Feuerwehr war stark gefordert

Nahezu an jedem Tag der letzten Woche mussten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wiesloch Hilfe leisten. Binnen sieben Tagen wurden sie zu sieben Einsätzen gerufen.

Auffallend häufig wurden die Helfer zu sogenannten Notfalltüröffnungen gerufen. Meist machen sich in solchen Fällen Nachbarn oder Angehörige Sorgen um Mitbewohner oder Verwandte, die zuhause nicht anzutreffen sind. Hin und wieder stellt sich die Sorge als unbegründet heraus und in den verschlossenen Wohnungen ist wirklich keine Person anzutreffen. Desöfteren befinden sich jedoch Personen in einer akuten Notlage, die ein schnelles Öffnen der Haus- oder Wohnungstür unabdingbar machen. Mit speziellen Gerätschaften verschaffen sich Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei Zugang zu den Räumlichkeiten und führen die Personen einer medizinschen Versorgung zu. Zu solchen Fällen musste die Wieslocher Feuerwehr in der vergangenen Woche drei Mal ausrücken. Bei einem umgestürzten Baum an der Südtangente und im Fahrstuhl eingeschlossenen Fahrgästen am Bahnhof Wiesloch-Walldorf musste ebenso schnell geholfen werden.

Zwei dramatische Einsatzmeldungen riefen die Floriansjünger am Montag und Freitag der letzten Woche auf den Plan. Zunächst verständigten Unfallzeugen die Rettungskräfte, die den Verkehrsunfall einer jungen Frau beobachtet hatten. Die PKW-Lenkerin war mit ihrem PKW zwischen Wiesloch und Baiertal von der Verbindungsstraße L547 abgekommen. Sie überfuhr mit ihrem Fahrzeug den dortigen Fahrradweg, prallte gegen eine Straßenlaterne und kam im angrenzenden Feld zum Stehen. Im diesem Moment befuhr glücklicherweise kein Radfahrer den stark frequentierten Radweg.Da erste Rückmeldungen bei der Integrierten Leitstelle Rhein-Neckar darauf hindeuteten, dass das Fahrzeug in Brand geraten und die darin befindliche Person noch eingeklemmt sein sollte, wurde neben dem Rüstzug das Löschfahrzeug der Wieslocher Feuerwehr an die Einsatzstelle entsandt. Es bewahrheitete sich diese Annahme jedoch nicht.Die verletzte Fahrerin konnte vom Rettungsdienst ohne technische Hilfe der Feuerwehr befreit und medizinisch versorgt werden. Von der Feuerwehr wurde die zerstörte Straßenlaterne sowie die Batterie des PKWs gesichert. Ebenso sorgten die Einsatzkräfte für den Brandschutz am Unfallort.

Am Freitag vergangener Woche lies die Alarmmeldung auf den Meldeempfängern der Feuerwehrfrauen und -männer auch nichts gutes vermuten. Mit dem Stichwort Wohnungsbrand – starke Rauchentwicklung aus Mehrfamilienwohnhaus eilten die Abteilungsfeuerwehren aus Wiesloch und Frauenweiler in die Schlossstraße. Gegen 14Uhr war dort der Inhalt eines Kochtopfs in Brand geraten. Da sich zu diesem Zeitpunkt niemand in der Erdgeschosswohnung des Mehrfamilienhauses aufhielt, verständigte der Nachbar die Feuerwehr und verschaffte sich Zutritt zur Wohnung. Blitzschnell öffnete der Mann das Fenster und verbrachte den Kochtopf ins Freie. Die mittlerweile eingetroffene Feuerwehr belüftete die Räumlichkeiten und kontrollierte den Bereich des Brandausbruchs. Als die Bewohnerin der Wohnung an der Einsatzstelle eintraf, wurde sie aufgrund ihres Schocks zunächst von Feuerwehrkräften betreut und anschließend an den Rettungsdienstübergeben.

Für die anstehende Urlaubszeit weist die Feuerwehr auf die europaweit geltende Notrufnummer 112 hin. Hier können Feuerwehr und Rettungdienst rund um die Uhr verständigt werden.

Hilfsorganisationen beeindruckten mit Schlagkraft

Ehrenamtlich aktive Angehörige stellten Hilfsdienste der Weinstadt auf dem Tag der Helfer vor

Zahlreiche Besucher aus Wiesloch und Umgebung nahmen die Gelegenheit am Wochenede wahr, beim Tag der Helfer mehr über die Wieslocher Hilfsorganisationen zu erfahren. Feuerwehr, Malteser, Deutsches Rotes Kreuz und THW boten dazu rund um das Feuerwehrhaus die Gelegenheit. In seiner Eröffnungsansprache am Samstag würdigte Oberbürgermeister Franz Schaidhammer die Arbeit der Rettungsorganisationen. Gerade in Anbetracht der Erdbebenkatastrophe in Japan sei die Tatsache, dass die ehrenamtlichen Frauen und Männer auch im Katastrophenschutz tätig seien, für alle Wieslocher beruhigend. Im Anschluss ging er auf die einzelnen Hilfs- und Rettungsdienste und deren Aufgabengebiete ein. Er dankte allen engagierten Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz.Entlang der Baiertaler Straße wurde beim Stand des THW schweres Räumgerät vorgestellt, das beispielsweise bei einem Gebäudeeinsturz Verwendung findet. Wie THW-Jugendleiter Daniel Schneeberger berichtete, beteiligte man sich zudem mit einem Geschicklichkeitsspiel an der Kinder-Rally. Speziell wurde vom THW um weibliche Mitglieder geworben.Große Kinderaugen konnte man bei der Feuerwehr beobachten. Dort waren zahlreiche Fahrzeuge und Gerätschaften zu bestaunen. Zum Anfassen waren zudem verschiedene Uniformen der Floriansjünger und schwere Atemschutzgeräte, die Interessierte sogar aufsetzen durften. Mit einer individuellen ADAC-Rettungskarte, für den Fall eines Verkehrsunfalls, deckten sich einige Autofahrer beim Infostand der Feuerwehr ein. Jeweilige Rettungskarten erhielten zudem Oberbürgermeister Franz Schaidhammer und Bürgermeisterin Ursula Hänsch bei ihrem Besuch, war von den Verantwortlichen zu hören.Bei Speisen und Getränken konnte man es sich in der Feuerwache richtig gut gehen lassen. Dort sorgte am Samstagabend das Gitarrentrio Cool Breeze mit Stimmungshits für gute Laune.Mit Informationen zu ihren verschiedenen sozialen Diensten warteten das Deutsche Rote Kreuz und die Malteser auf. Hier erfuhr man unter anderem mehr zum Hausnotrufdienst oder dem Engagement im Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Zahlreiche Sondergerätschaften stellten überdies die vielfältigen Aufgaben eindrucksvoll unter Beweis. So kommt Mannschaft und Gerät des Wieslocher DRK Ortsvereins beispielsweise bei den Spielen zur Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Sinsheim zum Einsatz. Unter anderem für solche Aktivitäten erhielt das DRK kürzlich einen vom Land zugewiesenen Gerätewagen Sanität. Mario Strammiello, stellvertretender Bereitschaftsleiter des Ortsvereins, zeigte sich mit den Besuchern zufrieden und stellte fest, dass sehr viele gute Gespräche geführt werden konnten. Zur Ergänzung des Regel-Rettungsdienstes leisten die hiesigen Sanitäts-Organisationen einen großen Beitrag. Von den Maltesern war diesbezüglich mehr über das sogenannte First-Responder-Fahrzeug zu erfahren. Ausgebildete Sanitäter überbrücken mit diesem PKW das therapiefreie Intervall bis zum Eintreffen des Rettungswagens. In mehreren hundert Einsätzen konnte so wertvolle Hilfe geleistet werden.

Vom Malteser Ortsarzt Michael Engel war zu erfahren, dass seine Mannschaft neben der Laiendefibrilation Tipps in Erster Hilfe geben konnte und kostenlos Kinder geschminkt wurden. Zahlreiche bunte Kindergesichter bereicherten den Tag der Helfer wahrlich.Die jungen Besucher erwarteten verschiedene kindergerechte Spiele auf der gemeinsamen Kinder-Rallye, der Jugendorganisationen. Nicht selten absolvierte der Nachwuchs die Rallye gleich mehrere Male.Highlight und Publikumsmagnet des Tag der Helfer waren einmal mehr die Vorführungen der Hilfsorganisationen. Tipps zur Brandverhütung und Informationen über Helfer und Gerät führten deren Schlagkraft eindrucksvoll vor. So zeigte man die Auswirkung von explodierenden Spraydosen und das gemeinsame Vorgehen aller Einrichtungen bei einem PKW-Brand. Wie der Löschangriff bei einem Brand funktioniert, demonstrierte die Jugendfeuerwehr mit einer Löschübung.Moderiert wurden die Schauübungen von Helfern der Feuerwehr, Malteser und des Roten Kreuz. Alle Einrichtungen zeigten sich mit dem Besucherandrang des Tag der Helfer zufrieden und freuen sich über weitere aktive und passive Helfer in ihren Reihen. Nur so kann das hervorragende Wieslocher Hilfeleistungssystem im gleichen Maß auch in Zukunft gewährleistet werden.

Tag der Helfer am 4. & 5. Juni

Seit mehr als 30 Jahren ist der „Tag der Helfer“ ein fester Begriff in Wieslochs Veranstaltungskalender. Am kommenden Wochenende, dem 04. & 05. Juni, stellen sich hierbei die Hilfsorganisationen aus der Weinstadt rund um das Feuerwehrhaus der Bevölkerung vor.Die ehrenamtlich engagierten Frauen und Männer der Malteser, der Freiwilligen Feuerwehr, des Deutschen Roten Kreuzes und Technischen Hilfswerks demonstrieren gemeinsam ihre Ausstattung und ihr Können.Eröffnet wird die Veranstaltung durch den Schirmherr, Oberbürgermeister Franz Schaidhammer, am Samstag um 12 Uhr. Programm:Danach besteht die Möglichkeit, sich bei den einzelnen Hilfsorganisationen auf der Festmeile zu informieren. Hierzu stehen Fahrzeuge und Gerät zum Anschauen aus und die Helfer beantworten gerne die Fragen interessierter Bürger. Gemeinsame Schauübungen zeigen live die Arbeit der Hilfsdienste und klären über Gefahren im Alltag auf. Die kleinen Besucher erwartet neben der gemeinsamen Spielerallye der Hilfsorganisationen ein Teddybärenkrankenhaus des DRK. Ebenso bietet das Rote Kreuz Angebote zur Notfallvorsorge an, stellt seine Einsatzgruppe sowie die sozialen Dienste vor. Neugierige erwartet zudem das DRK-Familien- und Kinderprogramm. Seitens der Feuerwehr werden am Informationsstand Hinweise zur Brandverhütung angeboten. Überdies können sich Fahrzeugbesitzer dort die ADAC-Rettungskarte ihres PKW ausdrucken lassen. Diese ermöglicht den Rettungsdiensten, bei einem Verkehrsunfall noch schneller helfen zu können. Von der Jugendfeuerwehr wird ein Video über das richtige Verhalten im Brandfall vorgeführt. Bei den Maltesern kann man sich neben dem Rettungs- und Sanitätsdienst über den Besuchs-, Betreuungs- und den Mahlzeitendienst informieren.Für das leibliche Wohl der Besucher mit Floriansteak und anderen Köstlichkeiten sorgt die Feuerwehr in ihren Hallen. Zum Nachtisch laden das DRK mit Waffeln, Eis und Cocktails sowie die Malteser mit einem Crêpesstand ein. Leckere Kuchen gibt es im Obergeschoss des Feuerwehrhauses.Am Samstagabend tritt ab 20 Uhr das Trio Cool Breeze im Feuerwehrhaus auf und sorgt für gute Laune.

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Gemeinsame Lehrfahrt zur Flughafenfeuerwehr Stuttgart

Zur diesjährigen Lehrfahrt brachen die Feuerwehrfrauen- und männer der Wieslocher Feurwehr am vergangenen Samstag auf. Als Ziel hatten sich die Verantwortlichen die Flughafenfeurwehr Stuttgart ausgeguckt. Dort ist der Wieslocher Kamerad Marco Weissmann beschäftigt, der die Führung durch die Hallen übernahm.Nach einem kurzen Sicherheitscheck fuhren die Feuerwehrleute zur Feuerwache am Rollfeld. Dort bekamen die Floriansjünger sämtliche Informationen zur Größe des Gebäudes und der Wachmannschaft. Interessiert folgte man den Ausführungen zu den zahlreichen Spezialfahrzeugen, darunter vier Flugfeldlöschfahrzeuge mit zwölftausend Litern Löschwasser und zweieinhalbtausend Litern Löschschaum. Auch die Ausmaße des Teleskopmastfahrzeugs waren beeindruckend. Mit diesem Spezialgerät können die Retter in Höhen von bis zu 54 Metern gelangen.Auch die Räumlichkeiten zur Ausbildung der Feuerwehrleute und den Sportbereich durften betreten werden und verdeutlichten die Größe und Vielseitigkeit des Gebäudes. Nachdem man noch die Räumlichkeiten des Rettungsdiensts besichtigt hatte, wurde das obligatorische Gruppenfoto vor einem der Flugfeldlöschfahrzeuge geschossen.Anschließend fuhren die Mitglieder der Einsatzmannschaft nach Kürnbach in eine Besenwirtschaft, wo man noch schöne Stunden verbrachte.

Abteilungskommandant Jürgen Bodri bedankte sich bei Marco Weissmann für die Führung und Karl-Heinz Spörle für die Organisation der Lehrfahrt.

Hohe Waldbrandgefahr

Das Forstamt im Rhein-Neckar-Kreis informiert: Mit dem schönen Frühlingswetter steigt auch die Waldbrandgefahr insbesondere im Rheintal.Das anhaltend schöne Frühlingswetter freut die Erholungssuchenden und lockt bei angenehmen frühsommerlichen Temperaturen in Wald und Feld. „Die derzeit herrschende Wetterlage bringt vor allem in den Kiefernwäldern des Rheintals eine zunehmende Waldbrandgefahr“, so Dr. Ulrich Wilhelm, Leiter des Forstamtes im Rhein-Neckar-Kreis. Der strahlende Sonnenschein, ein trockener Wind und niedrige Luftfeuchtigkeit dörren die Vegetation und die obere Bodenschicht stark aus. Das erst licht belaubte Kronendach, die zahlreichen Lücken und Bestandesränder der früheren Sturmflächen lassen Wind und Sonne ungehindert bis zum Waldboden durchdringen. Unzersetztes Laub vom Winter und Restholz sind zudem idealer Nährboden für Feuer. Besonders in den Kiefernwäldern zwischen Mannheim und Altlußheim mit trockenen, sandigen Böden, und wenig belaubtem Unterstand steigt das Waldbrandrisiko. Bereits eine achtlos weggeworfene Zigarette kann verheerende Folgen haben. Weit über die Hälfte aller Waldbrände entstehen jedes Jahr durch Unachtsamkeit und Fahrlässigkeit, Waldbrände führen nicht nur zu großen finanziellen Schäden für die Waldbesitzer, sondern zerstören auf Jahre hinaus die Lebensgrundlagen für viel im Wald lebende Tiere und Pflanzen. Alle Erholungssuchenden sind aufgefordert durch umsichtiges Verhalten zu helfen, die Brandgefahr einzugrenzen. Denn im Umgang mit Feuer sind einige Spielregeln zu beachten:
Vom 1. März bis 31. Oktober gilt im Wald grundsätzliches Rauchverbot.
Feuermachen ist im Wald nur an fest eingerichteten und speziell gekennzeichneten Feuerstellen erlaubt.
Nicht gestattet ist das Grillen im Wald auf mitgebrachten Grillgeräten.
Auch ein Feuer an erlaubten Stellen muss immer beaufsichtigt werden und vor dem Verlassen des Grillplatzes gelöscht werden.
Offenes Feuer muss mindesten 100 Meter vom Waldrand entfernt sein.
Wichtig ist es zudem, dass Schranken und Wege nicht mit Fahrzeugen zugeparkt werden, dass im Notfall Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge zufahren können. Das Forstamt im Rhein-Neckar-Kreis appelliert an alle Waldbesucher, umsichtig zu sein und die Regeln zum Schutz des Waldes, der unser wertvollster Natur- und Erholungsraum ist, einzuhalten. Wer einen Waldbrand entdeckt, soll diesen der Feuerwehr melden; in diesem Zusammenhang werden in Mannheim über die Osterfeiertage auch wieder die Waldbrandwachen eingesetzt.

Brandrauch – eine unterschätzte Gefahr

Gerade nachts, wenn die Bewohner von Wohnungen und Häusern schlafen, sind sie einer großen Gefahr ausgesetzt: giftigem Brandrauch. Unsichtbar für den Geruchsinn, der nachts praktisch ausgeschaltet ist, verlieren Jahr für Jahr ca. 600 Menschen ihr Leben bei Bränden. Entgegen dem allgemeinen Glauben ist dies jedoch in erster Linie auf die giftigen Brandgase zurückzuführen und nicht auf die Flammen selbst. Um frühzeitig einer solchen Gefahr entgegen zu wirken, empfehlen die Feuerwehren eine Installation von Rauchmeldern. Diese Geräte warnen schon in der Entstehungsphase eines Brandes mit einem unüberhörbaren akustischen Piepston. So werden die schlafenden Bewohner rasch geweckt und haben eine realistische Chance, sich aus gefährdeten Bereichen zu retten. Da Rauchmelder noch nicht in jedem Bundesland in den Landesbauordnungen vorgeschrieben sind, auch nicht in Baden-Württemberg, empfiehlt die Feuerwehr eine freiwillige Installation dieser Geräte.Um dem Thema eine größere öffentliche Aufmerksamkeit Teil werden zu lassen, wurde vor sechs Jahren ein bundesweiter Rauchmeldertag ins Leben gerufen. Am Freitag, den 13. informieren Feuerwehren und Schornsteinfeger über die Gefahren von Brandrauch und die Sinnhaftigkeit von Rauchmeldern. Die Erkenntnis über den Nutzen von Rauchmeldern soll diesen Tag für die Bevölkerung zum Glückstag werden lassen.Wieslochs Feuerwehr informiert auf der Internetseite www.feuerwehr-wiesloch.de (Rubrik Nützliches) über Rauchmelder. Ebenso finden sich auf der Seite www.rauchmelder-lebensretter.de hilfreiche Informationen zu diesem Thema. Im Fachhandel oder bei Baumärkten können Rauchmelder schon für kleine Summen käuflich erworben werden. Im Zweifel können sich Bürger an die Feuerwehr wenden, die gerne Auskunft über die kleinen Helfer gibt.

Heiße Tage für die Feuerwehr

Zu fünf Brandeinsätzen wurde die Wieslocher Feuerwehr in der vergangenen Woche alarmiert: Am Dienstagnachmittag war in der Küche eines Gewerbebetriebs in den Weinäckern ein Brand ausgebrochen. Aufgrund des Notrufs alarmierte die Integrierte Leitstelle Rhein-Neckar die Wieslocher und Frauenweiler Feuerwehr kurz vor 14.00 Uhr mit dem Alarmstichwort „Feuer groß“. Kurz nach dem Alarmeingang rückten die Einsatzkräfte mit dem kompletten Löschzug aus Wiesloch, dem Löschfahrzeug aus Frauenweiler und dem Kommandowagen zur Einsatzstelle aus. Dort war es dem Betriebsinhaber bereits gelungen, den Brand mit Wasser und Löschpulver zu löschen. Die Arbeit der Feuerwehr war damit aber keinesfalls getan, denn die Wehrleute lüfteten den Brandraum und mussten, um mögliche Brandnester zu eliminieren, Teile der Kücheneinrichtung ausbauen und ins Freie bringen. Mit der Wärmebildkamera wurde die Umgebung des Brandherds kontrolliert, um einen erneuten Brandausbruch ausschließen zu können. Am frühen Mittwochabend sorgte das Verbrennen von Zeitschriften und Holz für einen Einsatz der Feuerwehren von Wiesloch und Baiertal in Altwiesloch. Innerhalb eines bewaldeten Gebiets im Bereich des Fahrradwegs zwischen Großwiese und Neuweg hatte ein Unbekannter die Zeitschriften angebrannt. Die Flammen drohten auf die Waldfläche überzugreifen. Da der genaue Einsatzort den Feuerwehren nicht mitgeteilt werden konnte, mussten diese die Zufahrt zur Brandstelle zunächst suchen, was aber aufgrund der starken Rauchentwicklung recht schnell gelang. Die Flammen konnten nach Ankunft der Wehrleute dann rasch gelöscht und somit ein Übergreifen auf die Waldfläche verhindert werden. Im Einsatz waren das Löschfahrzeug, das Tanklöschfahrzeug und der Kommandowagen aus Wiesloch. Das Löschfahrzeug aus Baiertal musste nicht mehr ins Geschehen eingreifen. Am Donnerstagnachmittag brach in der Straße Im Leimengraben im Neubaugebiet „Häuseläcker“ ein Flächenbrand aus. Die alarmierte Feuerwehr musste allerdings nicht mehr tätig werden, da Anwohner das Feuer löschen konnten. Am Samstagmttag kam es an einem Starkstromkabel in einer Straßenbaustelle in den Ziegelwiesen zu einem Kurzschluss, der eine Rauchentwicklung und starken Brandgeruch verursachte. Besorgte Anwohner alarmierten daraufhin die Rettungskräfte. Der betroffene Bereich wurde durch einen Mitarbeiter des verantwortlichen Energieversorgers stromfrei geschaltet und durch die Feuerwehr begutachtet. Darüber hinaus brauchte die Feuerwehr jedoch nicht eingreifen und konnte wieder an den Standort zurückkehren. Am späten Abend des gleichen Tages bemerkte ein Bewohner aus dem Münchäckerweg starken Brandgeruch aus dem Keller und alarmierte die Feuerwehr. Mit Atemschutzgeräten ausgestattet drang ein Trupp in den Keller vor und konnte die Ursache feststellen: Der Inhalt des Wäschetrockners hatte Feuer gefangen. Mit einem Kleinlöschgerät wurden die Flammen gelöscht und der Trockner ins Freie verbracht. Zur Belüftung wurden ein Überdrucklüfter und das Be- und Entlüftungsgerät eingesetzt.

-Ludwig Sauer-

Post aus Übersee

Enkel eines ehemaligen Wieslocher Feuerwehrmanns meldet sich aus AmerikaDer digitalen Welt sei Dank, erschien kürzlich ein etwas ungewöhnlicher Gästebucheintrag auf der Internetseite der Wieslocher Feuerwehr. Darin verwies Herr Otto Scholl aus Kalifornien auf seinen Großvater, der in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts Mitglied der hiesigen Feuerwehr gewesen war. Als Beleg sollten die Verantwortlichen ein Bild von Karl-Friedrich Scholl erhalten. Umgehend nahm das Fachgebiet Öffentlichkeitsarbeit Kontakt mit dem Verfasser des Gästebucheintrags auf. Eine Antwort ließ nicht lange auf sich warten und die Hintergründe zum Leben des ehemaligen Mitglieds konnten in Erfahrung gebracht werden. Kurze Zeit später erschien auch das angekündigte Bild, auf dem die damalige Mannschaft vor der Anhängeleiter zu sehen ist.Den Ausführungen seines Enkelsohns zufolge versah Karl-Friedrich Scholl Jahrzehnte lang seinen freiwilligen Dienst bei der Feuerwehr und soll dies mit sehr großem Stolz getan haben. Er hätte dabei nicht nur viel über sein Ehrenamt gesprochen, sondern auch stets seine Uniform und Stiefel in Schuss gehalten Zwischen dem Ende des ersten Weltkriegs und dem Beginn des zweiten Weltkriegs siedelte ein Teil der Familie Scholl nach Amerika über. Der Wein- und Obstbauer Karl-Friedrich Scholl blieb bis zum Ende seines Lebens in Wiesloch wohnen und verstarb im Jahr 1941.Für die Informationen und das Bild möchte sich die Wieslocher Feuerwehr herzlich bei Otto Scholl bedanken. Selbst im hohen Alter ist es ihm die Mühe wert, die Geschichte seiner Vorfahren in Erinnerung zu halten und damit die eigenen Wurzeln nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Andere ehemalige Feuerwehrleute und ihre Familien hat aus Wiesloch hat es ebenso in die gesamte Bundesrepublik und den Rest der Welt verschlagen. Sie tragen dazu bei, dass man über die Organisation und das tolle Ehrenamt auch außerhalb der Weinstadt erfährt.

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Erste Hürde zum Truppführerlehrgang genommen

Rauenberg. Kaum ist die Truppmannausbildung, Teil 1, besser bekannt unter „Grundausbildung“ im Unterkreis Wiesloch abgeschlossen, geht es für die Feuerwehren im vorderen Kraichgau mit der Ausbildung weiter: 3 Frauen und 17 Männer haben nämlich am Montag, den 17. April 2011, im Feuerwehrhaus in Rauenberg die erste Hürde für den Truppführerlehrgang genommen. Denn um für diesen Lehrgang zugelassen zu werden, mussten die Aspiranten das in den vorangegangenen Ausbildungen Erlernte in einem schriftlichen und praktischen Wissenstest unter Beweis stellen. Da die Teilnehmer allerdings hoch motiviert und gut vorbereitet waren, werden sie auch alle zur Ausbildung zugelassen.Ab 10. Mai wird den Lehrgangsteilnehmern dann in 36 Unterrichtsstunden eine weiterführende Ausbildung zu den Themen Führen im Feuerwehreinsatz, Gefahrstoffe, Erste Hilfe, technische Hilfeleistung, Fahrzeugkunde sowie Rechtsgrundlagen theoretisch und praktisch vermittelt werden.Eine Vielzahl an praktischen Übungen wird die Ausbildung abrunden.Auch diese Ausbildung wird von den Lehrgangsteilnehmern ehrenamtlich absolviert. Die Teilnehmer kommen von den Feuerwehren aus Rauenberg, Dielheim, Wiesloch, Malsch, Tairnbach, Rettigheim, Horrenberg-Balzfeld und St. Leon.Ein Dank geht vorab schon an die Ausbilder des Unterkreises Wiesloch, die diesen Lehrgang ebenfalls ehrenamtlich leiten.Von der Abteilung Wiesloch nehmen an dieser Ausbildung Katharina Lindermann, Simon Paul und Eric Schütze teil.

Feuerwehr Wiesloch nun auch bei Facebook

Nicht nur im privaten Bereich halten soziale Netzwerke mehr und mehr Einzug.
Auch Firmen und Organisationen haben die Notwendigkeit eines zusätzlichen digitalen Auftritts erkannt. Hier lassen sich Nachrichten rasch verbreiten, ohne dabei einem Internetauftritt den Rang abzulaufen. Im Gegenteil können durch eine solche Maßnahme noch mehr Besucher für die Webpräsenz gewonnen werden.
Die Wieslocher Feuerwehr wird künftig neben den Meldungen auf der eigentlichen Homepage parallel auf ihrem Facebook-Auftritt berichten. Auch werden hier ausgewählte Pressebilder und Videos veröffentlicht, um die Öffentlichkeit und Facebook-Gemeinschaft auf dem Laufenden zu halten.Die Verantwortlichen würden sich über viele digitale Freunde und Verfolger des neuen Auftritts freuen.

Wer bei Facebook registriert ist, kann hier zur Fanseite gelangen.

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