74 - 79 - Unwettereinsätze


Datum: 04.06.2016, 11:27 Uhr
Einsatzort: Stadtgebiet Wiesloch - Schwerpunkt Baiertal und Schatthausen
Wiesloch: VRW/ELW, TLF 20/40-SL, RW 2, EL/VA, GW-T, KdoW, MTW 1, MTW 2, SW 2000, LF 8
Abteilungswehr Baiertal: LF 10/6, LF 16, MTW
Abteilungswehr Schatthausen: LF 8/6, MTW
Abteilungswehr Frauenweiler: LF 8/6, MTW
Umkreis-Feuerwehren: Feuerwehr Rauenberg, Feuerwehr Mauer, Feuerwehr Leimen, Feuerwehr Sinsheim, Feuerwehr Hockenheim, Feuerwehr Walldorf, Feuerwehr Bammental, Werkfeuerwehr PZN
Unterkreisführungsgruppe: 
Kreisfeuerwehrführung: Kreisbrandmeister, Stv. Kreisbrandmeister
Polizei Wiesloch: Kontaktbeamtin
Technisches Hilfswerk: OV Wiesloch-Walldorf
Stadt Wiesloch: Bauhof, Wasserwerk, Bürgermeister, Ortsvorsteher
Weitere Beteiligte: Abwasser- und Hochwasserschutzverband Wiesloch, Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis
Unwettereinsätze

Fast genau sieben Tage nach dem letzten Unwetterereignis waren zahlreiche Einsatzkräfte in den Wieslocher Stadtteilen Baiertal und Schatthausen gefragt. Heftige Regenfälle ließen den dort verlaufenden Gauangelbach bedrohlich ansteigen. Mehr als 100 Einsatzkräfte der Gesamtfeuerwehr Wiesloch, unterstützt von weiteren Helferinnen und Helfern aus dem Umkreis, bereiteten sich aus diesem Grund seit 11.00 Uhr am Vormittag vorsorglich  auf das Übertreten des Bachs vor. 

In sechs Einsatzabschnitten, verteilt auf Schatthausen und Baiertal, richteten die Helferinnen und Helfer Hochwasserschutzmaßnahmen mit Sandsäcken und sogenannten Big Packs ein, beobachteten anschwemmendes Treibgut und den Pegelanstieg des Bachs. Außerdem untersuchten sie einen in Mitleidenschaft gezogenenen Hang. Schwerpunkt der Maßnahmen bildete der Stadtteil Schatthausen. Zu Ende der vergangenen Woche hart vom Unwetter getroffenen, verstärkte man hier unter Hochdruck die noch bestehenden Schutzmaßnahmen und legte einen von Sandsäcken und Big Packs eingerichteten Bypass durch den Ort. Unter Koordinierung der örtlichen Einsatzleitung überwachte die Feuerwehr ständig den Anstieg des Gauangelbachs. Hierzu hielt man dauerhaft Rücksprache mit den Experten des Abwasser- und Hochwasserschutzverbands Wiesloch (AHW) , deren besonderes Augenmerk der Funktion der Rückhaltebecken galt. In Baiertal sorgten die Kräfte ebenso für eine Verstärkung der noch bestehenden Einrichtungen. Um über genügend Sandsäcke zu verfügen, wurden aus Rauenberg, Mauer und dem zentralen Feuerwehrlager des Rhein-Neckar-Kreises in Leimen Sandsäcke herangeschafft. Ein Teil der Säcke wurde im Wieslocher Bauhof mit Sand gefüllt, ein weiterer Teil bereits gefüllt an die Einsatzstellen geliefert. Neben den vor Ort bereits vorhandenen Tauchpumpen und Wassersaugern schaffte die örtliche Einsatzleitung weitere Mittel aus dem Landkreis heran. Die Feuerwehren Sinsheim und Hockenheim verbrachten diese nach Schatthausen. Einen Hang, der abzurutschen drohte, begutachtete die Feuerwehr mit Hilfe eines THW-Fachberaters  in der Nußlocher Straße. Bis zur entgültigen Klärung räumte man dort das betroffene Wohnhaus und zog weitere Experten hinzu.

Zur Bevölkerungsinformation richtete die Feuerwehr zwei Informationsstellen in Baiertal und Schatthausen ein. Dort konnten sich Bürger

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Geschrieben von Marco Friz
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