70 - Brandmeldeanlage: war Kellerbrand


Datum: 26.06.2009, 20:58 Uhr
Einsatzort: Wiesloch Eichelweg
Wiesloch: VRW/ELW, TLF 20/40-SL, DLK 23/12, EL/VA, GW-T, KdoW, MTW 1
Baiertal: LF 16, MTW
Frauenweiler: LF 8/6, MTW
Schatthausen: LF 8/6, MZF
Werkfeuerwehr HDM: LF 20/20, Mobiler Großventilator, TSF
Schwetzingen: GW-AS, KdoW
US Army Feuerwehr Heidelberg: GW-T
Führung Kreisfeuerwehr: ELW 1
DRK: 2 RTWs
Polizei: 2 Streifenwagen
Brandmeldeanlage: war Kellerbrand

Die Auslösung der automatischen Brandmeldeanlage eines Supermarktes, rief am Freitagabend die Wieslocher Feuerwehr auf den Plan. Der bei solch einem Fall standardmäßig anrückende Löschzug wurde diesmal allerdings nicht von einem Fehlalarm erwartet. 

 

Wie der Einsatzleiter, Stadtbrandmeister Peter Hecker, bereits festgestellt hatte, drang Rauch aus dem  Eingangsbereich des betroffenen Gebäudes. Dies bedeutet automatisch die Erhöhung des Einsatzstichwortes und die Alarmierung einer weiteren Abteilungswehr. Glücklicherweise war der Supermarkt zur Zeit des Brandausbruchs wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Somit waren keine Mitarbeiter, Kunden und aufgrund der Tageszeit auch keine Bauarbeiter im Gebäude. Die Arbeiten der Feuerwehr konzentrierten sich daher auf die Brandbekämpfung im Keller, in dem ein massiver Brand mit starker Rauch- und Hitzeentwicklung vorgefunden wurde. Zur Verdrängung des Rauchs und zur Kühlung des Bereichs wurden zudem umfangreiche Belüftungsmaßnahmen eingeleitet. Hierfür wurden sämtliche Überdrucklüfter der anrückenden Wehren eingesetzt und zusätzlich die Werkfeuerwehr der Heidelberger Druckmaschinen AG hinzugezogen. Diese hält auch für solche Fälle eine mobilen Großventilator vor, der im Bedarfsfall das Werksgelände verlässt. Für die Sicherstellung von genügend Atemschutzgeräten wurde weiterhin die Feuerwehr Schwetzingen mit ihrem Gerätewagen Atemschutz angefordert. 

 

Eine Stunde nach dem der Brand ausgebrochen war, konnte die Einsatzleitung  schließlich "Feuer schwarz" und somit das Ende des Feuers vermelden. Die restlichen Arbeiten beschränkten sich im Anschluss auf die Kontrolle mit Wärmebildkameras des Wieslocher Löschgruppenfahrzeugs und der US- Army Feuerwehr Heidelberg. Zur Eigensicherung der Einsatzkräfte waren daneben zwei Rettungswagen entsandt worden. Um die zahlreichen Schaulustigen, die die Arbeiten der Hilfskräfte teilweise behinderten, und um die Brandermittlung kümmerte sich die Wieslocher Polizei. Bürgermeisterin Ursula Hänsch und der stellvertretende Kreisbrandmeister Manfred Mayer erkundigten sich direkt an der Einsatzstelle über Verlauf und Ausmaß des Feuers. 

 

Gegen 21.30 Uhr beendeten die Feuerwehren die Arbeiten vor Ort und widmeten sich dem Reinigen der Gerätschaften und Fahrzeuge. 

 

Bilder: Helmut Pfeifer (H & B Pressebild Pfeifer)

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