Erster Ausbildungsblock zur technischen Hilfeleistung hat begonnen

Mit dem Zug- und Gruppenführerdienst am 25.03.09 startete der erste Ausbildungsblock zur technischen Hilfeleistung in diesem Jahr. In vorgegebenen Einsatzlagen, die mit Hilfe von Bildern visualisiert wurden, mussten die Führungskräfte in der Rolle des Einsatzleiters bzw. der Fahrzeugführer die erforderlichen Maßnahmen entsprechend der Gefahrenmatrix ergreifen. Einer der Schwerpunkte war dabei der sinnvolle Aufstellort der Fahrzeuge, der zwar außerhalb des unmittelbaren Geschehens sein sollte, aber doch so nah, um die Geräte nicht allzu weit tragen zu müssen. Durch den gewählten Standort darf auch keine Behinderung für nachrückende Kräfte oder abfahrende Rettungswagen entstehen. Wert wurde ebenso auf die Absicherung der Unfallstelle, die Bildung von Einsatzabschnitten sowie die Rückmeldungen und dabei insbesondere das Nachfordern von eigenen Kräften (LF 16, GW- Transport) oder von anderen Wehren (zweiter Rüstwagen oder kompletter Hilfeleistungszug) gelegt. Bei Einsätzen auf der Autobahn stellt sich dann nämlich die Frage, welche Einheiten können schneller vor Ort sein. Dürfen möglicherweise Fahrzeuge nach der Freigabe durch die Polizei entgegen der Fahrtrichtung anrücken? Die einzelnen Lösungsvorschläge wurden nach Abschluss der jeweiligen Maßnahmen in der Gruppe erörtert.Eine Woche später erfolgte dann die Ausbildung zu diesem Thema für die gesamte Einsatzabteilung. Schwerpunkte dort waren die Ablageplätze für die Gerätschaften von VRW und RW 2 sowie die besonderen Maßnahmen bei LKW-Unfällen. Zu letzteren hatten die Übungsleiter Orhan Bekyigit, Marco Weissmann und Frank Lauer – unterstützt von Gerhard Kirschenlohr – eigens ein LKW-Fahrerhaus besorgt, an dem die erforderlichen Entlastungssschnitte mit der hydraulischen Schere geprobt werden konnten. Zuvor musste natürlich das Rettungspodest aufgestellt werden. Der Ausbildungsblock wird mit den Diensten am 18. und 19.04.09 fortgesetzt und mit dem Hilfeleistungstag am 09.05.09 seinen krönenden Abschluss finden.

Gesamthauptversammlung der Feuerwehr | Auswirkungen der Steuerausfälle auf Arbeit

Eigentlich hätte es am vergangenen Freitag eine ganz „normale“ Hauptversammlung der Wieslocher Gesamtwehr geben sollen. Da keine Neuwahlen anstanden, wären die Tätigkeitsberichte aus den Fachgebieten im Vordergrund gestanden. Überschattet war die Versammlung der Wieslocher Feuerwehr jedoch von der aktuellen Finanzsituation der Stadt durch den dramatischen Gewerbesteuerrückgang. Sowohl Stadtbrandmeister Peter Hecker, als auch weitere Verantwortliche der Feuerwehr machen sich nämlich große Sorgen, dass dringend notwendige Ausrüstungsgegenstände nicht mehr ersetzt werden können. Schon für den aktuellen Haushalt hatten sich die Gremien aus allen Abteilungen mit der Verwaltung auf ein absolutes Minimum geeinigt. Wenn dies nun auch in Frage gestellt werde, sei das nicht länger zu vertreten. So wird gerade ein neues Löschgruppen-fahrzeug LF 20/16 für die Feuerwehrabteilung Wiesloch europaweit ausgeschrieben. Diese Ersatzbeschaffung für ein über 30 Jahre altes Fahrzeug aus Baiertal darf unter keinen Umständen gestoppt werden, denn nur unter nicht mehr vertretbaren Kosten könne die Einsatzbereitschaft des „Oldies“ überhaupt noch aufrechterhalten werden. Mangelnde Zweckmäßigkeit und ein immer länger werdender Investitionsstau stehen hier noch nicht einmal im Vordergrund. Bürgermeisterin Hänsch sicherte den Wehrleuten zu, sich für die Beschaffung stark zu machen, zumal durch das Aussetzen der Maßnahme auch der Landeszuschuss in Frage stehen dürfteEröffnet wurde die Versammlung vom stellvertretenden Stadtbrandmeister Rolf Krämer, der die Ehrengäste und die Feuerwehrangehörigen begrüßte. Der Einladung waren seitens der Stadtverwaltung Bürgermeisterin Ursula Hänsch, die Fachbereichsleiterin Andrea Gärtner, der Fachgruppenleiter Michael Kühn sowie die Sachbearbeiterin für Feuerwehrangelegenheiten Frau
Sabine Wieder gefolgt. Daneben wohnten Unterkreisführer Jürgen Förderer, zahlreiche Ehrenkommandanten der Feuerwehr Wiesloch sowie Kommandanten aus umliegenden Gemeinde- und Werkfeuerwehren der Generalversammlung bei. Nach dem Tätigkeitsbericht von Stadtbrandmeister Peter Hecker, wurde die Feuerwehr in der Gesamtgemeinde zu 370 Einsätzen gerufen, wozu Brände, Verkehrsunfälle, Unwetterereignisse oder Fehlalarmierungen zählten. Mit 154 Angehörigen der einzelnen Feuerwehrabteilungen wurden diese Einsätze bewältigt, teilweise nahezu einen ganzen Tag am Stück. Zu den größten Einsätzen, die glücklicherweise nicht auf Wieslocher Stadtgebiet stattfanden, wurde die Wehr 2008 in umliegenden Gemeinden gerufen. Neben einem Brand in Walldorf wurde die Wehr in Reilingen bei dem größten Brandereignis der letzten Jahre eingesetzt. Hecker hob hier besonders den einzelnen Feuerwehrangehörigen hervor und was einem solchen während eines Einsatzes durch den Kopf gehe. So denke eine jeder daran, wie es während eines Unwetters um das eigene Heim stehe, worin sich während eines Sturm- oder Starkregenereignis die restliche Familie aufhalte. Der Stolz darauf Bestandteil einer starken Wehr zu sein, spiele daneben auch eine Rolle in der Denkweise eines Feuerwehrmannes oder einer Feuerwehrfrau, genauso wie die Sorge davor nach stundenlangen Lösch- und Aufräumarbeiten am Arbeitsplatz müde zu erscheinen und trotzdem die gleiche Leistung zu erbringen wie die anderen Arbeitnehmer. Für den unermüdlichen Einsatz seiner Mannschaft bedankte sich der Stadtbrandmeister ausdrücklich und freute sich gleichzeitig ihre durchaus gefährliche Arbeit mit der Auslieferung der letzten Bestandteile ihrer neuen Einsatzuniform ein Stück sicherer gemacht zu haben. Gegen Ende seiner Ausführung ging Hecker auf die oben genannte, bereits begonnene Ersatzbeschaffung ein, indem er nachdrücklich die Notwendigkeit des neuen Fahrzeugs in Hinblick auf die Fortentwicklung der Wehr und den Ersatz eines mittlerweile über 30 Jahre alten Fahrzeugs unterstrich. Mit dem Fahrzeugkonzept spare die Stadt eine noch teurere doppelte Beschaffung in wenigen Jahren, die im Falle einer Aussetzung der Beschaffung notwendig würde. Er verglich die Finanzierung und Instandhaltung einer Feuerwehr in finanziell angespannten Zeiten der Stadt Wiesloch mit den Rettungsboten und Fluchtwegen eines untergehenden Ozeanriesen, die gerade in solchen Situationen von besonderer Bedeutung seien.

Sein Appell an Bürgermeisterin Hänsch lautete daher, die Feuerwehr in dieser Angelegenheit zu unterstützen und die Notwendigkeit des Fahrzeugs im Nachtragshaushalt deutlich zu machen. Schließlich wagte der Feuerwehrleiter einen Ausblick auf das laufende Jahr. Demnach werde zum Beispiel die Ausbildung in Modulweise in weitere Abteilungswehren ausgeweitet sowie ein Feuerwehrbedarfsplan ausgearbeitet. Die Neukonstituierung des Gesamtausschusses habe bereits stattgefunden und die Arbeit in den einzelnen neu gebildeten Fachgebieten habe bereits begonnen.
Dem Stadtbrandmeister folgend berichtete Stadtjugendfeuerwehrwart Christoph Achsenick für das vergangene Kalenderjahr. So zählt die Wieslocher Feuerwehr in der Jugendarbeit zu den führenden Wehren im Umkreis, sie zählt derzeit 93 Kinder und Jugendliche.
Die Kameraden der Alterswehr stellen von der Gesamtzahl der 274 Angehörigen ein Zehntel mit 27 Mitgliedern. Für diese Altersgruppe wurde der neue Altersobmann Werner Filsinger vorgestellt. Für die Arbeit der haupt- und ehrenamtlichen Gerätewarte sprach Gerätewart Rolf Krämer. Er schilderte die unterschiedlichen Aufgabenbereiche und die Schnittstellen in den Tätigkeiten. Beispielweise werden durch die ehrenamtlichen Gerätewarte Umbauarbeiten an Fahrzeugen, Gerätschaften oder Gerätehäusern vorgenommen, die aufgrund der Masse nicht oder nur durch Fachfirmen mit teuren Aufträgen durchgeführt werden könnten. Auch in diesem Bereich trägt Wieslochs Feuerwehr maßgeblich zu Einsparungen für die Stadt und deren Steuerzahler bei.Auch Ehrungen und Beförderungen standen auf der Agenda der diesjährigen Hauptversammlung. Für die Feuerwehrabteilung Frauenweiler wird in den nächsten fünf Jahren Christian Schlund einen Sitz im Feuerwehr-Gesamtausschuss inne haben. Aufgrund ihrer Dienststellung als Abteilungskommandanten in Baiertal und Schatthausen wurden Werner Gefäller und Jochen Ihle zu Brandmeistern befördert. Beide leiten mit viel Geschick und Fleiß die beiden Wehren, wofür Ihnen Stadtbrandmeister Hecker ausdrücklich dankte. Zu den Geehrten zählten Volker Schmitt und Michael Raab. Ihnen wurde für die zehnjährige Ausübung des Amtes als stellvertretender Abteilungskommandant der Abteilungswehr Frauenweiler bzw. der 15 jährigen Tätigkeit des Schriftführers gedankt.Das Ende der Generalversammlung bildeten verschiedene Grußworte. Zunächst ergriff hier Wieslochs Bürgermeisterin Ursula Hänsch das Wort. Sie äußerte sich zur finanziellen Situation der Stadt, der sprichwörtlich momentan die Hände gebunden sein. Deshalb würden momentan lediglich laufende Ausgaben finanziert und abgeschlossene Verträge erfüllt. Die Ersatzbeschaffung des bereits mehrfach angesprochenen Löschgruppenfahrzeugs, dessen europaweite Ausschreibung in diesen Tagen zu Ende geht, werde demnach im Nachtragshaushalt durch den Gemeinderat geprüft. Dessen Notwendigkeit habe sie jedoch eindeutig erkannt. Desweiteren sprach sie sich dafür aus, dass notwendige Ausstattung kein Luxus sei. Sie setzte sich bereits in den vergangenen Jahren für die Einführung der neuen Einsatzkleidung ein, auf die nun komplett umgestellt wurde. Für das Engagement im Einsatz- und Übungsdienst, die Bereitschaft Opfer zu bringen, sich fort- und weiter zu bilden bedankte sich Frau Hänsch auch bei den Partnerinnen und Partner der Feuerwehrleute, die oftmals auf die Anwesenheit des oder der Liebsten verzichten müssen. Mit Blick auf die furchtbaren Ereignisse in Winnenden und Wendlingen, aber auch auf den tragischen Todesfall eines wieslocher Jugendlichen an Fasching betonte sie, wie wichtig eine nachhaltige Jugendarbeit ist. Die Jugendfeuerwehr sei in diesem Sinne eine Organisation die Kinder und Jugendliche das ganze Jahr über fordere, was immens wichtig sei. Unterkreisführer Jürgen Förderer schloss sich seinen Vorrednern und den Stimmen verschiedener Kameraden an und sprach ebenfalls von der Unaufschiebbarkeit der Ersatzbeschaffung. Er wies daneben auf die Maßnahmen anderer Gemeinden hin, die aus den Mitteln des Konjunkturpakets II der Bundesregierung Fahrzeuge und Gerätschaften für die Feuerwehren beschafften. Er sprach den Kameraden aus Wiesloch und den Stadtteilen für ihr Engagement in ihren Wehren und im Unterkreis seinen besonderen Dank aus. Stadtbrandmeister Peter Hecker schloss die Sitzung mit einem Appell an seine Wehrleute: Gerade in Zeiten knapper Kassen mit vielen Entbehrungen und Kompromissen, seien Tatkraft und Ideenreichtum ganz besonders gefragt. Da die Wehrleute in beidem erfahren seien, werde man die Krise nicht nur beklagen, sondern im eigenen Bereich und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln mithelfen, diese zu überwinden.

Kettensägenführer ausgebildet

Bedingt durch die aktuellen Klimaänderungen ist vermehrt mit Unwettern, Stürmen und ähnlichem zu rechnen. Davon gehen viele Experten aus. Auch Wiesloch bleibt, wie das letzte Jahr gezeigt hat, nicht davon verschont.
Um auch auf solche Einsätze gut vorbereitet zu sein, also um zum Beispiel Unwetterschäden wie umgefallene Bäume beseitigen zu können, wurden jetzt insgesamt zwölf Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wiesloch in der richtigen Handhabung einer Motorkettensäge ausgebildet.
Um eine gute Ausbildung zu gewährleisten wurden zwei voneinander unabhängige Gruppen gebildet. Für beide erstreckte sich der Lehrgang über zwei Tage.
Am ersten Tag war das Hauptaugenmerk auf die Theorie gerichtet. Themen wie die richtige Schutzkleidung zum Arbeiten, verschiedene Merkmale von Motorkettensägen und der Kettenwechsel wurden von Ausbilder Andreas Steidel behandelt. Erster „richtiger“ Kontakt war schließlich das Starten der Säge.
Der Praktische Teil mit zahlreichen Übungsmöglichkeiten stand im Mittelpunkt des zweiten Tages.
Um auch hier die Übersicht zu wahren wurden zwei Kettensägen gleichzeitig in Betrieb genommen, während die restlichen Teilnehmer ihre Fertigkeiten beim Kettenwechsel unter Beweis stellen konnten. Durch viel Übung und die hilfreichen Tipps des Profis wurden alle Teilnehmer im Laufe des Tages zunehmend sicherer mit der Säge.
Erfolgreich an der Ausbildung teilgenommen haben: Frank Schulmann, Markus Penninger, Günter Lutz, Michael Roth, Erik Schütze, Frederic Schick, Daniel Wegel, Lukas Rapp, Davide Agrillo, Manuel Hecker, Sebastian Leib und Simon Paul.

Slider image
Slider image

Brand bleibt unentdeckt!

Wie wichtig die Installation von Brandrauchmeldern ist, bewies erneut ein Brand in Wiesloch.
Am Montagmorgen war die Wieslocher Feuerwehr zu einer Brandnachschau in die Königsberger Straße gerufen worden. Dort hatte vermutlich in der Nacht von Sonntag auf Montag ein Zimmer einer Erdgeschosswohnung unentdeckt gebrannt, die Flammen waren selbst erloschen.
Der betroffene Bereich wurde durch Stadtbrandmeister Peter Hecker kontrolliert.
Laut Aussage von Hecker hätten sich die Flammen ohne weiteres auf die ganze Wohnung ausdehnen können. Durch glückliche Umstände hielten die Wohnungsfenster der Hitze stand, verhinderten die Brandausbreitung und einen großangelegten Einsatz von Feuerwehr- und Hilfskräften. Da der Brand durch niemanden bemerkt wurde, weist die Feuerwehr auf die Notwendigkeit von Brandrauchmeldern hin, die durch einen ohrenbetäubenden Lärm auf einen Brand im Frühstadium hinweisen. Betroffene Personen können sich somit frühzeitig in Sicherheit bringen, andere Bewohner warnen und rechtzeitig die Feuerwehr verständigen.

Den Ernstfall trainiert | 1. Brandbekämpfungstag 2009

Zur ersten Ganztagesausbildung in 2009 versammelten sich Wieslochs Feuerwehrfrauen und Männer am vergangenen Samstag im Feuerwehrgerätehaus. Schon seit einigen Jahren wird bei der Feuerwehr Wiesloch in sogenannten Modulen ausgebildet. Für jedes Einsatzspektrum (Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung oder Gefahrenstoffe) gibt es diese Module ein oder mehrere Male über das Jahr verteilt. Speziell hierfür wird jährlich eigens ein Ausbildungsschwerpunkt gesetzt.

Die erste Ganztagesausbildung in diesem Jahr galt nun der Brandbekämpfung, einem entgegen dem allgemeinen Glauben eher kleinem Einsatzspektrum der Feuerwehr. Bereits in den Wochen zuvor wurde in Übungsdiensten mit spezieller Stationsausbildung oder in Ausbildungseinheiten der Führungskräfte auf diesen Praxistag hingearbeitet. In diesem Fall lagen die Schwerpunkte bei der Rettung von im Innenangriff eingesetzten Atemschutzgeräteträgern, die Sicherstellung eines zweiten Rückzugs- und Rettungsweges für diese Trupps, den Einsatz von tragbaren Leitern sowie der gesamte Löschzugeinsatz. Freundlicherweise konnte hierfür auf das ehemalige Altenpflegeheim „Haus Kurpfalz“ zurückgegriffen werden, dass schon in der jüngeren Vergangenheit als Objekt für die Ausbildung diente.
Nach einer kurzen Auffrischung der Modulinhalte am Morgen, durch die Mitglieder des Arbeitskreises Brandbekämpfung, wurde im Anschluss mit der Durchführung von Übungseinsätzen begonnen. Gemeinsam mit der Abteilungswehr Frauenweiler wurde mit den verschiedenen Einsatzfahrzeugen Position auf einem Parkplatz in der Nähe des Übungsobjektes bezogen. Realitätsgetreu wurden die Mannschaften mit ihren Fahrzeugen im Anschluss zum „vermeintlichen Brandobjekt“ gerufen. Hier warteten ausgearbeitete Szenarien, getreu dem Übungsdienstinhalt, auf die Teams. Nach den einzelnen Einsatzübungen, die durch Übungsbeobachter begleitet wurden, sammelten sich die Helfer, um jeweils Manöverkritik zu üben und die Besonderheiten des jeweiligen Szenarios zu besprechen. Nach einer Stärkung gegen Mittag warteten am Schauplatz des Praxistages zwei weitere vorbereitete Übungseinsätze. Am späten Nachmittag kehrten die ehrenamtlichen Feuerwehrleute mit neuen Erkenntnissen in das Feuerwehrgerätehaus zurück. Für die Ausarbeitung des Brandbekämpfungstags bedankte sich Abteilungskommandant Jürgen Bodri bei den Mitgliedern des Arbeitskreises Brandbekämpfung ebenso wie bei den zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Abteilungswehr.

Slider image
Slider image

Renovierung des Floriansraums fast abgeschlossen

Die Renovierungsarbeiten im Floriansraum sind kurz vor ihrem Abschluss. Nachdem in der vergangenen Woche die Grundreinigung im gesamten Obergeschoss der Feuerwache für neuen Glanz sorgte und beim „Aufräumdienst“ am Mittwoch auch im übrigen Gebäude „klar Schiff“ gemacht wurde, haben fleißige Helfer am Samstag die Spüle installiert, die Möbel und Einrichtungsgegenstände aufgestellt und gereinigt, die Bilder aufgehängt sowie die Beleuchtung ergänzt. In Kürze steht uns somit ein gemütlicher Raum für Nachbesprechungen, sportliche Betätigung (Tischkicker) und zum Entspannen zur Verfügung.

Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image
Slider image

Auffrischung der Jugendfeuerwehr- Homepage

Pünktlich zur Jugendfeuerwehrhauptversammlung am vergangenen Samstag frischte das Team Öffentlichkeitsarbeit den Internetauftritt der Jugendfeuerwehr auf. Von nun an sind alle Jugengruppenleiter und Jugendgruppenleiterinnen sowie alle Mitglieder des Jugendfeuerwehrausschusses mit eigenen Steckbriefen online.
Besuchen Sie unsere Jugendfeuerwehr unter www.jugendfeuerwehr-wiesloch.de Ihr Team Öffentlichkeitsarbeit
Jugendfeuerwehr Wiesloch

Erster Ausbildungsblock 2009 – Anleiterbereitschaft und Wärmebildkamera

Im ersten Ausbildungsblock des neuen Jahres widmen wir uns verstärkt der Brandbekämpfung. Schwerpunkt ist der Innenangriff mit den Unterthemen „Menschenrettung“, „Anleiterbereitschaft“ und „spezielle Ausrüstung für den Innenangriff“ wie Wärmebildkamera, Fluchthaube, Bodyguard (Atemschutzüberwachung) und Rettungseinheit zur Rettung eines verunglückten Atemschutztrupps. Nachdem im Januar zunächst die Gruppen- und Zugführer und in einem weiteren Schritt die übrige Einsatzabteilung mit diesen Ausbildungsinhalten befasst waren, wurde bei den Diensten am Samstag und Sonntag zunächst in einer theoretischen Unterrichtseinheit Zweck und Durchführung der Anleiterbereitschaft erläutert und anhand von Beispielen verdeutlicht. Auf einen einfachen Nenner gebracht, bedeutet Anleiterbereitschaft die präventive Vorname von tragbaren Leitern oder das Aufstellen der Drehleiter, um im Notfall z.B. bei einer Durchzündung oder einem Deckeneinsturz die Trupps im Innenangriff schnellstens in Sicherheit bringen zu können. Der interessanten Unterweisung schlossen sich praktische Übungen mit der dreiteiligen Schiebleiter und der Wärmebildkamera im Bauhof der Stadt Wiesloch an. Den Abschluss dieses Ausbildungsblocks bildet der „Brandbekämpfungstag“, also die Ganztagesausbildung am Samstag, den 14. März.

2008 ein besonderes Jahr für die Feuerwehr

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung, der Abteilungsfeuerwehr Wiesloch und deren Förderverein, versammelten sich zahlreiche Feuerwehrangehörige, inklusive Alters- und Ehrenabteilung, am vergangenen Samstag in der Rettungswache. Abteilungskommandant Jürgen Bodri begrüßte zunächst die anwesenden Kameradinnen und Kameraden sowie die Ehrengäste der Stadtverwaltung. Neben Bürgermeisterin Ursula Hänsch waren die Fachbereichsleiterin Andrea Gärtner und der Fachgruppenleiter Michael Kühn der Einladung gefolgt. Zunächst verlas Schriftführer Karlheinz Schweinfurth das Protokoll der vergangenen Jahreshauptversammlung. Im Anschluss fuhr Jürgen Bodri mit dem Jahresbericht 2008 fort. Die Feuerwehrabteilung Wiesloch wurde demnach zu 252 Einsätzen gerufen, wovon Bodri einige besondere Einsätze hervorhob. Neben dem klassischen Aufgabengebiet, der Brandbekämpfung, hat die Feuerwehr vermehrt mit technischen Hilfeleistungen zu tun, verursacht teilweise auch durch zunehmende Unwetterereignisse im Zuge des Klimawandels. Dazu zählt beispielsweise der Starkregen im vergangenen Mai, bei dem die Feuerwehr binnen kürzester Zeit bei mehr als 80 Einsätzen Hilfe leisten musste. Mit 63% Anteil an der Gesamteinsatzzahl stellen die Hilfeleistungen das größte Kontingent der Arbeit der Feuerwehr dar. Zu Bränden und Explosionen mussten die Helfer 2008 dagegen „nur“ 52 Mal ausrücken. Am spektakulärsten waren dabei sicher die Großbrände in Michelfeld, Walldorf und Reilingen, bei denen die Wieslocher Abteilungswehr wertvolle Unterstützung leisten konnte. Wiesloch und seine Stadtteile als solches blieben in der jüngeren Vergangenheit glücklicherweise von solchen Großbränden verschont. Abteilungskommandant Bodri machte in seinen Ausführungen besonders deutlich, dass die Feuerwehrarbeit aus viel mehr als nur den sehr öffentlichkeitswirksamen Einsätzen bestehe, auch und gerade die Ausbildung in Übungsdiensten oder die Instandhaltung und Fortentwicklung der Technik zählen zu ihrem Alltagsgeschäft. So wurden beispielsweise Umbauarbeiten an Fahrzeugen, Ausrüstungsgegenständen oder der Rettungswache vorgenommen. Einen Großteil der Arbeiten erledigten hierbei u.a. die ehrenamtlichen Gerätewarte, welche die hauptamtlichen Kräfte nach Möglichkeit unterstützen. Diesen Kameraden dankte Bodri ausdrücklich. Veranstaltungen wie der Tag der Helfer standen in 2008 ebenso auf der Agenda wie der Besuch der Partnerwehr in Riesa-Weida (Sachsen), der Dreh eines TV- Beitrags für den Sender RTL, ein Wochenendausflug nach Prag, die Renovierung eines Aufenthaltsraums und zahlreiche weitere Aktionen.
Die Beschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeuges warf im vergangenen Jahr aber auch schon seine Schatten voraus. Eigens für diese Beschaffung wurde ein Fahrzeugausschuss gebildet, dessen Aufgabe darin bestand, ein an die heutigen Einsatzverhältnisse angepasstes Fahrzeug sowie dessen Beladungsgegenstände zu definieren. Das Team erstellte in etlichen Arbeitssitzungen ein über 40-Seiten umfassendes Leistungsverzeichnis, damit die europaweite Ausschreibung des LF 20/16 starten konnte.
Alles in allem bewältigten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zahlreiche Aufgaben um die Feuerwehr schlagkräftig zu halten.
Anhand der Einsatzzahl und den verschieden Aktionen lässt sich daher sicher sagen, dass das letzte Jahr ein besonderes Jahr für die Feuerwehr war. Zum Abschluss seines Jahresberichts dankte Abteilungskommandant Jürgen Bodri ausdrücklich allen Kameradinnen und Kameraden der Wehr für die geleistete Arbeit in den abgelaufenen 12 Monaten.
Für die Jugendfeuerwehr der Abteilung Wiesloch sprach im Anschluss Jugendfeuerwehrwart Michael San José. Ihm zufolge gehören 45 Kinder und Jugendliche derzeit der Jugendfeuerwehr an, darunter auch sechs Mädchen. Fünf junge Männer konnten auf dem Kameradschaftsabend 2008 in die Einsatzabteilung übergeben werden. Durch Absolvieren des Jugendgruppenleiterlehrgangs haben diese Kameraden jedoch schon wieder Aufgaben in der Jugendfeuerwehr übernommen, sie leiten nämlich zwei der fünf Jugendgruppen. Daneben gibt es zum ersten Mal seit langer Zeit wieder eine Betreuerin in den Reihen der Jugendfeuerwehr, worüber sich San José ganz besonders freut. Zu den Aktionen der Jugendfeuerwehr zählten u.a. die Christbaumsammlung, ein eigenes Pfingstzeltlager, die Teilnahme am Landesentscheid zum Bundeswettbewerb und zahlreiche Mitglieder- Werbeaktionen. Auch für die Jugendfeuerwehr gab es somit viel zu leisten, was ohne die Unterstützung der Kameraden aus der Einsatzabteilung schwierig bis nicht möglich gewesen wäre. Hierfür sprach Jugendfeuerwehrwart Michael San José seinen Dank aus.Nach den Grußworten von Bürgermeisterin Ursula Hänsch sowie von Stadtbrandmeister Peter Hecker, die sich beide ebenfalls für die Leistungsbereitschaft und das Engagement bei den Feuerwehrleuten bedankten, bildete den Schluss der Jahreshauptversammlung eine Ehrung.Für 15-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehrabteilung Wiesloch wurde Angelika Burckhardt diese Ehre zu Teil. Hauptbrandmeister Ludwig Sauer hielt hierfür eigens eine Laudatio, in der er über die verschiedenen Stationen in der Feuerwehrlaufbahn der Oberfeuerwehrfrau berichtete. Er würdigte darin ihr Engagement als Fachberaterin im Bereich Seelsorge und ihren kontinuierlichen Übungsdienstbesuch. Gemeinsam mit Abteilungskommandant Jürgen Bodri überreichte Ludwig Sauer einen Blumenstrauß und eine Ehrenurkunde an Angelika Burckhardt.

Jahresbericht 2008 steht zum Download bereit

Bei der Jahreshauptversammlung am 24. Januar 2009 stellte Abteilungskommandant Jürgen Bodri den Jahresbericht für das zurückliegende Jahr vor. Eine Fülle von Einsätzen, Aus- und Weiterbildungen, Öffentlichkeitsmaßnahmen, Sonderaktionen, Wartungsarbeiten, Umbautätigkeiten, Gremiensitzungen und viele weitere Termine waren zu schultern. Eine gute Übersicht über alle Aktivitäten gibt der Jahresbericht, der hier in einer Download-Version zur Verfügung steht. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Scheuen Sie sich nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen. Sowohl bei der Einsatzabteilung, als auch bei der Jugendfeuerwehr sind weitere Helferinnen und Helfer jederzeit herzlich willkommen. Wem eine aktive Mitarbeit aus zeitlichen Gründen nicht möglich ist, für den besteht die Möglichkeit, die Fördervereine von Einsatzabteilung und Jugendfeuerwehr zu unterstützen.