69 - Fahrzeuganforderung - Gebäudebrand


Datum: 18.05.2007, 15:07 Uhr
Einsatzort: Walldorf Nußlocher Str.
Wiesloch: DLK 23/12, RW 2, KdoW, TLF 24/50, LF 16
Walldorf: LF 20/24, TLF 16/25, TM 30, LF 8, KdoW, GW- Mess, MTW 1, MTW 2, KEF 
Frauenweiler: LF 8/6
Leimen: GW-Mess
Nussloch: LF 16, LF 16, DLK 23/12
Schwetzingen: GW-AS, LF 16
BF Heidelberg: Großlüfter
Hockenheim: LF 16
Rettungsdienst: 4 RTW, 2 NEF, LNA, ORGL, RTH 
THW: Ortsverband Wiesloch, Ortsverband Sinsheim
Fahrzeuganforderung - Gebäudebrand

Löschzug zur Unterstützung in Walldorf

(mf). Zur Unterstützung der Löscharbeiten rückte am vergangenen Freitag Nachmittag der Löschzug der Wieslocher Feuerwehr nach Walldorf aus.

 

In einem Bekleidungsgeschäft einer Textilhandelskette, war während den Ladenöffnungszeiten ein Feuer ausgebrochen. Aufgrund des Ausmaßes welches beim Eintreffen der Walldorfer Kräfte festgestellt werden konnte, wurden die umliegenden Wehren zur Nachbarschaftshilfe herangezogen. Die enorme Rauch- und Hitzeentwicklung machten unter anderem den Einsatz zahlreicher Atemschutzgeräteträger sowie von speziellen Gerätschaften notwendig. Die Kräfte der Wieslocher Wehr kämpften sich von der Rückseite zum Brandherd vor, dies machte den Einsatz von Trennschleifern und Brechwerkzeug notwendig um sich Zugang zum Brandobjekt zu verschaffen. Erneut erwies sich bei der Brandbekämpfung der Einsatz der Wärmebildkamera, eine Kamera die Wärmequellen sichtbar macht und die Möglichkeit bietet sich in verqualmter Umgebung zu orientieren, als besonders hilfreich.

 

Unglücklicherweise hatten sich im Verlauf der Löscharbeiten einige Kameraden andere Wehren verletzt, sie hatten teilweise Brandwunden erlitten,  und wurden durch die Verwendung eines Brandwundeversorgungssets des Wieslocher Löschfahrzeugs, des sogenannten „WaterJel“ versorgt und anschließend in Krankenhäuser eingeliefert.

 

Nach Einsatz einer großen Menge Schaum konnte gegen Abend „Feuer schwarz“ für das Ende des Brandes gemeldet werden.

 

 

Brand im Erdgeschoß eines Walldorfer Mehrfamilienhauses Walldorf:

(polizei) Kurz vor 13 Uhr brach in einem Bekleidungsgeschäft in der Nusslocher Straße, welches zwischen mehreren „Häuserblöcken“ liegt, ein Feuer aus. Die Feuerwehren aus Walldorf und den umliegenden Gemeinden versuchen mit über 50 Mann/Frau das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Alle um den Brandort stehenden Häuser wurden vorsorglich evakuiert. In Walldorf mussten mehrere Straßen gesperrt werden. Die Polizei leitet den Verkehr um.

Stand 14:00 Uhr

 

Brand in Walldorfer Bekleidungsgeschäft – Feuer unter Kontrolle

(polizei) Immer noch nicht gänzlich gelöscht ist das Feuer in dem Bekleidungsgeschäft in der Nusslocher Straße, das kurz vor 13 Uhr ausgebrochen war. Vermutlich wegen der starken Hitzentwicklung ist es den Feuerwehrkräften noch nicht gelungen, das Feuer, das in der Zwischendecke des Geschäftes immer noch brennt, zu löschen. Zwischenzeitlich werden Anwohner um den Brandort und Bewohner von nördlichen Nachbargemeinden (Sandhausen, Nussloch, Bruchhausen) durch Lautsprecherdurchsagen und auch über Rundfunk gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Stand: 15.10 Uhr 

 

Feuer in Bekleidungsgeschäft gelöscht – Drei Feuerwehrleute bei Brandbekämpfung verletzt 

(polizei) Kurz nach 16 Uhr konnten Feuerwehrleute das Kommando „Feuer aus“ geben, nachdem sie gut drei Stunden den Brand im Bekleidungsgeschäft in der Nusslocher Straße bekämpft hatten. Rund 120 Feuerwehrleute der Feuerwehren Walldorf, Nussloch, Sandhausen, St. Leon, Leimen, Schwetzingen, Hockenheim, Wiesloch und der Heidelberger Berufsfeuerwehr versuchten das Feuer zu löschen und ein Übergreifen auf die benachbarten Gebäude zu verhindern. Die Flammen waren rasch unter Kontrolle, jedoch bereitete die starke Hitzeentwicklung und der sehr dichte Rauch erhebliche Mühe ins Innere des Gebäudes vorzudringen und Glutnester, die sich in einer Zwischendecke befanden und immer wieder aufloderten, in den Griff zu bekommen. Zwei Feuerwehrleute zogen sich Brandverletzungen zu und mussten in Kliniken eingeliefert werden. Ein Feuerwehrmann erlitt einen Kreislaufkollaps und wurde von einer DRK Besatzung am Einsatzort versorgt. Schadstoffmessungen der Feuerwehr in unmittelbarer Umgebung zum Brandort und den Nachbargemeinden ergaben keine erhöhten Werte. Die exakte Höhe des Sachschadens ist noch nicht geklärt. Die Ursache des Brandes ist Gegenstand der Ermittlungen der Wieslocher Kriminalpolizei.

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