Die Feuerwehren haben vielfältige Aufgaben. Sie müssen Brände bekämpfen, technische Hilfe leisten, Mensch und Tier aus lebensbedrohlichen Notlagen befreien und werden im Allgemeinen immer dann gerufen, wenn private Dienstleister nicht verfügbar, oder an ihre Grenzen gestoßen sind.

 

Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, ist eine umfangreiche Ausrüstung erforderlich.




Neben einem Löschgruppenfahrzeug für Brandeinsätze sind noch einige weitere Fahrzeuge mit Sonderaufgaben in der Wache Stadt stationiert.

Zum Fahrzeugpark gehören u.a. eine Drehleiter für Rettungen aus Höhen und Tiefen, ein Tanklöschfahrzeug zur Versorgung mit Löschmitteln, auch an entlegenden Punkten und ein Rüstwagen mit notwendiger, umfangreicher Hilfeleistungsausrüstung.




Als Stützpunktwehr verfügt die Abteilung Stadt auch über einige Sondergerätschaften und Spezialausrüstung.

Diese steht nicht nur der Wieslocher Bevölkerung zur Verfügung, sondern kommt auch Umlandgemeinden im Einsatzfalle zu Gute.

Durch den betreuten Autobahnabschnitt ist z.B. spezielles Gerät und Ausbildung zur Rettung bei PKW und LKW Unfällen nötig.




1988 wurde der Umweltschutzzug Wiesloch-Rauenberg gegründet. Durch die Zusammenarbeit der beiden Feuerwehren ist optimale Handlungsbereitschaft bei Unfällen mit gefährlichen Stoffen und Gütern gewährleistet.

Beim Oder-Hochwasser 2002 waren Kräfte des Gefahrgutzuges im bisher weitest entferntesten Einsatzort Riesa tätig, Heizöltanks zu sichern.




Die Rettungswache Wiesloch liegt zentral in Wiesloch an der Kreuzung Baiertalerstr. / Ringstraße. Das Gebäude in seiner heutigen Form wurde 1982 eingeweiht.

Es beherbergt neben den Fahrzeughallen und Sozialräumen der Abteilung Stadt, Werkstatt, Atemschutzwerkstatt und Atemluftkompressor, Funkwerkstatt und einen Stabsraum, die allesamt von für die Gesamtfeuerwehr Wiesloch eingerichtet sind.