137 - Gefahrgutunfall


Datum: 27.10.2009, 14:23 Uhr
Einsatzort: Autobahn BAB 6 -> Heilbronn
Wiesloch: VRW/ELW, TLF 20/40-SL, RW 2, EL/VA, GW-T, KdoW, MTW 1
Rauenberg: ELW 1, LF 16, GW-G
Kreisbrandmeister: KdoW
Rettungsdienst: RTW
Autobahnpolizei: Streifenwagen
Gefahrgutunfall

Zu einem Gefahrgutunfall wurde der Gefahrgutzug des südlichen Rhein-Neckar-Kreis am Dienstag, den 27.10.2009 gerufen. Um 13.23 Uhr alarmierte die integrierte Leitstelle Rhein-Neckar, mit diesem nicht alltäglichen Alarmstichwort, die Feuerwehren aus Wiesloch und Rauenberg. Bei Kilometer 599 der Bundesautobahn 6 sollte  eine gefährliche Flüssigkeit aus dem Auflieger eines LKW austreten. Bereits auf der Anfahrt des Gefahrgutzugs Wiesloch-Rauenberg konnten die Feuerwehren über den Gefahrstoff, ein Lösungsmittel, informiert werden.

 

Nach der Erkundung des Einsatzleiters, Stadtbrandmeister Peter Hecker, wurde der betroffene Bereich abgesperrt und ein dreifacher Brandschutz sichergestellt. Wie sich herausstellte, war ein Fass auf der Ladefläche eines Lastwagens umgestürzt und leck geschlagen. Mehrere Dutzend Liter der Flüssigkeit waren bereits aus dem Behälter ausgetreten und liefen am Aufbau des LKW herab.

 

Zur Abdichtung des Lecks, rüsteten sich zwei Trupps mit leichten Chemikalienschutzanzügen und Atemluftfiltern aus. Im Anschluss wurde das Fass in ein Art Überwanne verbracht, um es der Entsorgung zuführen zu können. Das ausgelaufene Medium auf Ladefläche und Fahrbahn wurde mittels Chemikalien- Bindemittel gebunden und ebenfalls aufgenommen. 

Kreisbrandmeister Peter Michels informierte sich vor Ort über die Arbeiten der beiden Weinstadtwehren. Zur Sicherheit der Einsatzkräfte wurde von der ILS zudem ein Rettungswagen an die Einsatzstelle entsandt. Während der Feuerwehrarbeiten wurde der Parkplatz an der Autobahn komplett gesperrt.

 

Seitlich finden Sie die Pressemeldung der Rhein-Neckar-Zeitung vom 28.10.2009 (Seite 6).

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