isolierstyropor beaufschlagt wurden. Die Schutzwirkung der Jacken hatte standgehalten und hatte die Atemschutzgeräteträger vor ernsthaften Verletzungen bewahrt.

Die Einsatzbereitschaft wurde auch am Samstagnachmittag bewiesen, als nach einem kleinen Unwetter mehrere Fahrzeuge zum Räumen eines umgestürzten Baumes in der Parkstraße und zum Sichern von gelösten Dachteilen eines Hauses in der Römerstraße ausrücken mussten.

Für die Kinder hatte der Nachwuchs des technischen Hilfswerkes einige Ball- und Malspiele aufgebaut. Am Jugendfeuerwehrstand luden kleine Feuerwehr-Tretautos zu einer Spazierfahrt ein. Neu und sehr interressant für die Kinder war dieses Jahr die Brandschutzerziehung. Hier wurde ihnen beigebracht, wie sie sich im Brandfall zu Verhalten haben und wie man einen Notruf absetzt.

Auf der großen Fahreugausstellung waren neben den Einsatzfahrzeugen der Wieslocher Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes auch einige Sonderfahrzeuge der Feuerwehren der Umgebung zu sehen.

Zum Beispiel der Gerätewagen-Gefahrgut, der bei der Feuerwehr Rauenberg stationiert ist. Dieses Fahrzeug ist Bestandteil des Gefahrgutzuges, den die Feuerwehren Wiesloch und Rauenberg gemeinsam bilden. Er wird bei Unfällen mit gefährlichen Stoffen und Gütern alarmiert.

Oder das neue LF 20-20-4-200 der Werkfeuerwehr der Heidelberger Druckmaschinen. Hinter dieser Buchstaben-Zahlen-Kombination erkennen Fachleute die Besonderheit dieses Löschfahrzeugs: Neben einer Pumpenleistung von 2000 Liter pro Minute, 2000 Liter Wasser- und 400 Liter Schaumbildner-Tank, verfügt dieses Fahrzeug auch über 200kg Kohlendioxid. Dieses gasförmige Löschmittel kann für Brände in elektrischen Anlagen, aber auch für schwer zugängliche Dehnfugenbrände verwendet werden.

Die Attraktion der Fahrzeugausstellung war der MGV60, ein Mobiler-Großventilator der Feuerwehr Heidelberg, der auf einem Wechsellader-System aufgebaut ist. Er bläst bis zu 210.000 Kubikmeter Luft pro Stunde mit einer Luftaustrittsgeschwindigkeit von 35 Metern pro Sekunde. Das entspricht der Windstärke 12. Dieses Gerät mit dieser großen Leistung ist für eine Entrauchung vor allem bei Tunnelbränden, aber auch bei Bränden in großen Wohnanlagen, Großgaragen oder großen Industrie- und Lagerhallen geeignet. Zudem kann durch den Ventilator ein Wassernebel erzeugt werden, der zur Kühlung vom Brand gefährdeter Objekte sowie zum Niederschlagen giftiger Gase, Dämpfe oder Staub eingesetzt werden kann.

Die Besucher konnten bei der Verpflegung zwischen Würstchen und Floriansteaks vom Grill, Hamburgern und Pommes, Wurstsalat oder mit Schweinebraten und Spätzle wählen. Auch für Kaffee und Kuchen war gesorgt.

Samstags lief in der großen Halle dann der Unterhaltungsabend mit Liveband, sowie die Blaulichtparty der Jugendfeuerwehr, bei der über 500 Jugendliche friedlich miteinader gefeiert haben.

Negativer Punkt bei der ganzen Veranstaltung: Am Rande der Blaulichparty, war es zu einer Auseinandersetzung von zwei größeren Gruppen Jugendlicher gekommen, bei welcher mindestens zwei Personen verletzt wurden. Auch für die 10 Kräfte der beauftragten Sicherheitsfirma war diese Situation zu heikel, als sich die Stimmung aufheizte und in Gewalt zu eskalieren drohte. So musste die Polizei angefordert werden, da sich die Jugendlichen im Bereich des Marktplatzes und im Bereich des Schlachthofparkplatzes zusammenrotteten. Die Streifenwagenbesatzungen der Polizei, die präventiv auch die Hundestaffel anforderten, mussten Platzverweise aussprechen und die Abfahrt der Jugendlichen überwachen. Die Blaulichtparty fand bereits zum neunten Mal statt, seit drei Jahren kommt man ohne einen professionellen Sicherheitsdienst leider nicht mehr aus. Dies ist kein akzeptabler Zustand. Es bleibt zu hoffen, dass die Gesellschaft solche Auswüchse nicht toleriert und die bekannten Verursacher in Ihre Schranken verweist.

Slider image
Slider image
Slider image
Slider image

Hilfeleistungstag – Helfer probten ganztägig den Ernstfall

Am vorvergangenen Samstag probten die Helfer der Wieslocher Feuerwehr, sowie des Malteser Hilfsdienstes, den Umgang bei Verkehrsunfällen auf der diesjährigen Ganztagesausbildung zum Thema technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen.

Angefangen mit einer Theorieeinheit, welche sich u.a. um die Positionierung von Airbags bei modernen Kraftfahrzeugen, die Lage der Fahrzeugbatterien sowie um die sanfte Rettung und die sofortige Crashrettung von Verunfallten drehte, sollte die restliche Ausbildung bei mehreren Praxisfällen im städtischen Bauhof ihre Fortsetzung finden. Aufgrund der regen Teilnahme der Feuerwehrangehörigen, wurde es möglich zwei sogenannte Rüstzüge, bestehend aus mehreren Einsatzfahrzeugen zu bilden und die Einsatzkräfte des jeweils nicht an der Übung teilnehmenden Zug als Beobachter des anderen Zuges einzusetzen.

Um für Abwechslung zu sorgen wurde seitens der Ausbilder darauf geachtet, alle Positionen, angefangen vom Fahrer bis zum Einsatzleiter, rotierend zu besetzen um somit jedem Kamerad die Chance zu bieten einen Verkehrsunfall aus mehreren unterschiedlichen Ansichten bzw. Positionen heraus zu erleben und weiterhin jedem verantwortungsvolle Aufgaben zu übertragen.
Das erste der nunmehr fünf aufeinanderfolgenden Unfallszenarien, drehte sich um einen Alltagsunfall der bundesweit täglich Feuerwehren beschäftigt. Die Rede ist hierbei von einem Auffahrunfall eines PKW auf einen im Stauende stehenden Laster.

Das Hauptaugenmerk, wie auch bei den anderen Verkehrsunfällen, lag dabei stets darauf, die noch lebende Person, unter Rücksichtnahme auf schwerwiegende Verletzungen im Bereich der Wirbelsäule, schonenst und dennoch unverzüglich aus einem Unfallfahrzeug zu retten. Es gilt, von Beginn des Geschehens an, nicht mehr als eine Stunde zu benötigen, um die Person zu befreien und ins nächstliegende Krankenhaus zu verbringen. An dieser Stelle ist das erste Fahrzeug des Rüstzuges zu erwähnen, der Vorausrüstwagen, dessen Zweck darin besteht, auf dem langen Autobahnabschnitt der Wieslocher Wehr möglichst schnell am Unfallort zu sein und unverzüglich mit der Rettung zu beginnen.

Dies überbrückt die Zeit bis der Rüstwagen als eigentlicher Werkzeugkoffer der Feuerwehr eintrifft und mit schwererem und umfangreicheren Gerät die eigentliche Rettung einleitet. Im ersten Fall wurde die von einem Dummy dargestellte Person aus dem Kofferraum gerettet und aus ihrer misslichen Position befreit. Besonderes Augenmerk lag hierbei auf der Abstützung eines Container der den beteiligten LKW darstellte. Weiterhin auf der eigentlichen und an dieser Stelle notwendigen schnellen Befreiung. Abgeschlossen wurde diese Übung wie üblich bei der Feuerwehr, mit einer Manöverkritik, in der die Übungsbeobachter die positiven und natürlich auch negativen Punkte zur Sprache brachten. In diesem Bezug ist zu erwähnen, dass sich in den letzten Jahren in Sachen Einsatztaktik und patientenorientierter, also schonender Personenrettung, bei der Feuerwehr einiges geändert und an die aktuellen Forderungen angepasst hat.

Eine äußerst umfangreiche Notfallausstattung der Fahrzeuge, bestehend aus einem Rettungskorsett, einem modernen Rettungsbrett und mehreren Notfalltaschen sorgt ebenso für eine optimale Versorgung bzw. Befreiung Verunfallter, wie die glückliche Lage der Wieslocher Wehr, über einige medizinisch bewanderter und ausgebildeter Kameraden zu verfügen.

Zu kurz kommen sollte beim diesjährigen Hilfeleistungstag niemand, weshalb auch die Kollegen des Rettungsdienste ihren Tribut zollen mussten. Im zweiten Szenario wurden diese von der gespielten Rettungsleitstelle zu einem Verkehrsunfall mit überschlagenem Fahrzeug angefordert in dem sich noch eine Person befinde solle. Dies machte natürlich den Einsatz der Feuerwehr notwendig, welche sogleich auch hinzualarmiert wurde. Die eintreffenden Kräfte fanden einen auf der Seite liegenden Wagen vor in dem sich tatsächlich noch ein Mensch befand. Diese Person sollte anschließend, unter Ausschluss einer Folgeverletzung von oder durch die Einsatztätigkeiten, aufwendig befreit werden. Zum Einsatz kam hierbei wiederum ein neues Gerät der Feuerwehr, einen neuartige Kettensäge. Diese ermöglicht u.a. das Öffnen von Dächern oder die Heraustrennung einer Verbundglasscheibe. Die nächste Übung erforderte ebenfalls besondere Maßnahmen. Ein überschlagener PKW kam in diesem Fall auf einer Leitplanke zum Liegen die sich teilweise in die Fahrgastzelle verkeilt hatte. Aufgrund der Schwere der Verletzung jedoch entschloss der anwesende Rettungsdienst, die Person unverzüglich zu befreien um die Überlebenschancen zu erhöhen. Dies machte den Einsatz des neuen Plasmaschneidgerätes notwendig, welches in kürzester Zeit die Leitplanke durchtrennte und einen Zugang für die Retter schaffte. Um dem Ganzen eine Schippe draufzulegen war nunmehr Rüstzug 2 an der Reihe um einen Kuriosen Fall zu bewältigen.

In Anlehnung an einen schweren Verkehrsunfall, der sich vergangenes Jahr ereignete und bei dem leider ein junger Mann ums Leben kam, wurde die Rettung von Insassen eines in einen Bach geratenen Kraftfahrzeugs initiiert. Zu den Gerätschaften die in diesem speziellen Fall zur Verwendung kamen, zählt die schwere Seilwinde des Rüstwagen. Diese verhinderte ein weiteres Abrutschen des PKWs sowie das sichere Arbeiten des beteiligten Personals an der Bachböschung. Dieses Szenario, so konnte man unweigerlich feststellen, erforderte ein hohes Maß an Personal- und Materialeinsatz, was den Einsatzleiter veranlasste zusätzlich zu den bereits anwesenden Kräften, weitere mit dem Löschgruppenfahrzeug nachzufordern. In der Absicht ein sicheres Arbeiten sowie einen Austausch erschöpfter Kameraden sicherzustellen, stellt solch eine Nachforderung die einzig mögliche Variante dar.

Der letzte und kurioseste Übungspart, nämlich Nummer 5 sollte zum Abschluss noch einmal alles von den Führungskräften und den Mannschaften vordern, weshalb nun beide Rüstzüge zur Alarmierung bereit stehen sollten. Mit der Alarmmeldung Schwerer Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen fuhr Zug 1 die Einsatzstelle an, um mit dem zuvor eingetroffenen Rettungswagen die Versorgung und Befreiung zu beginnen. Nach der ersten Lageerkundung durch den Einsatzleiter, beschloss dieser den 2. Rüstzug nachzufordern um der Lage vor Ort gerecht zu werden. Als dieser schließlich eingetroffen war konnte die eigentliche und sehr umfangreiche Rettung begonnen werden. Hierzu zählte auch die traurige Aufgabe einen fiktiven Verstorbenen aus dem Fahrzeug zu bergen. Die weiteren Verletzten wurden nunmehr durch verschiedene einzelne Teams betreut, medizinisch versorgt und anschließend unter Zuhilfenahme des Rettungskorsetts und des Rettungsbretts, dem Rettungsdienst zur Verbringung in die Klinik übergeben. Mit der letzten Kritikrunde neigte sich dieser wohl für alle Teilnehmer lehrreiche Ausbildungstag dem Ende zu und schloss anschließend mit der letzten Kritikrunde ab. Der Dank gilt allen Beteiligten, dem Bauhofleiter zur Verfügungstellung des Übungsgeländes und ganz ausdrücklich den Ausbildern, die keine Mühen gescheut haben, um das Alltagsgeschäft der Wieslocher Feuerwehr um neue Erkenntnisse zu erweitern.

Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image

Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wiesloch

Am vergangenen Freitag fand die Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wiesloch statt. Als Ehrengäste durfte der Abteilungskommandant Ingo Schmiedeberg, mit seinem Stellvertreter Matthias Eberle, den Fachbereichsleiter für Stadttechnik Meinrad Singler, den Bürgermeister Erwin Leuthe, den Stadtbrandmeister Peter Hecker und den Ehrenkommandanten Rainer Kircher begrüßen.
Neben den zahlreich erschienenen aktiven Kameraden war auch die Altersmannschaft stark vertreten. Karlheinz Schweinfurth, der Schriftführer, verlas den Jahresbericht vom vergangen Jahr, danach berichtete Ingo Schmiedeberg mit Hilfe der Multimediaeinrichtung, welche Einsätze, Dienste und Öffentliche Veranstaltungen die Feuerwehr im vergangen Jahr leisten musste. Die Wehrleute mussten zu 140 Einsätzen ausrücken, fast die Hälfte davon Hilfeleistungseinsätze, aber auch einige Großbrände. Anhand einer Grafik konnte man erkennen, dass sich die Anzahl der Einsätze im Durchschnitt seit 1980 verdoppelt haben.
Wie jedes Jahr bedankten sich Fachbereichsleiter Meinrad Singler und Bürgermeister Erwin Leuthe über die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr.
Nach den einzelnen Berichten aus den Fachgebieten der Feuerwehr, richtete Peter Hecker noch das Wort an die Kameraden. Er lobte die Arbeit der Wieslocher Wehrmitglieder und hofft, dass auch dieses Jahr wieder reibungslos über die Bühne läuft. Stellvertretend für die Altersmannschaft bedankte sich Ehrenkommandant Rainer Kircher für das vergangene Jahr.

Jugendfeuerwehr zufrieden mit Christbaumsammlung

Sehr zufrieden mit der diesjährigen Christbaumsammlung, am vergangenen Samstag, ist die Wieslocher Jugendfeuerwehr. Bereits um 9 Uhr am Morgen, begann der Jahresauftakt der Kinder und Jugendlichen. Mit großer Unterstützung der aktiven Kameraden, konnten zahlreiche Bäume gesammelt und auf dem Festplatz zerkleinert werden. Die zerkleinerten Bäume kommen somit der Wärmegewinnung des Schulzentrums zu gute und sorgen für warme Klassenzimmer. Ein kleinerer Teil der Gewächse wurde jedoch wie schon in der Vergangenheit, im Beisein der Bevölkerung auf dem Parkplatz des Schwimmbades verbrannt. Der Dank der Jugendfeuerwehr gilt den zahlreichen Helfern, sowie dem städtischen Bauhof, dem Malteser Hilfsdienst, dem Winzerkeller Wiesloch und der Firma Getränke Kern. Durch die Unterstützung der Genannten ist diese Aktion erst möglich und logistisch zu bewältigen.

Abschied von Adolf Steidel

Am vergangenen Freitag musste die Wieslocher Feuerwehr auf dem Stadtfriedhof von einem überaus verdienten Alterskameraden und Ehrenmitglied Abschied nehmen. Der ehemalige stellvertretende Kommandant Adolf Steidel war am Dienstag nach langer schwerer Krankheit im Alter von 79 Jahren verstorben. Schon im April 1943 hatte sich Adolf Steidel der Wieslocher Feuerwehr angeschlossen. In schwierigster Zeit, als das Tragen einer Uniform verpönt war und die Feuerwehr mit einfachsten Mitteln auskommen musste, übernahm er Verantwortung für seine Kameraden und absolvierte nach und nach alle Ausbildungen, die ein freiwilliger Feuerwehrmann überhaupt besuchen kann. Sein großes Fachwissen und technisches Verständnis kamen ihm dabei stets zu gute. 23 Jahre lang war er als Gerätewart federführend für die Fahrzeuge und Ausrüstung der Stützpunktfeuerwehr zuständig. In Anbetracht der Tatsache, dass Feuerwehrfahrzeuge nicht selten 30 Jahre lang einsatzbereit sein müssen und man auch damals schon sehr sparsam war, stellte dies allein schon eine große Herausforderung dar. Doch nicht nur die Technik hatte es ihm angetan. Als Mitte der 50er Jahre im Rahmen des Katastrophenschutzes für den damaligen Landkreis Heidelberg überörtliche Löschzüge für Wasserförderung aufgestellt wurden, übertrug man ihm die Leitung des 1. Zuges dieser Einheit, eine Funktion die er dann 24 Jahre innehatte. Im Jahr 1962 wurde er von seinen Kameraden zum stellvertretenden Kommandanten der Stadtfeuerwehr Wiesloch gewählt. Diese Funktion übte er stets pflichtbewusst und engagiert bis ins Jahr 1977 aus. Aufgrund dieser vielen Verdienste wurden ihm zahlreiche Feuerwehrehrungen von Land, Kreis und Stadt zuteil. Leider war es ihm aufgrund seiner schweren Krankheit in den letzten Jahren nicht mehr vergönnt, an den regen Aktivitäten der Feuerwehrsenioren und den Veranstaltungen der Aktiven teilzunehmen. Gerne erinnerte er sich aber an die vielen Dinge, die er in seiner langen Feuerwehrlaufbahn erlebt hat. Mit einer Ehrenwache an seiner Bahre und dem Absenken der Feuerwehrstandarte als letztem Gruß brachte die Feuerwehr Wiesloch ihren Dank und ihre Verbundenheit zum Ausdruck. Stadtbrandmeister Peter Hecker ließ in seinem Nachruf die Feuerwehrlaufbahn von Adolf Steidel Revue passieren. Der Ehefrau, den Kindern und allen Verwandten des Verstorbenen gilt die Anteilnahme der gesamten Feuerwehr.

Slider image

Christbaumaktion

(sh) Am 14. Januar ist es soweit. Weihnachten ist entgültig vorbei, die Dekoration verstaut. Nurnoch der Tannenbaum steht. Doch wohin mit diesem?Um der Bevölkerung Wiesloch dieses Problem zu ersparen, sammelt die Jugendfeuerwehr Wiesloch am Samstag, den 14. Januar, ab 9 Uhr Christbäume ein.Doch wie funktioniert das?Am Samstag werden die Jugendfeuerwehrler wieder durch Wiesloch ziehen und an den Türen klingeln um nach Christbäumen fragen. Für eine kleine Spende werden diese dann von der Jugendfeuerwehr eingesammelt und umweltgerecht entsorgt. Um den Mädchen und Jungen diese Arbeit zu erleichtern bitten wir Sie die Bäume gut sichtbar am Straßenrand vor Ihrem Haus zu deponieren.

Jahresabschlussübung

(LSr.) Einen äußerst tragischen Auftakt nahm die Jahresabschlussübung der Wieslocher Feuerwehr am Freitagabend. Noch während Übungsleiter Ludwig Sauer gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr das Übungsobjekt in der Staatsbahnhofstraße „präparierte“ und auf der Wache die Feuerwehrleute auf die Fahrzeuge eingeteilt wurden, meldeten die Funkmeldeempfänger gegen 18:00 Uhr einen schweren häuslichen Unfall in Altwiesloch. Dort war ein kleiner Junge im Neubau seiner Eltern in einen Kabelschacht gefallen und vom Dachgeschoss bis in den Keller abgestürzt, wo er schwer verletzt liegen blieb. Rasch rückten 4 Fahrzeuge zur Einsatzstelle aus, wo sie aufgrund der kurzen Vorlaufzeit noch vor Rettungsdienst und Notarzt eintrafen. 3 Feuerwehr-Sanitäter nahmen sich gleich des Schwerverletzten an und führten die Erstversorgung durch. Derweil bereiteten die übrigen Feuerwehrmänner alles Notwendige für den schonenden Abtransport des Jungen vor. Nachdem Notarzt und Rettungsdienst ihre Versorgung durchgeführt hatten und der Junge zum Rettungswagen gebracht worden war, konnten die Wehrleute von der Einsatzstelle abrücken.

Zum Verschnaufen blieb allerdings kaum Zeit, denn schon folgte der Übungsalarm, dem folgendes Szenario zugrunde lag: auf der Staatsbahnhofstraße waren ein Tankfahrzeug und ein Traktorgespann zusammengestoßen. Nach dem heftigen Aufprall war der Tankwagen ins Schleudern geraden und nahezu ungebremst in ein Wohnhaus geprallt, wo er sogleich in Flammen aufging. Der Traktor kam auf einer Grünfläche zu stehen, zuvor erfasste der angehängte Ladewagen allerdings noch einen Fußgänger. Kurz nach dem Alarm traf auch schon der Vorausrüstwagen mit dem Einsatzleiter an der Unfallstelle ein. Die Besatzung kümmerte sich sogleich um den Fußgänger, der unter dem Ladewagen eingeklemmt war. Mit Hilfe von schweren Hydraulikhebern, die der wenig später eintreffende Rüstwagen mitführt, konnte der Ladewagen schließlich angehoben und der Fußgänger befreit werden. Während dessen nahm die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs die Brandbekämpfung am brennenden Tankfahrzeug und dem Wohnhaus auf. Dabei kam auch Löschschaum zum Einsatz. Da der Tankwagen direkt gegen das Treppenhaus des Wohngebäudes geprallt war, blieb den Hausbewohner der einzige Fluchtweg versperrt. Mit tragbaren Leitern, die zur Standardausrüstung der Löschfahrzeuge gehören, insbesondere aber mit der großen Drehleiter gelang es den Einsatzkräften aber, die Betroffenen, die von der Jugendfeuerwehr täuschend echt dargestellt wurden, aus ihrer Notlage zu befreien. Weitere Jungfeuerwehrleute sperrten während dessen mit ihrem eigenen Löschfahrzeug und einem Mannschaftswagen die Staatsbahnhofstraße zwischen der Einmündung zu den Weinäckern und dem Bahnhofs-gebäude ab. Nach etwas einer Stunde waren alle Einsatzmaßnahmen soweit abgeschlossen, dass mit dem Abbauen und Aufräumen begonnen werden konnte. Trotz Dunkelheit, schlechter Wetterverhältnisse und einer Vielzahl von Maßnahmen, die innerhalb kürzester Zeit zu treffen waren, hatten die Einsatzkräfte die einzelnen Aufgaben rasch und nahezu fehlerfrei gelöst, sodass alle Beteiligten mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden waren.

Die Wieslocher Feuerwehr möchte auf diesem Weg dem verletzten Jungen aus Altwiesloch eine baldige und vollständige Genesung wünschen.

Slider image
Slider image
Slider image

Großübung bei der MLP

Ein ausgedehnter Brand in der Technikzentrale im Untergeschoss der MLP stellte die Ausgangslage für eine Großübung der Wieslocher Hilfsorganisationen am vergangenen Freitag abend dar. Die Alarmierung für die Wieslocher Feuerwehr erfolgte zunächst ganz unspektakulär über die automatische Brandmeldeanlage der Firma: wie in diesen Fällen üblich rückten die Wehrleute sofort mit dem Löschfahrzeug, der Drehleiter und dem Tanklöschfahrzeug zur Einsatzstelle aus. Dort angekommen musste der Einsatzleiter jedoch feststellen, dass es in der Technikzentrale eine schwere Verpuffung gegeben hatte, in deren Folge mehrere Personen teilweise schwer verletzt worden waren. Das Feuer breitete sich in Richtung der Tiefgarage aus, dichter Rauch waberte auf beiden Ebenen der Garage und drang auch in eines der Bürogebäude ein. Zu diesem Zeitpunkt war den Einsatzkräften noch nicht bekannt, dass insgesamt 14 verletzte Personen in der Tiefgarage und dem Bürogebäude auf ihre Rettung warteten. Die Verletzten, allesamt Angehörige des DRK Wiesloch, die in der realistischen Unfalldarstellung speziell geschult sind und diesen Part erschreckend echt mimten, forderten ihre Retter im weiteren Verlauf der Übung in ganz besonderem Maße. Während sich die ersten Einsatzkräfte ganz auf die Menschenrettung konzentrieren mussten, wurde weitere Verstärkung angefordert. In kurzen Abständen trafen dann die übrigen Fahrzeuge der Wieslocher Feuerwehr, die Feuerwehr Frauenweiler, das THW Wiesloch sowie Rettungs- und Krankenwagen des DRK sowie der Malteser ein. Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten verlegten Schlauchleitungen in die völlig abgedunkelte Tiefgarage. Dazu mussten die Brandschutztore, die bestimmungsgemäß geschlossen hatten, mit Muskelkraft aufgestemmt werden. Das Absuchen der weiträumigen Garagenflächen nach vermeintlichen „Opfern“ und das Ablöschen eines imaginären PKW-Brands vor der Technikzentrale stellte sich als schwierige Aufgabe dar. Derweil liefen auch am betroffenen Bürogebäude und auf den Freiflächen die Rettungsarbeiten im vollen Gange. Mit der Drehleiter und tragbaren Leitern brachten Helfer Personen in Sicherheit. Selbst auf den Balkonen und den Fluchttreppenhäusern wurden Verletzte betreut und versorgt. Auf den Rasenflächen und Parkplätzen standen die Rettungswagen bereit, um die Verletzten aufzunehmen und nach den notwendigen Erstmaßnahmen ins Krankenhaus zu bringen. Der organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes entschied dabei nach einer ersten Sichtung, welche weiteren Schritte zu treffen waren. Auch die Feuerwehr hatte eine Einsatzleitung aufgebaut, in der alle Erkenntnisse zusammenliefen und die weiteren Maßnahmen abgestimmt und angeordnet wurden. Unterstützt wurde sie dabei vom THW, das nicht nur an der Personenrettung beteiligt war, sondern auch Flutlichtstrahler aufstellte, um die Einsatzstelle auszuleuchten. Da entsprechend viele Atemschutzgeräte benötigt wurden, war auch ein Atemschutzsammelplatz eingerichtet worden. Sowohl die äußeren Umstände wie Dunkelheit und Kälte, als auch die schwierigen Aufgaben, die es bei dieser Übung zu lösen galt, stellten für die fast 100 Helferinnen und Helfer eine große Herausforderung dar. Dennoch zeigten sich alle Beteiligten, insbesondere mit der guten Zusammenarbeit untereinander sehr zufrieden. Dinge, die noch nicht ganz „rund“ liefen, werden bei einer „Manöverkritik“ in den nächsten Tagen thematisiert werden, schließlich konnte man wichtige Erkenntnisse aus dem Übungsablauf gewinnen. Für die Geschäftsleitung der MLP dankte deren Sicherheitschef Philipp Nolzen allen Beteiligten und lud sie nach der Übung zu einem Imbiss ein.

Slider image
Slider image
Slider image
Slider image

Tag der Helfer

Wenn sich ein Wochenende lang Wiesloch´s Helfer in der Baiertaler Strasse 2 treffen, gibt es wieder einiges zu sehen. Dann nämlich öffnet die Wieslocher Feuerwehr ihre Tore und der Tag der Helfer findet rund um die Wache statt. Unter dem Motto Wir retten gemeinsam für Wiesloch luden das Technische Hilfswerk, die Malteser, das Deutsche Rot Kreuz, die Rettungshundestaffel und die Feuerwehr wieder die Bevölkerung zum Zuschauen, Lernen und Mitmachen ein.
Im wahrsten Sinne des Wortes über die Schulter schauen konnte man zum Beispiel dem Rettungsdienstpersonal des Malteser Hilfsdienstes, die an einem bewusstlosen Rettungsdummy eine komplette und absolut realistische Reanimation mittels Herz-Druck-Massage, Elektroschock und Beatmung durchführten. Auch die Alarmierung und Einsatzfahrt eines Rettungswagens wurde in einer Echtzeit-Videopräsentation gezeigt. In den Genuss eines Gesundheits-Checks konnte man beim DRK kommen, die sowohl Blutdruck als auch Blutzucker-Spiegel überprüften.
Eine ganze Schar Vierbeiner überzeugte die Besucher von ihrer Disziplin, Gutmütigkeit und einem hohen Ausbildungsniveau als Rettungshunde. Der Gang über eine Kippwippe, durch einen Brandtunnel und Balanceakte, zu denen sich so mancher Zweibeiner überwinden müsste, wurden den Helfern mit der kalten Schnauze spielerisch antrainiert. Diese Diensthunde erlernen in einer ca. 2-jährigen Ausbildung alle Fähigkeiten, um dem Menschen ein noch besserer Freund zu sein.
Einblick in ihre tägliche Arbeit und die dafür notwendige, umfangreiche und regelmäßige Ausbildung gewährten auch die Freiwilligen der Feuerwehr. Auf dem Programm der mehrmals täglich stattfindenden Vorführung standen Demonstrationen aus den vielfältigen Einsatzgebieten der Feuerwehr. Beim Abdichten eines leckgeschlagenen Gefahrstoffbehälters aus dem Flüssigkeit austrat, konnten verschiedenen Schutzanzüge und das Arbeiten unter Atemschutz beobachtet werden. Die Ausmaße einer Entzündung von aufgewirbeltem Mehl, das zu einer Mehlstaubexplosion führt wurden simuliert. Als ein ca. 80 Kilogramm schwerer Dummie vor den lebensgefährlichen Verletzungen eines Sprungs von der Fußgängerbrücke geschützt werden musste, brachte man rasch den Sprungretter in Stellung, der sich dann selbsttätig mittels Pressluft ausbreitete und den Springer sicher aufnahm. Dass brennende Autos nur in Hollywood explodieren, konnten die zahlreichen Zuschauer ebenfalls live miterleben. Der Motorraum eines PKW wurde in Brand gesteckt und mit einzelnen Sprühstößen aus einem einfachen Wasserlöscher und einer Löschmittelmenge von nur 4 Litern Wasser problemlos gelöscht.
Das THW zeigte, dass man mit dem richtigen Händchen selbst schweres technisches Gerät präzise steuern und auch mal außergewöhnliche Aufgaben bewältigen kann. In abgestimmtem Teamwork wurde ein Lastkraftwagen des eigenen Fuhrparks auf 4 handelsübliche Trinkgläser gestellt.
Dem Anspruch einer bekannt guten Bewirtung zu moderaten Preisen wurde man auch in diesem Jahr wieder gerecht. Angefangen beim Grillwürstchen über die Pizza bis hin zur frisch gebackenen Waffel war alles geboten. Selbst die Formel Eins Fans konnten die Übertragung des Rennens live aus Monaco bei einer Tasse Kaffee und hausgemachtem Kuchen verfolgen.
Am Samstagabend war noch lange nicht Schluss. Während in der großen Fahrzeughalle eine Live- Band Unterhaltungsmusik spielte und auch zum Tanzen einlud, fand die Blaulicht-Party nebenan in der kleinen Halle statt. Bereits zum 7. Mal wurde diese Party zum Magneten für das junge Publikum aus der gesamten Region.
Der Sonntags Frühschoppen wurde musikalisch von der Band „Cool Breeze“ begleitet und für die Kleinsten wurde jede Menge Spiel und Spaß geboten. Jedes Kind konnte eine Laufkarte für einen Spiele Parcours erhalten und durfte dann verschiedene Aufgaben absolvieren: Verbände über selbstgeschminkte Wunden anlegen und einen Notruf absetzen wurde beim DRK vermittelt. Das richtige Einschlagen eines Nagels in massives Holz und geschicktes Bedienen hydraulischer Hebekissen zum Befüllen eines Wasserglases konnten die Kinder beim THW probieren. Die stabile Seitenlage zur ersten Hilfe und Pulsmessen gab es bei den Maltesern zu lernen. Kegel mit einem sich ausrollenden Schlauch umwerfen und, da das Wasser ja nicht fehlen darf, das Treffen von Zielen mit einem Wasserstrahl aus einem Feuerwehrstrahlrohr bot die Jugendfeuerwehr. Für die erfolgreichen Absolventen gab es als kleines Souvenir eine Urkunde als Erinnerung.
Wer sich genauer für das Innenleben der Feuerwache und der roten Autos interessierte konnte an einer Führung teilnehmen. Hier wurden die Geräte und Fahrzeuge näher erklärt und zahlreiche Fragen persönlich beantwortet. Trotz dem enormen personellen und zeitlichen Aufwand, den eine derartige Großveranstaltung nötig macht, war während der beiden Veranstaltungstage, wie auch an den anderen 363 Tagen im Jahr die komplette Einsatzbereitschaft aller Wieslocher Einsatzkräfte jederzeit gewährleistet.

Slider image
Slider image
Slider image
Slider image

Christbaumaktion 2004

Auch in diesem Jahr fand am zweiten Januarwochenende die Christbaumaktion der Jugendfeuerwehr Wiesloch statt. Am vergangenen Samstag dem 11. Januar wurden somit im gesamten Stadtgebiet, die ausgedienten Christbäume eingesammelt. Dank der eifrigen Hilfe einiger aktiver Feuerwehrkameraden konnten die Jugendlichen bis 18.30 Uhr alle Christbäume als eingesammelt vermelden. Wie auch in den Jahren zuvor, wurde der größte Teil der Nadelbäume auf dem Festplatz gehäckselt. Ein kleiner Rest wurde jedoch traditionell, auf einem Feld in den Talwiesen verbrannt, um den Kameradschaftscharakter zu pflegen. Ein Dankeschön der Jugendfeuerwehr gilt der Firma Getränke Kern, dem Winzerkeller Wiesloch und dem städtischen Bauhof, die Fahrzeuge und Container bereitstellten. Für die Spenden der Bürgerinnen und Bürger möchte sich die Jugendfeuerwehr ebenfalls recht-herzlich bedanken. Zum ersten Mal begrüßen, durfte die Jugendfeuerwehr 3 Kinder der neuen Gruppe, die am Samstag zu ihrem ersten Dienst erschienen. Diese Gruppe braucht jedoch noch weiteren Nachwuchs. Alle die sich für die Jugendfeuerwehr interessieren, im Alter ab 10 Jahren, sind herzlichst willkommen und erwünscht. Anlaufstelle ist jeden Mittwoch ab 18.00 Uhr das Feuerwehrgerätehaus in der Baiertalerstraße 2. Weiterhin entschloss sich die Jugendfeuerwehr Wiesloch im Rahmen der Christbaumaktion, einen gewissen Betrag der erhaltenen Spenden, einem Kameraden der Jugendfeuerwehr Siegen zukommen zu lassen. Dieser war vor ein paar Wochen so schwer mit dem Fahrrad gestürzt, dass er jetzt ab dem vierten Halswirbel gelähmt ist. Seine Familie ist nun gezwungen das ganze Haus behindertengerecht umzubauen, um ihm ein dem entsprechend normales Leben zu ermöglichen. Als der Jugendfeuerwehr Wiesloch dieser tragische Sachverhalt zu Ohren kam, war es für Alle sofort klar, dass dort dringende Hilfe nötig ist. Abschließend hoffen die Beteiligten auch im nächsten Jahr auf die gute Resonanz der Wieslocher Bevölkerung.

Slider image
Slider image