Thomas Hörner

Metzgermeister

Thomas Hörner


„Wer gar zuviel bedenkt, wird wenig leisten“ – soll Friedrich Schiller einmal gesagt haben. An was die Begründer der Feuerwehr alles denken mussten, lässt sich heutzutage nur erahnen, was sie leisteten, ist jedoch bis heute sichtbar.

Auf der ganzen Welt werden Feuerwehren zu Hilfe gerufen, wenn sich Menschen in Not befinden und sich nicht selbst helfen können. Egal, ob bei Bränden, Unfällen, Überschwemmungen, Erdbeben. Eine Situation anzutreffen, bei der Menschenleben oder Sachwerte in Gefahr sind und diese zu schützen, ist jedes Mal eine neue Herausforderung. Genau diese Herausforderung ist es, die unsere Arbeit so interessant macht, denn jeder Einsatz ist auf seine Art und Weise verschieden. Die Sicherheitseinrichtungen in Gebäuden und Fahrzeugen werden immer besser, im Gegenzug werden aber auch unsere Gerätschaften immer moderner. Mit ihnen arbeiten zu können, bedeutet am Ball zu bleiben und sich weiterzubilden. Die Wieslocher Feuerwehrfamilie setzt sich aus Frauen und Männern aus allen Gesellschaftsschichten und Nationalitäten zusammen. Hier sind verschiedene Berufsgruppen, wie zum Beispiel Lehrer, Ingenieure, Psychologen, Handwerker, Beamte, Arbeiter, Schüler und Studenten genauso Alltag, wie Mitglieder anderer Nationalitäten und Religionen. Es wird viel über Integration geredet und nachgedacht, bei uns wird sie gelebt. Hier sitzen alle in einem Löschfahrzeug und jeder gibt sein Bestes, um anderen zu helfen, ohne groß darüber nachzudenken, warum und wofür. Hat er also doch Recht unser Friedrich Schiller.

Als ich vor nahezu 30 Jahren in die Jugendfeuerwehr eintrat, wusste ich genauso wenig, was mich erwartet, wie wenn ich heute zu einem Alarm ins Feuerwehrhaus fahre, um gemeinsam mit meinen Kameradinnen und Kameraden auszurücken.

Eines weiß ich aber auf jeden Fall: Es war eine richtige Entscheidung, die ich heutzutage  genau so treffen würde wie damals.

Mitmachen ist so einfach. Unabhängig von Alter, Geschlecht oder Nationalität.
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