74 - Dachstuhlbrand


Datum: 25.05.2010, 21:22 Uhr
Einsatzort: Rauenberg Im Brühl
Wiesloch: DLK 23/12, TLF 8/18
Rauenberg: LF 16, HLF 20/16, LF 8, ELW 1
Dachstuhlbrand

Am  Dienstag Abend  wurde die Drehleiter nach Rauenberg gerufen. Dort hatte ein Blitz in das Dach eines Wohnhauses eingeschlagen und einen Brand ausgelöst. Die Einsatzkräfte der Abteilungsfeuerwehr Wiesloch halfen dabei, das Dach abzudecken, löschten verschiedene Brandnester ab und unterstützten die Rauenberger Kameraden, das Dach notdürftig abzudecken. 

Bericht Nr. 2 Am Dienstagabend, den 25.05.2010 schlug im Laufe eines Gewitters ein Blitz in ein frei stehendes Zweifamilienhaus in der Straße „Im Brühl“ ein und entfachte einen Schwelbrand, welcher sich über das Dach auszubreiten drohte.Zum Zeitpunkt des Blitzeinschlags befanden sich die Tochter des Eigentümers sowie die Bewohner der Mietwohnung im Gebäude. Diese wurden durch einen lauten Knall darauf aufmerksam. Geistesgegenwärtig kontrollierten die Bewohner das Dachgeschoss, da es dort bereits zu einer leichten Verrauchung kam. Daraufhin verließen sie sofort das Gebäude und alarmierten die Feuerwehr. Verletzt wurde durch den Blitzeinschlag und dem anschließenden Brand glücklicherweise niemand. Gegen 19:23 Uhr wurde die Feuerwehr Rauenberg von der Leitstelle Rhein-Neckar mit dem Alarmstichwort „Dachstuhlbrand nach Blitzeinschlag“ alarmiert. Zusätzlich wurde durch die Feuerwehr Rauenberg die Drehleiter der Feuerwehr Wiesloch nachgefordert. Die nach wenigen Minuten nach der Alarmierung vor Ort eingetroffenen Einsatzkräfte gingen sofort mit einem Trupp unter schwerem Atemschutz und Kleinlöschgerät in den Speicher in Bereitstellung.Aufgrund des Blitzeinschlages kam es zu einem Schwelbrand im Dachfirst. Mithilfe der Drehleiter der Feuerwehr Wiesloch deckten zwei Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz das Dach ab, wo der Schwelbrand vermutet wurde. Dabei schlugen dem Einsatztrupp kleinere Flammen entgegen, die mit einem C-Rohr schnell abgelöscht werden konnten. Von Innen sowie von Außen wurde die Dachisolierung entfernt und mit der Wärmebildkamera nach Glutnestern kontrolliert. Nach rund zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken. Das Dach wurde durch einen Dachdecker notdürftig mit Hilfe der Drehleiter wieder gedeckt, da an diesem Tag noch mit weiteren Niederschlägen zu rechnen war. Die Feuerwehr Rauenberg war mit insgesamt 23 Mann und vier Einsatzfahrzeugen unter Leitung des Gesamtkommandanten Friedrich Sommer im Einsatz. Die Feuerwehr Wiesloch war mit zwei Fahrzeugen und sechs Mann vor Ort. Zur Absicherung der eingesetzten Kräfte und Anwohner war ein Rettungswagen im Einsatz. Bürgermeister Frank Broghammer sowie sein Stellvertreter Günter Hemmerich machten sich vor Ort ein Bild der Einsatzlage.


Bilder & Bericht Nr. 2: Feuerwehr Rauenberg, Björn Dobroschke, Sommer/Spanberger

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