„Es gab wieder Einiges zu tun“

Mit der Bewirtung der großen Gästeschar beim Festbankett des DRK Ortsvereins Wiesloch konnten wir uns für die jahrzehntelange Unterstützung unserer Kameradinnen und Kameraden vom Roten Kreuz bedanken. Während die Helferinnen und Helfer üblicherweise uns bei Großeinsätzen mit Essen und Getränken versorgen und den Sanitätsdienst stellen, lag es nun an uns, dem Geburtstagskind den Rücken frei zu halten. Unter Abteilungskommandant Jürgen Bodri rückten wir am Samstagabend mit acht Feuerwehrleuten zur Festhalle des PZN an. Dort übernahmen wir den Ausschank beim Sektempfang und versorgten die Gäste mit Essen und Getränken während des Festakts und danach. Die Gäste fanden es toll, wie sich die Hilfsdienste in Wiesloch gegenseitig unterstützen. Die gute Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen in der Weinstadt wurde auch beim Imagefilm des DRK unter starker Feuerwehrbeteiligung sowie beim Grußwort von Stadtbrandmeister Peter Hecker, der auch für die beiden anderen Blaulichtorganisationen, THW Ortsverband Wiesloch-Walldorf und Malteser Hilfsdienst Wiesloch, sprach, sehr deutlich. Mit unserem Gruppenbild wünschen wir dem DRK Wiesloch noch einmal alles Gute zum 125-jährigen Geburtstag – macht weiter so!
Am Sonntagmorgen trafen wir uns dann schon wieder: mit mehreren Fahrzeugen und noch mehr Helferinnen und Helfern sperrten und sicherten wir Wieslochs Straßen ab, damit der Wieslocher Volksbanklauf ungestört starten konnte. Da wir uns an diesem Vormittag ohnehin für unser Gruppenbild aus Anlass des 150-jährigen Jubiläums im nächsten Jahr trafen, konnten wir personell „klotzen“ und mussten nicht „kleckern“. Den Läuferinnen und Läufern blieben somit unliebsame Begegnungen mit dem Fahrzeugverkehr erspart. Pünktlich trafen sich dann alle auf dem Marktplatz, um vor dem alten Rathaus – vor diesem Gebäude wurden bisher immer die Jubiläumsbilder gemacht – abgelichtet zu werden. Dass es dabei nicht nur todernst zuging, zeigt die an dieser Stelle veröffentlichte Version unseres Gruppenbilds. Unseren Regisseuren und Fotografen Reiner Hirth sowie Jochen Dolder danken wir für ihre professionelle Arbeit und Geduld recht herzlich. Nun hoffen wir nur, dass wir den Festgottesdienst in der nahen evangelischen Stadtkirche nicht gestört haben und wenn doch, dass Frau Pfarrerin Schneider-Riede in ihrer unnachahmlichen Art dies unter Hinweis auf die ungestümen „himmlischen Heerscharen, die da auf dem Marktplatz zu Gange sind“, überspielt hat.

Geschrieben von Ludwig Sauer
Bearbeitet am Montag, 18 Februar 2013
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