103 - Gebäudebrand


Datum: 28.07.2007, 13:20 Uhr
Einsatzort: Wiesloch, PZN
Wiesloch: VRW/ELW, TLF 20/40-SL, DLK 23/12, RW 2, EL/VA, GW-T, KdoW, MTW 1, SW 2000, TLF 24/50, LF 16
Frauenweiler: LF 8, MTW
Baiertal: LF 16, LF 8
Schatthausen: LF 8/6, MZF
Werkfeuerwehr PZN: LF 8/6, LF 8, KdoW
Rauenberg: LF 16, GW-G, ELW 1
Dielheim: LF 8/6, GW-Transport, MTW
Horrenberg-Balzfeld: LF 8/6, MTW
Nußloch: KdoW, LF16-12, LF 20-16, DLK 23-12
US Army Feuerwehr: DLK 23/12
Walldorf: TM 30, GW-Mess, KdoW
THW Wiesloch: GKW 1, GKW 2, MTW, Wechselbrücke Transport, BelKw, LimaAhn
THW Heidelberg: GKW, LimaAhn
Rettungsdienst: RTW, SEG, NEF
Unterkreisführungsgruppe
Unterkreisführung
Kreisführung
 
Gebäudebrand

Eine Werkstatt der Werktherapie stand beim Eintreffen der Wieslocher Feuerwehr bereits in Vollbrand. Durch massiven Löscheinsatz von außen konnte das Übergreifen auf eine zweite Werkstatt verhindert werden. Da der Brand für starke Rauchentwicklung sorgte, wurden vorsorglich Schadstoffmessungen durchgeführt. Diese zeigten jedoch keine erhöhten Werte. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da die Halle akut einsturzgefährdet war und nicht mehr betreten werden konnte. Außerdem sorgten Gasflaschen, Farben und Lacke sowie Spraydosen für zusätzliche Gefährdung. 

 

Insgesamt waren ca. 130 Feuerwehrleute im Einsatz, Menschen kamen nicht zu Schaden. 

 

Weitere Bilder finden sich in der Gallerie. 

 

(polizei) Am Samstag, gegen 11.19 Uhr brach aus bislang noch nicht geklärter Ursache in einer Werkstätte der Arbeitstherapie ein Brand aus. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte stand die ca. 20 x 20 Meter große Werkstatthalle, in der sich unter anderen eine Schreinerei und Maschinen zur Metallverarbeitung befanden,  bereits in hellen Flammen. Den eingesetzten Feuerwehren rund um Wiesloch gelang es nach ca. 1 Stunde das Feuer soweit einzudämmen, dass keine Gefahr mehr für benachbarte Gebäude bestand. Im Verlauf des Brandes stürzte das Dach ein, weshalb das Ablöschen der einzelnen Brandnester noch mehrere Stunden in Anspruch nahm. Zur Brandbekämpfung waren insgesamt mehr als einhundert Feuerwehrleute eingesetzt. Da von einem größeren Ausmaß, evtl. unter Verletzung von Patienten des psychiatrischen Zentrums ausgegangen wurden zusätzlich 10 Krankenwagen und mehrere Notärzte vor Ort entsandt. Bei dem Brand entstand ein Sachschaden von ca. 500000,-- Euro. Personen wurden nicht verletzt. Auch wurden nach ersten Messungen keine Giftstoffe frei. Ermittlungen zur Brandursache werden durch die Kriminalpolizei geführt.

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