18 - Hochwasser


Datum: 29.06.1994, 04:30 Uhr
Einsatzort: Süd-östlicher Rhein-Neckar-Kreis
Hochwasser

„Die Nacht, in der die Sintflut kam" lautete die Schlagzeile der „Rhein-Neckar-Zeitung“ am 29. Juni 1994. Für viele Einwohner war es eine der schlimmsten Katastrophen seit Menschengedenken, die die Städte und Gemeinden im Raum Waibstadt/Helmstadt-Bargen/Neidenstein heimsuchte. Drei Menschen kamen dabei ums Leben. Allein 550 Feuerwehrleute aus dem gesamten Kreisgebiet waren viele Stunden im Einsatz. Unterstützt wurden sie vom Technischen Hilfswerk, den anderen Hilfsorganisationen und der Polizei. Im Mittelbereich Wiesloch/Walldorf mussten zwar ebenfalls Keller ausgepumpt werden, die Schäden waren aber im Vergleich zu denen im Schwarzbachtal gering. Nachdem in Wiesloch alle Einsatzstellen abgearbeitet waren, wurde die Wieslocher Wehr mit den Rauenberger Kameraden und dem gemeinsamen Gefahrgutzug ins Schwarzbachtal entsandt. In Helmstadt, Neckarbischofsheim und Waibstadt schwammen Öltanks in den Kellern und in Firmengebäuden waren Chemikalien ausgetreten. Das ausgelaufene Heizöl zu binden, gelang nur teilweise, ansonsten
wurden die Aufräum- und Abpumparbeiten unterstützt. An manchen Stellen mussten die Fahrzeuge des Umweltschutzzugs umkehren, da die überfluteten Straßen nicht passierbar waren. Die Helfer waren die ganze Nacht bis zum Vormittag des nächsten Tages im Einsatz. Mit dem anbrechenden Tag wurde dann das ganze Schadensausmaß sichtbar. Wo bisher Felder waren, hatten sich unwirkliche Seelandschaften gebildet. Über Mittag wurde der Umweltschutzzug bei der Leitstelle abgemeldet, um den Wehrleuten eine Verschnaufpause zu gönnen. Die Ruhe hielt allerdings nicht lange an, denn schon bald kam die Anforderung aus Mauer, wo ebenfalls größere Mengen Heizöl ausgetreten waren. Zur Unterstützung der Feuerwehren aus dem Rhein-Neckar-Kreis wurde auch ein Großsaugfahrzeug der Pforzheimer Feuerwehr eingesetzt.
lautete die Schlagzeile der „Rhein-Neckar-Zeitung“ am 29. Juni 1994. Für viele Einwohner war es eine der schlimmsten Katastrophen seit Menschengedenken, die die Städte und Gemeinden im Raum Waibstadt/Helmstadt-Bargen/Neidenstein heimsuchte. Drei Menschen kamen dabei ums Leben. Allein 550 Feuerwehrleute aus dem gesamten Kreisgebiet waren viele Stunden im Einsatz. Unterstützt wurden sie vom Technischen Hilfswerk, den anderen Hilfsorganisationen und der Polizei. Im Mittelbereich Wiesloch/Walldorf mussten zwar ebenfalls Keller ausgepumpt werden, die Schäden waren aber im Vergleich zu denen im Schwarzbachtal gering. Nachdem in Wiesloch alle Einsatzstellen abgearbeitet waren, wurde die Wieslocher Wehr mit den Rauenberger Kameraden und dem gemeinsamen Gefahrgutzug ins Schwarzbachtal entsandt. In Helmstadt, Neckarbischofsheim und Waibstadt schwammen Öltanks in den Kellern und in Firmengebäuden waren Chemikalien ausgetreten. Das ausgelaufene Heizöl zu binden, gelang nur teilweise, ansonsten
wurden die Aufräum- und Abpumparbeiten unterstützt. An manchen Stellen mussten die Fahrzeuge des Umweltschutzzugs umkehren, da die überfluteten Straßen nicht passierbar waren. Die Helfer waren die ganze Nacht bis zum Vormittag des nächsten Tages im Einsatz. Mit dem anbrechenden Tag wurde dann das ganze Schadensausmaß sichtbar. Wo bisher Felder waren, hatten sich unwirkliche Seelandschaften gebildet. Über Mittag wurde der Umweltschutzzug bei der Leitstelle abgemeldet, um den Wehrleuten eine Verschnaufpause zu gönnen. Die Ruhe hielt allerdings nicht lange an, denn schon bald kam die Anforderung aus Mauer, wo ebenfalls größere Mengen Heizöl ausgetreten waren. Zur Unterstützung der Feuerwehren aus dem Rhein-Neckar-Kreis wurde auch ein Großsaugfahrzeug der Pforzheimer Feuerwehr eingesetzt.

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