44 - Wohnungsbrand in Hochhaus


Datum: 11.08.2006, 18:47 Uhr
Einsatzort: Wiesloch Königsberger Straße
Wiesloch: VRW/ELW, DLK 23/12, RW 2, EL/VA, KdoW, TLF 24/50, LF 16
Abteilung Frauenweiler: LF 8/6
Wohnungsbrand in Hochhaus

Mit dem Stichwort "Wohnungsbrand im 8. Obergeschoss eines Hochhauses" wurde die Feuerwehr Wiesloch am Freitag gegen 17 Uhr alarmiert. Kurz darauf verließen die Fahrzeuge des Löschzuges das Feuerwehrgerätehaus in Richtung Königsberger Straße. Bei diesem Einsatzstichwort wird auch gleichzeitig die Feuerwehrabteilung Frauenweiler mit einem Löschgruppenfahrzueg alarmiert, um in den ersten Minuten des Einsatzes ausreichend Atemschutzgeräteträger zur Verfügung zu haben.
Die Feuerwehrmänner mussten mit schweren Atemschutzgeräten ausgestattet den beschwerlichen Weg durch das Treppenhaus in den 8. Stock nehmen, da der Aufzug im Brandfalle nicht benutzt werden darf.
Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass in der Wohnung mehrere Matrazen vermutlich gegen eine brennende Glühbirne fielen und so in Brand gerieten. Durch die Rauchentwicklung auf die schmorenden Matratzen aufmerksam geworden, warf der 39-jährige Wohnungsmieter diese auf den Flur der Wohnung und versuchte sie zu löschen. Hierbei zog er sich durch den heißen schmorenden Kunststoff der Matratzen leichte Brandverletzungen an den Beinen zu, welche in der chirurgischen Klinik behandelt werden mussten.
Zwei 11 und 13 Jahre alte Söhne des Wohnungsmieters erlitten leichte Rauchgasvergiftungen und mussten die Nacht zur Beobachtung in der Kinderklinik verbringen. Ferner zogen sich zwei 2 und 3 Jahre alte Töchter beim Passieren der Matratze durch den schmorenden Kunststoff leichte Verletzungen zu, welche in der Kinderklinik ambulant behandelt wurden. Eine 28-jährige Bekannte der Wohnungsmieter, die sich zufällig in der Wohnung befand, wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus verbracht. Hier wurde sie nach ambulanter Behandlung wieder entlassen.
Vor Ort wurden die verletzten Personen durch mehrere Rettungswagenbesatzungen und von Sanitätern der Feuerwehr versorgt.

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