Ausbildung zur Unfallrettung erfolgreich abgeschlossen

Erstes Modul der diesjährigen Ausbildung damit beendet

Mit dem bevorstehenden Ausbau der Bundesautobahn 6, zwischen Wiesloch-Rauenberg und dem Autobahnkreuz Weinsberg, stehen für die Wieslocher Feuerwehr möglicherweise vermehrt Einsätze bei Verkehrsunfällen an. Um hierfür gewappnet zu sein, fand dieses Jahr bereits im Frühjahr der Ausbildungsblock „Technische Hilfe bei Verkehrsunfällen“ an. Mit einer halbtägigen Einheit am vergangenen Samstag wurde der Ausbildungsblock „Technische Hilfeleistung“ abgeschlossen. Nachdem zuvor bei drei Ausbildungsdiensten einzelne Situationen ausführlich geübt und besprochen wurden, lag das Augenmerk diesmal auf einsatznahen Übungen. So wurden drei verschiedene Szenarien simuliert und professionell abgearbeitet. Ein Unterfahrunfall, eine Dachlage sowie ein unter einem Transporter eingeklemmter Motorradfahrer forderten einiges von den Feuerwehrmännern und –frauen. Bei der ersten Übung, einem simuliertem Unterfahrunfall bereitete vor allem die komplizierte Einklemmung des Dummys Probleme. Durch die Krafteinwirkung, sowohl von vorne als auch von oben, waren gleich mehrere Körperteile stark eingeklemmt. Diese mussten im Übungsverlauf kompliziert befreit werden, doch auch dies gelang den Einsatzkräften. Die zweite Übung stellte einen Unfall zwischen einem Motorrad und einem voll beladenem Transporter da. Dabei geriet der Motorradfahrer mit seinem Zweirad unter den Transporter und wurde unter dem Motorrad eingeklemmt. Da der Transporter das Motorrad blockierte musste der Transporter und das Zweirad angehoben werden um letztendlich den Dummy zu retten. Da die Ladefläche gekippt war bestand die Gefahr dass Teile der Ladung herunterrutschen und weitere Personen verletzen. Deshalb wurde der Transporter zunächst entladen um anschließend das Fahrzeug anzuheben und den Dummy zu befreien. Parallel zur Rettung des Patienten musste der Inhalt des beschädigten Tanks, simuliert durch ein Fass, abgepumpt werden. Die dritte Übung, ein Auto in Dachlage, wurde durch beengte Platzverhältnisse erschwert. Das Fahrzeug wurde wie üblich zunächst gegen ungewollte Bewegungen gesichert. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht schwer eingeklemmt war. Somit konnte  bereits nach kurzer Zeit auch der letzte Dummy für diesen Tag gerettet werden. Trotz von den Ausbildern zusätzlich eingebrachten Schwierigkeiten, wie einem plötzlich auftretendem Feuer konnten alle Lagen erfolgreich abgeschlossen werden. Nach Beendigung der „Einsätze“ wurde in der Nachbesprechung nochmals kurz auf die jeweiligen Schwierigkeiten eingegangen bevor dann die nächste Übung folgte. Im Hinblick auf den erwähnten Ausbau der BAB 6 kann gesagt werden, dass die Wieslocher Einsatzkräfte sehr gut gerüstet sind. Ein großer Dank gilt den Ausbildern Manuel Hecker, Ronald Martin und Michael Roth.

Geschrieben von Stefan Mittenzwei

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Abteilungsfeuerwehr Wiesloch mit neuem Führungsgespann

Wahlen, Ehrungen und Beförderungen bei der Jahreshauptversammlung der Kernstadt-Abteilung

Am vergangenen Freitag kamen die Angehörigen der Abteilungsfeuerwehr Wiesloch und ihres dazugehörigen Fördervereins bei der Jahreshauptversammlung im Wieslocher Feuerwehrhaus zusammen. Besonders hieß der Abteilungskommandant und Fördervereinsvorsitzende Jürgen Bodri Oberbürgermeister Dirk Elkemann und Bürgermeister Ludwig Sauer willkommen. Von der Stadtverwaltung waren zudem Fachgruppenleiter Jürgen Morlock und Stadtbrandmeister Peter Hecker anwesend. Als Ehrengäste konnte Bodri Unterkreisführer Jürgen Förderer, die beiden Ehrenkommandanten Rainer Kircher und Gerolf Sauer sowie die Kommandanten Orhan Bekyigit (Werkfeuerwehr HDM) und Frank Eck (Feuerwehr Walldorf) begrüßen.

Wie Jürgen Bodri in seinem Jahresbericht erwähnte, zählt die Feuerwehrfamilie in der Kernstadt derzeit 134 Angehörige, verteilt auf 81 Mitglieder in der Einsatzabteilung, 45 Kinder und Jugendliche beim Nachwuchs in der Jugendfeuerwehr und acht Angehörige in der Alters- und Ehrenabteilung. 63 Mitglieder zählt der Förderverein. Die Hauptlast der Arbeit verteilte sich 2016 auf die Frauen und Männer in der Einsatzabteilung. 208 Einsätze hatten diese zu bewältigen, wozu sie sich in mehr als 40 Aus- und Fortbildungsterminen vorbereiteten. Hinzu kamen rund 30 Brandsicherheits-wachdienste, die sich auf das ganze Jahr verteilten. Im Bereich des Nachwuchses wurden über 300 Stunden Jugendarbeit geleistet, wozu 15 Betreuerinnen und Betreuer bereitstanden. Durch die Alters- und Ehrenabteilung wurde hauptsächlich der Tag der Helfer unterstützt beziehungsweise an monatlichen Treffen im Unterkreis Wiesloch teilgenommen. „Allesamt Zahlen, Daten und Fakten die beeindrucken und zeigen, was wir das vergangene Jahr über geleistet haben“, verdeutlichte Bodri, bevor er auf Einsätze und Ausbildungen näher einging. 

Ungefähr alle 1,75 Tage wurde die Einsatzabteilung zu Bränden, technischen Hilfeleistungen aller Art, Fehlalarmen und zur Seelsorge alarmiert. Die größte Anteil fiel dabei auf 97 technische Hilfeleistungen, die fast die Hälfte aller Einsätze ausmachten. 46 Brände und Explosionen trugen 22 Prozent zur Statistik bei. Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen, Heimrauchmelder oder auch böswilliger Natur schlugen in 56 Fällen (27%) zu buche, neben neun Seelsorgeeinsätzen (4%). Einige der Fälle blieben den Kräften besonders in Erinnerung. Dazu zählen vor allem die beiden Hochwassereinsätze in Schatthausen und Baiertal, als Folge der Unwetterperiode im Mai und Juni. Unterstützt von zahlreichen umliegenden Feuerwehren und Einrichtungen zeigte die Gesamtfeuerwehr Wiesloch eindrucksvoll, wozu sie zu leisten im Stande ist. Gleiches galt bei einem Busunfall im Juni, der die Feuerwehr auf die Bundesautobahn 6 führte und beim Einsturz einer Scheune im Juli. Bei den Bränden zeigte sich der reibungslose Ablauf nicht weniger deutlich. Als im März an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ein Klassenraum des Ottheinrich-Gymnasiums und ein Wohnhaus in Brand geraten waren, war auf die Floriansjünger verlass. Dies galt auch bei Bränden in umliegenden Städten und Gemeinden, wie zum Beispiel einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Dielheim. Gemeinsam mit der Nachbarwehr rettete die Abteilungsfeuerwehr aus Wiesloch 15 Menschen bei dem nächtlichen Feuer im März. 

Mehr als 40 Aus- und Fortbildungstermine sorgten für das nötige Know-How, um im Einsatzdienst bestehen zu können. Während des gesamten Jahres wurden hierzu drei große Ausbildungs-module angeboten. Hinzu kamen weitere Fortbildungsangebote in verschiedenen Themenfeldern. Höhepunkt des Jahres bildete jedoch die Jahreshauptübung beim Winzerkeller Wiesloch. Als Grundlage für die Übung dienten die Themenfelder Brand und technische Hilfeleistung. Diese wurden in einem aufwendigen Szenario von den Übungsteilnehmern abverlangt und zur Zufriedenheit der Übungsleitung abgearbeitet.

Doch nicht nur in den Bereichen Einsatzdienst und Ausbildung engagierten sich Wieslochs Feuerwehrleute. Sie gestalteten beispielsweise das Feuerwehrhaus im Außen- und Innenbereich neu. Die Küche im Obergeschoss wurde in Eigenleistung umgebaut und vor dem Feuerwehrhaus entstand ein neuer Sitzbereich. Dem nicht genug beteiligte man sich an einer Typisierungsaktion für das Feuerwehr-Patenkind Jacqueline Brixner und bei der Einweihung des Leimbachparks. Brandschutzerziehung, Ausflüge mit dem Feuerwehr-Oldtimer oder auch der zweitägige „Tag der Helfer“. Das ganze Jahr über war das Engagement der Frauen und Männer gefordert. 

Jugendfeuerwehrwart Niclas Waibel berichtete im Anschluss von den Maßnahmen des Nachwuchses. Seiner Präsentation zufolge wurden 45 Kinder- und Jugendliche ganz spielerisch, oder mit zunehmendem Alter mit etwas mehr technischer Tiefgründigkeit auf den Feuerwehrdienst vorbereitet. Ganze fünf Jugendgruppen sind nahezu Woche für Woche aktiv, um für die Feuerwehr aber auch für ihr eigenes Leben etwas dazu zu lernen. Ihnen steht ein Betreuerteam aus 15 Frauen- und Männern zur Seite. Als besondere Highlights verwies der Jugendfeuerwehrwart auf das Sommerzeltlager, den gemeinsamen Ausflug in den Ferien und die Weihnachtsfeier. Viele weitere Gruppenstunden sorgten für ein reges Treiben im Feuerwehrhaus. Niclas Waibel stimmte zum Abschluss seiner Ausführungen auf das 50-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr hin. Das gesamte Jahr 2017 warten Veranstaltungen von und für Kinder.

Den Hauptteil des Abends bildeten gegen Ende der Versammlung Ehrungen und Beförderungen, gefolgt von Wahlen. Aus den Händen des Abteilungskommandanten wurde Berthold Niemann zum Feuerwehrmann befördert. Für seine 15-jährige Mitgliedschaft erhielt Marc Zentgraf eine Ehrung, ebenso Christian Schweinfurth für 20-jährige Mitgliedschaft. Zwei staatliche Ehrungen wurden Marco Weissmann und Gerald Monse zuteil. Marco Weissmann erhielt aus den Händen von Unterkreisführer Jürgen Förderer für 25 Jahre Mitgliedschaft das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Silber und wurde zum Oberbrandmeister befördert. Gerald Monse gehört seit mittlerweile 40 Jahren der Feuerwehr an. Ihm wurde das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Gold überreicht. Im Anschluss erfolgte die Übergabe von Jürgen Friz in die Alters- und Ehrenabteilung sowie eine städtische Ehrung von Karlheinz Schweinfurth. Nach 40 Jahren gab er das Amt des Schriftführers in jüngere Hände und wurde hierfür von OB Elkemann und BM Sauer mit einem Dankeschön bedacht. Dem schloss sich die Abteilung Wiesloch mit einem kleinen Präsent an.

Nach fünf Jahren Amtszeit der Abteilungsführung um Abteilungskommandant Jürgen Bodri und seine Stellvertreter Michael Roth und Eike Ottmann, sowie des Abteilungsausschusses durften die Mitglieder an der Jahreshauptversammlung ihre Stimme abgeben. Da Michael Roth und Eike Ottmann jeweils ihre Ämter zur Verfügung stellten, standen Manuel Hecker und Marco Friz für die Nachfolge zur Wahl. Beide wurden im Anschluss, genauso wie Abteilungskommandant Jürgen Bodri, für die nächsten fünf Jahre gewählt. Im Abteilungsausschuss stehen ihnen absofort Patrick Bader, Jochen Ulmer, Simon Paul, Jonas Mittenzwei, Orhan Bekyigit und Matthias Eberle zur Seite. Kassier Michael Bader wurde in seinem Amt bestätigt. Das Amt des Schriftführers führen künftig Dennis Friz und Daniel Ahmeti aus. Alle Gewählten wurden mit Applaus in ihren Ämtern begrüßt.

Oberbürgermeister Dirk Elkemann bedankte sich zum Abschluss der Veranstaltung in seinen Grußworten bei den Feuerwehrleuten. Er drückte seine große Anerkennung für das vielfältige Wirken aus. Dabei beeindruckte ihn besonders das Wirken bei den Hochwassereinsätzen und Bränden im vergangenen Jahr. Besonders stolz machten ihn auch zahlreiche Dankesbriefe von Amtskollegen, in deren Städte und Gemeinden die Wieslocher Kräfte zum Einsatz kamen. Weitere Grußworte richteten Unterkreisführer Jürgen Förderer, Stadtbrandmeister Peter Hecker und Ehrenkommandant Rainer Kircher an die Versammlung.

Ausführliche Informationen zum abgelaufenen Jahr sind im „brandneuen“ Jahresbericht 2016 der Wehr zu lesen. Dieser ist hier abrufbar.

Geschrieben von Stefan Mittenzwei

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Mehrere tausend ausgediente Christbäume abtransportiert

Am vergangenen Samstag herrschte reges Treiben in den Straßen und Gassen von Wiesloch und seinen Stadtteilen. Grund hierfür war die alljährlich stattfindende Christbaumsammlung, die in der Weinstadt die Jugendfeuerwehr durchführt.

Schon morgens waren zahlreiche Kinder und Jugendliche, unterstützt durch ihre Betreuerteams und Angehörige der Einsatzabteilungen, unterwegs. Von Haus zu Haus zogen sie, um die Bäume aufzunehmen und an zentralen Punkten bereitzulegen. Dort wurden die Bäume von Lastwagen oder Traktoren aufgenommen. Der Großteil der ausgedienten Bäume wurde dem Holzhackschnitzelwerk des Schulzentrums zugeführt. Dort werden die gehäckselten Bäume zur Nahwärmeversorgung des Schulzentrums genutzt. Ein kleiner Teil wurde auf dem Parkplatz am WieTalBad zur abendlichen Verbrennung bereitgelegt. Trotz der eisigen Kälte wurden noch bis in die Abendstunden Bäume gesammelt und gehäckselt sowie die Fahrzeuge wieder gereinigt. Die zur Verbrennung bereitgelegten Bäume konnten pünktlich entzündet werden und sorgten für leuchtende Kinderaugen.

Dank gilt allen Helferinnen und Helfern der Aktion und den Firmen und Einrichtungen, welche für die Sammlung ihre Fahrzeuge zur Verfügung stellten. Dies waren der Winzerkeller Wiesloch, BIWU Wiesloch, THW Ladenburg, Malteser Hilfsdienst Wiesloch, Lebenshilfe Wiesloch, Holzbau Michael Stroh, Schreiber GmbH, i&M Bauzentrum Schneider, Bernhard Urbanek, sowie die Familien Gärtner und Dortants. Ebenso danken die Verantwortlichen der Bevölkerung für ihre Spendenbereitschaft.

Geschrieben von Stefan Mittenzwei

Christbaumsammlung am 07. Januar

Am Samstag, den 07. Januar 2017, sammeln die Jugendfeuerwehren in Wiesloch und den Stadtteilen Baiertal, Frauenweiler, Schatthausen und Altwiesloch traditionell die Weihnachtsbäume ein.

Ab 08:30 Uhr machen sich die Jugendlichen mit ihren Betreuern auf den Weg durch die Straßen der Weinstadt und der Stadtteile. Ab diesem Zeitpunkt werden sie an den Haustüren der Bürgerinnen und Bürgern klingeln.

Die Bäume sollten bereits vor Beginn der Sammlung gut sichtbar an den Straßenrand gestellt werden. Bei Mehrfamilienhäusern oder großen Grundstücken bitten wir darum, die Bäume an einem zentralen Platz zu sammeln. Zu diesem Zeitpunkt sollte jeglicher Baumschmuck, wie Lametta und Christbaumkugeln, entfernt sein. Um zu verhindern, dass die Spenden in falsche Hände gelangen, sollten Sie diese nicht an den Bäumen befestigen: „Gelegenheit macht Diebe“. Die „richtigen Spendenempfänger“ erkennen Sie an der bekannten Jugendfeuerwehruniform. Zusätzlich sind die Jugendlichen in Wiesloch, Altwiesloch, Baiertal und Frauenweiler mit einer verplombten Spendendose ausgestattet. 

Die gesammelten Weihnachtsbäume werden der Nahwärmeversorgung des Schulzentrums zugeführt. Ein kleiner Teil wird auf dem Parkplatz des WieTalBads verbrannt. Das Feuer dort wird gegen 19:30 Uhr entfacht.

 

Wichtiger Hinweis: Nach dem 07. Januar können keine Christbäume mehr abgeholt werden und müssen selbstständig vom Eigentümer entsorgt werden.

 

Geschrieben von Stefan Mittenzwei

Sven und Annika Ziefle sagten „Ja“ zueinander

Vor Kurzem feierte erneut ein Kamerad der Feuerwehr seine Trauung. Sven Ziefle und seine Annika gaben sich das Ja-Wort. Auch eine Delegation der Abteilungsfeuerwehr Wiesloch stand dazu vor der Kirche bereit um das Brautpaar mit einem Spalier zu würdigen. Im Anschluss wartete das traditionelle „Brandhäuschen“ darauf, von den beiden gelöscht zu werden. Eine kleine Fahrt in luftige Höhen mit der Drehleiter durfte natürlich auch nicht fehlen. 
Die Gruppenleiter der Jugendfeuerwehr kümmerten sich um den Sektempfang, der nach der Trauung für die Gäste organisiert wurde.  

Geschrieben von Patrick Bader

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Zu Besuch bei der Feuerwehr

Kolpinsfamilie Wiesloch und Gäste aus amerikanischer Partnerstadt Sturgis zu Gast

Kürzlich besuchten gleich zwei große Delegationen die Wieslocher Abteilungswehr. Ende Juli informierten sich Angehörige der Wieslocher Kolpingsfamilie über das vielfältige Wirken der Feuerwehr. Hierzu begrüßten Bürgermeister Ludwig Sauer und Abteilungskommandant Jürgen Bodri die Besuchergruppe. In zwei Vorträgen wurde den Gästen die Arbeit und die Geschichte der Wehr vorgestellt. Dabei kamen einige Fragen auf, zum Beispiel zur gesetzlichen Rauchmelderpflicht oder zurückliegenden Einsätzen, die den Zuhörern noch lebhaft im Gedächtnis waren. Zum Abschluss des Besuchs bekamen die Angehörigen der Kolpingsfamilie Fahrzeuge und Technik vorgestellt und hatten die Chance eine Fahrt mit der Drehleiter zu erleben. 

Im Rahmen des Wiesloch-Besuchs nutzte auch eine Delegation aus Wieslochs Partnerstadt Sturgis (USA) die Chance, die Feuerwehr kennenzulernen. Vom stellvertretenden Abteilungskommandaten Michael Roth wurden die interessierten Besucher in die Arbeit der freiwilligen Feuerwehr in Deutschland eingeführt. Die Gruppe besichtigte die Räumlichkeiten des Feuerwehrhauses, so zum Beispiel die Funkzentrale, in der Einsätze der Wehr koordiniert werden. Am Fuhrpark der Wehr erklärte Michael Roth Technik und Taktik der Wehr. Beim anschließenden Umtrunk tauschten sich Gäste und Gastgeber über die jeweiligen Gegebenheiten in Deutschland und den USA aus und ließen den Nachmittag gemeinsam ausklingen. 

Geschrieben von Marco Friz

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Glückwunsch zur Feuerwehr-Hochzeit

Simon und Katharina Paul gaben sich das Ja-Wort

Zur Hochzeit von gleich zwei Mitgliedern der Abteilungswehr Wiesloch durften die Feuerwehrangehörigen kürzlich gratulieren. Katharina und Simon Paul gaben sich im alten Rathaus in Wiesloch das Ja-Wort. Nach ihrem Marsch durch ein Spalier samt Schlauchspirale übernahm das Feuerwehr-Ehepaar die obligatorischen Löscharbeiten an einer kleinen brennenden Hütte. Anschließend übergab Abteilungskommandant Jürgen Bodri eine kleine Aufmerksamkeit der Wehr, bevor Katharina ihren Simon höchstpersönlich in den wunderschönen Spätsommerhimmel über Wiesloch steuerte. Hierzu kam die Drehleiter zum Einsatz. Viel Glück und Liebe wünscht dem jungen Ehepaar die gesamte Feuerwehrfamilie.

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Hochzeit von Ralf und Nadja Hirsch

Am vergangenen Samstag gaben sich unser Kamerad Ralf und seine Nadja das Ja-Wort. Zu diesem Anlass ließ es sich eine Abordnung der Feuerwehr nicht nehmen, dem frisch vermählten Ehepaar zu gratulieren. 
Dazu galt es zunächst für die beiden, nach dem Verlassen der Kirche eine Schlauchspirale zu durchqueren. Bevor es danach mit der Drehleiter hoch hinaus ging, musste noch ein kleines Häuschen vom Brautpaar gelöscht werden. Die Feuerwehrabteilung Wiesloch gratuliert zur Hochzeit und wünscht alles Gute für die gemeinsame Zukunft!

Geschrieben von Patrick Bader

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Feuer und technische Hilfeleistung forderten die Feuerwehr

Bei der Jahreshauptübung am Winzerkeller Wiesloch wurden die Abläufe bei Großschadenslagen überprüft

Mit dem Stichwort “Starke Rauchentwicklung beim Winzerkeller” wurde die Feuerwehr Wiesloch am Samstagmittag, kurz nach 15 Uhr alarmiert.

Es handelte sich glücklicherweise um keinen Ernstfall, sondern um die Hauptübung der Abteilung Wiesloch. Die Feuerwehrleute wussten zwar, dass eine Übung angesetzt war, das Objekt und Szenario waren jedoch vorher nicht bekanntgegeben worden. Wichtig, um die Abläufe und Entscheidungen vor Ort zu üben und die Wirksamkeit der Maßnahmen zu prüfen. Kurz nach dem Alarm trafen Einsatzleitwagen, zwei Löschgruppenfahrzeuge, Drehleiter und Tanklöschfahrzeug im Bögnerweg ein. Es wurde angenommen, dass durch einen technischen Defekt ein Brand im Kartonagenlager ausgebrochen war. Durch die zahlreichen Kartons fand das Feuer rasch Nahrung und breitete sich rasant aus. Mit Rauchgeneratoren wurde das Objekt so vernebelt, dass die Sicht nur wenige Zentimeter betrug. Es wurde angenommen, dass mehrere Mitarbeiter vor dem Rauch flüchteten und dabei bewusstlos zusammenbrachen. Sie mussten in dem großen Areal von den zahlreichen Atemschutztrupps gesucht und gerettet werden.
An der Palettenförderanlage, welche das Produktionsgebäude mit dem benachbarten Lagergebäude verbindet, wurde über das Wenderohr der Drehleiter eine Riegelstellung aufgebaut, um ein Übergreifen des Feuers auf diesen Gebäudeteil zu verhindern.

Beim Versuch, die Lastkraftwagen vor dem Feuer aus der LKW-Garage in Sicherheit zu bringen, überfuhr ein Mitarbeiter – so die Übungsannahme – den hinter dem LKW stehenden Einweiser. Das Fahrzeug kam mit der Hinterachse direkt auf der Person – dargestellt durch eine Übungspuppe – zum Stehen. Dies war das Einsatzszenario für den Rüstzug, bestehend aus Mannschaftswagen, GW-Transport und Rüstwagen. Die Besatzungen sicherten das Fahrzeug, unterbauten es und hoben die tonnenschwere Last an, um die Person darunter zu befreien. Gleichzeitig kümmerte sich eine Notfallseelsorgerin um den geschockten Fahrer.

Als Resümee konnte gezogen werden, dass die Abläufe trotz Überraschungen sehr gut funktioniert haben und  Alles in Allem sämtliche Übungsziele erreicht wurden. Nach Beendigung der Übung konnten sich die Feuerwehrleute bei einem ausführlichen Rundgang durch die Räumlichkeiten des Winzerkellers mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut machen. Die Größe des gesamten Areals, aufgrund der doppelten Unterkellerung, sowie die verwinkelte Bauweise, in der Folge vieler aufeinanderfolgender Bauabschnitte seit 1959, war für viele doch überraschend und beeindruckend. Es gab hier einiges Interessantes zu sehen.

Abteilungskommandant Jürgen Bodri bedankte sich bei Nicole Zahn, Orhan Kurtcu und Klaus Reinwald für die Möglichkeit der Übung im Winzerkeller.

Geschrieben von Jürgen Bodri

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Zu Besuch im Kindergarten Pusteblume

Im Rahmen einer Brandschutzerziehung schaute die Wieslocher Feuerwehr kürzlich beim Kindergarten Pusteblume in der Sofienenstrasse in Wiesloch vorbei

Eigentlich nichts ungewöhnliches, liest man nur die Überschrift. Aber die Zahlen, die nun kommen sind sehr eindrucksvoll: 82 Kinder, acht Erzieherinnen, fast alle Fahrzeuge des Löschzugs und dazu sieben Kameraden waren im Einsatz, um auf die vielen Fragen, die da kamen, zu antworten. Aufgeteilt in fünf Gruppen, wurde erklärt, ausprobiert, bestaunt und angefasst. Dann wurden die Gruppen immer wieder durchgetauscht, sodass alle Kids die gleichen Eindrücke erhielten.

Was gibt es schöneres als im Feuerwehrauto zu sitzen, eine Drehleiter mal im Original zu sehen, ja sogar bei dieser einmal als Maschinist im Steuerstand zu sitzen, oder einen Feuerwehrmann anzufassen, wenn er in voller Uniform und mit Atemschutz ausgerüstet vor einem steht? Oder die Möglichkeit, die selbe Luft zu atmen, wie sie der Feuerwehrmann atmen? Nichts, so könnte eine der Antworten gewesen sein, die an diesem Tag zu hören war.

Nach zwei Stunden, vielen Fragen und noch mehr antworten fuhr der Löschzug wieder auf die Wache zurück. Im Kindergarten selbst, blieb die Feuerwehr noch lange im Gespräch. Eltern wurde mit Stolz berichtet was man alles erlebt hatte, an dem Besuchstag.

Das Dankeschön der KiGa-Leitung und eines teilnehmenden Feurewehr-Papas gilt den Kameraden der Feuerwehr, die in ihrer Freizeit den Besuch möglich gemacht haben.

Text & Bilder: Ronald Martin (FF Wiesloch)

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