Sehr flexibel durch gute Zusammenarbeit

Schon vor Wochen hatte die katholische Kirchengemeinde Peter- und Paul Rauenberg bei der Wieslocher Feuerwehr nachgefragt, ob mit Hilfe der Drehleiter das neue Kirchendach des „Doms vom Angelbach“ von Pfarrer Maiba im Anschluss an den Gottesdienst geweiht werden könnte.Nachdem aus Wiesloch das „Okay“ kam wurde der Einsatz der Leiter als Überraschung für die Gottesdienstbesucher am 03.04.2011 angekündigt. Wie besprochen traf sich die Drehleitermannschaft auch rechtzeitig vor Ende des Gottesdienstes mit der Rauenberger Feuerwehr auf dem neuen Rathaus- und Kirchplatz. Probehalber wurde die Drehleiter auch schon mal in Stellung gebracht, damit die kirchliche Weihe einen besonders würdigen Rahmen erfährt. Je wurde die Vorbereitung aber unterbrochen, als die Meldempfänger die Drehleiterbesatzung zum Wohnungsbrand in die Wieslocher Höllgasse riefen (vergl. Bericht).Schnell wurde das Fahrzeug abmarschbereit gemacht und die „beschleunigte Heimfahrt“ angetreten. Um den Gottesdienstbesuchern die Enttäuschung der fehlenden Drehleiter zu ersparen, wurde die Leitstelle noch während der Einsatzfahrtnach Wiesloch gebeten, den Walldorfer Feuerwehrkommandanten Frank Eck zu fragen, ob nicht der Walldorfer Teleskopmast „in die Bresche springen“ könnte. Ein Versuch war es sicher wert. Man sollte auch recht behalten, denn Frank Eck schaffte es, binnen kürzester Zeit eine Mannschaft mit dem Fahrzeug nach Rauenberg zu schicken. Somit war die Weihe des Kirchendachs gerettet. Die Situation ist ein guter Beweis, wie toll die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren im Mittelbereich Wiesloch/Walldorf/Rauenberg ist, und zeigt wie flexibel die Feuerwehren sind.
Geschrieben von Ludwig Sauer
Bearbeitet am Sonntag, 03 April 2011
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