Gefahrgutzug im Übungseinsatz

Gemeinsame Halbtagesausbildung der Feuerwehren von Rauenberg und WieslochWie bereits berichtet hatte am 6. Oktober unser letzter Ausbildungsblock mit dem Thema „ABC-Einsatz“ begonnen. Nach theoretischen Grundlagen, Gruppenübungen sowie der Schulung der Gruppen- und Zugführer zu diesem Thema stand am vergangen Samstag eine Halbtagesausbildung mit zwei realistischen Einsatzübungen auf dem Programm.

Nachdem die bei den letzten Diensten behandelten Schwerpunkte kurz wiederholt und die Teilnehmer aus Rauenberg, Malschenberg, Baiertal und Wiesloch eingeteilt worden waren, gingen die Fahrzeuge des Gefahrgutzugs in der Parkstraße in Bereitschaft. Derweil bereiteten die Übungsleiter Ingo Schmiedeberg, Markus Penninger und Andreas Steidel auf dem Gelände der Kläranlage das erste Übungsszenario vor, das sich den eintreffenden Kräften dann wie folgt darstellte: ein LKW war mit einem Tankfahrzeug kollidiert. Durch die heftige Kollision wurden beide Fahrer erheblich verletzt, wobei sich einer der Fahrer nicht mehr selbst aus seinem Lastwagen befreien konnte. Beim Tankfahrzeug trat durch einen Riss im Auflieger Gefahrgut aus. Die Einsatzkräfte mussten somit möglichst schnell den verletzten Fahrer befreien und den Austritt des Gefahrstoffs unterbinden. Dabei durfte natürlich die eigene Sicherheit nicht außer Acht gelassen werden. Es war daher ein ausreichender Absperrbereich zu bestimmen und geeignete Schutzkleidung (Vollschutz im direkten Tätigkeitsbereich, Einsatzkleidung mit Atemschutz im mittelbaren Gefahrenbereich und leichte Schutzkleidung für den Messtrupp) festzulegen. Außerdem galt es den dreifachen Brandschutz (Wasser, Schaum, Löschpulver) vorzubereiten, eine Einsatzleitung einzurichten sowie einen Dekontaminationsplatz aufzubauen. Was sich in der Darstellung recht lapidar anhört, ist für die Akteure alles andere als einfach. Allein das sichere Anlegen der schweren Schutzausrüstung nimmt einige Zeit in Anspruch. Diffizil und anstrengend ist auch das Arbeiten in dieser Ausrüstung, wie im vorliegenden Fall, beim Abdichten des Tanks. Nachdem der Fahrer „gerettet“, der Austritt des Gefahrstoffs verhindert, die Ausrüstung dekontaminiert und somit alle Übungsaufgaben gelöst waren, wurden die Einsatzmaßnahmen mit den Übungsteilnehmern durchgesprochen und Fehlerquellen aufgezeigt. Dies ist unabdingbar, denn Fehler bei der Übung können im Ernstfall, gerade im Umgang mit Gefahrgütern, schwerwiegende Konsequenzen haben. Vor Beginn der zweiten Einsatzübung wurden die Funktionen innerhalb der Einheiten getauscht. Zwar haben bei einem Einsatz des Gefahrgutzuges Wiesloch Rauenberg 30 Personen fest zugewiesene Aufgaben, dennoch waren bei der ersten Übung nicht wenige Helfer noch zum Zuschauen „verbannt“. Diese wurden in der zweiten Übung eingesetzt. Hier war die Lage zusätzlich dadurch erschwert, dass ein Tankzug auf einen Stückguttransporter, der ebenfalls Gefahrgut verschiedenen Ursprungs transportierte, aufgefahren war. Die Einsatzkräfte hatten es also gleich mit mehreren Gefahrstoffen zu tun, deren Reaktion miteinander kaum abzuschätzen war. Es musste ein noch größeres Gefahrenpotential als bei der ersten Übung beachtet und noch behutsamer vorgegangen werden. Den Einsatzkräften gelang es aber, auch bei dieser Lage, innerhalb eines vernünftigen Zeitfensters die gestellten Aufgaben zu lösen. Sowohl die Übungsleiter, als auch die Teilnehmer zeigten sich mit dem Verlauf des Übungstags rundum zufrieden.

Der Dank der Feuerwehr gilt dem Abwasser- und Hochwasserschutzverband Wiesloch für die Überlassung des Kläranlagengeländes, der Feuerwehr Heidelberg für den Übungstank und der Fa. Steinhauser, Rot, für den LKW, mit dem der Übungstank transportiert wurde.

Nikolaus gesucht?

Am 6. Dezember bietet die Jugendfeuerwehr Wiesloch wieder ihren traditionellen Nikolausservice an. Gegen eine kleine Spende besucht der Nikolaus auch Sie und ihre Familie. Das Gespann aus Nikolaus und Knecht lobt oder tadelt Ihre Kinder, auch für Lieder und Gedichte des Nachwuchses ist Zeit. Natürlich verteilt der Nikolaus anschließend die zuvor bereitgelegten Geschenke aus dem Sack des Knechts. Die Spenden kommen selbstverständlich direkt und ausschließlich der Jugendarbeit zu Gute.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann geben Sie ihre Bestellung idealerweise über das Online-Formular unter www.nikolaus-notruf.de ab. Am Donnerstag, den 5. Dezember von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr, sowie am Freitag, den 6. Dezember von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr ist eine Bestellung auch telefonisch unter 06222/9295-15 möglich. Aufgrund der Erfahrungen der Vorjahre empfehlen wir eine frühzeitige Buchung über das Online-Formular. Telefonisch können nur noch wenige Resttermine vergeben werden.
Der Nikolausservice kann leider nur in Wiesloch, Baiertal, Schatthausen, Frauenweiler, Dielheim mit Ortsteilen, Rauenberg mit Stadtteilen, Mühlhausen mit Ortsteilen, Malsch, Nußloch, Leimen mit Stadtteilen, Sandhausen und Walldorf angeboten werden.

Zehn Jahre Feuerwehrseelsorge im Rhein-Neckar-Kreis

Neue Feuerwehrseelsorger in ihr Amt eingeführtMit einem beeindruckenden Gottesdienst wurde in der Heidelberger Jesuitenkirche das zehnjährige Bestehen des Feuerwehr-Seelsorgeteams des Rhein-Neckar-Kreises feierlich begangen.

Der ökumenische Gottesdienst wurde vom evangelischen Landesbischof Dr. Ulrich Fischer und dem katholischen Regionaldekan Klaus Rapp würdig und der wertvollen Arbeit des Seelsorgeteams angemessen gestaltet. Eine Band aus Schönau, in der auch stv. Verbandsvorsitzender Hans-Peter Wey als Gittarist mitwirkte, und der Männerchor der Ladenburger Feuerwehr sorgten für eine ebenso würdevolle musikalische Umrahmung. Im Verlauf des Gottesdienstes wurden weitere Feuerwehrseelsorger, die in den vergangenen Monaten bereits bei zahlreichen Einsätzen hospitierten, neu in das Team aufgenommen und von den beiden Geistlichen für ihre Arbeit gesegnet. Kreisverbandsvorsitzender Hans-Joachim Gottuck ehrte den Leiter des Seelsorgeteams Thomas Eisermann sowie den Seelsorger Martin Butschbacher mit der silbernen Ehrennadel des Kreisverbands. Beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus der Heilig Geist Gemeinde würdigten neben Kreisbrandmeister Peters Michels auch Kommandant Frank Eck für die Wehren des Kreises, ein Sprecher der Polizeidirektion Heidelberg sowie Manuela Schütz für den DRK-Kreisverband die Arbeit des Teams. Alle konnten von gemeinsamen Einsätzen mit dem Seelsorgeteam berichten. Da auch unsere Wehr schon bei zahlreichen Einsätzen auf das Seelsorgeteam zurückgreifen konnte, war es für uns eine Ehrensache, mit einer Delegation unter der Leitung von Stadtbrandmeister Peter Hecker und Abteilungskommandant Jürgen Bodri an dem Gottesdienst und dem anschließenden Empfang teilzunehmen. Unsere Kameradin Helga Brand, die sich als Diplom-Psychologin dem Seelsorgeteam anschließen möchte, war ebenfalls mit dabei.

Name der Wehr steht nicht nur für kompetente Hilfe

Kameradschaftsabend der Abteilungsfeuerwehr Wiesloch mit Ehrungen & Beförderungen

(fz). Seit langem ist ein Abend der Zusammenkunft mit Ehrungen und Beförderungen bei der Feuerwehr in Wiesloch Tradition. Jedes Jahr im Herbst findet dieses Ereignis, der Kameradschaftsabend, statt und führt vom Jugendfeuerwehrangehörigen, über die gesamte Einsatzmannschaft, bis hin zur Alters- und Ehrenabteilung alle Floriansjünger zusammen.Am vergangenen Samstag fanden sich eigens hierfür die Angehörigen der Wieslocher Abteilungsfeuerwehr in der Festhallte des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden ein. Begrüßt wurden sie vom Abteilungskommandanten Jürgen Bodri. Seitens der Stadtverwaltung konnte Bodri die Bürgermeisterin Ursula Hänsch und den Fachgruppenleiter Michael Kühn willkommen heißen. Ebenso waren die Ehrenkommandanten Gerolf Sauer und Rainer Kircher sowie der Unterkreisführer Jürgen Förderer der Einladung gefolgt. Auch Vertreter des Technischen Hilfswerks sowie der umliegenden Feuerwehren ließen sich eine Teilnahme nicht verwehren.Nachdem Jürgen Bodri die Anwesenden begrüßt hatte, fuhr er mit seiner Rede fort. In den vergangenen Monaten dieses Jahres hätte es demnach zahlreiche Herausforderungen für seine Wehr gegeben. Hierzu zählte er den Übungsdienst, die Wettkampfteilnahme einzelner Jugendfeuerwehrgruppen und die sportliche Ertüchtigung einiger Feuerwehrkameraden. All diese Aktionen würden ihm zufolge dafür sorgen, dass der Name Feuerwehr Wiesloch nicht „nur“ für kompetente Hilfe in Notfällen steht. Ganz besonders ging Bodri auf den Reetdachbrand in Malsch im vergangenen März ein. Damals verunglückten drei Kameraden der Feuerwehr auf der Einsatzfahrt und blieben glücklicherweise, bis auf ein paar kleine Schrammen, unverletzt. Er erläuterte dabei die Maßnahmen nach dem Unfall und die Bereitstellung eines Ersatzfahrzeugs. Hierfür bedankte sich die Wehr bereits bei den Feuerwehrkameraden der Feuerwehr Leimen- St.Ilgen, die eines ihrer Fahrzeuge binnen zwei Tagen zur Verfügung stellten. Solch eine Maßnahme hätte der Stadtkasse den einen oder anderen Euro gespart, was Bodri besonders unterstrich. Ebenso Gelder einsparen, konnte man bei der Anschaffung eines automatischen externen Defibrillators. Dieser musste aus Kostengründen bei der Ausschreibung des neuen Löschgruppenfahrzeugs gestrichen werden und konnte letztlich nur durch die Mithilfe der Malteser übergeben werden. Hierfür dankte Jürgen Bodri dem Geschäftsführer der Wieslocher Malteser Peter Schäfer, der ebenfalls unter den Gästen weilte.Besonders betonte Bodri die Bedeutung der Kameradschaft für eine freiwillige Feuerwehr. Um diese zu pflegen, seien neben dem Einsatz- und Übungsdienst einige Ausflüge unternommen worden. Denn nur wenn sich der einzelne Feuerwehrangehörige in seiner Feuerwehr wohlfühle und die Wehr eine starke Gemeinschaft darstelle, könne sich den hohen Belastungen bei Einsätzen gestellt werden. Auf zwei Ereignisse ging der Abteilungskommandant dabei im Einzelnen ein. Bei zwei Bränden in diesem Jahr konnten die Floriansjünger demnach Menschenleben retten. Im Frühjahr war ein Brand in der Baiertaler Straße ausgebrochen und im Juli ein Feuer in der Sofienstraße. Bei beiden Ereignissen wurden die betroffenen Bewohner buchstäblich in letzter Minute gerettet. Hierauf könnten die Feuerwehrleute stolz sein, denn dies hätten sie nur gemeinsam geschafft. Zum Ende seiner Ausführungen bedankte sich Jürgen Bodri bei den Verantwortlichen im Rathaus für die gute Zusammenarbeit.

Nachdem sich die Gäste des Abends am großen Buffet gestärkt hatten, wandte sich Bürgermeisterin Ursula Hänsch an die Anwesenden. Sie bedankte sich bei allen Verantwortlichen für die geleistete Arbeit. Sei hob hierbei das Engagement bei der Ausbildung und den Einsätzen sowie in der Jugendarbeit hervor. Ihr folgte der Wieslocher Stadtbrandmeister Peter Hecker. Er sprach davon, dass die Feuerwehrleute der Weinstadt nicht nur oftmals Schutzengel seien, indem sie anderen Menschen zur Hilfe kämen, sondern auch Schutzengel gehabt hätten, als es im Frühjahr zum schweren Unfall des Tanklöschfahrzeugs gekommen sei. Anschließend lobte er die Arbeit seines Stellvertreters Bodri, was durch großen Beifall gewürdigt wurde.Doch nicht nur Grußworte standen auf der Agenda des Kameradschaftsabends. Hohe Aufmerksamkeit galt den Kameraden, die an diesem Abend nach Absolvierung von Lehrgängen bzw. durch ihre Dienstzeit befördert wurden und denjenigen, die durch ihre langjährige Angehörigkeit eine Ehrung erhielten. Zum Oberfeuerwehrmann wurde Michael Roth ernannt. Den Dienstgrad des Hauptfeuerwehrmannes dürfen ab sofort Sven Ziefle und Florian Schweinfurth tragen – zur Hauptfeuerwehrfrau wurde Angelika Burckhardt befördert. Sebastian Hodapp wurde zum Löschmeister ernannt und die beiden Zugführer Frank Lauer und Jürgen Friz dürfen sich mit Wirkung des Kameradschaftsabends Oberbrandmeister nennen. Für ihre langjährige Mitgliedschaft bei der Wieslocher Wehr wurden Gerhard Kirschenlohr und Joachim Lauer (10 Jahre), Florian Schweinfurth und Sven Ziefle (15 Jahre), Thomas Junkert und Jürgen Bodri (20 Jahre) geehrt. Andreas Münch und Michael Raab wurden für ihre 25-Jährige Angehörigkeit bei der Feuerwehr gewürdigt. Beide erhielten im Anschluss von Stadtbrandmeister Peter Hecker und Unterkreisführer Jürgen Förderer das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Silber.Dem Ende des offiziellen Teils des Abends folgten die Baiertaler Bachstelzen mit ihrem Zebratanz. Für die Bewirtung und logistische Unterstützung bedankte sich Abteilungskommandant Jürgen Bodri bei der Kommandantin der Werkfeuerwehr PZN Alexandra Stadter.

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Es lief beim Volksbanklauf

Acht Mitglieder und Unterstützer der Wieslocher Feuerwehr starteten am Sonntagmorgen beim Wieslocher Volksbanklauf. Die Strecke führte über die Weinberge bis nach Dielheim.
Die Ergebnisse lassen sich sehen. Es konnte in einigen Altersklassen einen der drei ersten Plätze belegt werden

Andrea Milano und Birgit Bader belegten in der 5km Walking-Disziplin sogar Platz 2 und 3 in der Gesamtwertung sowie beide 1. Plätze in der jeweiligen Alterswertung.

Ausbildungsabschnitt „ABC-Einsatz“ gestartet

Am 06.10.2010 begann der letzte Ausbildungsblock für dieses Jahr mit dem Thema „ABC-Einsatz“, wobei der Schwerpunkt bei den chemischen Gefahren, sprich den Gefahrguteinsätzen liegt. Im Hinblick auf den Hilfeleistungstag am 20.11.2010 galt es dabei, sich zunächst noch einmal die Zusammenstellung, Ausrüstung und Taktik des gemeinsamen Gefahrgutzugs mit der Feuerwehr Rauenberg zu vergegenwärtigen. Der Gefahrgutzug besteht aus folgenden Komponenten (in Klammer jeweils deren Funktion): VRW/ELW mit VSA (Einsatzleitung für den Zug; bei Bedarf Unterstützung der örtlichen Einsatzleitung), ELW-Mess (Gefahrgutmessungen im weiteren Umfeld), LF 16/12 (Einsatzmaßnahmen unter CSA), GWG (zur Verfügung-Stellen der Gefahrgutausrüstung), RW 2 (Gefahrgutmessung im näheren Umfeld, zur Verfügung-Stellen der vorhandenen Ausrüstung), TLF 20/40 SL (dreifacher Brandschutz, Aufbau des Dekontaminationszeltes). Im Feuerwehrhaus erarbeitete ein Teil der Mannschaft diese Grundlagen gemeinsam mit Ingo Schmiedeberg anhand einer Präsentation und baute dann das Dekontaminationszelt aus dem TLF 20/40 SL auf, während die zweite Hälfte der Mannschaft im Bauhof übte. Dort konnten mit Hilfe eines Übungstanks der Heidelberger Feuerwehr verschiedene Leckage-Situationen eingespielt werden. Mit den verschiedensten Gerätschaften aus dem GWG und dem RW 2 mussten die Teams den Gefahrgutaustritt unterbinden. Dieser Übungsteil wurde von Markus Penninger und Eike Ottmann betreut. Nach der Hälfte der Zeit wurden die Mannschaften getauscht, sodass jeder Übungsteilnehmer sowohl in der Theorie, als auch in der Praxis „fit“ gemacht werden konnte.

Feuerwehr freut sich über Nachwuchs

Von Montag auf Dienstag erblickte der kleine Leon das Licht der Welt. Gemeinsam mit der Feuerwehr freuen sich Papa Marco Weissmann und Mama Nicole Mayer über den Sprößling. Mit 3000 Gramm Gewicht und 50 Zentimetern Größe muss er zwar noch etwas wachsen, aber bis zum Eintritt in die Jugendfeuerwehr hat Leon noch acht Jahre Zeit.

Jahreshauptübung der Werkfeuerwehr der Heidelberger Druckmaschinen AG

Bei der Jahreshauptübung der Werkfeuerwehr der Heidelberger Druckmaschinen AG waren wir mit dem TLF 20/40 und dem RW 2 beteiligt. Die diesjährige Übung bestand aus drei Teilen, von denen zwei mit Unterstützung der Feuerwehren aus Wiesloch und Walldorf abgearbeitet wurden. Ein Brand in der Brünierabteilung war die erste Einsatzlage, die es zu bewältigen galt.Gemeinsam mit der Werkfeuerwehr und der Walldorfer Feuerwehr wurde unser TLF aufgeboten, um das Schadensfeuer zu bekämpfen. Die Aufgabe unserer Einheit war, den Teleskopmast aus Walldorf mit Löschwasser zu versorgten.Beim insgesamt dritten Szenario musste die Besatzung unseres Rüstwagens einen schwerverletzten PKW-Fahrer aus seinem Fahrzeug befreien. Dabei kamen die Rettungsschere sowie das Plasmaschneidgerät zum Einsatz. Bei der abschließenden Manöverkritik bedankten sich der Werkleiter und der Kommandant der Werkfeuerwehr für den Einsatz der Wieslocher Wehr.

Junge Feuerwehrleute erringen Abzeichen in Silber

Am vergangenen Wochenende legten neun Wieslocher Feuerwehrangehörige in Mauer das Feuerwehrleistungsabzeichen der Stufe Silber ab. Aus den Abteilungsfeuerwehren Baiertal, Frauenweiler und Wiesloch hatten sich die jungen Feuerwehrleute im Frühjahr 2010 eigens hierfür zusammengetan.

Seit Monaten studierten sie bereits, neben dem regulären Übungs- und Einsatzdienst, eine Lösch- und eine Hilfeleistungsübung ein. Die Schwierigkeiten hierbei: Eine enge Zeitvorgabe und ein umfangreicher Fehlerkatalog, in dem selbst kleine Fauxpas aufgelistet sind. Unter Leitung von Gruppenführer Michael San José wurde zunächst der Löschangriff vorgetragen. Als Übungsannahme diente der Mannschaft hierbei ein Gebäudebrand. Zu dessen Bekämpfung musste Wasser aus einer Zisterne in ein Löschfahrzeug gepumpt werden. Gleichzeitig legten vier Gruppenmitglieder schwere Atemschutzgeräte an und weitere Floriansjünger rollten eine Schlauchleitung aus. Mithilfe einer Leiter stiegen die Atemschutzgeräteträger nun auf ein Baugerüst, um dort den vermeintlichen Brand zu löschen. Als die Truppe die Löschübung absolviert hatte, trat man gemeinsam zur Hilfeleistungsübung, einem inszenierten Verkehrsunfall an. Hierbei musste zu aller erst eine Unfallstelle abgesichert werden. Parallel dazu wurde der Fahrzeuginsasse aus seinem PKW befreit und medizinisch erstversorgt. Auch die hydraulische Rettungsschere kam zum Einsatz- mit ihr musste ein Stahlrohr durchtrennt werden.Weil sich der Verkehrsunfall am Abend ereignet haben sollte, musste die Einsatzstelle schließlich noch umfangreich ausgeleuchtet werden. Hierzu wurde ein Lichtmast aufgebaut und Stromleitungen zu einem Stromaggregat hin ausgezogen.Beide Übungen liefen für die Mannschaft aus Wiesloch sehr zufriedenstellend und wurden jeweils bestanden.
Aus den Händen des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Kurt Lenz konnten daraufhin Katharina Lindermann, Michael San José, Dominik Förderer, Marco Friz, Christian Lang, Florian Prummer, Simon Paul, Joachim Lauer, Manuel Hecker ihr Leistungsabzeichen der Stufe Silber in Empfang nehmen. Von der Wieslocher Feuerwehr waren zahlreiche Kameraden nach Mauer gekommen, um ihrer Mannschaft beizustehen und zu ihrem Erfolg zu beglückwünschen. Für die Führung der Gesamtwehr war der stellvertretende Stadtbrandmeister Jürgen Bodri den Teilnehmern gefolgt, denen er seine Gratulation aussprach. Im kommenden Jahr wird sich das junge Team der letzten Stufe „Gold“ des Leistungsabzeichens widmen.

Brände beschäftigen Feuerwehr

Mehrere Brände forderten die Einsatzkräfte der Feuerwehr in den vergangenen Tagen. Den Auftakt bildete ein Waschmaschinenbrand an Wein & Markt. Aus bisher unbekannten Gründen ging ein solches Gerät am Nachmittag in Flammen auf. Als die Einsatzkräfte in der Hermann-Löns-Straße eintrafen, war die Waschmaschine bereits gelöscht. Die Feuerwehr übernahm Nachlöscharbeiten und belüftete das betroffene Objekt. Am darauffolgenden Dienstag geriet ein PKW in der Parkstraße in Vollbrand. Der Fahrer konnte sich noch selbst in Sicherheit bringen, ehe er die Rettungsdiente alarmierte. Verkehrsunfall am MittwochMitte der Woche wurden die Wieslocher Feuerwehrleute nach Malsch gerufen. Dort ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall. Eine eingeklemmte Person wurde von den Feuerwehren aus Malsch und Wiesloch aus deren demolierten PKW befreit. Hierzu kamen neben den Gerätschaften der Malscher Wehr auch Spezialgeräte des Wieslocher Rüstwagen zum Einsatz.Den Auftakt am Ende der Woche bildete ein gemeldeter Dachstuhlbrand. An der Einsatzstelle, in der Hauptstraße, brannte jedoch nicht wie befürchtet der Dachstuhl eines Wohnhauses, sondern das Inventar eines Garagenkomplexes. Nachdem sich die Einsatzkräfte Zugang verschafft hatten, bekämpften sie die Flammen im Inneren. Bereits nach kurzer Zeit konnte der Brand gelöscht werden. Zur Sicherheit wurde der betroffene Bereich mit einer Wärmebildkamera auf unerkannte Brandausbreitung kontrolliert.
Neben den Feuerwehrleuten aus Wiesloch waren hier auch Einsatzkräfte aus Frauenweiler eingesetzt.Nur wenige Stunden später, am Samstag Morgen, brannte ein PKW auf der Standspur der BAB 6 in voller Ausdehnung. Fahrerin und Beifahrerin hatten sich glücklicherweise unversehrt in Sicherheit bringen können und erwarteten hinter der Leitplanke das Eintreffen der Helfer. Die Wieslocher Feuerwehr rückte mit dem Löschfahrzeug, dem Tanklöschfahrzeug sowie dem Einsatzleitwagen/Vorausrüstwagen mit dem Verkehrssicherungsanhänger auf die Autobahn aus. Erschwert wurde die Anfahrt durch den langen Stau, der sich vor der Einsatzstelle gebildet hatte. Wenige Minuten nach ihrem Eintreffen konnten die Wehrleute die Flammen mit Wasser und Löschschaum ersticken. Der Verkehr konnte während der Löscharbeiten einspurig an der Einsatzstelle vorbeigeleitet werden.Am Sonntag rief schließlich die automatische Brandmeldeanlage die Floriansjünger auf den Plan. Diese löste bei einem Unternehmen einen Brandalarm für die Feuerwehr aus. Glücklicherweise stellte sich diese Meldung jedoch als Fehlalarm heraus.

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