39 - Großbrand Recyclingfirma


Datum: 15.03.2006, 14:39 Uhr
Einsatzort: Wiesloch Adelsförsterpfad
Wiesloch: VRW/ELW, DLK 23/12, RW 2, EL/VA, GW-T, KdoW, MTW 1, SW 2000, TLF 24/50, LF 16
Abteilung Frauenweiler: LF 8/6, MTW
Abteilung Baiertal: LF 16, LF 8
Abteilung Schatthausen: LF 8/6, MZF
Werkfeuerwehr HDM: LF 20/20
Feuerwehr Rauenberg: LF 16, TLF 8/18, GW-G, KdoW
Feuerwehr Walldorf: LF 20/24, TM 30, GW-Mess, TLF 16/25, Kdow, MTW, LF 8
Feuerwehr Schwetzingen: GW-AS
Feuerwehr US-Army: DLK 23/12
Feuerwehr Leimen: GW-AS, GW-Mess, KdoW
Kreisfeuerwehrführung: KdoWs
Rettungsdienst:
THW OV Wiesloch:
THW OV Sinsheim:
Großbrand Recyclingfirma

Ein Feuer, dessen starke Rauchsäule weithin sichtbar war, verursachte am 15. März 2006 einen Großeinsatz der Wieslocher Wehren und der Nachbargemeinden. 
In der Lagerhalle eines Recyclingbetriebes im Adelsförsterpfad waren Kunststoffballen und Alttextilien aus Kunststoff in Brand geraten. Das Feuer drohte, auf eine benachbarte Halle überzugreifen. Mit einem massiven Löschangriff durch die Wieslocher Wehren von Westen und der Walldorfer Wehr von Osten konnte das verhindert werden. Das Löschwasser wurde von mehreren Hydranten und aus dem Leimbach über Schlauchleitungen zur Brandstelle befördert. Die Unterkreisführungsgruppe koordinierte im Einsatzleitwagen die gesamten Maßnahmen. Bei den Rauchgasmessungen durch die Feuerwehren aus Rauenberg und Leimen wurde in der Umgebung keine gefährliche Schadstoffkonzentration festgestellt, dennoch wurde die Walldorfer Bevölkerung über den Rundfunk vorsichtshalber aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Die Atemluftflaschen wurden während des Einsatzes über einen Pendelverkehr zum Nachfüllen ins Wieslocher Feuerwehrhaus gebracht. Die Schwetzinger Feuerwehr stellte mit dem Gerätewagen-Atemschutz die Versorgung mit Atemschutzgeräten sicher. Eine weitere Drehleiter wurde von der Feuerwehr der US Armee in Heidelberg sowie ein Löschgruppenfahrzeug der Werkfeuerwehr der Heidelberger Druckmaschinen geordert. Das Feuer war schnell unter Kontrolle, die Löscharbeiten zogen sich in der schwer zugänglichen Halle trotzdem noch bis in die Abendstunden hin. Mit mehreren Baggern des Unternehmens und Radladern des Technischen Hilfswerks, sowie des städtischen Bauhofs wurden die Kunststoffballen auseinandergezogen, abgelöscht und in Container verstaut. Mit einbrechender Dunkelheit leuchteten die Helfer des THW die Einsatzstelle mit dem Beleuchtungswagen und Lichtmastanhänger aus. Das Rote Kreuz versorgte die eingesetzten Kräfte mit warmen Getränken. Über Nacht wurde eine Brandwache eingerichtet, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

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